DE960479C - Ein- oder Mehrphasen-Maschine mit polygonfoermigem Statorblechkoerper - Google Patents

Ein- oder Mehrphasen-Maschine mit polygonfoermigem Statorblechkoerper

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DE960479C
DE960479C DET9789A DET0009789A DE960479C DE 960479 C DE960479 C DE 960479C DE T9789 A DET9789 A DE T9789A DE T0009789 A DET0009789 A DE T0009789A DE 960479 C DE960479 C DE 960479C
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DE
Germany
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corners
sheet metal
stator
polygonal
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DET9789A
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English (en)
Inventor
Fritz Tellert
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/16Stator cores with slots for windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Ein- oder Mehrphasen-Maschine mit polygonförmigem Statorblechkörper Es ist bereits bekannt, z. B. achteckige Statorblechkörper dadurch herzustellen, daß viereckige Statorbleche einzeln oder paketweise um 45° gegeneinander versetzt geschichtet werden. In der deutschen Patentschrift 570 o64 werden die acht Ecken dazu benutzt, um in dieselben in gewisser Weise Kühlkanäle einzustanzen, zum Zwecke, die Oberfläche zu erhöhen und der Kühlluft einen größeren Durchtrittsquerschnitt zu bieten.
  • Die deutsche Patentschrift 873 272 sieht ferner vor, viereckige Bleche z. B. zwölfeckig zu schichten und den zwischen den einzelnen Schichten- in den Ecken jeweils entstehenden freien Raum mit Metall auszugießen, wobei sich die Außenpartie den zwölf Vorsprüngen wellenförmig anpassen soll.
  • Bei eingehenden Untersuchungen hat es sich herausgestellt, daß es mit den beiden vorgenannten Vorschlägen nicht möglich ist, die Aufgabe, die höchstmögliche Leistung eines Statorkörpers zu erzielen, zu lösen.
  • Werden unter Verwendung von 'viereckigen Statorblechen je nach Bedarf acht-, zwölf-, sechzehn- oder mehreckige Statorblechkörper durch versetztes Schichten um 45, 30, 22,5° oder weniger Grad hergestellt, so läßt sich ein mechanisch und magnetisch besonders hoch beanspruchbarer Statorblechkörper dadurch herstellen, daß erfindungsgemäß die zwischen den vorstehenden Blechecken E jeweils entstehenden Hohlräume durch getrennt hergestellte Stanzteile aus magnetischem Material ausgefüllt werden, welche genau die Kontur der vorstehenden Blechecken E und der in ihnen vorgesehenen Bolzenlöcher, Haltenuten, Niet- und Lüftungslöcher usw. haben. Erst durch diese Maßnahme ist ein Fortschritt möglich. Wenn man nämlich den Ankerdurchmesser, um eine hohe Leistung zu erzielen, auf das höchstzulässige Maß bringt, wird die magnetische Leitfähigkeit des Teiles des Blechkörpers, welcher sich in den Ecken befindet, nach der bisherigen Bauweise zu gering, weil, beispielsweise bei achteckigem Blechkörper in den Ecken nur die Hälfte der Bleche vorsteht und der oberhalb der Nuten N an den Breitseiten der Viereckbleche noch verbleibende Rücken R zu gering ausfällt.
  • Der Vorschlag nach der Erfindung bietet aber gerade an diesen Stellen vollwertige magnetische Entlastung und dient damit sowohl der Herabsetzung der Eisenverluste und des Magnetisierungsstromes und ermöglicht andererseits auch ohne vollständige Ausfüllung der sonst entstehenden Zwischenräume mit Metallguß eine' einwandfreie Pressung des Paketkörpers in den Ecken und erzielt außerdem eine volle Wärmeableitfähigkeit der Ecke.
  • Durch die schweizerische Patentschrift 193 738 ist es bereits bekanntgeworden, Distanzstücke zum Versteifen der Pakete an den Ecken der Bleche vorzusehen. Es handelt sich aber um Distanzstücke, welche magnetisch nicht wirksam sind und keinen magnetisch vollwertigen Eckenkörper im Sinne vorliegender Erfindung ergeben.
  • Die Anordnung nach der schweizerischen Patentschrift 193 738 ergibt aus diesem Grunde keinen Blechkörper, der der Erfindung gleichwertig ist, da es auf eine vollwertige Ausgestaltung der Ecken sowohl in magnetischer Hinsicht als auch in Hinsicht auf die Wärmeableitung, als auch in Hinsicht auf eine größtmögliche mechanische Stabilität bei Hochleistungsmaschinen entscheidend ankommt.
  • Es ist weiterhin durch die deutsche Patentschrift 694 327 bekanntgeworden, die vier Ecken von Statorblechkörpern mittels Klammern, vorzugsweise aus Druckguß hergestellt, einzufassen und darüber die Wärme in die Lagerschilde abzuführen.
  • Es hat sich aber herausgestellt, daß diese Bauart für weiter erhöhte Anforderungen in der Wärmeabfuhr nicht mehr ausreicht.
  • Nach dem Vorschlag der Erfindung werden jetzt nach Bedarf acht, zwölf, sechzehn oder mehr Ecken, welche durch die vorerwähnten magnetischen Einlagebleche zwischen den vorstehenden Eckblechen verstärkt sind und somit sowohl magnetisch als auch hinsichtlich des Wärmetransportes verstärkt worden sind, dazu benutzt, um in an sich bekannterweise vorzugsweise aber mittels durch Druckguß hergestellter Klammern im Bereich niedriger Induktion zusammengehalten zu werden, wobei die Klammern in bekannter Weise gleichzeitig eine verbreiterte Auflagefläche für den Zentrierrand ergeben und zur Wärmeabfuhr aus dem Blechkörper über die Ecken in die Lagerschilde dienen.
  • Dieser Vorschlag gestattet gegenüber den bisher bekannten Bauarten, einerseits wesentlich größere Wärmemengen als bisher über die Lagerschilde abzuführen, andererseits ermöglicht er eine bedeutende Steigerung des magnetischen Kraftflusses und damit der Leistung der Maschine, ohne dafür größere Materialmengen aus der Original-Blechtafel schneiden zu müssen.
  • Die erforderlichen kleinen Blechecken lassen sich aus Abfällen aller Art billig herstellen und fallen daher material- und kostenmäßig nicht so ins Gewicht. Abgesehen davon brauchen sie bei magnetisch weniger beanspruchten Maschinen nicht einmal aus Dynamoblech zu bestehen, sondern können der niedrigen Induktion wegen in diesem Fall auch aus Schwarzblechabfällen hergestellt werden.
  • Die erwähnten Blechecken erhalten die gleichen Konturen wie die vorstehenden Blechecken der viereckigen Statorbleche. Sie erhalten daher neben dem Bolzenloch auch noch Haltenuten für die Klammern K oder Nietlöcher oder Lüftungslöcher nach Bedarf mit eingestanzt.
  • Die neue Bauart hat dabei gegenüber der Bauweise nach der deutschen Patentschrift 694 327 den Vorteil, daß der Statorkörper außerdem mechanisch bedeutend fester wird und gegen Durchbiegungen und Deformationen durch erhöhte mechanische und mganetische Kräfte, wie sie durch die beabsichtigte Leistungssteigerung bedingt sind, bedeutend widerstandsfähiger ist. Auch fallen jetzt die Zonen geringerer mechanischer Widerstandsfähigkeit, wie sie bei viereckigen Blechkörpern in gewissen Achsen vorliegen, hier weg, weil durch die Versetzung die Zonen größerer Widerstandsfähigkeit jetzt bedeutend am Umfang verbreitert sind.
  • Praktisch ist es hierdurch möglich geworden, aus der Normalreihe auch Spezialmaschinen für ruhigen und praktisch geräuschlosen Lauf sowie Aufzugsmotoren herzustellen, die besonders hohe Anforderungen an die Stabilität des Statorkörpers stellen.
  • In gewissen Fällen kann es bei größeren Blechkörpern zweckmäßig sein, an Stelle der Druckgußklammern K Preßstücke P zu verwenden, welche durchgenietet bzw. -angeschweißt werden können. Diese ergeben in Verbindung mit starken Endscheiben an beiden Seiten einen guten Zusammenhalt und einen steifen Blechkörper. Schließlich können bei großen Blechkörpern noch beiderseitig starkwandige Preßplatten q verwendet werden, welche durch Preßbolzen in den Ecken zusammengehalten werden und welche durch aufgeschweißte Segmentstücke einen verbreiterten Ze.ntrierrand ergeben ähnlich den Klammern K.
  • Der Wärmeübergang vom acht-, zwölf-, sechzehn-oder mehreckigen Blechkörper in die Lagerschilde kann durch zweckmäßige Materialverstärkung an diesen Stellen sowie durch zweckmäßige Gestaltung der Übergangsstellen verbessert werden.
  • Das Statorblechpaket kann sodann in bekannter Weise mit unterschiedlich geformten Nuten N versehen werden, derart, daß die Nuten nach den Ecken zu immer schmaler und tiefer werden und daß bei annähernd konstantem Nuteninhalt aller Nuten N sich die Zahnstärke Z1, Z2 mit der- am Umfang sich kontinuierlich ändernden Nutenteilung t1, t2 derart ändert, daß ein annähernd konstanter magnetischer Widerstand für den magnetischen Kraftfluß an jeder Stelle des Umfangs trotz der verschiedenen Nutung erzielt wird. Diese Maßnahme gestattet eine weitere Steigerung der Leistung des Blechkörpers nach der Erfindung.
  • Bei geschlossener Bauart kann das acht-, zwölf-, sechzehn- oder mehreckige Statorblechpaket in bekannter Weise mit einem Rippenkörper umgossen werden. Hierbei ist es zweckmäßig, daß an den Stellen des Blechkörpers, an denen derselbe nach innen springt und an denen das Eisen am höchsten magnetisch beansprucht ist, die Rippen R eine größere Höhe h und damit eine größere wärmeabgebende Oberfläche besitzen als an den Ecken E.
  • Der acht-, zwölf-, sechzehn- oder mehreckige Statorblechkörper kann auch in ebenfalls bekannter Weise in einen rohrförmigen Mantel eingeschoben werden, welcher außenseitig mit Rippen versehen sein kann. Hierbei kann bei geschlossener Bauart mit Mantelkühlung entweder Frischluft durch die zwischen den Ecken des polygonförmigen Statorpaketkörpers und dem äußeren Mantel entstehenden Kanäle streichen, während die warme Innenluft durch besondere Umlaufkanäle, wozu vielleicht noch Löcher in die Blechecken zusätzlich eingestanzt werden, umläuft, oder es kann nur die warme Innenluft durch diese Kanäle geleitet werden, während die Frischluft den Außenmantel umspült.
  • Bei Maschinen mit Durchzugsbelüftung kann die Frischluft durch die zwischen den Ecken und dem Rohrmantel entstehenden Kanäle geleitet werden.
  • Im Bedarfsfalle wäre es auch möglich, Rippen noch direkt auf den gepackten polygonförmigen Körper aufzuschweißen und im übrigen den Blechkörper einer geeigneten, die Oberfläche verbessernden Behandlung zu unterziehen, um den Statorkörper direkt für geschlossene Motoren mit Oberflächen- und Rippenkühlung verwenden zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ein- oder Mehrphasen-Maschine mit polygonförmigem Statorblechkörper, welcher unter Benutzung viereckiger Ständerbleche und deren wechselseitiger Versetzung um 45, 30, z2,5° oder weniger Grad aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufbau des acht-, zwölf-, sechzehn- oder mehreckigen Blechkörpers aus viereckigen Statorblechen die bei jeder Schicht fehlenden Blechecken getrennt gestanzt und jeweils mit den viereckigen Statorblechen in die bei jeder Lage entstehenden Hohlräume in den Ecken mit eingeschichtet werden und daß die getrennt gestanzten Blechecken die gleichen Bolzenlöcher, Haltenuten, Nietlöcher, Lüftungslöcher usw. erhalten wie die vier Ecken der viereckigen Statorbleche selbst. a. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der acht-, zwölf-, Sechzehn-oder mehreckige Statorblechkörper vorzugsweise im Bereich niedriger magnetischer Induktion an den Ecken (E) durch entweder aus Druckguß hergestellte klammerartige Umfassungen (K) oder durch Preßstücke (P) bzw. durch Preßplatten (q) zusammengehalten wird, wobei die klammerartigen Umfassungen (K), Preßstücke (P) oder Preßplatten (q) durch vergrößerte Dimensionierung der radialen, axialen und tangentialen Übergangsstellen zu den Lagerschilden und Zentrierrändern zur erhöhten Wärmeabgabe aus dem aktiven Blechkörper in die innenseitig von Kühlluft bestrichenen Lagerschilde befähigt werden. 3. Anordnung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die klammerartigen Umfassungen (K), die Preßstücke (P) oder die Preßplatten (q) des Statorkörpers als auch die Lagerschilde in der Nähe ihrer acht, zwölf, sechzehn oder mehr gegenseitigen Berührungsstellen mit erhöhten Materialquerschnitten und erhöhten Berührungsquerschnitten bemessen werden zwecks Erhöhung des Wärmeentzuges aus dem aktiven Blechkörper in die Lagerschilde unter gleichzeitiger Erhöhung der mechanischen Sicherheit gegen Deformierung und Verzug. ' 4. Anordnung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung unterschiedlich geformter Statornuten diese jeweils nach den Ecken zu derart immer schmaler und tiefer werden, daß bei annähernd konstantem Nuteninhalt aller Nuten (N) sich die Zahnstärke (Z1, Z2) mit der am Umfang sich kontinuierlich ändernden Nutenteilung (t1, t2) derart ändert, daß ein annähernd konstanter magnetischer Widerstand für den magnetischen Kraftfluß *an jeder Stelle des Umfangs trotz verschiedener Nutung erzielt wird. 5. Anordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossener Bauart mit Rippenkühlung das vieleckige Blechpgket mit einem Rippenkörper derart umgossen wird, daß an den magnetisch am höchsten beanspruchten Stellen, an denen der Blechkörper jeweils nach innen springt, die Rippen (R) eine größere Höhe (h) und damit eine größere wärmeabgebende Oberfläche besitzen als an den Ecken (E). 6. Anordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der acht- oder mehreckige Statorblechkörper in einen rohrförmigen Mantel eingeschoben wird, welcher außenseitig Rippen erhalten kann, und daß entweder die Frischluft durch die Kanäle zwischen den Ecken streicht, oder die warme Innenluft durch sie umgewälzt wird, je nachdem, ob die Maschine als Durchzugstype oder als mantelgekühlte Maschine oder als geschlossene Maschine mit Oberflächenkühlung ausgeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 431 844, 873 272, 873 718; schweizerische Patentschriften Nr. 193 738, 234 2i5.
DET9789A 1954-07-31 1954-07-31 Ein- oder Mehrphasen-Maschine mit polygonfoermigem Statorblechkoerper Expired DE960479C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE431844C (de) * 1926-07-22 Bbc Brown Boveri & Cie Elektrische Maschine der Kuehlmanteltype, bei der die Kanaele fuer die Rueck-kuehlung des Innenkuehlmittels im Staenderblechpaket liegen, dessen Aussenflaeche von dem Mantelkuehlmittel bestrichen wird
CH193738A (de) * 1935-06-15 1937-10-31 Stanislaw Kozlowski Henryk Stator für elektrische Maschinen.
CH234215A (de) * 1942-01-15 1944-09-15 Hermes Patentverwertungs Gmbh Ständerblechpaket für durchzugsbelüftete elektrische Maschinen.
DE873272C (de) * 1939-08-18 1953-04-13 Siemens Ag Staenderblechpaket fuer elektrische Maschinen
DE873718C (de) * 1944-03-30 1953-04-16 Siemens Ag In das hohlzylinderfoermige Gehaeuse durchzugsbeluefteter elektrischer Maschinen eingebautes polygonales Staenderblechpaket

Patent Citations (5)

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