DE960301C - Wechselstromschalteinrichtung - Google Patents
WechselstromschalteinrichtungInfo
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- DE960301C DE960301C DEA5768D DEA0005768D DE960301C DE 960301 C DE960301 C DE 960301C DE A5768 D DEA5768 D DE A5768D DE A0005768 D DEA0005768 D DE A0005768D DE 960301 C DE960301 C DE 960301C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
- H02M1/00—Details of apparatus for conversion
- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
- H02M1/26—Contact mechanisms of dynamic converters incorporating cam-operated contacts
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Electrical Variables (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wechselstromschalteinrichtung für mechanisch bewegte
Synchronschalter mit die Kontakte im Schaltaugenblick vom Strom entlastenden, in Reihe mit
den Kontakten liegenden, nur in der Nähe des Stromnullwertes entsättigten Drosselspulen, sogenannten
Schaltdrosseln. Diese Schaltdrosseln erfordern einen hochwertigen ferromagnetischen
Kern. Bisher war es nun üblich, für diese Drosselspulen besondere Vormagnetisierungswicklungen
zu verwenden. Diese lassen sich vermeiden, wenn erfindungsgemäß etwa sinusförmige Wechselströme
mit geeigneter Phasenlage und Stärke zum Hauptstrom nach Durchfließen der Sättigungsdrosseln abgezweigt werden. Diese Ströme werden
dem Speisenetz entnommen, das auch die Hauptleistung liefert.
Die gewünschte Phasenlage kann dadurch erreicht werden, daß die Phase der Spannung, welche
diesen abgezweigten Strom hervorruft, geeignet gewählt wird, z. B. indem eine geeignete Spannungszusammensetzung
des Transformators angewendet wird, oder indem der Stromkreis, von dem
dieser Strom abgezweigt wird, geeignet ausgebildet wird, beispielsweise Widerstände, Induktivitäten,
Kapazitäten oder Kombinationen davon erhält.
Es ist unvermeidbar, daß, wenn während der Zeit, in der der Kern der Drossel nicht gesättigt
ist, in der sättigbaren Kommutierungsdrossel eine Flußänderung eintritt, die induzierte EMK den
Wert des abgezweigten Stromes empfindlich beeinflußt.
Wenn man diese Erscheinung von einem anderen Gesichtspunkt betrachtet, ist es notwendig, daß in
jedem dieser Abzweigkreise ein erhöhter Widerstand oder Induktivität vorgesehen wird, welche
vorwiegend hinsichtlich des Wertes, den die Kommutierungsdrossel annimmt, wenn sie nicht gesättigt
ist, eine Stabilisierung des abgezweigten Stromes bewirkt.
Die Fig. ι stellt ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in der Anwendung auf beispielsweise
einen mechanischen Gleichrichter dar, der als dreiphasige Brücke geschaltet ist. Die
Sekundärwicklung des Spannungstransformators ist in Stern geschaltet und mit den Kontakten des
mechanischen Gleichrichters über drei sättigbare Kommutierungsdrosseln X1, X2, X3 verbunden.
Zwischen dem Nullpunkt der Sekundärwicklung des Transformators und den äußeren Enden der
Drosseln X1, X2, X3 sind drei Abzweigkreise vorgesehen,
von denen in dem betrachteten Falle jeder aus einer Induktivität und einem Kondensator, die
in Reihe geschaltet und geeignet bemessen sind, besteht.
Aus der Fig. 2 läßt sich entnehmen, daß es notwendig
ist, daß während der Kommutierung der Phase ι auf die Phase 2 die Pause mit verringertem
Strom vor dem Durchgang des Stromes durch Null auftreten muß und daß der abgezweigte Strom J1
das entgegengesetzte Vorzeichen als der Hauptstrom J1 hat.
Dieses Vorzeichen kann auf einfache Weise derart erzielt werden, daß der Wechselstrom J1 eine
Phasenlage erhält, die etwa 900 vor der Spannung der Phase V1 liegt. Zu diesem Zweck würde die
Einschaltung von einfachen Kondensatoren C1, C2
und C3 genügen. Die mit diesen Kondensatoren in Reihe geschalteten Induktivitäten haben nur den
Zweck, den Strom während der Veränderung des Flusses in den Kommutierungsdrosseln zu stabilisieren.
Die Bemessung der abgezweigten Kreise muß derart sein, daß ein der Spannung um 900 voreilender
Strom auftritt; deswegen muß die durch C1, C2 und C3 bestimmte kapazitive Reaktanz einen
absoluten Wert besitzen, der größer ist als die induktive Reaktanz von X1, X2 und X3. Die resultierende
Reaktanz muß einen derartigen Wert haben, daß sie den zur Verschiebung der Magnetisierung
gewünschten Stromwert durchläßt.
Der abgezweigte Strom soll nicht mit der Grundfrequenz in Resonanz stehen. Er stellt indessen
ein Bandfilter dar, und es werden deswegen größere Reaktanzen X1, X2 und X3 bei kleineren
abgezweigten Strömen gewählt. Man weicht dabei weniger von der richtigen Sinusform der Flußänderung
in den sättigbaren Kommutierungsdrosseln ab. In Wirklichkeit ist die Spannung, welche die abgezweigten Kreise speist, nicht mehr
sinusförmig, sondern nimmt etwa die in Fig. 2 stark ausgezogene Gestalt an; als Folge der in die
Kommutierungsdrosseln induzierten Spannung. Die Grundfrequenz dieser verzerrten Spannung
(die anderen Harmonischen werden durch das Bandfilter unterdrückt) ergibt außerdem eine Verzögerung
der Spannung der Phase F1, wodurch auch der Strom J1 verzögert wird, was in diesem
Falle vorteilhaft ist und auch immer kompensiert werden kann, indem der Leistungsfaktor des abgezweigten
Kreises verändert wird.
Diese Phase und die Höhe der Spannung, welche den abgezweigten Kreis speisen, verändern sich
mit der Leistung, mit welcher in diesem Falle die Dauer der Kommutierung verändert wird. Diese
Veränderungen können vorteilhaft zur Kompensierung des Hysteresezyklus angewendet werden,
indem der Leistungfaktor des abgezweigten Kreises so gewählt wird, daß der Hauptstrom
einen möglichst konstanten Wert annimmt, um die Leistung in dem Augenblick zu verändern, in
welchem sich der Kontakt öffnet.
Es ist auch möglich, die Phase des abgezweigten Stromes zu verschieben, indem beispielsweise in
dem abgezweigten Kreis auch ohmsche Widerstände eingeschaltet werden.
Die gewählte Phase kann verändert werden, indem die Phase der Speisespannung der abgezweigten
Kreise Veränderungen erfährt, beispielsweise nach den Fig. 3 und 4, welche eine Phaseneinstellung von 300 voreilend oder nacheilend
hinsichtlich Fig. 1 ermöglichen. Phaseneinstellungen zwischen diesen Werten können erzielt
werden, indem an der Sekundärwicklung des Transformators zusätzliche Klemmen vorgesehen
werden.
Die Phase des Vormagnetisierungsstromes kann gleichförmig verändert werden, indem die Impedanz
geeignet veränderlich gemacht wird, derart, daß die Verhältnisse der Vormagnetisierung der
Öffnung des Kontaktes in dem Falle, in dem diese verzögert werden kann, um eine Regelung der
gleichgerichteten Spannung zu erhalten, angepaßt werden.
Die vorstehenden Lösungen ermöglichen nicht nur die Vermeidung der Vorsättigungswicklungen
der Kommutierungsdrosseln, sondern kommen auch ohne eine zusätzliche Spannungsquelle zur
Speisung dieser Wicklungen aus.
Wenn man die Verwendung von Kondensatoren vermeiden will, kann man auf dem Haupttransformator
Hilfswicklungen vorsehen, welche zur Lieferung von Spannungen geeigneter Phasen dienen,
die den gewünschten Vormagnetisierungsstrom (Fig. 5) zur Speisung einer ohmschen oder induktiven
Belastung liefern.
Auch in diesem Falle ist es zweckmäßig, immer eine Induktivität in den abgezweigten Kreisen vorzusehen,
mit dem Zweck, den Strom praktisch sinusförmig zu halten. Beim Fehlen der Kompensierung
der Kondensatoren ist es notwendig, zu diesem Zweck eine Spannung an den Hilfswicklungen
vorzusehen, die ausreichend hoch ist und es ermöglicht, die Wirkung der in der sättigbaren
Claims (4)
1. Wechselstromschalteinrichtung für mechanisch bewegte Synchronschalter mit die Kontakte
im Schaltaugenblick vom Strom entlastenden,, in Reihe mit den Kontakten
liegenden, nur in der Nähe des Stromnull wertes entsättigten Drosselspulen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetisierung der sättigbaren Drosseln ohne die Anwendung von besonderen
Vormagnetisierungswicklungen dadurch beeinflußt wird, daß etwa sinusförmige Ströme mit geeigneter Phasenbeziehung zum
Hauptstrom nach Durchfließen der Sättigungsdrosseln abgezweigt werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die geeignete Phasenbeziehung durch passende Wahl des Leistungsfaktors der abgezweigten Hilfskreise erzielt wird,
die aus Kondensatoren, Widerständen oder Induktivitäten oder Kombinationen von diesen
bestehen, oder indem die Phase der die abgezweigten Kreise speisenden Spannung geeignet
gewählt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines
etwa sinusförmigen abgeleiteten Stromes die in den sättigbaren Drosseln induzierte Spannung
neutralisiert wird, indem in den abgezweigten Kreisen geeignete Reaktanzen vorgesehen
werden, die gegebenenfalls mit Widerständen und Kondensatoren in Reihe geschaltet werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung zur
Speisung der abgezweigten Kreise von derselben Spannungswicklung oder von Hilfswicklungen
des Haupttransformators geliefert wird, oder auch-von Hilfstransformatoren, die
gegebenenfalls von der Speiseleitung über einen Phasenschieber gespeist werden.
iriften:
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 709 656;
französische Patentschrift Nr. 830 743.
Deutsche Patentschrift Nr. 709 656;
französische Patentschrift Nr. 830 743.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 842 3.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT960301X | 1941-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960301C true DE960301C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=11332610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA5768D Expired DE960301C (de) | 1941-09-24 | 1942-09-24 | Wechselstromschalteinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960301C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR830743A (fr) * | 1936-01-04 | 1938-08-08 | Siemens Ag | Dispositif de commutation pour courants alternatifs |
| DE709656C (de) * | 1935-12-14 | 1941-08-22 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Wechselstromschalteinrichtung mit mechanisch bewegten Kontakten |
-
1942
- 1942-09-24 DE DEA5768D patent/DE960301C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE709656C (de) * | 1935-12-14 | 1941-08-22 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Wechselstromschalteinrichtung mit mechanisch bewegten Kontakten |
| FR830743A (fr) * | 1936-01-04 | 1938-08-08 | Siemens Ag | Dispositif de commutation pour courants alternatifs |
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