DE956802C - Koenigszapfenlose Rollen-Drehkranzlagerung - Google Patents

Koenigszapfenlose Rollen-Drehkranzlagerung

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DE956802C
DE956802C DEA19226A DEA0019226A DE956802C DE 956802 C DE956802 C DE 956802C DE A19226 A DEA19226 A DE A19226A DE A0019226 A DEA0019226 A DE A0019226A DE 956802 C DE956802 C DE 956802C
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DE
Germany
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rollers
ring bearing
slewing ring
hook
bearing according
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Expired
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DEA19226A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans-Joachim Conrad
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Krupp Ardelt GmbH
Original Assignee
Krupp Ardelt GmbH
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Publication date
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Publication of DE956802C publication Critical patent/DE956802C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C19/00Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement
    • F16C19/50Other types of ball or roller bearings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/84Slewing gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2300/00Application independent of particular apparatuses
    • F16C2300/10Application independent of particular apparatuses related to size
    • F16C2300/14Large applications, e.g. bearings having an inner diameter exceeding 500 mm
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft königszapfenlose Drehlagerungen, die oftmals bei Portalkranen vorkommen und Kippkräfte vom Oberwagen in den unteren Kranteil überleiten sollen. Bisher wurde diese Aufgabe meist von Wälzlagern übernommen, welche die Zug- und Druckkräfte und außerdem die waagerechten Lagerkräfte übertragen. Mitunter sieht man zur Entlastung der Wälzlagerung auch zusätzliche Führungsrollen für die Aufnahme der ίο waagerechten Lagerl räfte vor. Der verhältnismäßig große Lagerdurchmesser bei Drehkranen bedingt jedoch für das Wälzlager in. jedem Fall weit größere Herstellungskosten, als für eine Rollenlagerung.
Weiterhin ist eine königszapfenlose Rollenlagerung bekannt, wobei die Trag- und Hakenrollen kegelförmig ausgebildet sind und der Zahnkranz für das Drehwerk an dem die Lauffläche aufweisendem Ringbauteil angebracht ist. Damit auch die Radialkräfte durch die Kegelrollen aufgenommen werden können, muß der Kegelwinkel entsprechend groß bemessen werden. Abgesehen davon, daß die Herstellung recht umständlich ist, läßt sich auf diese Weise eine genügend dauerhafte Lagerung nicht erzielen. Die Kegelrollen nutzen sich nach einer gewissen Laufzeit stets derart ab, daß sich Spiel in Richtung der Kegelachse einstellt und ein häufiges Nachstellen erforderlich macht. Zur Sicher-
heit an den Rollen angebrachte Führungsbunde bringen lediglich zusätzliche Antriebsverluste mit sich. Schließlich ist auch bei einer Rollenlagerung schon versucht worden, die Königssäule über zusätzliche Führungsrollen zu entlasten. Die Zentrierung erfolgt über die Königssäule, und die Rollen kommen erst bei einer Durchbiegung der Säule zum Tragen.
Erfindungsgemäß wird durch die Kombination
ίο an sich bekannter Merkmale eine zuverlässig zentrierende und dauerhafte Lagerung geschaffen, die sich mit einfachen Mitteln und entsprechend geringen Kosten herstellen läßt. Hierzu wird eine königszapfenlose RoHen-Drehkranzlagerung, insbesondere für Portalkrane, wobei der untere Kranteil als Gegengewicht mit herangezogen.wird, um die Kippkräfte vom Oberwagen in den unteren Kranteil weiterzuleben, mit Planflächen für Trag- und Hakennrollen und einer Zylinderfläche für Zentrier- oder Führungsrollen versehen. Die drei Laufflächen und die Verzahnung für den Drehantrieb sind an einem einzigen Ringbauteil des Unterwagens angeordnet. Sämtliche Plan- und Zylinderflächen dieses Ringbauteils können in einer Aufspannung und daher ohne wesentliche Rüstzeiten in sehr kurzer Zeit bearbeitet werden. Praktisch erfordert lediglich die Verzahnung eine erneute Aufspannung.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführungsform gegenüber dem Kugeldrehkranz besteht darin, daß der horizontale Unterrahmen für den drehbaren Teil rechteckig sein kann und die Rollenträger dann direkt an ihm befestigt sind. Besondere rundgebogene Träger, wie sie zur Aufnähme bzw. Befestigung des oberen Ringes des Kugeldrehkranzes notwendig sind, entfallen hier also.
Die Erfindung kann zweckmäßig durch die Verwendung weiterer, meist bekannter Merkmale ausgestaltet werden. Beispielsweise läßt sich durch Verwendung einer Exzentereinstellung der Haken- und/oder Tragrollen die erforderliche Herstellungsgenauigkeit wesentlich herabsetzen. Außerdem werden vorteilhaft je zwei Hakenrollen in einer am Oberwagen angelenkten Schwinge gelagert.
' Anstatt die übliche Bolzenlagerung zu verwenden, lassen sich die Tragrollen gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag auch in einem Käfig oder einem sonstigen Ringbauteil zusammenfassen.
Schließlich läßt sich der freie Innenraum der Drehlagerung als Einstieg und/oder Montageöffnung für die im Maschinenhaus untergebrachten: Triebwerksteile ausbilden.
Eine lerfindungsgemäße Aus führungsform zeigt die Abb. 1. Dabei sind die Tragrollen 1 und die Hakenrollen 2 übereinander angeordnet. Die Hakenrollen 2 sind nachstellbar,·vorzugsweise exzentrisch gelagert, ebenfalls die Führungsrollen 3.
Die Laufflächen 4, 5, 6 können in einer Aufspannung bearbeitet werden, wobei eine große Maßhaltigkeit lediglich insoweit erforderlich ist, als die vorgeschriebenen! Neigungen der Laufflächen 4, 5 einzuhalten sind. Der Drehwerkszahnkranz 7 kann entweder Bestandteil des die Laufflächen tragenden Ringes sein oder an diesem angeschraubt, geschweißt od. dgl. sein. Bei geringerer Beanspruchung kann der Ring auch aus rundgebogenem Profilstahl bestehen.
In diesem Falle ist der- gesamte Rollenträger 8 so auszubilden, daß er um einen geringen Betrag in radialer Richtung ausweichen kann, um eventuelle Unrundheiten des gebogenen Profiles auszugleichen.
Abb. 2 zeigt eine Ausführung, bei der die Laufrollen ι und die Hakenrollen 2 gegeneinander versetzt sind. Die Hakenrollen sind hier in einer Schwinge 9 gelagert.
Statt der Laufrollen können in Käfigen geführte Rollen verwendet werden. Auch können die FührungsroMen außen liegen, wenn es aus konstruktivera Gründen erforderlich erscheint.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Königszapfenlose Rollen-Drehkranzlagerung, insbesondere für Portalkrane, wobei der untere .Kramteil als Gegengewicht mit herangezogen wird, um die Kippkräfte vom Oberwagen in den unteren Kranteil weiterzuleiten, dadurch gekennzeichnet, daß auf Planflächen (4, S, 6) laufende Trag- und Hakenrollen (1, 2) sowie auf einer Zylinderfläche (6) laufende Führungs- oder Zentrierrollen (3) vorgesehen sind und daß die drei Laufflächen und die Verzahnung (7) für «ien Drehantrieb an einem einzigen Ringbauteil des Unterwagens angeordnet sind.
  2. 2. Drehkranzlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken- und/oder Zentrierrollen (2, 3), vorzugsweise mittels Exzenter, nachstellbar gelagert sind.
  3. 3. Drehkranzlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Hakenrollen (2) in einer am Oberwagen angelenkten Schwinge (9) gelagert sind.
  4. 4. Drehkranzlagerung nach Anspruch-i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragrolle» (1) in einem Käfig oder einem ähnlichen Ringbauteil geführt sind.
  5. 5. Drehkranzlagerung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Innenraum als Einstieg und/oder Montageöffnung für die im Maschinenhaus untergebrachten Triebwerksteile ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 878 549;
    französische Patentschrift Nr. 834 148;
    USA-Patentschrift Nr. 2408378;
    britische Patentschrift Nr. 520 099. iao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©€09577/210 7.56 (609 773 1.57)
DEA19226A 1953-11-27 1953-11-27 Koenigszapfenlose Rollen-Drehkranzlagerung Expired DE956802C (de)

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DE (1) DE956802C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201128B (de) * 1957-08-20 1965-09-16 Schwermaschb Verlade Und Trans Mittenfreier, vertikalachsiger Grossdrehkranz fuer Krane, Bagger, Arbeitsbuehnen und aehnliche Rotations- und Schwenkgeraete
DE1207581B (de) * 1962-03-22 1965-12-23 Commissariat Energie Atomique Abdichtung fuer Fernhandhabungsgeraete

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FR834148A (fr) * 1938-02-23 1938-11-14 Dispositif d'orientation perfectionné pour appareils de levage et de manutention
GB520099A (en) * 1938-10-26 1940-04-15 R H Neal & Co Ltd Improvements in or relating to slewing mountings for cranes
US2408378A (en) * 1944-06-08 1946-10-01 Davenport Stabilizer attachment for cranes
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