DE95463C - - Google Patents
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- DE95463C DE95463C DENDAT95463D DE95463DA DE95463C DE 95463 C DE95463 C DE 95463C DE NDAT95463 D DENDAT95463 D DE NDAT95463D DE 95463D A DE95463D A DE 95463DA DE 95463 C DE95463 C DE 95463C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D49/00—Arrangements or devices for preventing refilling of containers
- B65D49/02—One-way valves
- B65D49/04—Weighted valves
- B65D49/06—Weighted valves with additional loading weights
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
DAVID BLUM in PARIS. Sicherheitsverschlufs.
Es sind bereits vielfache Verschlufseinrichtungen für Flaschen und dergl. vorgeschlagen
worden, die auf der Anwendung von Kugeln als Verschlufsmittel beruhen.
In gewissen Fällen hat man auch schon zwei Kugeln von verschiedener Dichte angewendet,
wobei die eine weniger dicht, die andere dichter als die abzuschliefsende Flüssigkeit war.
Bei dieser Verschlufsart ruht, wenn unrechtmäfsiger Weise versucht wird, Flüssigkeit in
die aufrecht stehende Flasche einzuführen, die schwere Kugel· auf ihrem Sitz, wenn die Kugeln
jede ihren bestimmten Sitz haben, oder sie drängt durch ihr Gewicht die leichte Kugel
auf ihren Sitz; wenn in dem Flaschenhals ein einziger Sitz vorgesehen ist, dann ist der Eintritt
für Flüssigkeit verschlossen. Ebenso wird, wenn man die Flaschen auf den Kopf stellt,
und durch den Hals Flüssigkeit unter Druck eintreten lassen will, die leichtere schwimmende
Kugel durch die Flüssigkeit gehoben, ruht auf ihrem Sitz auf und verhindert den Flüssigkeitseintritt. Demnach ist bei aufrechter und umgekehrter
Stellung der Flasche der Eintritt von Flüssigkeit unmöglich.
Wenn aber die Flasche mit solchen Verschlufseinrichtungen in die wagerechte oder
annähernd wagerechte Stellung gebracht wird und man nun die Flüssigkeit unter Druck in
den Flaschenhals einzuführen Versucht, so ist jede der beiden Kugeln sich selbst überlassen
und es ist keine Kraft vorhanden, die irgend eine der Kugeln auf ihren Sitz zwingt; es
tritt demnach die Flüssigkeit ohne Schwierigkeit ein.
Vorliegende Erfindung hat nun gerade einen Flaschenverschlufs unter Anwendung einer
schweren und einer leichteren Kugel zum Gegenstand, durch den die leichtere Kugel
bei wagerechter oder annähernd wagerechter Flaschenstellung den Abschlufs sichert, ohne
deswegen in irgend einer Weise einen solchen Abschlufs bei aufrechter oder umgekehrter
Flaschenstellung zu verhindern oder den regulären Austritt der Flüssigkeit aus der Flasche
zu beeinträchtigen.
Der Flaschenhals enthält zu diesem Zweck nur einen einzigen Ventilsitz und bildet die
leichte Kugel das Abschlufsventil.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Verschlufseinrichtung besteht aus einem Stück
aus Glas oder Porcellan, das in den Flaschenhals über beide Kugeln eingebracht wird und
dessen unterer Theil eine mit konischen Enden versehene Kammer bildet, in welcher die
schwere Kugel sich verstellt oder rollt, indem sie sich immer auf einer geneigten Ebene befindet,
wenn die Flasche in wagerechte oder annähernd wagerechte Lage gebracht wird, wobei sie dann immer mit ihrem Gewicht die
leichte Kugel auf ihren Sitz drängt. Der Durchmesser der Kugeln wird so gewählt, dafs
die schwere Kugel niemals bis ans Ende der schrägen Fläche der konischen Kammer hinuntergleiten
kann; es führt demnach die schwere Kugel nicht nur die leichte Kugel bis zu ihrem
Sitz bei wagerechter Lage der Flasche, sondern sie stützt auch die letztere stets und drückt
gegen sie.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch den Hals der aufrecht
stehenden Flasche, die .mit dem vorliegenden Verschlufs ausgestattet ist; denselben
Verschlufs zeigt die Fig. 2 bei wagerecht liegender Flasche, Fig. 3 ist theilweise in Ansicht, theilweise im Schnitt ein Theil des
Flaschenverschlusses, α ist der Flaschenhals, f die leichte schwimmende Kugel, die bei
ihrer Lagerung gegen den konischen Sitz g das Abschlufsventil bildet, h ist die über der
leichten Kugel angeordnete schwere Kugel. Ueber diesen beiden Kugeln ist in den Flaschenhals
α das Stück η aus Glas oder Porcellan eingesetzt, dessen unterer Theil eine konische
Kammer bildet, welche die schwere Kugel h so überdeckt, dafs letztere niemals den cylindrischen
Theil der Kammer berühren kann.
Es drängt deshalb die schwere Kugel h bei horizontaler Flaschenstellung (Fig. 2) in ihrer
Lage auf der schrägen Ebene immer gegen die leichte Kugel f an und hält durch ihr
Gewicht den konischen Sitz g durch die leichte Kugel geschlossen.
In dem Mantel der konischen Kammer sind zum Austritt der Flüssigkeit beim Ausgiefsen
aus der Flasche die Löcher c angebracht.
Oben ist das Stück η zu zwei kronenartigen Theilen r und s ausgebildet, die an ihrem
Umfang mit zu einander versetzten Ausnehmungen ^r1S1S1 ausgestattet sind. Indem diese
Ausnehmungen den Austritt der Flüssigkeit gestatten, verhindern sie jedweden Versuch der
Beeinflussung der Kugeln von aufsen mittelst Metalldrahtes beispielsweise, wie solche ähnlichen
Einrichtungen auch schon- bei anderen Sicherheitsverschlüssen zur Anwendung gekommen
sind. Auf dem Ansatz t ruht der Haltering p.
der an den Flaschenhals angeschmolzen oder angekittet wird. Ein Korkpfropfen q schliefst
die Flasche auf gewöhnliche Weise ab.
Der Sitz g ist durch den Glastheil m gebildet, der in den etwas nach unten verjüngt
zulaufenden Hals mit gleicher Form eingesetzt ist; er kann ä'ufserlich auf seiner ganzen Umfläche
und an demjenigen inneren Theil, auf welchem er die Auflagerung für die leichte
Kugel bildet, abgeschliffen sein.
Claims (2)
1. Ein Sicherheitsverschlufs für Flaschen mit einer leichteren schwimmenden, das Abschlufsventil
bildenden Kugel, und mit einer schwereren, auf der ersteren aufruhenden Kugel, dadurch gekennzeichnet,
dafs zum Zweck des Verschlusses gegen unberechtigte Einführung von Flüssigkeit
in die Flasche bei deren wagerechter oder annähernd wagerechter Stellung das in den
Flaschenhals eingesetzte, den Austritt der Flüssigkeit gestattende Verschlufsstück (n)
aus Glas oder Porcellan eine Kammer mit konischen Enden bildet, in welcher bei
wagerechter oder annähernd wagerechter Lage der Flasche die schwere Kugel stets auf schräger Fläche aufruht und dabei stets
gegen die leichte Kugel andrückt und deren Sitz durch sie verschlossen hält.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. genannten Sicherheitsverschlusses, gekennzeichnet
durch den aus einem Stück bestehenden Verschlufstheil (n) aus Glas oder Porcellan, der im unteren Theil eine
Kammer mit konisch gestalteten Enden enthält, die oben mit Austrittslöchern versehen
ist und der in seinem oberen Theil mit zwei kronenartigen Aufsätzen versehen ist, die auf ihrem Umfang wechselseitig zu
. einander versetzte Ausnehmungen haben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95463C true DE95463C (de) |
Family
ID=366703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95463D Active DE95463C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95463C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106629B (de) * | 1956-08-25 | 1961-05-10 | Gottwill Reinhold | Flaschenverschluss mit Sicherung gegen Wiederfuellen |
-
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- DE DENDAT95463D patent/DE95463C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106629B (de) * | 1956-08-25 | 1961-05-10 | Gottwill Reinhold | Flaschenverschluss mit Sicherung gegen Wiederfuellen |
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