DE954466C - Verriegelungsvorrichtung fuer Turbinenschaufeln od. dgl. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer Turbinenschaufeln od. dgl.

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DE954466C
DE954466C DEC9761A DEC0009761A DE954466C DE 954466 C DE954466 C DE 954466C DE C9761 A DEC9761 A DE C9761A DE C0009761 A DEC0009761 A DE C0009761A DE 954466 C DE954466 C DE 954466C
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DE
Germany
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stops
locking device
locking pin
locking
pin
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Expired
Application number
DEC9761A
Other languages
English (en)
Inventor
Ranee Post Office
Joseph Thompson Purvis
Robert Mitchell Sachs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canadian Patents and Development Ltd
Original Assignee
Canadian Patents and Development Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE954466C publication Critical patent/DE954466C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/30Fixing blades to rotors; Blade roots ; Blade spacers
    • F01D5/32Locking, e.g. by final locking blades or keys
    • F01D5/323Locking of axial insertion type blades by means of a key or the like parallel to the axis of the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Verriegelungsvorrichtung für Turbinenschaufeln od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Verriegelungsvorrichtungen zum Sichern der Schaufeln von Turbinen, Verdichtern, Gebläsen oder sonstigen Kraft-oder Arbeitsmaschinen gegen axiale Verschiebung am Schaufelrad oder sonstigen Schaufelträger.
  • Die verläßliche Festlegung der. Schaufeln an ihrem Träger bereitet gewisse chwierigkeiten, insbesondere bei milt hoher Drehzahl umlaufenden und durch hohe Temperaturen beanspruchten Schaufeln von GasturUnen, Dampfturbinen und Strahltriebwerken. Zwar ist man bestrebt, in derartigen Fällen die Schaufeln durch seitliche Verzahnungen am Schaufelfuß und an den ihn aufnehmenden Ausnehmungen des Schaufelrades gegen radnale Verlagerung zu sichern, doch kommt @es unter der gleichzeitigen Einwirkung hoher und wechselnder Fliehkraftbeanspruchungen und stark unterschiedlicher Temperaturen dennoch vor, daß sich einzelne Schaufeln in ihrem Sitz am umlaufenden Schaufelträger lockern. Die Schaufeln müssen daher auch eine verläßliche Sicherung gegen Axialverschiebung aufweisen, damit sie sich nicht unter Wirkung ihrer Axialbelastung durch das strömende Treib- oder Arbeitsmittel von ihrem Sitz lösen können.
  • Für diesen Zweck sind bereits unterschiedliche Verriegelungsmittel vorgeschlagen worden, die jedoch mehr oder weniger kompliziert sind und eine Bearbeitung oder ein Bohren der Läuferscheibe erfordern. Man hat auch schon vorgeschlagen, die Schaufeln gegen axiale Verschiebung durch einen Stift zu sichern, der unter dem Schaufelfuß liegt und die frei liegendem Endflächen des Schaufelträgers und des Schaufelfußes mit Anschlägen hintergreift, von denen mindestens ein Endanschlag flach liegend ausgebildet ist und eilst nachdem Einsetzen der Schaufel in die Sicherungsstellung umgebogen wird. Hierbei hat man jedoch den Verriegelungsstift an seinem Ende in seiner Stärke aufgespalten, so daß zwei übereinanderliegende Endanschläge entstehen, die je über die Breite des Stiftes reichen. Bei dieser Spaltung des Sicherungsstiftes haben seine abgewinkelten Enden jedoch nur einen vergleichsweise geringen Biegungswiderstand, weil die Anschläge nur dünn sind. Überdies bringen es die wechselnden Temperaturbeanspruchungen mit sich, daß die dünnen und daher scharf abgewinkelten Anschläge an den Knickstellen abbrechen können. Die durch solche Stifte vermittelte Sicherung ist daher nicht verläßlich.
  • Die Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung verleiht den Schaufeln einen besseren Schutz gegen Axialverschiebung am Schaufelträger. Sie besteht ebenfalls aus einem unter dem Schaufelfuß angeordneten Sicherungsstift, der,die frei Liegenden Endflächen des Schaufelfußes und des Schaufelträgers mit Anschlägen hintergreift, von denen mindestens ein flach liegender Endanschlag erst nach dem Einsetzen der Schaufel in die Sicherungsstellung umgebogen wird. Erfindungsgemäß sind an demjenigen Ende des Sicherungsstiftes, an dem sich dieser zuletzt umzubiegende Anschlag befindet, zwei Anschläge in des Breite des Sicherungsstiftes nebeneinander angeordnet, so daß die in der Sicherungsstellung nach entgegengesetzten Seiten ragenden Anschläge in bezug auf die Breite des Sicherungsstiftes seitlich versetzt zueinander liegen. Diese beiden Anschläge können z. B. durch einen die Breite des Stiftes hälftig teilenden Längseinschnitt gebildet sein, oder der eine dieser Anschläge kann aus einem angestauchten, flanschartigen Kopf bestehen, der nur über die halbe Breite des Stiftes reicht und dem in gleicher Breite ein. flach liegender Endanschlag benachbart ist, der erst nach dem Einsetzen der Schaufel in die Sicherungsstellung umgebogen wird. Bei diesen Ausführungen des Sicherungsstiftes wird der zuletzt in die Sicherungsstellung zu bringende Endanschlag in voller Stärke des Sicherungsstiftes umgebogen. Dieser gibt einen besseren Halt, einen besseren Schutz gegen Abbrechen des Anschlages und eine bessere Sicherheit der Verriegelung der Schaufeln.
  • In besonders einfacher Ausführung der Erfindung weist-der Sicherungsstift an beiden Enden gleichartig ausgebildete, seitlich verstetzt liegende Anschläge auf, die durch die Breite des Stiftes hälftig teilende Längseinschnitte gebildet sind.
  • In den Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugsziffern gleiche Teile in den verschiedenen Figuren bezeichnen, zeigt Fig.ieineG2sturbinemi.tei,nemTurbinenläuferund imdiesem mbefestigten Schaufeln gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform des Haltestiftes gemäß der Erfindung, Fig.3 eine Teilansicht, welche eine Läuferschaufel zeigt, die im Läufer in der erfindungsgemäßen Weise befestigt ist, sowie eine weitere. im Läufer eingesetzte Schaufel, bei der aus Gründen der vergleichsweisen Darstellung der Haltestift weggelassen ist, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 und Fig. 5, 6 und 7 den Fig. z, 3 und 4 entsprechende Ansichten, welche eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung zeigen.
  • Die in Fig. i dargestellte Gasturbine weist einen Verdichter io, eine Turbine i i und ein zwischen diesen angeordnetes Brennkammersystem 1a auf. Die Turbine besitzt einen Läufer P3 mit einer Reihe von sich in radialer Richtung erstreckender Schaufeln 14, die in Umfangsschlitzen 15 sitzen, welche bei der dargestellten Ausführungsform, wie sich aus Fig. 3 und 6, ergibt, einen Tannenbaumquerschnitt haben. Die Schlitze 15 erstrecken sich von der Vorderseite zur Rückseite des Läufers in im wesentlicher axialer Richtung, wobei eine Rille 16, vorzugsweise von flachem, rechteckigem Querschnitt in axialer Richtung längs.des Grundes jedes Schlitzes verläuft.
  • Die Schaufeln 14 sind mit Schaufelwurzeln. 17 in . T annenbaumform entsprechend der Form des Schlitzes ausgebildet, wobei die Länge der Wurzeln gleich der Länge der Schlitze ist, so daß beim Zusammenbau ,die frei liegenden Endflächen 18 der Schaufelwurzeln bündig mit den benachbarten Flächen ig des Läufers abschließen. Die am weitesten innenliegende Abschlußfläche jeder Schaufelwurzel ist flach bearbeitet und bildet die vierte Seite der rechteckigen Rille 16, wenn die Schaufelwurzel in den Schlitz eingesetzt ist.
  • Der Rille 16 entspricht in der Form ein Haltestift ao, der in Fig. 2 gesondert dargestellt ist und awseimem Metal.lstrei,fenbesiteht. Der Stift :2o besitzt einem Schaft ai, der von der gleichen, Länge wie die Schaufelwurzel 17 und -der Schlitz 15 ist, und Endteile an jedem Ende, die durch einen Längsschnitt Zz geschlItzt sind und vorzugsweise; -im wesentlichen in eineraxnalenEbene des Läufers zurBildung der nebeneinanderliegenden Lappen 23 und 24 liegen.
  • Beim Zusammenbau der Turbine i i wird der Haltestift 2o in die Rille 16 eingesetzt und die Schaufelwurzel 17 dann in den Schlitz 15 des Läufers 13 eingeschoben, wobei das Eingriffsverhältnis zwischen: der Wurzel und dem Schlitz die Schaufel gegen radiale Bewegung sichert. Wenn die Schaufel so eingesetzt worden ist, daß die :frei liegenden Endflächen 18 ihrer Wurzel bündig mit den benachbarten Flächen des Läufers sind, wird einer der Lappen 23 und 24 an jedem Ende des Stiftes, gesehen in der Zeichnung, im rechten Winkel nach oben gebogen, so daß er sich von der Achse des Stiftes mit Bezug auf den Läufer radial nach außen erstreckt und an der Endfläche 18 der Schaufelwurzel anliegt. In ähnlicher Weise werden die beiden anderen Lappen im rechten Winkel nach unten gebogen, so daB sie sich radial nach innen erstrecken und an der Fläche ig des Läufers an- . liegen. Die Lappen bilden, wenn sie in der erwähnten Weise gebogen sind, Anschläge, die an den Endflächen 18 und ig anliegen und eine relative Axialbewegung zwischen der Schaufel und dem Läufer verhindern.
  • Die beiden Lappen an einem Ende des Stiftes und ein Lappen am anderen Ende können vor dem Zusammenbau näch auswärts gebogen werden und die Schaufel nach dem Einbringen des Stiftes in die Rille 16 eingesetzt werden, wenn die Schaufel an demjenigen Ende des Stiftes vorbei eingeführt wird, an welchem ein Lappen noch nicht gebogen ist, so daß nur einer der Lappen nach dem Zusammenbau für den Verriegelungseingriff des Stiftes mit der Schaufel und mit dem.Tragkörper gebogen zu werden braucht. Ferner kann der Schaft 2I jedes Stiftes 2o aus zwei halben Streifen oder Drähten bestehen, wobei die Enden der Drähte die Anschläge bilden. Ein einteiliger Stift ist. jedoch bevorzugt, da bei zwei gesonderten Streifen die Gefahr besteht, daß die beiden Enden jedes Streifens versehentlich in der gleichen Richtung gebogen werden, so daß keine Verriegelungswirkung erzielt wird.
  • Bei der in Fig. 5, 6 und 7 gezeigten Ausführung-siform ist statt des Stiftes 2o ein Stift 2o' vorgesehen, der einen Schaft 21' aufweist sowie an einem Ende einen flachen flanschförmigen Kopf 25, am anderen Ende einen Kopf 26 in Form eines Halbflansches und einen abstehenden Lappen 27, welche als Anschläge dienen. Der halbe Kopf 26 ist im Querschnitt halbkreisförmig, wobei in einer der Endflächen 18' der Schaufelwurzel 17' eine entsprechende halbkreisiförmige Aussparung 28 vorgesehen ist. Wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel weist der tannenbaumförmige Schlitz 15', in welchem die Schaufel gehalten wird, eine Längsrille 16' auf, die in ihrem Querschnitt dem Schaft 2i' des Stiftes entspricht, wobei der Schaft die gleiche Länge wie die Rille hat.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Stift 2o' zuerst auf die Schaufelwurzel 17' aufgebracht, und zwar so, daß sich der halbe Kopf 26 in der Aussparung 28 befindet. Hierauf wird das Ganze, mit dem ausgesparten Ende der Wurzel voraus, in den Schlitz 15' eingeschoben, bis der Kopf 25 an der Endfläche ig' des Läufers zur Anlage kommt und hierauf der Lappen 27, wie in der Zeichnung gezeigt, rechtwinklig nach unten gebogen,, so daß er an der anderen Endfläche des Läufers zur Anlage kommt und die Schaufel in ihrer Halterung sichert. Der halbe Kopf 26 und die diesem entsprechende Aussparung 28 verhindern eine Drehung des Stiftes, wenn die Schaufel in den Läufer eingesetzt ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens beliebige Abänderungen erfahren.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verriegelungsvorrichtung für Turbinenschaufeln od. dgl., bestehend aus einem Sicherungsstift, der unter dem Fuß der axial verschiebbar in Ausnehmungen des Schaufelrades eingesetzten, gegen Abheben gesicherten Schaufeln aiigeoränet ist und die frei liegenden Endflächen des Schaufelrades und des Sch:aufeffußes mit Anschlägen hintergreift, von denen min destensein Endanschlag flach liegend ausgebildet ist und erst nach dem Einsetzen der Schaufel in die Sicherungsstellung umgebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß an demjenigen Ende des Sicherungsstiftes, an dem sich der erst nach dem Einsetzen der Schaufel in die Sicherungsstellung zu bringende Anschlag befindet, zwei in der Breite des Sicherungs;sti.ftes nebeneinanderliegende Anschläge (23, 24 bzw. 26, 27) angeordnet sind, so daß die in der Sicherungsstellung nach entgegengesetzten Seiten ragenden Anschläge in bezug auf die Breite des Sicherungsstiftes seitlich versetzt zueinander liegen.
  2. 2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Endanschläge des Sicherungsstiftes durch einen die Breite des Stiftes hälftig teilenden Längseinschnitt (22) gebildet sind.
  3. 3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsstift (21') an einem Ende einen angestauchten Kopf (25) aufweist, der die benachbarten, frei liegenden Flächen (18', ig') des S,chaufelfußies tin@ddes Schaufelrandes hintergrei'ft.
  4. 4. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dasjenige Ende des Sicherungsstiftes (2r'), an dem sich der nach dem Einsetzen der Schaufel in die Sicherungsstellung umzubiegende Endanschlag (27) befindet, einen angestauchten, flanschförmigen Halbkopf (26). aufweist und der in die Sicherungsstellung zu biegende Endanschlag (27) durch einen an der Basis des Halbkopfes (26) angeordneten, nach außen vorstehenden Lappen (27) gebildet ist.
  5. 5. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stirnflächen des Schaufelfußes oder des Schaufelrades eine Aussparung (28) aufweist, die zur Aufnahme eines der seitlich versetzt zueinander liegendenEndanschläge (23, 24:26, a7) dient und den Sicherungsstift gegen Drehen sichert.
  6. 6. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stirnflächen des Schaufelfußes oder des Schaufelrades eine Aussparung (a8) zur Aufnahme des Halbkopfes (26) aufweist.
  7. 7. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsstift an beiden Enden gleichartig ausgebildete, seitlich versetzt liegende Anschläge aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 889 16o; britische Patentschrift Nr. 643 914-
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Cited By (5)

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