DE954348C - Magnetanordnung fuer Drehspulmessgeraet mit Quadermagneten aus hochkoerzitivem Werkstoff und ring- oder ringstueckfoermigen Polschuhen innerhalb eines Rueckschlussringes - Google Patents

Magnetanordnung fuer Drehspulmessgeraet mit Quadermagneten aus hochkoerzitivem Werkstoff und ring- oder ringstueckfoermigen Polschuhen innerhalb eines Rueckschlussringes

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DE954348C
DE954348C DESCH15064A DESC015064A DE954348C DE 954348 C DE954348 C DE 954348C DE SCH15064 A DESCH15064 A DE SCH15064A DE SC015064 A DESC015064 A DE SC015064A DE 954348 C DE954348 C DE 954348C
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ring
pole
magnet arrangement
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moving coil
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DESCH15064A
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Georg Seibel
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Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
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Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
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Description

  • Magnetanordnung für Drehspulmeßgeräte mit Quadermagneten au#-hochkoerzitivem Werkstoff und ring- oder ringstückförmigen Polschuhen innerhalb em*es Rückschlußringes' Es sind Magnetanordnungen bekannt in verschiedenen Ausführungen, die aus einem Quadermagneten aus künstlichen Magnetwerkstoffen hoher Koerzitivkraft und hufeisenförmig gebogenen massiven oder geblätterten Polschuhen bestehen. Bei einer Ausführungsform solcher Magnetanordnungen bilden die geschliffenen Stirnseiten, des Quaders die Polflächen, an welche die Polschuhe angelegt oder angeklebt sind, während der Luftspalt zwischen den Polschuhen die bei Drehspulmeßgeräten mit Hufeisenmagneten übliche zylindrische Gestalt hat. Um die gegenseitige Lage des Magneten und der Polschuhe zu sichern, werden die Polschuhe'auf einer Messinggrundplatte festgeschraubt, auf der auch die Systemträger befestigt sind. Der Magnet ist auf der Grundplatte festgeklemmt oder zwischen die Grundplatte und eine Messingdeckplatte eingeschoben. Die letztere Bauweise erfordert, daß noch zwei Längsflächen des Magneten geschliffen und sehr genau zwischen den Polschuhflächen und der Grund- und Deckplatte eingepaßt werden. In jedem Fall besteht der Nachteil, daß die Polschuhe nicht an die Polflächen angepreßt werden, so daß leicht Streuverluste an den Stoßflächen eintreten. Außerdem muß der zylindrische Luftspalt nach dem Zusammenbau der Magnetanordnung nachgeschliffen werden.
  • Ferner sind Magnetsyteme für elektrische Meßinstrumente bekannt, die aus zwei Blockmagneten aus hochkoerzitiven Werkstoffen bestehen, deren einander zugekehrte Polflächen mit Polschuhen versehen sind, die mittels einer Messingbrücke miteinander verlötet sind und in welche der zylindrische Luftspalt nachträglich eingebohrt ist, während die voneinander abgekelirten Polflächen der Blockmagnete durch einen Eisenring magnetisch geschlossen sind. Abgesehen davon, daß die Herstellungsweise der genannten Magnete teuer ist, können diese bekannten Systeme nicht für Meßgeräte mit Ausschlagwinkeln über i8o' verwendet werden.
  • Nach der Erfindung werden diese, Nachteile dadurch beseitigt, daß die Teile des an sich bekannten magnetischen Systems, bestehend aus einem oder zwei Quadermagneten, ringstückförmigen Polschuhen und Rückschlußring, durch unmagnetische Keile, Kerbstifte, Nietbolzen u. dgl. gegeneinander verspannt sind, so daß die Teile in ihrer Lage ohne Zuhilfenahme von Grund- und Deckplatten sowie Lötstellen unverrückbar gesichert sind.
  • bie Zeichnung zeigt zwei Beispiele, und zwar Fig. i bis 3 ein Magnetsystem für ein Drehspulmeßgerät mit einem Zeigerausschlag über iSo' und Fig. 4 ein Magnetsystem für ein-Drehspulmeßgerät mit go' Zeigerausschlag. In beiden Beispielen haben die Polschuhe die Gestalt von Kreisringen oder Teilen von solchen, die konzentrisch zueinander angeordnet und gegeneinander und gegen die Polflächen des Magneten durch je zwei Nietbolzen verspannt sind.
  • In Fig. i besitzt der Quadermagnet i zwei geschliffene Polflächen:2 und 3. Den einen Polschuh bildet ein aus gestanzten Blechen zusammengesetzter Kreisring 4 mit einem konzentrischen Innenring 5, der mit dem äußeren Ring 4 durch eine magnetische Brücke 6 verbunden ist. Der Innenring 5 wird in bekannter Weise von der Dreh-SPule 7 umfaßt, welche durch die verschließbare Lücke 8 über den Ring 5 geschoben werden kann. An der Polfläche 3 liegt der zweite ringförmige Polschuh 9 genau konzentrisch zu dem Ring 5. Er besitzt eine genügend große Lücke zum Durchtritt der magnetischen Brücke 6. Außen an seinen Enden trägt er Ansätze io" und 10b, denen die Ansätze i i #, und I lb am Innenrand des Ringes 4 gegenüberstehen. Zwischen die zylindrischen Endflächen der Ansätze io" und ii, ist ein Nietbolzen 1:2, und zwischen die Ansätze Ob und iib, ein Nietbolzen 12b eingetrieben. Sie drücken den Polschuh 9 fest gegen die 'Pc>Ifläche 3 und damit auch die Polflächen 2 fest an die Paßfläche im Ring 4. Damit ist ein in sich verspanntes und zentriertes System geschaffen, das einer Grundplatte nicht bedarf. Um auch eine Verschiebung des Magneten senkrecht zur Bildebene zu verhindern, kann in jeder Polfläche je eine Körnung 13 in eine kleine Kerbe in der Magnetkante eingeschlagen werden.
  • Die Fig.:2 zeigt einen Schnitt A-B und einen Schnitt C-D durch das Magnetsytem der Fig. i, in Richtung der eingezeichneten Pfeile gesehen. Der aus unmagnetischem Werkstoff bestehende Nietbolzen 1:2, trägt an seinem unteren Ende einen Bund 14. Der Kopf 15 wird beim Nieten flanschartig breit gedrückt. Der Nietbolzen kann oben und unten Bohrungen 16 und 17 besitzen, die zum Einsetzen der Träger für die Lager der Drehspulachse und zur Befestigung des Magnetsystems auf dem Gehäuseboden dienen. 18 ist eine der Niete, welche die Bleche der Polschuhe zusammenhalten. Einzelne der Niete sind mit Ansatzstücken ig und Gewindebohrungen 2o zur Befestigung der Skala versehen.
  • Fig. 4 gibt ein Magnetsystem für ein go'-Drehspulmeßgerät mit zwei Quadermagneten wieder. Die einander zugekehrten Polflächen der Quadermagnete 2 1 und 22 tragen je einen halbringförmigen Polschuh 23 und :24, während die beiden äußeren Polflächen der Magnete durch.einen Rückschlußring 25 verbunden sind. Zwischen den einander zugekehrten Enden der Polschuhe sitzen Nietbolzen 26 und 27, welche die Polschuhe an die Magnete und diese gegen den Rückschlußring drücken. Der magnetische Fluß verläuft von der inneren Pol- fläche des Magneten 21 durch den Polschufi:23 in den Eisenkern 28 und durchsetzt dabei die Drehspule:29 im Luftspalt 30 und geht dann durch den Polschuh:24 zur inneren Polfläche des Magneten 2:2.
  • Ein für die Serienherstellung wichtiger Vorteil ist die genaue, selbsttätige Zentrierung der Polschuhe und des Rückschlußringes durch die Nietbolzen.
  • Polschuhe und Rückschlußringe bedürfen keiner Nacharbeit durch Bohren, Fräsen oder Schleifen und können daher auch aus aufeinandergeschichteten gestanzten Blechteilen bestehen. Lediglich die Polflächen der Blockmagnete bedürfen eines ebenen Schliffs, so daß die Herstellung des Systems bedeutend verbilligt wird und in der Serienherstellung ein gleichmäßiger Ausfall der Systeme gewährleistet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetanordnung für Drehspulmeßgeräte mit Quadertnagneten aus hochkoerzitivem Werkstoff und ring- oder ringstückförmigen Polschuhen aus hochpermeablem Eisen innerhalb eines Rückschlußrings, welche ein in sich verspanntes System bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannung durch unmagnetische Spannstifte, Keile, Niete oder Bolzen zwischen den Polschuhen 'bzw. zwischen den Polschuhen und -dem Rückschlußring bewirkt wird.
  2. 2. Magnetanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe und der Rückschlußring aus gestanzten Blechen zusammengesetzt sind. 3. Magnetanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe und der Rückschlußring Einschnitte besitzen, in welche die ebenen Polflächen der Quadermagnete passen. 4. Magnetanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstifte Bohrungen besitzen, in welche die Träger der Lager der Drehspulachse eingesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 750 070; AEG-Mitteilungen, 195 1, Heft 5/6, S. 2, Bild 2.
DESCH15064A 1954-04-11 1954-04-11 Magnetanordnung fuer Drehspulmessgeraet mit Quadermagneten aus hochkoerzitivem Werkstoff und ring- oder ringstueckfoermigen Polschuhen innerhalb eines Rueckschlussringes Expired DE954348C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106861B (de) * 1957-06-10 1961-05-18 Westinghouse Electric Corp Drehspulinstrument, vorzugsweise mit einem groesseren Ausschlagwinkel als 180íÒ
DE1229641B (de) * 1964-05-12 1966-12-01 Gossen & Co Gmbh P Magnetanordnung fuer Drehspulmesswerke
DE1416639B1 (de) * 1958-09-18 1970-03-12 Westinghouse Electric Corp Magnetsystem fuer Drehspulinstrumente mit grossem Ausschlagwinkel vom Hakenpoltyp

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750070C (de) * 1940-06-30 1944-12-12 Drehspulmesswerk der sogenannten unipolaren Bauart

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