DE95349C - - Google Patents

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DE95349C
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Germany
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needle channel
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gripper
sewing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
ROBERT STEINER in GRAZ (Steiermark). Freischwingender Greifer mit Nadelkanal.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. November. 1896 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein freischwingender Greifer für Doppelsteppstich-Greifer-Nähmaschinen , bei welchem die bei Greifer - Nähmaschinen häufig vorkommenden Fehlstiche durch die Anwendung eines dicht hinter der Greiferspitze feststehenden Nadelk.anales beseitigt wird, wobei durch die Form des Greifers die Nähfäden während des Nähens zwischen Greifer und Nadelkanal nicht wie bisher eingeklemmt werden können. Letzteres ist aber ebenso störend wie die Fehlstiche selbst, denn durch das Einklemmen der Nähfaden bleibt die Nähmaschine stecken und wird unfähig, weiter zu nähen, mufs infolge dessen zerlegt und gereinigt werden, was eine Näherin nicht immer selbst auszuführen vermag und daher einen nicht geringen Verlust an Zeit und Geld zur Folge hat.
Durch die vorliegende Einrichtung, bei welcher der Greifer dicht hinter dem Ringänsatz eine bis nahe zur Greiferspitze reichende eingedrehte Nuth b' besitzt, in welche der an dem Fundamente der Maschine befestigte oder an dem einen der beiden gelenkig verbundenen Theile g des Spulengehäuseträgers angebrachte, ruhig stehende Nadelkanal hineinreicht, der Nadelkanal-Schutzring h aber über dem Nadelkanal hinweglaufen kann, ohne denselben zu berühren, ist diesen beiden Uebelständen (Fehlstiche und Fadeneinklemmen) vollständig abgeholfen.
Beiliegende Zeichnung stellt in den Fig. 1 und 2 den Greifer für sich in Seitenansicht und im senkrechten Schnitt dar. Fig. 3 zeigt denselben im Verein mit dem Spulengehäuse und dessen Träger. Fig. 4 stellt die Vorderansicht, Fig. 5 die hintere Seitenansicht und Fig. 6 einen Schnitt durch eine Ausführungsform dar.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, hat der Greifer b hinter dem Ringansatz eine bis nahe an die Spitze reichende Nuth b' eingedreht, in welche der an dem einen der beiden gelenkig verbundenen Theile g des Spulengehäuseträgers angebrachte, ruhig stehende Nadelkanal d hineinreicht.
Zufolge der Anordnung der Nuth b' dicht hinter der Greiferspitze c' ist die Anwendung eines Nadelkanales ermöglicht, welcher ein Austreten der Schlinge beim Aufwärtsgang der Nadel nur an der vorderen Seite dieser letzteren gestattet, wodurch diese Schlinge stets grofs genug wird, um vom Greifer sicher erfafst werden zu können. Dabei kann aber Nadelkanalschutzring h über den Nadelkanal hinweggehen, ohne ihn zu berühren, so dafs hierdurch die Nähfäden auch zwischen Greifer und Nadelkanal nicht eingeklemmt werden können, was ohne den über den Nadelkanal hinweglaufenden Nadelkanal-Schutzring unvermeidlich wäre.
Bei der in Fig. 4, 5 und 6 gezeigten Ausführungsform des freischwingenden Greifers, welche veranschaulicht, wie der Nadelkanal auch bei gewöhnlichen, das Spulengehäuse in sich aufnehmenden Greifern angewendet werden kann, ist die Nuth b', in welche der am Fundamente der Maschine befestigte, den Nadelkanal d tragende Theil hineinreicht, in die Rückfläche des Greifers b bis nahe zur Greiferspitze c' eingedreht. Auch hier kann der äufsere Schutzring h über den Nadelkanal

Claims (1)

  1. hinweggehen, ohne denselben zu berühren, so dafs ebenfalls kein Klemmen der Nähfaden eintreten kann.
    Patent-Ansρrüche:
    i. Ein freischwingender Greifer für Doppelsteppstich-Greifer-Nähmaschinen, bei welchem Fehlstiche, sowie jede Einklemmung der Nähfäden zwischen Greifer und Nadelkanal dadurch vermieden werden sollen, dafs an der inneren Seite des Greiferringes hinter dessen Ringansatz eine Nuth (b'J eingedreht ist, in welche der an dem Spulengehä'useträ'ger befestigte Nadelkanal (d) hineinreicht, und über welchem der äufsere Nadelkanal - Schutzring (h) des Greifers hinweglaufen kann, ohne denselben zu berühren (Fig. 2 und 3).
    Eine Ausführungsform des Greifers nach Anspruch 1, bei welcher die Aufnahme des Spulengehäuses in den Greifer dadurch ermöglicht ist, dafs die Nuth b,' in der Rückfläche des Greifers angebracht ist und den an dem Fundamente der Maschine befestigten Träger für den Nadelkanal (d) umschliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011705B (de) * 1952-01-18 1957-07-04 Union Special Machine Co Doppelsteppstichnaehmaschine mit Nadeltransport

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011705B (de) * 1952-01-18 1957-07-04 Union Special Machine Co Doppelsteppstichnaehmaschine mit Nadeltransport

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