DE953397C - Rohrbiegemaschine mit hydraulischem Antrieb - Google Patents

Rohrbiegemaschine mit hydraulischem Antrieb

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DE953397C
DE953397C DEL11837A DEL0011837A DE953397C DE 953397 C DE953397 C DE 953397C DE L11837 A DEL11837 A DE L11837A DE L0011837 A DEL0011837 A DE L0011837A DE 953397 C DE953397 C DE 953397C
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DE
Germany
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fitting
bending machine
bending
pipe bending
intermediate lever
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Expired
Application number
DEL11837A
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English (en)
Inventor
Ludwig Lang
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/02Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment
    • B21D7/024Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment by a swinging forming member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Rolirbiegemaschine mit hydraulischem. .Antrieb Es sind Rohrbi°gemasohinen mit einem schwenkbaren Formstück bekannt, die mit einer Rohrhaltevorrichtung und einem fes.terl Dorn zusammenwirkt und die durch einen hydraulischen Druckzylinder angetrieben Sind, der einerseits an dem Formstück und andererseits an dem Maschinengestell schwenkbar angeschlossen ist. Hierbei sind für das Biegen der Rohre mehrere Einzelhübe der Antriebsvorrichtung erforderlich, so daß der Angriffspunkt am Formstück oder am Maschinengestell nachstellbar sein muß. In der praktischen Anwendung haben sich derartige Maschinen bisher insbesondere nicht für große Rohrdurchmesser und- für große Biegeradien sowie für Biegungen über 9o° bewährt.
  • Um größere Bogen anzufertigen, hat man.bei einer bekannten Maschine ein Nachgreifen der Rohrklemmvorrichtung über den durch den Hub des hydraulischen Getriebes begrenzten Schwenkwinkel des Biegesegmentes hinaus vorgesehen. Hierbei ist jedoch der Druckzylinder fest angeordnet, so daß während des' Biegevorganges zur Zylinderachse geneigte Kräfte hohen Ausmaßes auftreten und die Anschlußelemente zur Übertragung dieser Kräfte entweder sperrig ausgebildet oder mit großen Kraftübertxagungsquerschnitten versehen sein müssen. Außerdem ist eine besondere Führung der Kolbenstange erforderlich. Von der hierdurch bedingten, komplizierten und teueren Bauweise abgesehen, können diese Maschinen höchstens zur Durdhführung von Biegungen bis zu i$o° verwendet Werden, wodurch sie in ihrer Anwendungsmöglichkeit ebenfalls beschränkt sind.
  • Eine ändere Maschine dieser Art enthält ein Schrittschaltwerk, durch welches das Nachgzeifen bewirkt wird. Hierbei wird das Rohr durch eine äußere kreisbogenförmig geführte Biegerolle um ein festes Biegewerkzeug herumgelegt. Diese Maschine hat den Nachteil, daß die Anwendung eines Biegedornes unmöglich ist, was ebenfalls die Anwendungsmöglichkeit sehr beschränkt.
  • Schließlich ist noch eine Ausführungsform zu erwähnen, bei der die Kolbenstangenführung durch einen besonderen Support erfolgt, der dem fest angeordneten Druckzylinder vorgeschaltet ist und der zum Antrieb des Bi-gewerkzeuges über ein Zahngetriebe dient. Der mechanische Aufwand ist außerordentlich groß, und man kann auch hiermit nur Bogen bis zu iSo° ausführen.
  • Durch die Erfindung ist die Aufgabe gelöst worden, bei dem hydraulischen Antrieb schwenkbarer Biegeformstücke durch einen am Maschinengestell schwenkbar abgestützten Druckzylinder und einem am Formstück schwenkbar angreifenden Druckkolben, d. h. bei Antrieben, bei denen die Kolben-und Zylinderachse stets auf der Verbindungsgeraden zwischen Stützpunkt am Gestell und Angriffspunkt an der Biegeform liegt, eine Nachstelleinrichtung für den Antrieb vorzusehen, die es mit einfachen, kraftsparenden Mitteln erlaubt, den Schwenkwinkel der Biegeform beliebig zu vergrößern, so daß Werkstücke über den durch den Hub des hydraulischen Antriebes begrenzten Schwenkwinkel hinaus ohne erneutes Einspannen des Rohres an der Biegeform gebogen werden können, wobei der Druckkolben im Gegensatz zu iden oben beschriebenen bekanntenVorrichtungen keiner Bijegebeanspruchung unterliegt.
  • Es ist erst durch die neue Erfindung gelungen, mit derartigen Maschinen diese Aufgabe zu lösen, und zwar dadurch, daß eine besonders vorteilhafte Bahn gewählt wurde, entläng welcher der Angriffspunkt der Antriebsvorrichtung - nachstellbar ist. Diese Bahn hat einen zur Schwenkachse des Formstückes konzentrischen Verlauf. Hierdurch läßt sich die geradlinige Kraftwirkung der hydraulischen Antriebsvorrichtung der kreisförmigen Bahn des Formstückes in jeder Drehlage einfach und. kraftsparend insofern anpassen, als der Kraftangriffspunkt so verstellt wird, daß die Kolben- und Zylinderachse in die Richtung einer Tangente an die Kreisbahn des Schwenkzapfens des Kolbens fällt und während des Hubes nur wenig von dieser Richtung abweicht.
  • Dies kann in besonderer Ausbildung der Erfindung so durchgeführt werden, daß der Schwenkzapfen des Zylinders an einem um die Schwenkachse des Formstückes schwenkbaren und in beliebi.gen Lagen am Maschinengestell feststellbaren Zwischenhebel angreift.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform greift der Sohwenkzapfen des Kolbens an einem Zwischenhebel an, der um die Schwenkachse des Formstückes schwenkbar und in beliebigen Winkelstellungen mit dem Formstück kuppelbar ist. Hierbei kann zwischen dem Zwischenhebel und dem Formstück ein Schriittschaltwerk eingeschaltet sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Rohrbiegemaschine, bei welcher die Abstützung des Hubgetriebes nachsfellbar ist, Fig.2 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig. I, Fig.3 eine Draufsicht auf die gleiche Maschine in einer anderen Betriebsstellung, Fig. 4 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rohrbiegemaschine, wobei zwischen dem Hubgetriebe und dem Biegesegment ein Schrittschaltwerk vorgesehen ist.
  • Die Rohrbiegemaschine nach den Fig. i bis 3 besteht aus einer Grundplatte i, auf welcher das Biegesegment 2 um die Achse 3 schwenkbar gelagert ist. Das Hubgetriebe, das aus dem hydraulischen Zylinder 4 mit Kolben und Kolbenstange 5 besteht, stützt sich schwenkbar gegen einen Zwischenhebel d ab, der ebenfalls schwenkbar um die Achse 3 gelagert ist. Dieser Zwischenhebel 6 ist mit einem Ansatz 7 versehen, der eine Bohrung 8 aufweist zur Aufnahme eines Befestigungsbolzens, um den Hebel 6 und das Hubgetriebe mit der Grundplatte i unnachgiebig zu verbinden: Die Grundplatte i weist mehrere Gegenbohrungen 9 auf, so daß der Hebel 6 verschiedene Stellungen einnehmen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Anordnung zu treffen, um den Hebel 6 stufenlos in -seiner Lage verändern zu können. Die Kolbenstange 5 ist mit dem Biegesegment 2 durch ein Gelenk io verbunden. An dem einen Ende besitzt das Biegesegment eine Rohrhaltungseinrichtung i i, die, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, im wesentlichen aus zwei Klemmbacken i2 besteht. Zur Führung des Rohres kann außerdem noch ein auf der Zeichnung nicht erkeniabarer Dorn und ein Dornhalter 13 vorgesehen sein. Diese Dornhalterung ist auf der Grundplatte i mittels einer verstellbaren Führung 14 verschiebbar angeordnet. Das gleiche gilt für die auf der Grundplatte noch angeordnete Beispannvorrichtung 15, die zusammen mit der Hohlgleitschiene 16, die ebenfalls zur Führung des Rohres dient, auf der Grundplatte i längs verschieblich und mittels .einer Spindel 17 einstellbar ist, so daß man verschieden bemessene Biegesegmente in der gleichen Maschine verwenden kann.
  • Beim Biegen eines Rohres kann man je -nach Durchmesser und Wandstärke einen Dorn verwenden oder den Arbeitsgang auch ohne Dorn durchführen, im ersten Falle wird er bis in den Bereich in das zu biegende Rohr 18 eingeführt, in welchem sieh die Rohrhalterung ii befindet. Das Rohr wird in die Halterung i i eingespannt und nunmehr das Hubgetriebe in Tätigkeit gesetzt, so daß sich das Biegesegment 2 durch Verschieben der Kolbenstange 5 in dem hydraulischen Zylinder 4, auf der Zeichnung gesehen, im Uhrzeigersnne dreht und dabei das Rohr 18 mitnimmt. Ist nach einem bestimmten Drehwinkel des Segmentes der größte Hub des Zylinders 4 erreicht, so wird der Hebel 6 in die nächste Stellung geschwenkt, bis beispielsweise die Stellung gemäß Fig.3 erreicht ist und das Rohr 18 um 9o° gebogen ist. Die genannte Schwenkung des Hebels 6 erfolgt so, daß der Bolzen aus den Bohrungen 8 und g entfernt wird und der Zylinder 4 eine rückläufige Bewegung ausführt, so daß sich dadurch der Hebel 6 in die neue Stellung, bewegt, wo er wiederum durch Einsetzen des Bolzens mit der Grundplatte 1 fest verbunden wird. Wie aus Fig. 2 noch zu erkennen ist, kann der hydraulische Zylinder mittels einer Handpumpe 1g bedient werden, andererseits ist aber auch ein motorischer Antrieb möglich.
  • Die gleiche Einrichtung .kann auch zum Biegen von Vollstäben mit dem gleichen Erfolg verwendet werden.
  • Eine andere Ausführungsform zeigt die Fig.4, die dem Prinzip nach zwar mit der bisher beschriebenen Maschine übereinstimmt, wobei jedoch das Hubgetriebe, nämlich der hydraulische Zylinder 4, gelenkig, aber unverrückbar an der Grundplatte i befestigt ist. Um während des Biegevorganges, wenn der Kolben in dem hydraulischen Zylinder 4 zum Anschlag gekommen ist und der beabsichtigte Biegewinkel noch nicht erreicht ist,-eine Nachstellung im Sinne der Erfindung vornehmen zu können, ist zwischen dem Hubgetriebe und dem Biegesegment 2 ein Schrittschaltwerk 2o eingeschaltet, das insbesondere als einseitig wirkende Ratsche ausgebildet sein kann, deren Hebel ei mit der Kolbenstange 5 gelenkig verbunden ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrbiegemaschine mit einem schwenkbaren Formstück, das mit einer Robrhaltevorrichtung und einem festen Dorn zusammenwirkt und das durch einen hydraulischen Druckzylinder angetrieben ist, der einerseits an dem Formstück und andererseits an dem Maschinengestell schwenkbar angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt der Antriebsvorrichtung auf einer um die Schwenkachse verlaufenden, :z. B. einer zu dieser konzentrischen Bahn nachstellbar ist.
  2. 2. Rohrbiegemaschin.e nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkzapfen des. Zylinders (4) an einem um die Schwenkachse (3) des Formstückes (2) schwenkbaren und in beliebigen Lagen am Maschinengestell (i) feststellbaren Zwischenhebel (6) angreift.
  3. 3. Rohrbiegemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkzapfen des Kolbens (5) an einem Zwischenhebel (21) angreift, der um die Schwenkachse des Formstückes (2) schwenkbar und in beliebigen Winkelstellungen mit dem Formstück (2) kuppelbar ist.
  4. 4. Rohrbiegemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Zwischenhebel (21) und dem Formstück (2) ein Schrittschaltwerk (2o) eingeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 314 226, 729 409 belgische Patentschrift Nr: 496 444; britische Patentschrift Nr. 659 453; USA.-Patentschriften Nr. 2 318 344, 2 357 873.
DEL11837A 1952-03-15 1952-03-15 Rohrbiegemaschine mit hydraulischem Antrieb Expired DE953397C (de)

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Cited By (1)

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US4537052A (en) * 1984-07-13 1985-08-27 Adleman Larry G Follow bar with cam tracks for rocker type conduit bender

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