DE95317C - - Google Patents

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DE95317C
DE95317C DENDAT95317D DE95317DA DE95317C DE 95317 C DE95317 C DE 95317C DE NDAT95317 D DENDAT95317 D DE NDAT95317D DE 95317D A DE95317D A DE 95317DA DE 95317 C DE95317 C DE 95317C
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tube
pipe
dough
cakes
cut
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/10Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking combined with cutting apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
bewegliche
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Backwaaren und Konfekt, insbesondere von Cakes, bei welcher in einem feststehenden Rohr ein zweites Rohr entgegen dem Druck einer Feder herabgeführt werden kann, wobei der Teig durch einen Abschneider seitlich fortgeführt und beim Nachlassen des Druckes auf das
Rohr abgeschnitten wird.
Die Maschine ist in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt und Fig. 3 stellt eine Abänderung der Fig. 2 dar, bei welcher der äufsere Rohrmantel der Maschine im umgekehrten Sinne angeordnet ist. Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch das innere Rohr und Fig. 5 zeigt einen Grundrifs dieses Rohres. Fig. 6 bis 9 zeigen Einzelheiten der Maschine. Fig. 10 veranschaulicht einen senkrechten Schnitt durch ein Rohr zum gleichzeitigen Formen des Teiges für eine gröfsere Anzahl von Cakes. Fig. 11,12 und 13 stellen in verschiedenen Ansichten ein als Vertheiler dienendes Rohrstück dar, welches in das innere Rohr eingesetzt wird. In den Fig. 14 und 15 ist ein Grundrifs und ein senkrechter Querschnitt einer Abschneidevorrichtung dargestellt, die in Verbindung mit den erwähnten Vertheilern benutzt werden kann. Die Fig. 15a ist ein senkrechter Querschnitt eines Rohres, das zur Aufnahme des Vertheilers dient. Die Fig. 16 stellt im Querschnitt eine Abänderung des äufseren Rohres dar, mittelst deren man in den Stand gesetzt ist, Cakes von mondförmiger Gestalt herzustellen.
A bezeichnet in Fig. 1 und 2 einen Fülltrichter aus Leinwand oder anderem geigneten Material, an welchem der mit Schraubengewinde versehene Ring B befestigt ist. In diesen Ring ist ein an seinem oberen Ende gleichfalls mit Schraubengewinde versehenes Rohr C eingeschraubt, dessen oberer Theil durch eine Scheidewand c (Fig. 2, 4 und 5) in zwei Abtheilungen getheilt ist. An dieser Scheidewand c, und zwar unmittelbar unter derselben ist ein Körper 1 (Fig. 4) befestigt, der innen cylindrisch ausgebildet und an seinem unteren Theil mit Muttergewinde versehen ist. Dieser Rohrkörper wirkt in der weiter unten beschriebenen Weise als Ventil. In den unteren, mit Gewinde versehenen Theil desselben wird das obere Ende des Rohres D (Fig. 2) eingeschraubt, welch letzteres die Abschneidevorrichtung D1 trägt. Diese Abschneidevorrichtung D1 ragt um ein bestimmtes Stück unter dem Rohr C hervor und erweitert sich kegelförmig, so dafs sie den Teig nach dem äufseren Rande hin drückt.
Man kann im Innern des Rohres D eine Scheidewand d von , spiralförmiger Gestaltung anordnen zur Herstellung mehrfarbiger Cakes; will man diese Vorrichtung nicht benutzen, so wird sie durch einen Pfropfen H abgeschlossen.
Um das Rohr C ist ein äufseres Rohr Έ gelegt, in welchem das Rohr C auf- und abbewegt werden kann. Dieses äufsere Rohr ist an seinem einen Ende gerade abgeschnitten, während das andere Ende in der in der Zeichnung in Fig. 2 dargestellten Weise eingekerbt sein kann.
Um das Rohr E ist dann noch ein Rahmen F gelegt, der mit Füfsen/y1 versehen ist; letztere besitzen Laufrollen/2. Diese Füfse bilden, falls man das innere Rohr C herabdrückt, einen Träger für das Rohr E.
Mittelst der erwähnten Laufrollen/2/2 kann sich das Rohr E drehen, was bei der Herstellung gewisser Sorten von Cakes erforderlich ist. Auf der Aufsenseite der Rohre E und C sitzt eine Spiralfeder G, deren eines Ende sich auf dem Rahmen F, und deren anderes Ende sich gegen Vorsprünge c1, die am Rohr C sitzen, anlegt, so dafs, falls letzteres mittelst der Handgriffe c2 abwärts bewegt wird, die Feder sich zusammendrückt, dagegen sich wieder hoch hebt und damit das innere Rohr C und mit demselben die Abschneidevorrichtung D1 in ihre alte Lage zurückbringt, sobald der Druck auf die Handgriffe c2 aufhört.
Der Durchmesser der Abschneidevorrichtung D1 entspricht dem äufseren Durchmesser des Rohres E, und die Zähne und Einkerbungen e an demselben sind um die Wandstärke des Rohres nach aufsen gebogen.
Soll ein Cake hergestellt werden, so drückt man das mit dem Fülltrichter verbundene innere Rohr C abwärts. Die Abschneidevorrichtung/)1 geht hierbei ebenfalls nach abwärts, und es entsteht zwischen ihrem äufseren Rande und dem unteren Ende des Rohres E eine Oeffnung, durch welche der Teig nach aufsen tritt. Ist genügend Teig nach aufsen getreten, so läfst man das mit c2 geführte Rohr C los, wobei dann das Rohr G und mit ihm die Abschneidevorrichtung D1 infolge der spiralförmigen Feder G nach oben gehoben wird.
Der äufsere Rand der Abschneidevorrichtung legt sich dann wieder an das Rohr E an, und der Teig wird abgeschnitten.
Bei der Herstellung gewisser Sorten Cakes ist es erforderlich, dafs das Rohr E eine drehende Bewegung um einen bestimmten Winkel bis zu 45 ° ausführt, was durch nachbeschriebene Einrichtung erreicht wird.
Man bringt, wie aus Fig. 6, 7, 8 und 9 ersichtlich , an der Innenwandung des äufseren Rohres E einen Stift oder Vorsprung g an, der in einer in der Aufsenwandung des Rohres C sich befindenden schräg laufenden Nuth g1 geführt wird.
Wird nun das Rohr C nach abwärts gedrückt, so bewegt sich der Stift g in der Nuth g·2 ebenfalls und zwingt das Rohr E, sich entsprechend der Schräge der Nuth zu drehen.
In der Wandung des Rohres C sitzt eine zweite senkrecht verlaufende Nuth g1, die dann mit dem Stift g in Eingriff gebracht wird, wenn das Rohr E keine drehende Bewegung machen soll, in welchem Fall sich dann der Stift g in der Nuth g1 einfach auf- oder abwärts schiebt und dem Rohre C gewissermafsen als Führung dient. Das Drehen des Rohres E wird durch die an den Füfsen f1 sitzenden Laufrollen f2 wesentlich erleichtert.
Soll gleichzeitig Teig für eine gröfsere Anzahl von Cakes aufgelegt werden, so wird das innere Rohr in der in Fig. 10 gezeigten Weise ausgeführt. Das untere Ende des Rohres C ist geschlossen und besitzt an seinem Umfang eine Anzahl von Löchern d\ durch welche der Teig, falls das Rohr in die punktirte Stellung in Fig. 10 gebracht wird, unter dem Rohre E austritt. Wird nun das innere Rohr wieder freigegeben, so wird es von der Feder G in der bekannten Weise wieder nach oben gedrückt, und der Teig wird hierbei am Rand des' unteren Rohres abgeschnitten. Um den Teig durch das beim Emporheben des inneren Rohres unter dem Fufs des letzteren entstehende Vacuum nicht nach innen zu saugen, wird Luft 'durch eine Oeffnung 3 in den Körper 1 eingeführt und nach dem Rohre D geleitet, so dafs der Teig scharf nach oben abgeschnitten werden kann.
Will man Cakes von Halbmondform herstellen, so wird die eine Seite des unteren Randes aus dem äufseren Rohre herausgeschnitten, etwa in der Weise, wie es in Fig. 16 angegeben ist. Der Teig wird dabei nur an der einen Seite aufgelegt. Ueberhaupt ist man durch entsprechende Gestaltung des unteren Randes des äufseren Rohres in den Stand gesetzt, Cakes von jeder beliebigen Form herzustellen.
Zur Herstellung von Cakes, bei denen der Teig aus verschiedenfarbigem Material besteht, wird vortheilhaft ein Vertheiler in der in Fig. 11 bis 13 gezeichneten Art angewendet. Derselbe wird in das innere Rohr C eingesetzt, wodurch der Teig von der einen Farbe von der einen Seite des Fülltrichters durch das Innere des Vertheilers hindurch durch die Oeffnungen 4 abgelegt wird, während der Teig von der anderen Farbe an der Aufsenseite des Vertheilers durch die Oeffnungen 5 aufgetragen wird. Dies wird dadurch ermöglicht, dafs die obere Kante der Scheidewand 6 in einer Linie mit der Scheidewand in den Beutel oder Fülltrichter und unmittelbar unterhalb derselben angeordnet ist. Das Rohr C ist hierbei in der in Fig. 15 a dargestellten Weise ausgeführt, also mit einer Lücke 10 versehen, unter welche die Scheidewand 6 federnd ein^ greift und die ganze Vorrichtung in ihrer Lage festhält.
Hierdurch erreicht man nun, dafs die verschiedenfarbigen Teigsorten erst unterhalb des Vertheilers mit einander in Berührung kommen, so dafs dann der Teig in verschiedenen Farben in bestimmten Formen aus dem Rohre C austritt.
Bei Benutzung dieses Vertheilers ist es empfehlenswerth, den in den Fig. 14 und 15
gezeichneten Abschneider anzuwenden, der mit Ausbauchungen 9 versehen ist, um dem Teig bei seinem Austritt aus den Oeffhungen 5 freien Durchtritt zu gestatten. Diese Ausbauchungen, sowie die Oeffnungen 5 werden zweckmäfsig genau gleich grofs gemacht, so dafs der Teig ringsum gleichmäfsig austreten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zur Herstellung von Backwaaren und Konfekt, dadurch gekennzeichnet, dafs in einem feststehenden Rohr (E) ein Rohr (C) entgegen dem Druck einer Feder (G) herabgeführt werden kann, wobei der Teig durch den mit dem centralen Rohr (D) verbundenen Abschneider (D1) seitlich fortgeführt und bei Nachlassen des Druckes auf das Rohr (C) abgeschnitten wird.
    2. Eine Ausführungsform der in Anspruch 1 gekennzeichneten Maschine, bei welcher Rohr (C) mit einer schrägen Nuth (g*) versehen ist, in welche ein Vorsprung (g) des Rohres (E) eintritt, zum Zwecke, ein Drehen des Rohres zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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