DE952076C - Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen versteifender Mittel auf textiel Einzelstuecke - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen versteifender Mittel auf textiel Einzelstuecke

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DE952076C
DE952076C DESCH13347A DESC013347A DE952076C DE 952076 C DE952076 C DE 952076C DE SCH13347 A DESCH13347 A DE SCH13347A DE SC013347 A DESC013347 A DE SC013347A DE 952076 C DE952076 C DE 952076C
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DESCH13347A
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Manfred Fischer
Gerd C Kade
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Fischer O H G M
GEORG CHR SCHULTZ BEKLEIDUNGS
UHU WERK H
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Fischer O H G M
GEORG CHR SCHULTZ BEKLEIDUNGS
UHU WERK H
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H43/00Other methods, machines or appliances
    • A41H43/04Joining garment parts or blanks by gluing or welding ; Gluing presses
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F87/00Apparatus for moistening or otherwise conditioning the article to be ironed or pressed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Aufbringen versteifender Mittel auf textile Einzelstücke Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufbringen versteifender Mittel, wie wäßriger Dispersionen von synthetischen polymeren Kunststbffen. bzw. Kunststoffvorprodukten., auf textile Einzelstücke, insbesondere zugeschnittene Teile von Oberbekleidungsstücken. Es ist bereits bekannt, zur Einsparung von versteifenden Einlagestoffen bei der Herstellung von Oberbekleidungsstücken den Oberstoff unmittelbar mit einem Kunststoff zu imprägnieren, der diesem die gewünschte Formbeständigkeit verleiht. So werden z. B. Kragen, Brustpartien u. dgl. bei Herrensakkos, Knabenjacken, Damenkostümen, Herren- und Damenmänteln usw. besonders wohlfeil und formbeständig herstellbar. Auch Teile von Wäschestücken werden schon in* dieser Weise verarbeitet. Von den schon bekannten Verfahren zum Aufbringen des Mittels wurde insbesondere die Anwendung des Spritzverfahrens als vorteilhaft angesehen, weil hierbei in verhältnismäßig einfacher Art eine gleichmäßige Verteilung des versteifenden Mittels möglich erschien, welche insbesondere für eine Serienfertigung von Bedeutung ist. Die praktische Durchführung der bekannten Auftragverfahren stößt jedoch auch bei der Verwendung von Spritzeinrichtungen inso= fern auf Schwierigkeiten, als es großer Aufmerksamkeit bedarf, die dem Blick ausgesetzten Vorderseiten der Stoffbahnen bzw. zugeschnittenen Teile von dem Überzug freizuhalten und diesen überdies auf die Bereiche des Stoffes zu beschränken, die der Versteifung bedürfen. Insbesondere sind die bekannten Verfahren, denen teilweise auch das Auftragen des Mittels mit Hilfe von Pinseln, das Eintauchen der Teile in das Mittel u.-dgl. zugrunde liegt, nicht für eine in kleine Arbeitsstufen unterteilte Reihenfertigung geeignet, weil neben der nicht vermeidbaren Ungleichmäßigkeit des Auftrages die Unterlagen verschmutzen und das Aussehen der nicht mit dem Mittel zu versehenden Schauseiten des Stoffes beeinträchtigen.
  • Zum Veredeln von Textilgut, insbesondere Strümpfen, ist es weiterhin bekannt, die Textilien einzeln oder iri Paketen glatt auf Rosten zu legen und mit Abdeckgittern abzudecken, -um eine Mehrzahl solcher zu einem Satz übereinander zusammengesetzter Rosten in den Flottenbehälter zu bringen. Hier ist nicht eine oberflächliche Behandlung des Textilgutes, sondern eine Durchtränkungvorgesehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Aufbringen von versteifenden Mitteln auf textile Einzelstücke, insbesondere zugeschnittene Teile von Oberbekleidungsstücken zu schaffen, welches auch in der Reihenfertigung anwendbar ist, ohne daß die Sauberkeit des Auftrages von der besonderen Aufmerksamkeit des hiermit Beauftragten abhängig wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß je zwei Stoffstücke mit ihren vom Auftrag freizuhaltenden Seiten gegeneinandergelegt und in dieser Lage den einzelnen Behandlungsschritten unterworfen werden. Die Schauseiten des Stoffes werden damit sicher abgedeckt, ohne daß die Abdeckung selbst einer Verschmutzung ausgesetzt ist, welche das Aussehen des Stoffes beeinträchtigen könnte. Da die einer .Versteifung bedürfenden Teile, insbesondere von Oberbekleidungsstücken, ohnehin spiegelbildlich zugeschnitten werden, läßt sich dieses Verfahren ohne Schwierigkeiten durchführen.
  • Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders geeignete Einrichtung, die aber mit guter Wirkung auch zur Behandlung von einlagig eingebrachten textilen Einzelstücken verwendbar ist, umfaßt erfindungsgemäß einen in Führungsmitteln verstellbaren und gegenüber einer an sich bekannten, in einer Führung verschiebbaren Auftragseinrichtung für das versteifende Mittel und einer Tröcknungseinrichtung festlegbaren Rahmen, welcher dem Gut während der Behandlung als `Träger dient. An sich ist es bekannt, zum Zwecke der verformungsfreien Aufnähme während einer Behandlung, z. B. des Färbens bzw. Trockners, Textilien mit Hilfe von Halterahmen zu spannen. Ebenso ist es bekannt, einzelne Bereiche von Textilgegenständen insbesondere zum Zwecke der Fleckenentfernung auf einer gegebenenfalls siebartigen Platte mit Hilfe von Spannrahmen gegen Verschiebung zu sichern. Hier dienen die Rahmen lediglich als formhaltende Tragglieder. Die erfindungsgemäße Verwendung von Trägerrahmen für das zu behandelnde Gut sichert dagegen durch die Einordnung in eine Auftrag- und Trocknungsmittel umfassende Einrichtung eine gleichmäßige Behandlung der jeweils zu bearbeitenden Bereiche des Stoffes. Damit werden die mit der Imprägnierung des Stoffes betrauten Kräfte weitgehend entlastet, da die Gleichmäßigkeit und Form des Auftrages von ihrer Aufmerksamkeit praktisch unabhängig wird. Außerdem ist eine insbesondere für die Serienfertigung anzustrebende schnelle Verarbeitung gewährleistet. .
  • Der zur Aufnahme der textilen Einzelstücke bestimmte, an sich bekannte Halterahmen kann verschiedenartig ausgebildet werden. Besonders zweckmäßig ist es, ihn aus zwei gelenkig verbundenen, voneinander abhebbaren Rahmengliedern zu erstellen. Solche Halterahmen lassen sich jeweils so gestalten, daß das Aufbringen des Versteifungsmittels keinerlei Schwierigkeiten bereitet und daB anderseits der Stoff ausreichend festliegt, um einen in Form und Intensität gleichmäßigen Auftrag zu ermöglichen. Um insbesondere für die Serienfertigung Leerzeiten auszuschalten, empfiehlt es sich, die Rahmen in dem Arbeitstisch beweglich aufzunehmen. In diesem Sinne kann beispielsweise bei einer kippbaren Lagerung unterhalb der Tischplatte eine Trocknungseinrichtung und oberhalb derselben eine Auftragseinrichtung für das Versteifungsmittel angeordnet werden. Es ist dann möglich, während des Imprägnierens einer Seite von in dem Rahmen mit den Schauseiten aufeinanderliegenden Stoffstücken die vorher imprägnierte andere Seite zu trocknen. Ähnliche Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn mehrere gegeneinander verschiebbare Rahmen verwandt werden, von denen jeweils einer im Bereich der Auftragseinrichtung und der andere der Trocknungseinrichtung liegt. Weitere Rahmen können in einem derartigen System der Einbringung und Herausnahme der Stücke und gegebenenfalls einer Bügeleinrichtung zugeordnet werden.
  • Für die meist erforderliche schnelle Trocknung des aufgebrachten Versteifungsmittels eignen sich besonders gut Infrarotstrahlen, die sich mit Hilfe handelsüblicher Einrichtungen ohne Schwierigkeiten erzeugen lassen. Deren Wirkung ist wesentlich durch den Abstand von dem Trocknungsgut abhängig. Um diesen besonders klein zu halten, empfiehlt es sich, die Trocknungseinrichtung in dem Sinne beweglich abzustützen, daß sie in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Rahmens in eine Stellung gelangt, in welcher die Rahmenbewegung nicht behindert wird. Die Bewegungsvorgänge lassen sich dabei mit Hilfe einfacher Getriebemittel zwangläufig kuppeln, so daß die Bedienung von der Aufmerksamkeit des die Einrichtung Handhabenden unabhängig wird. Dies ist bebesonders dann von Bedeutung, wenn mehrere verschiebbare und gegebenenfalls kippbare Rahmen verwandt werden, die im Kreislauf der Einwirkung unterschiedlicher Behandlungseinrichtungen unterstellbar sind.
  • Um nicht nur die Dicke des Auftrages des Versteifungsmittels, sondern auch denn zu versteifenden Bereich gleichmäßig einhalten zu können, empfiehlt es sich, die vorzugsweise als Spritzeinrichtung ausgebildete Auftragseinrichtung der Führung durch eine Schablone zu unterstellen. Zu diesem Zweck kann eine oberhalb des Rahmens angeordnete Tragschiene für die Auftragseinrichtung verwandt werden; welche eine mit- dem Verlauf des zu imprägnierenden Bereiches übereinstimmende Form hat. Sofern der in Verbindung mit einer so gesteuerten Auftragseinrichtung benutzte, den Stoff tragende Rahmen schwenkbar ist, um nacheinander zwei mit ihren Vorderseiten aneinanderliegende Stoffbahnen zu behandeln, ist es oft notwendig, je nach der Stellung des Rahmens die Schablone spiegelbildlich umzustellen. Dies kann in einfacher Weise erreicht werden, indem die vorzugsweise als Tragschiene gestaltete Schablone durch Abstützung ihrer Enden in drehbaren Trägern im Sinne einer wechselweise spiegelbildlichen Änderung der wirksamen Führungsbahn drehbar angeordnet wird. Es wäre aber auch möglich, zu diesem Zweck eine in sich geschlossene Führungsbahn für die Auftragseinrichtung zu verwenden, deren einzelne Abschnitte je einer Rahmenseite zugeordnet sind. Die Umschaltung der Schablone läßt sich mit einfachen Mitteln in zwangläufiger Abhängigkeit von der Umschaltbewegung des die Stoffstücke aufnehmenden Rahmens bewirken, so daß auch hiermit keine zusätzliche Beanspruchung der Aufmerksamkeit des die Einrichtung Bedienenden verbunden ist. Die Dicke des Auftrages, die unter anderem durch die Vorschubgeschwindigkeit der Auftragseinrichtung bestimmt wird, kann im allgemeinen auch ohne die Anwendung besonderer Kontrollmittel ausreichend gleichmäßig gehalten werden, wenn der Vorschub unmittelbar von Hand bewirkt wird. Es wäre aber auch möglich, zu diesem Zweck mechanische Kontroll- oder Vorschubeinrichtungen einzusetzen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. i in schaubildlicher .Darstellung einen mit einem Halterahmen für die zu versteifenden, vorzugsweise fertig zugeschnittenen Teile von Kleidungsstücken versehenen Arbeitstisch, Fig. a einen Schnitt II-11 nach Fig. i, Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung eine gegenüber den Fig. i und 2 abgewandelte Ausführung einer Rahmenanordnung in einem Arbeitstisch.
  • In einem Durchbruch in der Platte 5 des Arbeitstisches 6 ist mit Hilfe von Gelenkzapfen 7 ein Rahmen 8 schwenkbar gelagert. Dieser besteht aus den Trägerplatten 9 und io, welche durch eine im Bereich einer Längsseite verlaufende Achse i i aufklappbar verbunden sind. Die in Fig. z gestrichelt dargestellte Trägerplatte 9 zeigt die Offenstellung des Rahmens B. Die Trägerplatten 9 und io sind durch in sich geschlossene Umrandungen gebildet, in denen je ein Geflecht aus nichtrostendem Metalldraht angebracht ist. Zweckmäßig sind die Teilungen der Drahtgeflechte beider Trägerplatten gegeneinander versetzt. Unterhalb des Rahmens 8 ist an der Tischplatte ein Gehäuse 12 befestigt, in dem Ventilatoren 13 und eine Beheizungseinrichtung 14 untergebracht sind. Die letztere besteht aus einer Reihe von Infrarotstrahlern, die auf einem gemein-Samen Träger 15 befestigt ist, welcher über Hebel 16 gelenkig an die Wandung des Gehäuses 1a angeschlossen ist. Zwischen der Schwenklagerung des Rahmens 8 und den Hebeln 16 kennen in der Zeichnung nicht dargestellte Kupplungsmittel, z. B. ein nockengesteuertes Hebelgestänge, vorgesehen sein, welche selbsttätig ein Auswandern der Beheizungseinrichtung 14, 15 in die strichpunktiert dargestellte Lage bewirken, wenn der Rahmen 8 geschwenkt wird, so daß die Beheizungseinrichtung die Rahmenbewegung nicht behindert., An der Rückseite des Tisches 5, 6 sind Träger 17 befestigt, die an ihren vorderen, über der Platte 8 liegenden Enden eine Stange 17' tragen, welche eine Führungsbahn für eine als Auftragseinrichtung dienende Spritzeinrichtung 18 bildet, die durch einen in- einer Stütze i9 aufgenommenen Schlauch 20 mit einem Druckluftbehälter oder -erzeuger verbunden ist.
  • Zz_m Gebrauch wird die obere Trägerplatte 9 in die Offenstellung gebracht. Dann werden aufeinanderliegend zwei Stoffstücke beispielsweise spiegelbildlich geschnittene Teile von Herrenhosen, eingelegt. Durch Schließen der Trägerplatte 9 werden die Stoffstücke, die mit ihren Vorderseiten gegeneinanderliegen, fest mit dem Rahmen verbunden, der zu diesem Zweck selbsttätig einrastende Sperrmittel aufweisen kann. Nun wird, beispielsweise mit Hilfe eines Fußschalters, die Spritzeinrichtung 18 in Betrieb gesetzt und mit der vorgegebenen Geschwindigkeit auf der Stange 17' entlang geführt. Hiermit wird das Versteifungsmittel in der durch den Verlauf der Stange 17' und die Spritzbreite .gegebenen Form auf die vordere Seite des in den Rahmen 8 eingelegten Stückes aufgetragen. Nachdem Ausschalten der Spritzeinrichtung wird der Rahmen 8 um die Achse 7 geschwenkt, wobei während der Schwenkbewegung die Beheizungseinrichtung 14, 15 ausweicht. Nach der Beendigung der Schwenkung des Rahmens schaltet sich diese selbsttätig ein. Jetzt wird durch Einschalten der Spritzeinrichtung 18 und Zurückführen derselben auf der Stange 17' die zweite Stoffbahn mit dem Versteifungsmittel versehen, während die erste schon trocknet. Um die Einwirkung der Trocknungseinrichtung zu begrenzen, ist es vorteilhaft, in ihrem .Speisestromkreis einen Zeitschalter vorzusehen. Der Rahmen 8 wird nun zurückgeschwenkt, wobei die Beheizungseinrichtung 14, 15 wieder ausweicht und sich nach der Beendigung der Schwenkbewegung einschaltet. -Nach der Beendigung des Trocknungsvorganges wird die Trägerplatte 9 aufgeklappt, und die. fertig behandelten Stoffstücke können der Einrichtung entnommen und abgelegt werden. Jetzt kann der Vorgang mit anderen Stoffstücken erneut durchgeführt werden.
  • Bei der in Fig.3 dargestellten Ausführung ist der Arbeitstisch z5 in seinem mittleren Teil mit übereinanderliegenden Führungen 26 für zwei Rahmen 27 versehen, die sich bis über den hinteren Rand des Tisches erstrecken. Die Rahmen 27 sind wie im Ausführungsbeispiel nach den Fig. i und 2 aus je zwei Trägerplatten aufgebaut, welche klappbar miteinander verbunden sind. Weiterhin sind die Rahmen durch Lagerung in Trägerstellen um Zapfen 28 schwenkbar, so daß nacheinander beide Breitseiten nach oben gebracht werden können. lm Bereich des vorderen Rahmens 27 ist an Stützen 29 über der Tischfläche eine gekrümmte Führungsstange 3o angeordnet, deren Enden an mit Hilfe von Zapfen 31 gelagerten Hebeln 32 aufgenommen sind. Die Lagerzapfen 3.1 der Hebel 32 werden über eine biegsame Welle 33 durch nicht näher dargestellte Kupplungsmittel in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des jeweils vorn liegenden Rahmens 27 um 18o'° gedreht, um bei einem der Krümmung der Führungsstange 30 entsprechenden kurvenförmigen Verlauf der mit dem Versteifungsmittel zu behandelnden Fläche auch bei mit ihren vom Auftrag freizuhaltenden Seiten aufeinanderliegenden, also spiegelbildlich geschnittenen Stoffstücken beiderseitig den Auftrag ohne Änderung der Lage des Stückes in dem Rahmen vörnehmen zu können. Auf der Führungsstange 30 ist eine Spritzeinrichtung 18 verschiebbar, der über einen Schlauch 2o Druckluft zugeführt wird. Dem hinteren Teil der Führung 26 sind auf der Ober- und Unterseite Trocknungseinrichtungen zugeordnet, die durch Kappen 34 abgedeckt sind.
  • Nach dem Einlegen der mit ihren vom Auftrag freizuhaltenden Flächen aufeinanderliegenden Stoffstücke in den jeweils vorn liegenden aufgeklappten Rahmen wird dieser geschlossen. Dann wird das Versteifungsmittel durch Verschieben der Spritzeinrichtung 18 aufgetragen,. Nun wird der vorn liegende Rahmen um seine Achse 28 geschwenkt, wobei sich auch die Führungsstange 30 für die Spritzeinrichtung 18 spiegelbildlich verlagert, so daß nun auch das bisher untenliegende Stoffstück durch Zurückschieben der Spritzeinrichtung in dem vorgegebenen Bereich imprägniert werden kann. Nachdem beide Außenseiten der aufeinanderliegenden Stoffstücke mit dem Versteifungsmittel versehen sind, wird der Rahmen in. der Führung 26 nach hinten geschoben, wobei er zwischen die Trocknungseinrichtungen 34 gelangt. Bei dieser Bewegung kann zwangläufig der bisher hinten liegende Rahmen 27 nach vorn geführt werden. Er wird hier geöffnet, und- es könnten tzwei. weitere. mit ihren Schauseiten aufeinanderliegende Stoffstücke eingelegt werden, die dann in der beschriebenen Art zu behandeln sind, während die in den jetzt der Einwirkung der Trocknungseinrichtungen 34 unterstellten Rahmen liegenden Stoffstücke trocknen. In dieser Weise ist ein praktisch ununterbrochenes Arbeitsspiel möglich. .

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Aufbringen versteifender Mittel, wie wäßriger Dispersionen von synthetischen polymeren Kunststoffen bzw. Kunststoffvorprodukten, auf textile Einzelstücke, vorzugsweise zugeschnittene Teile von Oberbekleidungsstücken, die in einen als Träger dienenden Rahmen eingelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß' zwei Stoffstücke mit ihren vom Auftrag freizuhaltenden Seiten gegeneinandergelegt und in dieser Lage den einzelnen Behandlungsschritten unterworfen werden.
  2. 2. Einrichtung zum Aufbringen versteifender Mittei, wie wäßriger Dispersionen von synthetischen polymeren Kunststoffen bzw. Kunststoffvorprodukten auf textile Einzelstücke, vorzugsweise zugeschnittene Teile von Oberbekleidungsstücken, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8 bzw. 27) in Führungsmitteln- (7 bzw. 26) gegenüber einer an sich bekannten, in einer Führung (17' bzw. 30) verschiebbaren Auftragseinrichtung (18) für das versteifende Mittel und einer Trocknungseinrichtung (12, 34) verstellbar und festlegbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) kippbar gelagert ist (Fig. 1 und 2).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (27) verschiebbar gelagert ist (Fig. 3).
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Behei%zungseinrichtung (14) der Trocknungseinrichtung (12) beweglich abgestützt und mit dem Rahmen (8) im Sinne eines Ausweichens während der Rahmenbewegung gekuppelt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, gekennzeichnet durch mehrere verschiebbare, gegebenenfalls schwenkbare Rahmen (27), die im Kreislauf der Einwirkung der Behandlungseinrichtungen unterstellbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden mit einer Tragschiene als Führung für die vorzugsweise als Spritzeinrichtung gestaltete Auftragseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb des Rahmens (27) angeordnete Tragschiene (30) in Abhängigkeit von der Schwenklage des Rahmens (27) verlagerbar ist. ä. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (3o) durch Abstützung ihrer Enden in drehbaren Trägern (32) im Sinne einer wechselweise spiegelbildlichen Änderung der Führungsbahn drehbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmelidung Sch 81.94 VII/8 a (Patent 897 087) ; deutsche Patentschriften Nr. 822 833, 433 730; schweizerische-Patentschrift Nr. 237 958; USA.-Patentschriften Nr. 2 521 100, 2 444 728.
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