DE951780C - Registriergeraet, insbesondere Funkenschreiber - Google Patents

Registriergeraet, insbesondere Funkenschreiber

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DE951780C
DE951780C DEB32164A DEB0032164A DE951780C DE 951780 C DE951780 C DE 951780C DE B32164 A DEB32164 A DE B32164A DE B0032164 A DEB0032164 A DE B0032164A DE 951780 C DE951780 C DE 951780C
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DE
Germany
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recording
scanning
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Expired
Application number
DEB32164A
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English (en)
Inventor
Furman Harrison Stamper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Aviation Corp
Original Assignee
Bendix Aviation Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Aviation Corp filed Critical Bendix Aviation Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE951780C publication Critical patent/DE951780C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/16Recording elements transferring recording material, e.g. ink, to the recording surface

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Registriergerät, insbesondere Funkenschreiber Das Hauptpatent betrifft ein Registriergerät, insbesondere einen Funkenschreiber, zum Aufzeichnen von auf eine Zeitmessung zurückführbaren Meßwerten mit einem Registrierstreifen, der an einer gerätfesten Abtaststelle vorbeibewegt wird, und mit einem Registri.erstift, der mit seinem rückwärtigen Ende an einem rotierenden Stiftträger befestigt ist und bei seinem Umlauf im Bereich der Abtaststelle quer über den Registrierstreifen wandert, in derartiger Anordnung, daB der Registrierstift an seinem Stiftträger in Umfangsrichtung federt und sein Abtastende im Bereich des Registrierstreifens zwangläufig geradgeführt ist, indem der Registrierstift während seines Umlaufes im Bereich des Registrierstreifens unter federnder Einwärtsschwenkung aus seiner Kreisbahn in die gerade Abtastbahn gezwungen wird.
  • Die Ausführungsform gemäß dem Hauptpatent hat die Vorteile, daß sie eine gerade Abtastbahn aufweist, mechanisch sehr einfach und wenig kostspielig ist und nwr eine geringe Leistung benötigt und somit von einem kleinen preisgünstigen Elektromotor angetrieben werden kann. Die vorstehend erläuterten Registriergeräte arbeiten jedoch bei sehr hohen Abtastgeschwindigkeiten nicht zuverlässig genug und bedürfen auch einer sehr sorgfältigen Einstellung, um immer eine gute Berührung zwischen dem Stift und dem Registrierstreifen sicherzustellen.
  • Die Erfindung bringt eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes, mit der es möglich ist, die Arbeitsgeschwindigkeit des Registriergerätes und dessen Zuverlässigkeit wesentlich zu erhöhen und die Einstellung zu vereinfachen. Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Gerätes, das sich im wesentlichen automatisch nachstellt und die Abnutzung des Registrierstiftes kompensiert.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß das im wesentlichen gerade ausgebildete Abtastende des Registrierstiftes in einer senkrecht zum Abtastpfad verlaufenden .Ebene liegt und gegenüber der Registrierstrei,fenfläche unter einem spitzen Winkel geneigt ist und dabei die Anlagefläche einer entsprechend geneigten, gerätefesten Führungsbahn berührt, welche parallel zum Abtastpfad neben diesem angeordnet ist und deren Neigungswinkel so bemessen ist, daß die Federkraft des Registrierstiftes und die durch den Umlauf hervorgerufene Zentrifugalkraft im Zusammenwirken mit der schrägen Führungsbahn ein sicheres Aufliegen des vorderen Registrierstiftendes auf dem Registrierstreifen bewirken.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf einen Teil der Registriereinrichtung unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Stiftmechanismus, wobei das äußere Gehäuse geschnitten dargestellt ist, Fig.2 eine Vorderansicht der Einrichtung gemäß Fig. 1, Fig.3 einen waagerechten Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Ansicht ähnlich wie Fig. 3, aber mit einer anderen Anordnung der Teile; Fig. 6, 7 und 8 sind schematische Darstellungen, die das Arbeiten der Einrichtung verdeutlichen. Bei dem in Fig. i und 2 dargestellten Registriergerät wird ein Aufzeichnungsstreifen verwendet, der aus einem Papierband io besteht, das während des Arbeitens der Registriereinrichtung durch einen nicht dargestellten Bandantriebsmechanismus langsam von einer Rolle ii abgewickelt und -um das Ende einer Rückenplatte 12 und über die Vorderseite dieser Platte gezogen wird. Die Registriermarkierungen werden auf den Registrierstreifen io durch die Spitze 14Q eines Stiftteiles 14 aufgebracht, der periodisch über den Registrierstreifen io von oben nach unten bewegt wird und dabei elektrische Impulse empfängt. Der Zeitpunkt dieser Impulse bestimmt die Höhenlage der Markierungen auf dem Registrierstreifen. Die vorliegende Erfindung betrifft in erster Linie die Ausbildung des Stiftes und des Mechanismus für seine Bewegung quer über den Registrierstreifen.
  • Der Stiftteil 14 besteht aus einem langen Stück Federdraht, dessen eines Ende an einem umlaufenden Stiftträger 15 von der Form eines Rades befestigt ist und von diesem annähernd tangential vom Umfang absteht. Das freie Ende oder die Spitze 14, des Stiftteiles berührt den Registrierstreifen io und bildet den eigentlichen Schreibstift. Das entgegengesetzte oder festgelegte Ende des Stiftteiles 14 ist beispielsweise an eine Federklammer 16 angelötet, die eine kanalartige Form aufweist und den Mantel 15" des .Trägerrades 15 umfaßt. Die Kanten der Mantelfläche 15" sind mit Kerben versehen, welche die Klammer 16 aufnehmen und sie in einer gewünschten Stellung fest am Umfang halten, wobei sie einen schnellen Austausch der Stiftanordnung durch . einfaches Entfernen der Klammer 16 aus ihrer Halterung an dem Stiftträger und durch Anbringen und Festlegen einer neuen Klammer gestatten. Ein Ende der Klammer 16 ist im Bedarfsfall verlängert, und daran ist ein Bürstenelement 17 angelötet, welches eine elektrische Verbindung zu dem Stift 14 herstellt. Dieser Bürstenteil 17 arbeitet mit einer feststehenden Kontaktanordnung 18 zusammen, die eine oder mehrere Kontaktlamellen enthält, welche den Registrierstift an das zur Aufzeichnung erforderliche elektrische Potential anschließen. Die Kontaktanordnung 18 ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Der Stiftteil 14 besteht aus zwei im wesentlichen geraden Abschnitten 146, 14,. Der erstere Abschnitt 14U ist verhältnismäßig. lang und erstreckt sich annähernd tangential vom Punkt seiner Befestigung an dem Träger 15. Per andere Abschnitt 14, ist verhältnismäßig kurz und verläuft im wesentlichen im rechten Winkel zu: dem langen Abschnitt und endet in der Spitze 1,.Q.
  • Während der Drehung des Trägers 15 wird der Endabschnitt 14, des Stiftteiles durch eine geschlossene Bahn 2o geführt, die den Träger 15 umgibt oder einschließt. Diese Bahn 20 besteht aas einem geraden Führungsteil 2o",. der etwa parallel zur Registrierfläche und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Registrierstreifens io verläuft und dicht neben ihm angeordnet ist. Außerdem besteht die Bahn 2o aus einem mit dem geraden Teil 2e" einen einheitlichen Teil bildenden, im wesentlichen gebogenen Abschnitt 206, der die unteren und oberen Enden des Führungsabschnittes 20ä miteinander verbindet. Die Bahn 2o ist beispielsweise aus einem plastischen Stoff geformt und mit einem mit diesem aus einem Stück bestehenden Grundteil 20, versehen (Fig. i). Dadurch kann die Bahn 2o an der Grundplatte 22 der Registriereinrichtung z. B. durch Schrauben befestigt werden. Der Grundteil 2o, weist Schlitze auf, durch welche die Schrauben greifen, welche bedarfsweise eine Einstellung der Bahn in bezug auf den Registrierstreifen 1o ermöglichen.
  • Der Führungsteil 2o" der Balin ist gerade und eben und mit seiner inneren Fläche 2o' in einem spitzen Winkel zu dem Registrierstreifen io geneigt angeordnet, wie deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist. Dadurch bewirkt die nach außen gerichtete Kraft, die von dem Stift auf den Führungsteil :2o, als Folge der dem Stift innewohnenden Elastizität und der Zentrifugalkraft ausgeübt wird, daß er sich seitlich längs der geneigten Führungsfläche verschiebt, bis er mit dem Registrierstreifen io in' Berührung kommt und auf .diesem aufliegt. Dadurch ist ein sicherer elektrischer Kontakt zwischen der Spitze 14, des Stiftes und dem Registrierstreifen gewährleistet. Der lange Abschnitt i4b des Stiftteiles ist im Hinblick auf die Klammer 16 so ausgerichtet, daß der kurze Stiftabschnitt 14" der von ihm in einem rechten Winkel absteht, flach an dem Führungsteil 2o" anliegt, während er diesen, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, durchläuft. Die Länge des Abschnittes 14, wird durch Abnutzung der Spitze 14, des Stiftes vermindert; dies beeinflußt jedoch die Arbeitsweise der Einrichtung nicht wesentlich, auch wenn ein großer Anteil des Stifts ver= braucht ist.
  • Der kurvenförmige Teil tob der Bahn 2o geht an den oberen und unteren Enden in den Führungsteilabschnitt 2o" über, aber er ist nicht in der gleichen Weise wie der Führungsabschnitt 2o" geneigt. Statt dessen verläuft die innere Fläche dieses Abschnittes seitlich im wesentlichen im rechten Winkel zu der Drehachse des Trägers 15, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Ein Rand 2oa kann an der vorderen Kante der Bahn vorgesehen werden, um diese zu versteifen, aber das hintere Ende ist vorzugsweise offen.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß der Träger 15 nahe an dem unteren Ende der Führung 2o" angeordnet ist. Obgleich der lange Abschnitt 14b des Stiftteiles frei von der Umfangsfläche des Trägers absteht, wenn die Spitze des Stiftes zuerst den oberen Teil des Registrierstreifens berührt, windet sich der Abschnitt 14b um den Träger 15 (Fig. 6), wenn der letztere umläuft und die Stiftspitze 14, durch den Abtastpfad über den Registrierstreifen führt. Der untere Teil des Bahnabschnittes tob verläuft nahezu konzentrisch zu dem Träger 15 und hält den Stift in Anlage an dem Träger, während sich der letztere um etwa eine halbe Umdrehung aus der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung bewegt. Danach (Fig. 7 und 8) verläuft die Bahn tob in einer im wesentlichen spiralförmigen Kurve zu. dem oberen Ende des Führungsteilabschnittes 20a. Während des Durchlaufes des Stiftes durch diesen Teil der Bahn entfernt sich der Stift von dem Träger 15.
  • Infolge der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Einrichtung ist der Stiftdraht Schwingungen und ungleichförmigen Einflüssen unterworfen, deren Wirkung zweckmäßig zu dämpfen ist. Dieser Dämpfungseffekt wird durch einen am Umfang verlaufenden Flansch i5b erzeugt, der an der äußeren Fläche des Trägers 15 angeordnet ist. Dieser Flansch 151, erstreckt sich etwa längs eines Bogens von 9o°. Das befestigte Ende des geraden Abschnittes 14b des Stiftteiles ist an der Klammer 16 in einem solchen Winkel befestigt, daß es, wenn es nicht behindert würde, durch die Ebene des Registrierstreifens io hindurch verlaufen würde (Fig. 4). Während des Durchlaufes der Stiftspitze 14" durch seinen Aufzeichnungspfad auf dem Registrierstreifen wird der lange Abschnitt i4b des Stiftteiles gebogen (Fig.4) und drückt die Stiftspitze während ihrer Bewegung durch den Aufzeichnungspfad an den Registrierstreifen. Wenn sich jedoch der Stift um den Träger 15 windet, gleitet er längs der. Stirnseite des Flansches 15b (Fig. 6). Der Flansch begrenzt das Ausmaß des Rückfederns der Stiftspitze 14a, nachdem die letztere über den Registrierstreifen hinausgeführt ist. Er hält auch die Stiftspitze innerhalb des Bereiches des kurvenförmig verlaufenden Abschnittes tob der Bahn, während der Stift durch diesen Abschnitt läuft. Bei der Bewegung des Stiftabschnittes 14b durch den sich spiralförmig ausweitenden Teil des Abschnittes tob der Bahn (Fig. 7 und 8) gleitet der Abschnitt 14b des Stiftes allmählich von dem Flansch z5b unter Erzeugung einer Bewegungsreibung, die unerwünschte Schwingungen des Stiftes dämpft. In dem Augenblick, in dem der Stiftabschnitt 14, das obere Ende des Führungsteiles 2o" erreicht, berührt der lange Stiftabschnitt 14b den Flansch i5b an einem Punkt so nahe an der Klammer 16, daß dieser die Stiftspitze in einer Bewegung nach hinten praktisch kaum behindert. Diese Bewegung wird nur durch die Berührung mit dem Registrierstreifen begrenzt.
  • Wie aus den Fig. i und 3 ersichtlich ist, durchschneidet die Ebene des Trägers 15 den Registrierstreifen unter einem kleinen Winkel, und die Hauptebene der Bahn 2o ist in einem Winkel in entgegengesetzter Richtung zu dem Registrierstreifen io leicht geneigt. Es hat sich im praktischen Betrieb gezeigt, daß diese besondere kleine Abweichung von der parallelen, Lage des Stiftträgers und der Bahn in bezug auf den Registrierstreifen für ein ruhiges Arbeiten wünschenswert ist. Dieses Merkmal ist jedoch für die Erfindung nicht ausschlaggebend; wichtiger ist, daß die Ebene des Trägers 15 und die Ebene der Bahn 2o annähernd parallel zur Registrierstreifenfläche verlaufen.
  • Die Anordnung, die an Hand der Fig. 3 beschrieben ist und bei der die Ebene des Trägers i S im wesentlichen parallel zu dem Registrierstreifen liegt, ist zweckmäßig, weil dabei der Träger nur leicht vor die Vorderseite der Ebene des Registrierstreifens ragt. Dieses erleichtert den Einbau der Einrichtung in ein verhältnismäßig flaches Gehäuse 3o. (Fig. i) mit einem Fenster 31, durch das der Registrierstreifen beobachtbar ist.
  • Im Bedarfsfall sind der Träger 15 und seine Lagerung sowie der Antriebsmotor 33z gemäß Fig. 5 angeordnet, wobei die Ebene des Trägers in einem beträchtlichen Winkel zu dem Regisfrierstreifen geneigt liegt. Bei dieser Anordnung kann die den Stift führende Fläche 34' des Führungsteiles 34 etwa parallel zu der Ebene des Trägers verlaufen und dabei etwa im gleichen Winkel zu dem Registrierstreifen geneigt sein., wie gemäß Fig. 3. Gemäß Fig. 5 befindet sich der kurze Endabschnitt 14a des Stiftteiles vorzugsweise in der Ebene des Trägers, während gemäß Fig. 3 der kurze Abschnitt 14, des Stiftteiles in einem Winkel von etwa 45° zur Ebene des Trägers liegt.
  • Im allgemeinen ist die Anordnung gemäß Fig. 5 wirkungsmäßig gleichwertig zu derjenigen gemäß Fig. 3. Bei der nur in Seitenansicht dargestellten Führungsbahn 34 der Fig. 5 handelt es sich ebenfalls um eine in sich vollkommen geschlossene Bahn mit einem geradlinigen Abschnitt ünd einem bogenförmigen Abschnitt (nicht dargestellt in Fig. 5), die den Abschnitten :2o" und tob der geschlossenen Bahn 2o entsprechen. In jedem Fall verläuft das freie Ende des Stiftes in einem spitzen Winkel zu dem Registrierstreifen, wodurch die Rückwirkung des letzteren den Stift an den Führungsteil drückt. Die_radial gerichtete Kraft, die auf den Stift infolge seiner Elastizität und der Zentrifugalkraft einwirkt, hält ihn in einer festen Anlage, sowohl an dem Registrierstreifen als auch an der Führung.
  • Ein zweiter Flansch 15, ist diametral dem Flansch 15b gegenüberliegend angeordnet. Seine einzige Aufgabe liegt jedoch-in dem gewichtsmäßigen Ausgleich hinsichtlich des Flansches i5b. In einer anderen Ausführung könnte der Flansch 15b völlig um den Träger verlaufen; es ist aber wünschenswert, den letzteren so leicht wie möglich zu halten, um die für seine Umdrehung erforderliche Leistung zu vermindern.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Registriergerät, insbesondere Funkenschreiber, zum Aufzeichnen von auf eine Zeitmessung zurückführbaren Meßwerten mit einem Registrierstreifen, der an einer gerätefesten Abtaststelle vorbeibewegt wird, und mit einem Registrierstift, der mit seinem rückwärtigen Ende an einem rotierenden Stiftträger befestigt ist und bei seinem Umlauf im Bereich der Abtaststelle quer über den Registrierstreifen wandert, in derartiger Anordnung, daß der Registrierstift an seinem Stiftträger in Umfangsrichtung federt und sein Abtastende im Bereich des Registrierstreifens zwangläufig geradgeführt ist, indem der Registrierstift während seines Umlaufes im Bereich des Registrierstreifens unter federnder Einwärtsschwenkung aus einer Kreisbogenbahn in die gerade Abtastbahn gezwungen wird, nach Patent 88o:217, dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen gerade ausgebildete Abtastende (i4, oder r4d) des Registrierstiftes (i4) in einer senkrecht zum Abtastpfad verlaufenden Ebene liegt und gegenüber der Registrierstreifenfläche (io) unter einem spitzen Winkel geneigt ist und dabei die Anlagefläche (2o' oder 34') einer entsprechend geneigten, gerätefesten Führungsbahn (2o" oder 34a) berührt, welche parallel zum Abtastpfad neben diesem angeordnet ist und deren Neigungswinkel so bemessen ist, daß die Federkraft des Registrierstiftes (i4) und die durch den Umlauf hervorgerufene Zentrifugalkraft im Zusammenwirken mit der schrägen Führungsbahn (2o") ein sicheres Aufliegen des vorderen Registrierstiftes (i4,) auf dem Registrierstreifen (so) bewirken.
  2. 2. Registriergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Führungsbahn (20a) einen Teil einer in sich geschlossenen Bahn (2o) bildet, die etwa in der Rotationsebene des Stiftträgers (i5) liegt und bei jedem Umlauf des Registrierstiftes (i4) dessen Abtastende (i4,) aufnimmt und führt.
  3. 3. Registriergerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsebene des Stiftträgers (i5) und auch der nicht mit dem Stiftträger (i5) verbundene Teil des Registrierstiftes (i4) angenähert parallel zur Aufzeichnungsfläche (io) gerichtet ist.
  4. 4. Registriergerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsebene des Stiftträgers (i5) und auch der nicht mit dem Stiftträger (i5) verbundene Teil des Registrierstiftes (i4) gegenüber der Aufzeichnungsfläche (io) unter etwa dem gleichen Winkel geneigt ist, wie das Abtastende (14d) des Registrierstiftes (i4).
  5. 5. Registriergerät nach Anspruch i bis 4, bei dem der rotierende Registrierstiftträger eine Umfangsfläche aufweist, um die der Registrierstift, wenn sein Abtastende über den Abtastpfad wandert, herumgewunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Registrierstiftträger (i5) an seiner Umfangsfläche mit einem sich in Umfangsrichtung erstreckenden Flansch (15b) versehen ist, an dem der Registrierstift (i4) beim Auf- und Abwinden zur Anlage kommt und dabei die Seitenfläche des Flansches (15b) berührt, die der Anlagefläche (2o' oder 3q.') der Führungsbahn (2o" oder 34a) der geschlossenen Bahn (2o oder 34) zugewandt ist.
  6. 6. Registriergerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Registrierstiftträger (i5) als Rad mit einem Radmantel (i50 ausgebildet ist und der Registrierstift (i4) an seinem rückwärtigen Ende eine Federklemme (i6) aufweist, welche den Radmantel (15a) nachgiebig so umfaßt, daß der Registrierstift (i4) am Stiftträger (i5) gehalten wird.
DEB32164A 1953-08-25 1954-08-08 Registriergeraet, insbesondere Funkenschreiber Expired DE951780C (de)

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US376316A US2742339A (en) 1953-08-25 1953-08-25 Scanning recorder

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DE951780C true DE951780C (de) 1956-10-31

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DEB32164A Expired DE951780C (de) 1953-08-25 1954-08-08 Registriergeraet, insbesondere Funkenschreiber

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US2742339A (en) 1956-04-17

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