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Hinterradfederung für Motorräder Das Patent 872 462 betrifft
eine Hinterrad£ederung für Motorräder mit einer vor der Radachse angeordneten; Geradführungsvorrich;tung.
Die dem Hauptpatent zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Hintierradfederung
mit einer vor der Radachs ;e angeordneten Geradführung zu, schaffen, die wenig Raun
in: Anspruch nimmt, eine abgeschIassene und gedrängte Bauweise besitzt, denn, Hinterrad
eine sehr sichere Führung gewährleistet und die Möglichkeit bietet, jede Art von
Federungs vorrichtungen zu verwenden und adle gegeneinander gleitenden Teile in
einfacher Welse durch Gehäuse zu schützen.
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Dass Patent 872 462 erreicht dies dadurch, d,aß die Geradführungsvorrichtung
auf der Achshalterung verdrehungssteif gleitbar gelagert ist, starr mit dem Widerlager
der über der Achshalterung
| gelagerten. Federungselemente verbunden; ist und |
| daß das. die Federungselemente aufnehmende Ge- |
| häuse mit einem Gehäuse der Getradführungsvar- |
| richtung starr verbunden ist. |
| Die Erfindung verfolgt neun das Ziel, diese |
| mehrere nacheinander zur Wirkung kommende |
| Federungselemente aufweisende 11intrradfederung |
| zu vereinfachen;, was dadurch erreicht wird, daß |
| diie Dämpfungs£eder gleichzeitig als DuTchschlag- |
| s.icherungs.federdient. Hierdurch ist gegenüber der |
| Federung nach dbrn Hauptpatent der große Vor- |
| teil erzielt worden, daß eine Feder, nämlich die |
| Durchschlagsdcherungsfeder, eingespart werden. |
| kann. |
| Dies kann nach der Erfindung dadurch erreicht |
| werden, daß innerhalb der Hauptfeder nur eine |
| einzige Zulsatzfeder vorgesehen, ist, deren: Enden |
mit Anschlägen zusammenarbeiten, die mit der Achshalterung starr
verbunden sind.
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Dadurch ist es möglich, die Dämpfungsfeder im Falle der Dämpfung von
oben; zu beaufsch:lagen, sie im Falle d!er Verwendung als Duirchsschlags:icahseTungs£eder
von unten zu, beanspruchen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegen. beide
Enden der Zusatzfeder auf Federtellern, auf, die mit den starr mit der Achshalterung
verbundenen Anschlägen zusammenwirken. Bei einer Hinterrad.-federung, bei der die
Dämpfuungsfeder in einem, starr mit dem der Achshalterung abgewendetem Widerlasger
verbunden und innerhalb der Hauptfeder angeordneten Gehäuse gelagert ist, trägt
nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dass, die Dämpfunsgs:feder umgebende Gehläuse
Anschläge für die Federteller. Mit der der Hinterra,dfederung ist eine innenhalb
der Dämpfungs.feder angeordnete Feders:tanigle starr verbunden, die beeide Federtelliesr
durchdringt und, in der Ruhelage der Federung mit ihrem oberen Anschlag gegen den
oberen, Federteller der Dämpfungs:feder anliegt, wobei der den, zweiten Federteller
beeinflussende Anschlag im Abstand von diesem, vorzugsweise außerhalb, des die Dämpfungsfeder
umgebenden Gehäuses:, än der Federstange angeordnet ist.
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Um die Hint:erradfederung nach der .Erfindung leicht montieren zu
können, besteht der das. obere Widserlager der Dämpfungsfeder beeinflussende Anschlag
der Federstange aus dem Kopf einer Schraube, die bei, der Montage der Hinterrad.federung
von oben, her in das die Dämpfungsfeder umgebende Gehäuse eingeführt werdeni kann.,
wobei dier Durchmesseir des Kopfes dieser Schraube größer isst als der Innendurchmesser
des oberen Federtellers der Dämpfungsfeder.
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Der -untere Federteller der Dä,mpfungs.feder besteht aus einen- Ringscheibe,
die sich gegen, einen, Riinganisatz des Fedrergehäuses: anlegt und einen Inn end.urchmesser
besitzt, der etwas kleiner ist als d :er des unteren Anschlages der Federstange.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematilsch
dargestellt.
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Die Achshalterung 1, welche über einen, Exzenter 2 und eine Klemmsfanst
3 die Achse 4 des Hinterradies eines Motorrades aufnimmt, ist ,starr mit dem Federgehäuse
5 verbunden; ferner ist an der Achsih!alterung 1 die Federstange 6 ,starr befestigt,
die bei dem, der Erfindung als Rohr ausgebildet ist. Weiterhin ist mit der Achshalterung
1 das Gleitrohr 7 stairr verbanden, liessen Führungsbüchsen 8 auf dem Führungsrohr
g gleitbar gelagert sind. Zwischen den Führungsbüchsen 8 ist ein Ringstreifen to
angeordnet, der asusi Filz bzw. einem anderen ölduTchlässigen bzw. -aufsaugenden
Werkstoff besteht. Das Führungsrohr 9 ist am unteren Ende durch das Fußstück 11
abgsesahlossen, wogegen es am oberen Ende über das Kopfstück 12 mit dem Kopfteil
13 starr verbunden isst. Diese VerU.ndung erfolgt durch die Hohl, schraube 14, die
mittels eines. Gewindes 15 in das starr mit denn Führungsrohr 9 verbundene Kopfstück
12 eingreift. Die durchgehende Bohrung 16 der Hohlschraube 14 ist mittels
der Schraube 17 nach außen verschließbar.
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Mit dem Kopfteil 3 ist ein Rohr 18 verbunden, welches- einen Teil
des Gleitrohres .7 umgibst, so dasß dieses, in, dass Rohr 18 eingeschoben werden
kann:. Fest mit diesem Rohr 18 sind das, Gehäuse 19 und; das Widerlager 20 verbunden,
so dasß die Teile 13, 2o und 18, 1g eine starre Einheit bilden. Ina dem Widerlager
2o ist weiterhin das Gehäuse 21 starr befestigt, in, welches. ein Rohr 22 eingeführt
isst; auch dieses Rohr 22 ist mit dem Gehäuse 21 b @zw. mit dem Widerlager 2o starr
verbunden.
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Gegen die Achshailterung 1 stützt sich, die Hauptfeder 23 ab, die
an ihrem oberen. Ende gegen, das Widerlager 2o anliegt. Am- ünteren Ende des Gehäuses
21 isst ein Ringansatz 24 vorgesehen, der ferst mit dem Gehäussre 21 verbunden.
ist und. einte Bohrung 25 aufweist, die kleiner isst als der äußere Durchmesser
des Federtellers 26, jedoch größer als die Aufs.tauchunig 27 der Federstange 6.
Die Bohrung z8 des Federtellers 26 entspricht etwa dern Durchmesser der Federstange
6, so daß diese in der Bohrung 28 verschiebbar geführt ist. Gegen diesen Federteller
26 stützt sich die Dämpfungsfesder 29 aib, die mit ihrem oberen Ende gegen den.
Federteller 30 anliegt, der sich am unteren -Ende des Rohres 22 abstützt.
Auch dieser Federteller 3o beisitzt eine Bohrung 31 zur Führung der Federstange
6. Die Federstange 6 besitzt an ihrem oibereh Endre ein Gewinde 32, in dass eine
Schraube 33 einschraubbar eist, deren Kopf 34. einen Durchmesser aufweist, der größer
ist als der Inniendurchmesisor 31 dies Federtellers 30.
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In =belastetem Zustand dies Motorrades nimmt die Hinterradfederung
der Erfindung etwa die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. Bei Aufnahme der
Normallast bewegt sich die Achshalterung 1 nach obren, so daß die Führungsbüchsen.
8 des Gleitrohres 7 am Führungsrohr 9 nach oben gleiten. Der zwischen den Führungsbüchisen
8 an, geordnete Filzstreifen to versorgt hierbei die Gleitflächen stets mit Öl,
welches, durch die Öffnungen 35 dies Führungsrohres 9 nasch außen in dien Filzstreifen
gelangen, kann, da der Hohlrauen des. Führungsrohres 9 mit Schmiermittel gefüllt
ist. Der Stab 36 dient ails Meßs .taub für den im Rohr 9 befindlichen Ölstand. Gleichzeitig
mit dem: Gleitrohr 7 bewegt sich die Federhülse 5 nach obren, so daß die Hauptfeder
2@3 um einen bestimmten Betrag zusammengedrückt wird. Diiae Aufsstauchung 27 befindet
sich nun in der Nähe des Ringansatzes 24, da auch die Federstange 6 nach. oben verschoben
wurde.
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Erfolgt eine plötzlich auftretende ÜberbeanspruchUng, so schlagen
die Achshalterung und damit die mit ihr verbundenen. Teiste nach oben aus. Hierbei
gleitet der Kopf 34 der Schraube 33 weiter in den Rohr 22 mich oben, wogegen die
Aufstanahung a7 der Federstange 6 in die Bohrung 25 das Ringaussatzes 24 eintritt
und gegen dien Federteller z6 der Dämpfungsfeder z9 ausschlägt. Je nach der Größe
dieses Ausschlages wird hierbei
die Feder 29 mehr oder weniger stark
zusammenr gepreßt, so daßt sie in diesem Falle ails. Durchschlaigsicherung dient.
Mit ihrem oberen. Ende stützt sich die Feder 29 hierbei geigen: den, Federtell-er
30 aeb, welcher seinen Halt am Rohr 22 findet.
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Wird die Feder 29 als, Dämpfungs-feder beansprucht, d. h. senkt sich
die Achshalterung aus der in der Zeichnung dargestellten Lage nasch unten, so nimmt
der Kopf 34 die Schraube 33 des Federstabes.6 dien Federteller 3o mit nasch unten"
so d.a@ß die Feder 29 von oben her beanfschlagt wird. Dass Gleitrohr 7 gleitet hierbei
mit dem, an ihm befestigten Gummiring 37 nach unten..
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Brei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der obere Federteller
3o der Dämpfungsfeder 29 durch das mit denn Gehäuse 2i starr verbundene Rohr 22
in, seiner Lage gehafen. Um eine weitere Gewichtsverminderung der Hinterradfederung
zu erzielen, kann das Gehäuse 21 oberhalb des W.iderlagers um einen geringen Betrag
eingezogen sein, so daß sich der Federteller 30 gegen diese Einziehung anlegt. In
diesem Fallee ist das, innere Rohr 22 überflüssig.
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Die Anschläge 34, 27 der Federstange 6 sind in der Zeichnung in einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es. ist natürlich auch möglich,
anstatt der Aufstauchung 27 einen. anderen Anschlag, z. B. einen Bolzen od.. dgl.,
an d:er Stange 6 vorzusehen; auch kann anstatt der Schraube 33; 34 am oberem, Ende
der Federstange 6 ein anders ausgebildeter Anschlag vorgesehen sein.