DE950475C - Kabelmantel mit erhoehtem Induktionsschutz - Google Patents

Kabelmantel mit erhoehtem Induktionsschutz

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Publication number
DE950475C
DE950475C DEO2614A DEO0002614A DE950475C DE 950475 C DE950475 C DE 950475C DE O2614 A DEO2614 A DE O2614A DE O0002614 A DEO0002614 A DE O0002614A DE 950475 C DE950475 C DE 950475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable sheath
iron
sheath according
jacket
wave troughs
Prior art date
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Expired
Application number
DEO2614A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl-Heinz Hahne
Dr Ulrich Raydt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
Original Assignee
Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
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Filing date
Publication date
Application filed by Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk filed Critical Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
Priority to DEO2614A priority Critical patent/DE950475C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950475C publication Critical patent/DE950475C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B9/00Power cables
    • H01B9/02Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Kabelmantel mit erhöhtem Induktionsschutz Die längs Starkstromübertragungsanlagen verlegten Fernmeldekabel brauchen einen erhöhten Induktionsschutz. Das gilt vor allem für die aus mehradrigen, vorzugsweise aus Verseilgruppen aufgebauten Fernmeldekabel, während die konzentrischen Leitungen und Kabel, - insbesondere die konzentrischen Hochfnequenzleitungen und -kabel, dank ihres Aufbaues gegen Induktionseinflüsse praktisch unempfindlich sind. Der Induktionsschutz des Kabels läßt- sich bekanntlich durch einen geeigneten Aufbau des Kabelmantels erhöhen. Er steigt nämlich. mit der Iieitfähi..gkeit des Mantels und/oder mit der Induktivität der aus dem Mantel und der Erde als Rückleitung gebildeten Schleife. Der Induktionsschutz wird üblicherweise durch einen parallel zum Kabel verlaufenden Leiter und/ oder eine EisenbandbeweJhrung erhöht. Der Kabelmantel wird auch zur Erhöhung seiner Biegefähigkeit gegebenenfalls gewellt. Die Bewehrung wird dabei über den Wellenbergen angebracht. Sie erhöht den Durchmesser des Kabels und ist im allgemeinen unzureichend gegen Korrosion geschützt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, dien Induktionsschutz des gewellten Metallmantels für mehradrige, vorzugsweise aus Verseilgruppen aufgebaute Fernmeldekabel besonders wirksam zu erhÖ'hen, ohne dadurch den Außendurchmesser des Kabels wesentlich zu vergrößern. Sie löst diese Aufgabe durch einen gewellten Metallmantel, dessen Wellentäler mindestens ebenso breit, vorzugsweise aber breiter als die Wel,lenvberge sind, und ,durch die Anordnung von Eisen in Form von Band, Draht oder Pulver überwiegend in den Wellentälern. Der Induktionsschutz ist erfindungsgemäß bei-Mänteln mit solchen Wellentälern besonders wirksam, die im Verhältnis zu den Wellenbergen breit sind, denn diese Wellentäler ermöglichen die Unterbringung eines großen zusammenhängenden Eisenquerschnitts. Mäntel aus gut leitenden Metallen, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, haben einen durch die erhöhte Leitfähigkeit' und durch das Eisen in den Wellentälern gesteigerten InduktionsscJhutz. Mäntel aus nahtlosen Aluminiumrohren sind aus mechanischen Gründen besonders geeignet. Das Eisen kann band-, draht- oder pulverförmig in den Wellentälern angeordnet sein. Das Band wird ein-oder mehrlagig aufgebracht. Drähte werden ein-oder mehrlagig gebündelt. Das Eisenpulver wird vorzugsweise in .einem Trägerstoff eingebettet. Er kann leitend sein. Der oder die Trägerstoffe bestehen zweckmäßigerweise .aus vulkanisierbaren, thermoplastischen oder .härtbaren Stoffen. Diese mit dem Eisenpulver gefüllten Stoffe können als Schlauch über dem gewellten Metallmäntel aufgebracht werden. Bei dem wendelförmigen Verlauf der Wellen und des Eisens ist der Induktionsschutz weiterhin,dadurdh erhöht, daß die Stromlinien der im Mantel induzierten Ströme in einer nahezu senkrecht zur Eisenwendel wendelförmig verlaufenden Bahn abgelenkt werden. Dieser Verlauf der induzierten Ströme ergibt eine zusätzliche erwünschte Induktivität des Mantels. Zur Verhinderung einer elektrolytischen Korrosion wird zwischen dem Metallmantel und dem Eisen eine isolierende Schicht angeordnet. Sie kann als Lacksrahicht, Schlauch oder Bandwickel über dem Mantel oder über dem' Eisen vorgesehen werden. Das Eisen kann auch mit korrosionshindernden Metallen bedeckt werden, beispielsweise kann das Eisen mit Zink geschützt werden, wenn der Metallmantel aus Aluminium besteht, denn Zink liegt in der elektrolytischen Spannungsreihe unter Aluminium und Eisen.
  • Das Eisen und der Mantel werden zweckmäßigerweise vor korrodierenden Einwirkungen geschützt, indem eine Schutzhülle über dem Eisen und dem Mantel angeordnet wird. Sie kann aus vuikanisierbaren und/oder thermoplastischen Stoffen bestehen. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn :die Stoffe nahtlos als Schlauch aufgebracht werden.
  • Die Figuren dienen zur Erläuterung.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt,durch ein Kabel mit einem gewellten Metallmantel, in dessen breiten Wellentälern ein Eisenband angeordnet ist; Fig. 2 zeigt die Anordnung eines Drahtbundes in den Wellentälern; Fig. 3 zeigt die Anordnung eines Eisenpulvers mit seinem Trägerstoff in den Wellentälern; Fig. q. zeigt den Schlauch aus dem Trägerstoff mit Eisenpulver über dem Mantel.
  • In den Figuren bedeutet i den gewellten Metallmantel, 2 das Eisenband, 3 den Eisendraht, 4 den Trägerstoff mit Eisenpulver, 5 :die korrosionsschützende Hülle.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wellenförmiger, metallischer Kabelmantel mit erhöhter Induktionsschutzwirkung für mehradrige, vorzugsweise aus Verseilgruppen aufgebaute Fernmeldekabel, dadurch gekennzeichnet, daß seine Wellentäler mindestens ebenso breit, vorzugsweise aber breiter als die . Wellenberge sind, und das zur Erhöhung des Induktionsschutzes dienende Eisen band-, draht-oder pulverförmig überwiegend in den Wellentälern angeordnet ist. -
  2. 2. Kabelmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gewellte Mantel aus Aluminium, insbesondere einem nahtlosen Aluminiumrohr besteht.
  3. 3. Kabelmantel nach Anspruch i und 2, da--durch gekennzeichnet, @daß das Eisenband ein-oder mehrlagig ausgeführt ist. q..
  4. Kabelmantel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisendrähte ein-oder mehrlagig gebündelt sind..
  5. 5. Kamelmantel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eisenpulver in einem Trägerstoff eingebettet ist.
  6. 6. Kabelmantel nach Anspruch 5, "dadurch gekennzeichnet, daß !der Trägerstoff leitend ist.
  7. 7. Kabelmantel- nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerstoff aus einem vulkanisierbaren oder thermoplastischen oder härtbaren Stoff besteht. B.
  8. Kahelmantel nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, d aß der Trägerstoff als Schlauch über dem Metallmantel angeordnet ist, der in den Wellentälern eine größere Wandstärke als über den Wellenbergen aufweist.
  9. 9, Kabelmantel nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine isolierende Schicht zwischen dem Metallmantel und dem Eisen angeordnet ist. io.
  10. Kabelmantel nach Anspruch i bis 8, d@acd"urch. gekennzeichnet, @daß eine korrosionsschützende Metallschicht zwischen Mantel und Eisen angeordnet ist. i i.
  11. Kabelmantel nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß eine gegen Korrosion schützende Hülle den Mantel und das in seinen Wellentälern angeordnete Eisen bedeckt.
  12. 12. Kabelmantel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen Korrosion schützende Hülle aus einem- vulkanisierbaren und/oder thermoplastischen Stoff besteht.
  13. 13. Kabelmantel nach Anspruch i bis 12, da.-durch. gekennzeichnet, daß die Hülle aus einem nahtlosen Schlauchbesteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 728 42,1, 862-177.
DEO2614A 1952-10-24 1952-10-24 Kabelmantel mit erhoehtem Induktionsschutz Expired DE950475C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053057B (de) * 1956-06-20 1959-03-19 Osnabruecker Kupfer Und Draht Vorrichtung zum Aufbringen einer den Induktionsschutz erhoehenden Eisenbewehrung auf den wendelfoermig gewellten Metallmantel von Fernmelde-kabeln
FR2463487A1 (fr) * 1979-08-16 1981-02-20 Cables De Lyon Geoffroy Delore Enveloppe tubulaire souple resistant a de fortes pressions et a des efforts de traction eleves

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE728421C (de) * 1938-10-05 1942-11-26 Erich Holz Verfahren zur Herstellung von biegsamen Hochfrequenzleitungen
DE862177C (de) * 1951-04-11 1953-01-08 Siemens Ag Koaxiales Hochfrequenzkabel mit einem rohrfoermigen Innenleiter aus zwei laengsverlaufenden halbschalenfoermigen Baendern

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