DE950348C - Zylinder fuer Druckluftanlagen - Google Patents

Zylinder fuer Druckluftanlagen

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Publication number
DE950348C
DE950348C DEB26211A DEB0026211A DE950348C DE 950348 C DE950348 C DE 950348C DE B26211 A DEB26211 A DE B26211A DE B0026211 A DEB0026211 A DE B0026211A DE 950348 C DE950348 C DE 950348C
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DE
Germany
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cylinder
piston rod
sleeve
piston
support ring
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Expired
Application number
DEB26211A
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/08Brake cylinders other than ultimate actuators
    • B60T17/081Single service brake actuators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Zylinder für Druckluftanlagen Die Erfindung betrifft einen Zylinder für Druckluftanlagen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mit einem Arbeitskolben, einer insbesondere ebenso wie der Zylinder im wesentlichen von einem nahtlos gezogenen Rohrstück gebildeten Kolbenstange und einer Stirnwand, durch welche die Kolbenstange hindurchgeführt ist und die aus einer Manschette aus elastischem Werkstoff besteht und mit ihrer federnden Dichtlippe an der beweglichen Kolbenstange anliegt.
  • Es ist bekannt, eine solche Manschette mit Hilfe eines Klemmringes an der Stirnseite des Zylinders anzuschrauben. Dazu müssen aber an dem Zylinderflansch Schraubenlöcher vorgesehen werden; ferner ist darauf zu achten, daß die Schrauben sorgfältig und gleichmäßig angezogen werden, wenn die Manschette nicht beschädigt werden und dicht anliegen soll.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Manschette in dem Zylinder sitzt und von einem Sprengring gehalten wird.
  • Damit ist es möglich, als Zylinder ein nahtloses Rohr zu verwenden, in das zur -Befestigung der Manschette nur eine Nut eingestochen zu werden braucht. Es läßt sich auch auf einfache Weise eine Stützscheibe ohne besondere Befestigungsmittel anbringen. Die Manschette dichtet selbständig ab, und der Zusammenbau ist sehr einfach.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; sie zeigt einen Längsschnitt durch den Zylinder.
  • Der Zylinder besteht in der Hauptsache aus einem nahtlos gezogenen Rohr i. An seinem in der Zeichnung rechten Ende ist ein Boden 2 unter Zwischenlegen eines Dichtringes 3 aufgeschraubt und mit Hilfe einer Gegenmutter 4 festgehalten. Durch den Boden führt eine Druckluftleitung 5 ; sie ist an ein nicht dargestelltes Steuerventil angeschlossen. In eine Bohrung des Bodens 2 ist eine Gummibüchse 6 eingepreßt; mit dieser Büchse wird der Zylinder an einem nicht dargestellten Bolzen befestigt, der am Fahrgestell eines Wagens sitzt.
  • In das linke Ende des Rohres ist eine Manschette 7 eingeschoben. Sie bildet die Stirnwand des Zylinders und ist gestützt von einem Ring 8, der auf seinen Innenseiten mit einem Gummiüberzug 9 versehen ist. Ein Sprengring Io ist in eine Nut II des Rohres i eingesetzt und hält den Ring 8 und die Manschette 7 in dem Rohr fest.
  • Durch die Manschette 7 ist eine Kolbenstange 12 gesteckt. Sie besteht aus einem nahtlos gezogenen Rohr. Die Lippe der Manschette 7 gleitet dichtend auf der Kolbenstange. Das innere Ende der Kolbenstange ist von einer eingelöteten Scheibe 13 verschlossen. Der Kolben wird durch eine Manschette I4 gebildet, deren Dichtlippe an dem Rohr I anliegt. Sie wird unterstützt von einem Ring 15 mit einem Gummiüberzug 16 und in ihrer Lage gehalten von einem Sprengring 17. Dieser sitzt in einer Nut 18 der Kolbenstange. Die Sprengringe i i und 17 werden von Schultern der zugehörigen Stützringe 8 und 15 in ihren Nuten festgehalten.
  • In das Rohr i ist nahe seinem linken Ende radial ein Rohrstutzen i9 eingesetzt. Er ist mit dem Vorratsbehälter der Druckluftanlage verbunden.
  • In das Rohr i ist weiterhin eine Nut 2o eingedreht. Sie nimmt einen Anschlagring 2i auf. Dieser Ring wird in gewölbtem Zustand in den Zylinder eingeführt und in diesem flachgepreßt, so daß er fest in der Nut 2o sitzt. Er begrenzt die Bewegung der Manschette I4 nach links.
  • In das linke Ende der Kolbenstange I2 ist ein Kopfstück 22 eingesetzt. Es endet in einer Gabel 23; an diese ist mit Hilfe eines Bolzens 24 ein nicht dargestelltes Arbeitsgerät angelenkt. Ein Hals 25 des Kopfstückes 22 ist mit dem linken Ende des Rohres i durch einen Faltenbalg 26 verbunden. Dieser ist an seinem Ende mit Spannbändern 27 und 28 befestigt und umgibt die Kolbenstange 12.
  • Das Kopfstück enthält eine axiale Bohrung 29 und innerhalb des Balges 26 eine radiale Bohrung 30.
  • Durch den Rohrstutzen i9 hindurch wird dem Raum links der Manschette 14 stets Luft unter dem Vorratsdruck zugeführt. Sie drückt die Manschetten I4 und 7 gegen die sie haltenden Sprengringe ii und 17 und sucht die Manschette mit der Kolbenstange in das Rohr i hineinzuschieben. Diesem Druck entgegen wirkt in der dargestellten Lage ein vom Steuerventil in den Raum rechts der Manschette 14 eingeleiteter Druck, so daß die Kolbenstange nahe ihrer linken Endstellung steht.
  • Wird der Druck vom Steuerventil her gesenkt, so bewegt sich die Kolbenstange nach rechts. In dem Balg 26 enthaltene Luft strömt dabei durch die Bohrungen 29 und 3o ab. Das an das Kopfstück 22 angelenkte Arbeitsgerät wird gleichzeitig bewegt.
  • Wird der Druck vom Steuerventil her wieder erhöht, so verschieben sich die Teile in umgekehrter Richtung. Durch die Bohrungen 29 und 30 strömt Luft ein; der Hohlraum der Kolbenstange 12 dient dabei als grobes Filter für mitgerissene Schmutzteile. Er kann auch einen Filterkörper enthalten, der Staub und Feuchtigkeit vor dem Eindringen in den Balg 26 zurückhält.
  • Es kommt vor, daß der Zylinder während längerer Fahrten in derselben Stellung bleibt. Trotzdem schlagen sich seine Führungen nicht ein, da sie aus den weichen Gummimanschetten' bestehen und da auch die Stützscheiben dieser Manschetten mindestens auf ihrer Innenseite. reit Gummi überzogen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylinder für Druckluftanlagen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mit einem Arbeitskolben, einer insbesondere ebenso wie der Zylinder im wesentlichen von einem nahtlos gezogenen Rohrstück gebildeten Kolbenstange und einer Stirnwand, durch welche die Kolbenstange hindurchgeführt ist und die aus einer Manschette aus elastischem Werkstoff besteht und mit ihrer federnden Dichtlippe an der beweglichen Kolbenstange anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (7) in dem Zylinder (i) sitzt und von einem Sprengring (io) gehalten wird. 2. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Manschette (7) ein starrer Stützring (8) zugeordnet ist, der gleichfalls von dem Sprengring (il) gehalten wird. 3. Zylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (8) mindestens an seinem inneren Rand mit elastischem Werkstoff (9) überzogen ist und als Führung für die Kolbenstange dient. q.. Zylinder nach einem der Ansprüche i,bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben aus einer Manschette (1q.), gegebenenfalls mit einem Stützring (z5), besteht, die in einer der anderen Manschette (7) sinngemäß entsprechenden Weise ausgebildet und an der Kolbenstange (i2) befestigt ist und die mit der Dic$tlippe und dem gegebenenfalls mit elastischem Werkstoff (i6) übergezogenen Teil des Stützrings (z5) am Zylinderrohr (i) gleitet. 5. Zylinder nach Anspruch 4 mit einem in das Zylindergehäuse eingesetzten Anschlag für den Hub der den Kolben bildenden Manschette, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Anschlag aus einer ursprünglich gewölbten, metallischen Ringscheibe (2 I) besteht, die durch Plandrücken in eine Nut (2o) des Zylinders eingepreßt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrft Nr.
  2. 2 I66 493.
DEB26211A 1953-06-27 1953-06-27 Zylinder fuer Druckluftanlagen Expired DE950348C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB26211A DE950348C (de) 1953-06-27 1953-06-27 Zylinder fuer Druckluftanlagen

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DEB26211A DE950348C (de) 1953-06-27 1953-06-27 Zylinder fuer Druckluftanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE950348C true DE950348C (de) 1956-10-04

Family

ID=6961957

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DEB26211A Expired DE950348C (de) 1953-06-27 1953-06-27 Zylinder fuer Druckluftanlagen

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DE (1) DE950348C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2166493A (en) * 1937-10-26 1939-07-18 Hill James Lewis Brake unit

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2166493A (en) * 1937-10-26 1939-07-18 Hill James Lewis Brake unit

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