DE950205C - Verfahren zur Herstellung eines Steckkontakts - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Steckkontakts

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DE950205C
DE950205C DEG9341A DEG0009341A DE950205C DE 950205 C DE950205 C DE 950205C DE G9341 A DEG9341 A DE G9341A DE G0009341 A DEG0009341 A DE G0009341A DE 950205 C DE950205 C DE 950205C
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plastic
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DEG9341A
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Karl Richter
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/20Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for assembling or disassembling contact members with insulating base, case or sleeve
    • H01R43/24Assembling by moulding on contact members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Steckkontakts Steckkontakte mit in Isolierstoff zum Teil eingebetteten. Anschlußstiften sind in zahlreichen Ausführungsformen bekannt.
  • Bei der Mehrzahl der bekannten Herstellungsverfahren für Steckkontakte werden Dreh- und Stanzteile verwendet, die in einer Preßstoffschale montiert werden, die daraufhin mit einer zweiten Preßstoffschale zum Steckkontakt zusammengebaut wird. Diese Verfahren sind für die Massenfertigung infolge ihrer Kompliziertheit zu teuer.
  • Bei einem ,weiteren bekannten Fertigungsverfahren werden gleichfalls Drehteile für die Stifte verwendet, die in einem Sockelteil mit der eingequetschten Zuleitung vormontiert werden. Anschließend erfolgt in einem weiteren Arbeitsgang die Umpressung mit Gummi. Auch hier handelt es sich um ein Verfahren, das gleichfalls als kompliziert und teuer anzusprechen ist.
  • Die vorerwähnten Nachteile werden gemäß der Erfindung durch ein Verfahren zur Herstellung eines Steckkontakts mit in thermoplastischer Kunststoffmasse zum Teil eingebetteten Anschlußstiften vermieden, das sich durch die Verwendung von röhrchenförmigen Anschlußstiften auszeichnet, die in einem Arbeitsgang in Kunststoff eingebettet (z. B. gespritzt, gegossen bzw. gepreßt) und dabei zumindest zum Teil mit Kunststoffmasse ausgefüllt werden. Dieser Steckkontakt wird in seiner Herstellung nicht nur durch die Vereinfachung des Herstellungsverfahrens an sich sowie die Verringerung und Vereinfachung der Einzelteile verbilligt, sondern zeichnet sich darüber hinaus durch die Festigkeit des Zusammenbaues aus, der in zweckmäßiger Weiterbildung des Verfahrens durch die zumindest teilweise Ausfüllung der als Anschlußstifte verwendeten Metallröhrchen mit Kunststoff erreicht wird, wobei die Kunststoffausfüllung mit der übrigen Kunststoffmasse ein homogenes Ganzes bildet. Die bisher allgemein verwendeten. Dreh- und Stanzteile sind für die vorgeschlagene Ausführung des Steckkontakts nicht notwendig.
  • An Hand der Abbildung wird ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung beschrieben.
  • Diese Abbildung zeigt einen Steckkontakt, bei. dem röhrchenförmige Anschlußstifte i zusammen mit der Zuleitung 2 in den Griffteil 3 aus thermoplastischem Kunststoff eingebettet sind. Die Einbettung der Teile i und 2 erfolgt, nachdem durch Quetschung die abisolierten Enden 4 der Zuleitung mechanisch in den Köpfen der röhrchenförmigen. Anschlußstifte i festgelegt worden sind. Diese Festlegung der Zuleitungsenden 4 erfolgt derart, daß innerhalb des Röhrchens i an der Quetschstelle zumindest eine Öffnung verbleibt, durch die der Kunststoff beim Umspritzen der Steckeranordnung in den Unterteil der röhrchenförmigen Anschlußstifte i eintreten kann. Die Quetschung der Röhrchen erfolgt entweder einseitig (Abb.5) oder symmetrisch (Abb.6), wie dies aus den beiden unter der Abbildung dargestellten Querschnitten der Klemmstellen ersichtlich ist. Nach der mechanischen Festlegung der Zuleitung in den röhrchenförmigen Anschlußstiften, die auch in einer anderen Form ebenso wie die Eintrittsöffnungen für den Kunststoff vorgesehen sein können, wird die Steckeranordnung mit thermoplastischem Kunststoff umspritzt, umgössen bzw. umpreßt. Infolge der Verfestigung mit Kunststoff können die Metallröhrchen i verhältnismäßig dünnwandig sein. Zwecks guter Zugentlastung erfolgt die Zuführung der Zuleitung 2 nach den Klemmstellen nicht gradlinig, sondern gewunden. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Zuleitung :2 im rechten Winkel gegenüber der Einführung in die Anschlußstifte i weggeführt.
  • Um an der Einführungsstelle 7 der Zuleitung _2 in die Kunststoffmasse 3 der bei Gebrauch des Steckkontaktes auftretenden Scherwirkung der Kunststoffkanten zu begegnen, wird an dieser Stelle eine dem Abscheren entgegenwirkende Ausbildung der Einführungsstelle vorgesehen. Zu diesem Zweck kann -die Einführungsstelle 7 entweder trichterförmig vertieft werden (s. Abbildung) oder umgekehrt der aus einem elastischen Kunststoff, ;z. B. polymerisiertem -Äthylen, bestehende Kunststoffkörper trichterförmig auslaufen.: Weitere Ausführungsmöglichkeiten bestehen darin, daß an die Einführungsstelle zumindest ein Isolierschlauch oder eine Spiralfeder über die Zuleitung 2 geschoben und zum Teil mit in die Kunststoffmasse eingebettet wird.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Steckkontakts mit in thermoplastischer Kunststoffmasse zum Teil eingebetteten Anschlußstiften, gekennzeichnet durch die Verwendung von röhrchenförmigen Anschlußstiften (i), die in einem Arbeitsgang in Kunststoff eingebettet (z. B. gespritzt, gegossen bzw. gepreßt) und dabei zumindest zum Teil mit Kunststoffmasse ausgefüllt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffausfüllung an den Befestigungs-, insbesondere Klemmstellen (5, 6) für die Anschlüsse der Zuleitung (2) an den röhrchenförmigen Anschlußstiften vorbei verläuft.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsadern (4) an den röhrchenförmigen Anschlußstiften so entweder einseitig (5) oder symmetrisch (6) eingeklemmt werden, daß zumindest eine Öffnung für deri @ Durchtritt der Kunststoffausfüllung verbleibt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsstelle (7) der Zuleitung in die Kunststoffmasse in einer dem Abscheren der Zuleitung entgegenwirkenden Ausbildung hergestellt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsstelle der Zuleitung in die Kunststoffmasse trichterförmig vertieft hergestellt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsstelle der Zuleitung in die Kunststoffmasse nach außen trichterförmig auslaufend hergestellt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einführungsstelle der Zuleitung in die Kunststoffmasse zumindest eine Isolierschicht, vorzugsweise in Schlauchform, über der Zuleitung angebracht wird. B.
  8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einführungsstelle der Zuleitung in die Kunststoffmasse eine die Zuleitung umgebende Spiralfeder eingebettet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzubettende Zuleitung gewunden angeordnet wird, insbesondere aber von den Anschlußstiften (i) aus gewunden und dann in einem rechten Winkel weglaufend.
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