DE948890C - Temperaturregler fuer Gleichstrom - Google Patents

Temperaturregler fuer Gleichstrom

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DE948890C
DE948890C DEST7036A DEST007036A DE948890C DE 948890 C DE948890 C DE 948890C DE ST7036 A DEST7036 A DE ST7036A DE ST007036 A DEST007036 A DE ST007036A DE 948890 C DE948890 C DE 948890C
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DE
Germany
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lever
contact
magnet
direct current
switching
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Expired
Application number
DEST7036A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Irslinger
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THEODOR STIEBEL DIPL ING DR
Original Assignee
THEODOR STIEBEL DIPL ING DR
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/275Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing element expanding, contracting, or fusing in response to changes of temperature
    • G05D23/27535Details of the sensing element
    • G05D23/27541Details of the sensing element using expansible solid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Temperaturregler für Gleichstrom Die Erfindung betrifft einen Temperaturregler für Gleichstrom mit einstellbarem Sollwert, vorzugsweise für Heißwassergeräfie, beruhend auf dem Prinzip der durch die Temperaturänderung bedingten Bewegung eines Wärm@eausdehnungsgliedes, das in Verbindung mit einem Hebelwerk die Stromunterbrechung gegen die Kraftwirkung eines-Magneten bewirkt.
  • Bekannt sind mit Magneten ausgerüstete Temperaturregler für Gleichstrom, bei denen. die eich bei Wärmeaufnahme ausdehnende Flüssigkeit eine vorgespannte Springfederm:embran betätigt, deren Springbewegung über einen einfachen, wegvergrößernden Winkelhehel zur Stroimunterbrechung ausgenutzt wird. Diese Regler sind jedoch nicht einstellbar. Bei diesen bekannten Reglern ist zur Hervorbringung der erforderlichen Schaltarbeit ein erhebliches Flüssigkeitsvolumen erforderlich. Die dadurch hervorgerufene thermische Trägheit ist für manche Anwendungszwecke -sehr störend.
  • Die Lebensdauer eines solchen Temperaturreglers hängt von der Schaltzahl und diese insbesondere von der Dauer und der Größe des Lichtbogens ab, der sich bei der Stromunterbrechung zwischen den voneinander abhebenden Kontakten ausbildet. Entsprechend der von der Lichtbogengröße und -dawer abhängigen thermischen Belastung der Kontakte werden diese mehr oder weniger abgenutzt und damit schneller bzw. langsamer bis zur Funktrans Untauglichkeit zerstört.
  • Blasmagnete, schnelle Kontakttrennung (große Schaltkraft), besonders in Verbindung mit nachfolgend schneller Zurücklehnung großer Kontaktwege, sind geeignete Mittel, die unerwünschte Wirkung des Lichtbogens weitgehend zu vermindern.
  • Vom e inem optimal arbeitenden Temperaturregler für Gleichstrom muß verlangt werden großer Kontaktdruck, großer Schaltweg, große Schaltgeschwindigkeit.
  • Da durch den Wärmeausdehnungsvorgang allein nur verhältnismäßig wenig Arbeit abgegeben werden kann, sind diese drei Punkte nicht ahne weiteres erfüllbar. -Die Forderung nach dem großen Kontaktdruck bedeutet, daß die @Wärmeausdehnungsbewegung nur wenig übersetzt sein darf, während die Forderung nach dem großen Schaltweg und der großen Schaltgeschwindigkeit :eine große Übersetzung verlangt. Diese drei Forderungen in .einem System zu vereinigen, ist das Ziel der Erfindung.
  • Erfindungsgemäß wird dies erreicht, indem ein Hebelwerk so ausgebildet ist, daß eine kleine übersetzung im Eingriff ist, solange der Schalthebel den den Kontaktdruck hervorrufenden Anzugskräften eines Magneten ;ausgesetzt ist. Sobald der Schalthebel .diesem Bereich verlassen hat, :erfolgt selbsttätig :eine Umschaltung auf größere Übersetzung, d.li. ,auf Schnellgang.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die besondere Ausbildung der Hebeleinrichtung in der Weise, daß der Schalthebel, schlagartig einen großen Schaltweg zurücklegt und infolgedessen sofort nach Erreichen seines Maximalausschlages wieder in Richtung des Gegenkontaktes zurückschlägt und in :einem im Verhältnis zum Maximalausschlag kleinen Abstand vor dem Gegenkontakt steh enbleibt, wodurch ein Teil der Kontaktarnnäherungswegstrecke bis zum Wieder-einschalten vorweggenommen wird.
  • Die Kontaktannäherungswegstrecke ist aber eine lineare Funktion der Temperaturabnahme des auf möglichst konstanter Temperatur zu haltenden Gefäßinhaltes. Somit ist für die Zurücklegung der Reststrecke auch nur eine um das Temperaturäquivalent des Rückganges vom Maximalausschlag zur Endstellung verringerte Temperatarabnahme nötig, d. h., die Schalttemperaturdifferenz wird aus der Funktion des Schalters heraus herabgesetzt.
  • Die Wirkungsweise eines nach der Erfindung arbeitenden Hebelsystems sei im folgenden Unter Zuhilfenahme der in den Fig. i bis 4 dargestellten Arb:eitsphaisen, in Verbindung mit dem in Fig.5 und 6 gezeigten Temperaturregler, näher erläutert. Arbeitsphase Fig. i und 5, 6 Bei steigender Temperatur wird durch die Bewegung des hohlen Wärm@eausdehnungsgliedes 1 der unten in diesem befestigte Invarstab 2 - relativ gesehen - in dasselbe hineingezogen und betätigt dabei deal. um die im Gehäuse 3 gelagerte Achse I beweglichen Winkelhebel 4, dessen langer Arm 5 über das Zwischenstück 6 die Thermokraft auf der: Sch:althebe17 überträgt. Dieser Schalthebe17 trägt an seinem freiem Ende den mit dem (Magnet) Anker 8 verbundenen isolierten Kontakt 9, der auf dem in einer keramischen Brennkammer i o angeordneten Gegenkontakt i i durch den von dem Magnet 12 angezogenen Anker 8 gedrückt wird. Die Brennkammer i o und der Magnet 12 sind auf der Isolationsfestplatte 13 montiert, auf der auch die Anschlußklemme 14 mit dem metallischen Festkörper 15 mechanisch und elektrisch verbunden ist sowie die Anschlußklemme 16 mit der @elektrischen Verbindung (nicht gezeichnet) zu Gegenkontakt i 1.
  • Der Schalthebel? ist noch mit einem Anschlag 17 und weiterhin mit dem ihm zugeordneten und mit ihm durch die Achse II verbundenen Umsetzhebel 18 versehern. Beide Hebel sind darüber hinaus durch die Druckfeder i g verbunden.
  • Der so, angelenkte Umsetzhebel 18 ist weiterhin auf der Schneide 20 gelagert, gegen die rer sich bei Kraftübertragung beim Andrücken des Schalthebels 7 abstützt und infolgedessen sich mit seinem freien Ende auf den Festanschlag 2 i gegen die Wirkung der Druckfeder r9 zu bewegt.
  • Axbeitsphase Fig. 2 und 5, 6 Bei der weiteren Bewegung des Schalthebels 7 - infolge der Ausdehnung dies Wärm:eaus.dehnungsgliedes i - dreht sich der Ums.etzbehel 18 um die bei der Schalthebielauslenkung mitwandernde Achse II und an der Schneide 20 (unter gleichzeitiger Verschiebung des beweglich gelagerten Schalthebels 7 in .seiner Längsrichtung). Während seiner Drehung drückt der Umsetzhebel 18 mit seinem freien Ende gegen den Festanschlag 21 und spannt dabei weiter die Druckfeder ig.
  • Auf den Schalthebel? wirken jetzt zwei Kräfte, die der Magnetanziehungskraft auf den am entgegengesetztem Ende des Schalthebels 7 befindlichen Anker.8entgegenstehen. Einerseits ist dies die in der Druckfeder.- i g zwischenzeitlich gespeicherte Kraft, andererseits die vom Zwischenstück 6 übertragene Thermokraft.
  • Arbeitsphase Fig. 3 und 5, 6 Im weiteren Verlauf des Vordringens des Zwischenstückes 6 lösen diese Kräfte die Ankertrennung und damit die Trennung des Kontaktes 9 vom Gegenkontakt i i aus, wobei der Schalthebel 7 sich um die Achse II weiter dreht. Dabei bewegt sich der Anschlag 17 auf den Umsetzhiebel 18 zu und trifft auf diesen. In diesem Augenblick erfolgt die Umschaltung auf :eine größere Übersetzung. Die bisher freie Armlänge a des Schalthebels 7 wird uni dem Betrag b sprungartig vergrößert, da durch Druck des Anschlages 17 auf den Umsetzhebei der Festanschlag 21 vollkommen entlastet wird, wobei sich der Umsetzhebiel jetzt im :entgegengesetzten Sinne um die Schneide 2o dreht.
  • Arbeitsphase Fig. 4 und 5, 6 Die sich über den Schalthebel 7 auf das Zwischenglied 6 abstützende Druckfeder i gentspannt schlagartig und dreht dabei den Umsetzhebel 18 weiter um die Schneide 2o, wobei diese Bewegung über die Achse II auf den Schalthebel 2o übertragen wird.
  • Der mit dem Schalthebel 7 verbundene und den Kontakt 9 tragende Anker 8 überwindet so den notwendigen. großen Kontaktweg entsprechend der Hebelarmvergrößerung b .schneller. Dabei erfolgt die Zurücklegung des Kontaktweges (nach der unter großer Kraft erfolgten Trennung des Ankers vom Magnet) in dem :entstandenen Luftspalt unter weit geringerer und mit der Luftspaltvergrößerung noch weiter abnehmenden Magnetkraft.
  • Der zugleich als Blasmagnet ausgeführte Magnet 12 trägt dazu bei, den Lichtbogen noch schneller abreißen zu lassen. Bei der schlagartigen Entspannung der Druckfeder i9 federt diese über ihre Nullage laus, und der dadurch betätigte Schalthebel 7 ierneicht an seinem Kontakt 9 den für den Abschaltvorgang notwendigen Abstand vom Gegenkontakt i i, wenn die Druckfeder i9 in ihrem Umkehrpunkt steht. Durch den anschließenden Rückgang :der Druckfeder i 9 und des. mit ihr indirekt über .das Teil 18 verbundenen Schalthebels 7 in die Nullage wird ein gleich großer Teil der Kontaktannäherungsstrecke bis zum Wiedereinschalten (Berühren des Kontaktes 9 mit dem Gegenkontakt i i) vorweggenommen, wodurch die Schalttempleraturdiferenz um eignen entsprechenden Gradbetrag verringert wird. Die weitere Rückführung des Schalthebels 7 bis zum Wiedereinschalten erfolgt sinngemäß ,auf dem umgekehrten Wege mit Unterstützung der Rückholfeder 22.
  • Die Schalttemperatur läßt sich beispielsweise durch Verändern der Länge des Zwischenstückes 6 zwischen dem langen Arm 5 und dem Schalthebel 7, mit bekannten Mitteln verstellen. Das W.ärmeausdehnungsglied i betätigt dann über den Invarstab 2 den Winkelhebel q., 5 und löst .den Schaltvorgang, entsprechend dem eingestellten Wert, früher oder später aus.
  • Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, die Fig. 7, 8 und 9: Die zuvor beschriebene Arbeitsweise ist dieselbe bis zum Zwischenstück 6, das bei Temperaturzunahme über die Schneidenlagerung 24 und Hebel 25 die am letzteren befestigte weiche Feder 26 vorspannt, welche mit ihrem freien Ende lose geführt wird an dem angezogenen Anker 8, der auf dem Schalthebel 7 sitzt.
  • Durch <he Bewegung des Hebels 25 wird andererseits gleichzeitig die im Zwis,chenübersetzungshebe127 gelagerte weniger elastische Feder 28 gespannt, bis sie in .der :der Abschalttemperatu(r entsprechenden Lage so viel Energie gespeichert hat, daß sie über den Zwischenhebel 27 am Unterstützum;gspunkt 29 .dem Schalthebel 7 den Impuls zurr Ankertrennung vom Magnet 12 und damit zur Trennung des Kontaktes 9 vom Gegenkontakt i i in der Brennkammer i o geben kann.
  • Nach der hierbei ,erfolgten Entspannung der weniger elastischen Feder 28 beginnt die hierbei erst zu .einem geringen Teil entspannte weiche Feder 26 ihre eigentliche Arbeit, nämlich den Schalthebel 7 schlagartig vom Gegenkontakt i i weiter zu entfernen.
  • Hierbei erfolgt wieder die im vorigen Beispiel beschriebene Schwingung des Schalthebels, so daß auch bei dieser Konstruktion eine geringe Temperaturschaltdifferenz erreicht wird. Die Rückholfeder 22 und- Schalttempieratureinsmellmöglichkeit sind auch hier vorhanden bzw. gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Temperaturregler für Gleichstrom mit einstellbarem Sollwert, beruhend auf der Arbeitsweise eines Wärm!eaus,dehnungsgliedes in Verbindung mit einem wegvergrößernden Hebelwerk zum Abheben des Kontakteis von einem festen Gegenkontakt ,gegen die Kraftwirkung eines Magneten, dadurch gekennzeichnet,, daß ,das Hebelwerk so, ausgebildet ist, daß eine kleine Übersetzung im Eingriff ist, solange der Schalthebel den den Kontaktdruck hervorrufenden Anzugskräften des Magneten ausgesetzt ist, und :daß eine Umschaltung auf eine größere Übersetzung, .d. h. auf Schnellgang ,selbsttätig erfolgt, wenn, der Schalthebel den Wirkungsbiereich des Magneten verlassen hat. 2: Temperaturregler für Gleichstrom nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelwexk so, ausgebildet ist, daß der durch Federkraft betätigte Schalthebel schlagartig einen ,großen Schaltweg zurücklegt und infolge-;dessen sofort nach Erreichen seines Ma.ximalausschlages wieder in Richtung :des feststehen-,den Gegenkontaktes zurückschlägt und in einem im Verhältnis zum Maximalausschlag kleinen Abstand stehentleibt, wodurch ein Teil der Kontaktannähexungswegstrecke bis zum Wieder-,einschalten vorweggenommen und damit die Schalttemperaturdifferenz herabgesetzt wird.
DEST7036A 1953-09-23 1953-09-23 Temperaturregler fuer Gleichstrom Expired DE948890C (de)

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