DE948136C - Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung - Google Patents

Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung

Info

Publication number
DE948136C
DE948136C DEM22317A DEM0022317A DE948136C DE 948136 C DE948136 C DE 948136C DE M22317 A DEM22317 A DE M22317A DE M0022317 A DEM0022317 A DE M0022317A DE 948136 C DE948136 C DE 948136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
protective
edge
head
jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM22317A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mauser KG
Original Assignee
Mauser KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mauser KG filed Critical Mauser KG
Priority to DEM22317A priority Critical patent/DE948136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE948136C publication Critical patent/DE948136C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D15/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials
    • B65D15/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums
    • B65D15/04Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums with curved, or partially curved, walls made by winding or bending paper
    • B65D15/06Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, sections made of different materials of curved, or partially curved, cross-section, e.g. cans, drums with curved, or partially curved, walls made by winding or bending paper with end walls made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Sdiutzauskleidung für Verpa<kungsgefäße aus niditmetallenem Werkstoff mlit Metallarmierung Die Erfindung bezieht sich auf Verpackungsgefäße mit ganz abnehmbarem Deckel aus nichtmetallenem Werkstoff, vornehmlich aus Pappe, bei welchem beispielsweise für die Kopf- und Fußarmierung sowie für Deckel und Böden Metall verwendet wird.
  • Bei bestimmten Füllstoffen ist die Berührung mit diesen Metallarmierungen aus Gründen der Korrosion sowie der geschmacklichen oder sonstigen Einflußnahme nicht erwünscht.
  • Es ist bekannt, Verpackungsgefäße aus Metall oder Kunststoff mit einer Schutzauskleidung zu versehen, wobei Boden und Deckel je gesondert gegenüber dem Füllgut abgeschirmt werden. Dabei werden die gesonderten Schutzauskleidungen mit der Verbindung von Boden und Mantel gleichzeitig erfaßt, beispielsweise durch Verfalzung.
  • Gemäß der Erfindung werden nun durch einfachere Mittel die Metallteile dadurch abgeschirmt, daR eine Papier- oder Kunststoffschürze im Innern des Gefäßmantels beispielsweise durch Aufkleben eingebracht wird, die in der Gebrauchsstellung nach außen ausgezogen werden kann und die Metallteile überdeckt.
  • Wird ein Boden aus Metall bzw. Stahl vorgesehen, so erhält dieser ohnehin eine aus dem Material der Schürze bestehende Schutzabdeckung.
  • Der abnehmbare Deckel selbst kann diese' Schutzeinrichtung unmittelbar aufweisen, so daß sich die Abschirmung nicht auf den metallarmierten Kopfrand mittels einer' kurz gehaltenen Schürze als Schutzabdeckung beschränkt. Es kann aber auch der Deckel ohne Schutzabdeckung gehalten sein, und- die im Gefäß innern zur Abdeckung der Kopfrandurmierung vorgesehene Schürze wird in diesem Fall so groß bemessen, daß nach dem Ausziehen und Füllen eine sackartige Abschnürung ermöglicht wird. Auf diese Weise ist das Füllgut gegenüber dem Metalldeckel abgeschirmt.
  • Durch die nach der Erfindung, erstellte Schutzauskleidung, die im wesentlichen als Teilauskleidung im Hinblick auf die ohnehin korrosionsbeständige Ausführung des Gefäßmantels ausgebildet ist, wird in einfachster, also billigster Weise ein Schutz des Füllgutes erreicht. Es entfällt danach die bei den bekannten Gefäßen übliche totale Schutzauskleidung, und dafür werden die hierfür aufzuwendenden erheblichen Kosten erspart.
  • In der Zeichnung veranschaulicht Fig. I einen Querschnitt durch ein Verpackungsgefäß mit ganz abnehmbarem Deckel, dessen Mantel 1 beispielsweise aus Pappe oder Holz und dessen Boden 2 und Deckel 3 aus Stahlblech besteht. Der Kopfrand ist durch den Metallring 4 armiert und mit dem Gefäßmantelende so verrollt, daß ein Widerlager fttr den Spannring 5 besteht, der andererseits den Deckelrand 6 erfaßt und die Deckeldichtung 7 zum Anzug bringt. Der Boden 2 ist mit der Schutzabdeckung 8, beispielsweise aus Papier oder Kunststoff, versehen, wobei diese Abdeckung bei der Erstellung der Bodenfalzverbindung g in bekannter Weise mitverfalzt wird. Im Innern des Gefäß'-mantels I wird entweder durch Unterstecken unter den Kopfarmierungsring 4 oder durch -Anleimen unterhalb des inneren Randes dieses Ringes die Schürze Io dicht abschließend angebracht.
  • Bei Ingebrauchnahme- des Gefäßes wird diese Schürze nach außen gezogen und über den Kopfrand II, der als Ringwiderlager dient, gelegt, wobei infolge der Vorspannung sich der Papierring oder Kunststoffring. dicht schließend von außen gegen den Gefäß mantel I legt. Um dies zu erreichen, ist beispielsweise beim Papier die Verwendung von vornehmlichKreppbapier zweckmäßig.
  • Nachdem der Deckel 3 mit der über den Rand 6 hinaus geführten Schutzabdeckung 12 versehen ist, erfolgt die Abdichtung zwischen dieser Schutzabdeckung und der über den Gefäß rad II herausgezogenen Schürze Io durch die Gefäßdichtung 7, so daß das Füllgut nicht mit Metall in Berührung kommt.
  • In Fig. I ist strichpunktiert dargestellt, wie die Schürze 10 vor Überziehen über den armierten -Kopfrand in das Gefäßinnere hineinragt, wobei die S'chür'ze- unter dem Kopfring I0 eingeklemmt ist.
  • Fig. 2r zeigt eine vergrößerte Darstellung des Gefäßrandes im -Querschnitt, wobei die Schutzbedeckung I0 unterhalb des Kopfarmierungsringes 4 am Gefäß mantel 1 dicht aliscHiellens:E angeleimt is,t.
  • Fig. 3 zeigt den Querschnitt durch das, Verpackungsgefäß gemäß der Erfindung ebenfalls mit dem Gefäßmantel I aus Pappe oder Holz oder auch Kunststoff und dem Boden z aus Metall mit der Schutziabdeckung 8. Außerdem weist das Gefäß auch hier den Kopfarmierungsring 4 auf, der mit dem Gefäßmantelende eingerollt das Ringwiderlager ii ergibt. Es ist hier eine in das Gefäß innere ragende längere Schürze 13 vorgesehen, die unterhalb des Armierungsringes 4 dicht schließend in der Verbindungsstelle 14 am Gefäßmantel an geleimt ist. In diesem Zustand befindet sich die Schutzschürze I3 während der Nichtbenutzung des Gefäßes und bei dessen Leertransport. Soll das Gefäß gefüllt werden; wird die Schürze, wie in Fig. 4 gezeigt, nach oben ausgezogen, sodaß das Füllgut nunmehr eingebracht werden kann.
  • Anschließend erfolgt das. Verbinden wie bei einem Sack - wie strichpunktiert in Fig. 4 dargestellt - und danach das Aufbringen des Deckels 3 und der Verschluß des Gefäßes mittels Spannring 5.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt, kann. entgegen der Darstellung nach Fig. 3 auch . das Verleimen der Schürze I3 so erfolgen, daß die Verleimungsstelle bei tusgezogenem Zustand in Richtung der Schürze selbst liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schutzauskleidung für Verpackungsgefäße aus nichtmetallenem Werkstoff mit einem gegenüber dem Füllgut korrosions- und geschmacksbeständigen Gefäßmantel und Metallarmierungen, die gesondert mit einer Schutzverkleidung versehen sind, wobei Deckel und Boden Schutzbekleidungen aufweisen, die mit den Rändern des Gefäß mantels und des Deckels bzw. Bodens durch gemeinsame Verfalzung dieser Teile verbunden sind, gekennzeichnet durch eine mit ihrem einen Rande an der ge samen Innenfläche des Gefäßmantels (I) befestigte schlauchförmige Schutzbedeckung (10, I3), deren anderer Rand bei Nichtgebrauch frei in das Gefäß innere hineinragt, bei Ingebrauchnahme des Verpackungsgefäßes hingegen aus diesem herausziehbar und über den Kopfarmierungsring (4), diesen gegenüber dem Füllgut abschirmend, legbar ist.
  2. 2. Schutzauskleidüng nach Anspruch I, dadurch ' durch geken!lzeichnet, daß die z. B. aus Krepppapier, oder Kunststoff h'ergestellte Schutzbedeckung (10) unterhalb des' in das Gefäßinnere ragenden Randes des Kopfarmierungsringes (4) am Gefäßmantel (I) angeleimt oder unter dem in das Gefäßinnere ragenden Rande des Kopfarmierungsringes (4) eingeklemmt ist.
  3. 3. Schutzauskleidung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzbedeckung (I3) unterhalb des in das Gefäß innere ragenden Randes des Kopfarmierungsringes (4) am Gefäßmantel (I) angeleimt ist und dabei eine Länge aufweist, die eine bei Säcken übliche und dichte Zusammenfaltung und Abschnürung des nach außen gezogenen Randes der Schutzbedeckung (I3) nach Einbringen des Füllgutes zuläßt, wobei der zusammengefaltete und abgeschnürte Rand der Schutzbedeckung (I3) das Füllgut gegenüber dem ungeschützten Deckel (3) abschirmt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 285 968; USA.-Patentschrift Nr. 2 511 481.
DEM22317A 1954-03-13 1954-03-13 Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung Expired DE948136C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM22317A DE948136C (de) 1954-03-13 1954-03-13 Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM22317A DE948136C (de) 1954-03-13 1954-03-13 Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE948136C true DE948136C (de) 1956-08-30

Family

ID=7298728

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM22317A Expired DE948136C (de) 1954-03-13 1954-03-13 Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE948136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3505722A (en) * 1967-06-28 1970-04-14 Inland Steel Co Reconditionable container

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2511481A (en) * 1949-05-11 1950-06-13 Rohm & Haas New-type drum package
CH285968A (de) * 1950-10-12 1952-09-30 Stebler Saner Metallwarenfabri Verpackungs- und Transportbehälter und Verfahren zur Herstellung desselben.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2511481A (en) * 1949-05-11 1950-06-13 Rohm & Haas New-type drum package
CH285968A (de) * 1950-10-12 1952-09-30 Stebler Saner Metallwarenfabri Verpackungs- und Transportbehälter und Verfahren zur Herstellung desselben.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3505722A (en) * 1967-06-28 1970-04-14 Inland Steel Co Reconditionable container

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3144861C2 (de)
DE2420110A1 (de) Zigarettenpackung
DE3838600A1 (de) Behaelter
DE948136C (de) Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung
DE3610679A1 (de) Behaelter mit einer vertikalen seitenwand
DE2553895A1 (de) Mit einer folie gefuetterter napffoermiger behaelter
CH285968A (de) Verpackungs- und Transportbehälter und Verfahren zur Herstellung desselben.
DE1958365A1 (de) Druckbehaelter
DE1096282B (de) Kunststoffdose
DEM0022317MA (de)
DE1730044U (de) Schutzauskleidung fuer verpackungsgefasse aus nichtmetallenem werkstoff mit stahl- oder metallausruestung.
DE20012593U1 (de) Verpackung
DE1486416A1 (de) Ausgusstuelle in der Verschlusszone eines prismatischen Faltbehaelters mit thermoplastischem Innenbelag
CH337443A (de) Verpackungsgefäss
DE963587C (de) Verpackungsgefaess
DE1051723B (de) Durch einen Deckel abschliessbare Dose
DE967967C (de) Verfahren zum dichten Verschliessen von eckigen Behaeltern aus Pappe od. dgl.
CH438987A (de) Dose mit diese verschliessendem, abnehmbarem Deckel aus Kunststoff
DE2221307A1 (de) Verpackungsbehaelter
DE3001478A1 (de) Verfahren zum fluessigkeitsdichten verschliessen eines behaelters und behaelter, hergestellt nach diesem verfahren
DE880260C (de) Blechdosenverschluss
DE8706898U1 (de) Verpackungsbehälter
DE963588C (de) Verpackungsgefaess aus nichtmetallenem Werkstoff
DE202543C (de)
DE1933318C (de) Verfahren zum Verpacken eines hochviskosen sich verfestigenden Full gutes in eine Verpackungshülle