DE947540C - Verfahren zum Herstellen und Absenken beliebig geformter Senkkaesten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen und Absenken beliebig geformter Senkkaesten

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DE947540C
DE947540C DEL1393A DEL0001393A DE947540C DE 947540 C DE947540 C DE 947540C DE L1393 A DEL1393 A DE L1393A DE L0001393 A DEL0001393 A DE L0001393A DE 947540 C DE947540 C DE 947540C
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Germany
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caisson
lowering
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thixotropic
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DEL1393A
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English (en)
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Dr-Ing Hans Lorenz
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HANS LORENZ DR ING
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HANS LORENZ DR ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D23/00Caissons; Construction or placing of caissons
    • E02D23/08Lowering or sinking caissons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen und Absenken beliebig geformter Senkkästen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen und Absenken beliebig geformter Senkkästen und hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Herstellung derartiger Senkkästen mit geringsten Abmessungen, Gewichten und Bewehrungen, zu ermöglichen..
  • Es ist bekannt, daß das Eindringen eines Senkkastens in den Boden durch die Reibung des Bodens an den Mantelflächen des Senkkastens ungünstig beeiuflußt wird; weil diese Reibung das auf die Schneiden wirkende Gewicht verringert.
  • Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist es bereits bekannt, dem Senkkasten eine nach oben zu verjüngte Form zu geben. Von dieser Maßnahme ist man aber verschiedentlich wieder abgekommen, weil dadurch bedenkliche Störungen im Gefüge des Bodens außerhalb des Senkkastens entstehen. können.
  • Man hat weiterhin vorgeschlagen, dem Senkkasten in der Höhe der Schneide etwas größere Abmessungen als dem Mantel zu geben, um auf diese Weise die Mantelreibung herabzusetzen. Auch diese Maßnahme führt aber nicht immer zum Ziel, da sich , insbesondere bei größeren Absenktiefen der Hohlraum- um den Mantel oberhalb der Schneide mit nachdrängendem Erdreich anfüllen kann.
  • Auch das Ausfüllen des Hohlraumes mit bestimmten Stoffen, wie z. B. Schlacke, ist ohne nennenswerten Erfolg versucht worden. Bei allen bekannten Senkkastengründungen ist daher, insbesondere bei unterschiedlichen Bodenschichten, manchmal nicht zu vermeiden., daß der Senkkasten beim Absenken hängenbleibt, und man ist genötigt, über das für das endgültige Bauwerk notwendige Senkkas.tengewicht hinaus Ballast aufzubringen, um ihn überhaupt weiter, absenken zu können..
  • Noch unangenehmer wirken sich ungleiche Reibungswerte in derselben Höhe aus, die vor allem bei Senkkästen, rechteckförmigen Querschnittes eintreten. Um den hierdurch hervorgerufenen Biegungsspannungen Rechnung zu tragen, müssen die Wandungen des Senkkastens stark bewehrt werden.. Auch ist in Fällen, in denen zu befürchten: ist, daß der Senkkasten weit oberhalb seiner Schneide hängenbleibt, eine starke Zugbewehrung erforderlich, damit die durch das große Gewicht des unteren Senkkastenteiles hervorgerufenen Zugkräfte in dem betreffenden Querschnitt aufgenommen werden können.
  • Die bei der bisherigen Art der Senkkastengründung unvermeidliche Mantelreibung führt somit zwangläufig zu einer erheblichen Überbemessung,. zusätzlicher Bewehrung und damit zu großen Kosten, deren Aufwand für das endgültige Bauwerk statisch unnötig ist.
  • Gemäß der Erfindung lassen sich die geschilderten Nachteile bei der Gründung beliebig geformter Senkkästen in vollem Umfang vermeiden, ,venn zwischen den äußeren Wandflächen des Senkkastens und dem Erdreich eine Flüssigkeit mit thixotropen Eigenschaften eingebracht wird, die nicht in die Poren des Bodens eindringt, sondern durch Bilden einer abdichtenden Haut dem Erddruck einen Flüssigkeitswiderstand entgegensetzt, der je nach der Konzentration - der Flüssigkeit größer sein kann als. der hydrostatische Druck und dadurch. einerseits die Erdwandung gegen. Einsturz sichert und andererseits auf den Senkkastenmantel rein horizontale, leicht ermittelbare Kräfte und am S.enkkastenmantel keine durch Reibung bewirkte Vertikadkomponenten erzeugt. ' Unter Thixotropie versteht man die Eigenschaft kolloidaler Suspensionen, schlagartig vom flüssigen in den. festen Aggregatzustand überzugehen.. Derartige Flüssigkeiten dringen auch bei 'hohem äußerem Druck in poröses Gefüge, wie z. B. grobkörnigen Boden, nicht ein. Es bildet sich an der Berührungsfläche der Flüssigkeit mit dem Erdreich eine wasserundurchlässige Haut, die ähnlich einer Gummimembran. das weitere Eindringen von Material verhindert. Versuche haben gezeigt, daß auch bei grobporigem Boden, wie Kies und Geröll, diese Eigenschaft voll erhalten bleibt.
  • Eine solche Flüssigkeit kann beispielsweise durch eine Suspension von reinem Betonit in Wasser hergestellt werden. Versuche ergaben, daß die thixotropeWirkung einer solchen. Suspension. bei einer Konzentration von etwa ioo g Betonit je Liter Wasser aufzutreten beginnt. Das spezifische Gewicht dieser Suspension ist zunächst nur wenig größer als i g/cm3. Wenn es z. B. in Anpassung an die vorhandenen. BOdenverhältnlSSe notwendig ist, das spezifische Gewicht zu vergrößern, besteht die Möglichkeit, feinst gemahlenen Schwerspat zuzusetzen, der aus der Suspension nicht absedimentiert, weil er durch die thixotropen Eigenschaften der Flüssigkeit auch bei langem Stehen am Absinken. verhindert wird. Das spezifische Gewicht der mit Schwerspat versetzten Suspension bleibt somit auf lange Zeit erhalten, und kann bis auf etwa 3 g/cm3 gesteigert werden.
  • Es ist zwar bereits bekannt, in der Tiefbohrtechnik und im Schachtbau zum Offenhalten von Bohrlöchern und kreisförmigen Schächten Dickspülungen zu verwenden. Diese Dickspülungen, die meist aus Aufschlemmungen von an Ort und Stelle vorhandenem Tonmaterial bestehen, aber auch aus thixotropen Flüssigkeiten: gebildet werden können, nutzen die Möglichkeit wirklich thixotroper Flüssigkeiten aus Betonft nur in geringem Ausmaß aus. Dies ist bei den gegebenen. kreisförmigen Querschnitten. für das Offenhalten der Bohrlöcher und kreisförmigen Schächte auch nicht nötig, da durch Gewölbewirkung schon ein geringer Gegendruck zur Standsicherheit der Erdwandung genügt. Viel ungünstiger stellen sich aber die statischen Verhältnisse bei ebenen b.zw. beliebig gestalteten, gegebenenfalls auch überhängenden Erdwandungen größerer Abmessungen dar, wie sie bei Senkkästen von z. B. rechteckigem Querschnitt und bei der Schrägabsenkung von Senkkästen auftreten. Hier kann die Standsicherheit der Erdwände nur bei bewußter Ausnutzung aller Eigenschaften thixotroper Flüssigkeiten, die sich hydrostatisch nicht wie Wasser verhalten, erreicht werden. Aber auch bei Senkkästen runden Querschnittes. wird. der Zweck der Erfindung, Abmessungen und Bewehrung auf dasjenige Maß zu reduzieren, das für die endgültige Beanspruchung des Gründungsbauwerkes statisch notwendig ist, nur bei voller bewußter Ausnutzung aller Eigenschaften. der thixotropen Flüssigkeit erreicht.
  • Durch das Einbringe einer Flüssigkeit mit thixotropen Eigenschaften zwischen die Senkkastenwandungen und das. Erdreich wird nun aber nicht nur ein Nachstürzen des Erdreiches in den Hohlraum zwischen Senkkaltem, und Erdreich vermieden, sondern es tritt auch an der Wandungsfläche keine Reibung auf, so daß die Wandung des Senkkastens nur den hydrostatischen Druck der eingebrachten Flüssigkeit aufzunehmen hat. Dieser Druck ist in jeder Tiefe in, einfachster Weise zu berechnen, so daß jede Überdimensionierung des Senkkastens, wie sie bisher sowohl zur übvrwindung der Reibungswiderstände als auch zur Berücksichtigung der Unsicherheit in den Erddruckannahmen notwendig und üblich war, ausgeschaltet wird. Es kommt hinzu,- daß der Flüssigkeitsdruck unter allen Umständen, im horizontalen. Schnitt betrachtet, gleiche Werte aufweist. Die Spannungen in der Senkkastenwandung werden demzufolge Ringspannungen, die leicht und mit geringsten Querschnitten. aufgenommen. werden können. Die nicht vorhandene Führung des. Senkkastens durch das Erdreich kann dabei in einfacher Weise durch eine Rollenführung, beispielsweise an der Geländeoberfläche, bewirkt werden.
  • Bei einer Gründung mit Senkkästen, die in. an sich bekannter Weise mit einem oberhalb der Arbeitskammerdecke zurückgesetzten aufgehenden Senkkastenmantel hergestellt werden, wird gemäß der Erfindung die thixotrope Flüssigkeit in den beim Absenken des Senkkastens zwischen dem aufgehenden. Mantel und dem Erdreich entstehenden Raum über dem vorzugsweise horizontalen Absatz eingebracht. In der Anwendung dieses Verfahrens auf Senkkastengründungen im offenen Wasser wird die thixotrope Flüssigkeit erst eingebracht, wenn der horizontale Absatz über der Senkkastenschneide in die Gewässersohle eingedrungen ist, wobei das höhere spezifische Gewicht und die kolloidalen Eigenschaften die Flüssigkeit im Raume zwischen Senkkastenmantel und Erdreich festhalten und dadurch ihr Aufsteigen sowie Entmischen und. Eindringen. in den. Boden verhindern.
  • Zur weiteren Herabsetzung der Reibung können auch die Seitenflächen des die Arbeitskammer enthaltenden Baukörpers oberhalb der Schneide zurückspringend angeordnet und auch der Raum zwischen diesen zurückspringendem. Seitenflächen und dem Erdreich mit thixotroper Flüssigkeit angefüllt werden.
  • Das neue Verfahren läßt sich auch erfindungsgemäß auf einen Senkkasten ohne Mantel anwenden. In diesem Fall wird der mit Schneiden versehene, eine Arbeitskammer umschließende Baukörper allein in das Erdreich abgesenkt, wobei der not-,vendige Druck auf die Arbeitskammerdecke durch das Gewicht der auflastenden thixotropen Flüssigkeit bewirkt wird. Das gleichmäßigeAbsenkenwird dabei durch eine nachstellbare Aufhängung des Baukörpers an Trägern oder Schwimmkörpern sichergestellt. Nach endgültigem Absenken wird der Raum oberhalb der Arbeitskammerdecke von unten nach oben ganz oder teilweise ausbetoniert oder auf das geschaffene Fundament ein anderer Baukörper beliebiger Art aufgesetzt.
  • In der Zeichnung sind mehrere Anwendungsbeispiele für das neue Verfahren veranschaulicht. Es zeigen Fig. i bis 3 einen, Senkkasten in verschiedenem Absenkstufen im Vertikalschnitt und Fig.4 einen horizontalen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 bis 7 eine Senkkastengründung im offenen Wasser, wiederum in verschiedenen. Ab-senkstufen im Vertikalschnitt, und Fig.8 einen waagerechten Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig.7. Fig.9 und io eine Senkkastengrün.dung, bei der der Senkkasten keinen Mantel besitzt, in zwei Absenkstufen im Vertikalschnitt.
  • Bei der Senkkastengründung nach Fig. i bis q. wird eine thixotrope Flüssigkeit i geeigneter Konzentration zwischen dem Senkkastenmantel2 und dem Erdreich 3 eingebracht. Die Schneide des Senkkastens 4 berührt das Erdreich und verhindert das Eindringen der Flüssigkeit i in, die Arbeitskammer 5. Durch eine Rollenführung 6 an der Geländeoberfläche wird ein Schiefstellen des Senkkastens während des Absenkens verhindert.
  • Die anfängliche Absenkung erfolgt in üblicher Weise. Sobald der oberhalb: der Schneide vorhandene Absatz 7 unter die Geländeoberfläche absinkt, wird der zwischen dem Senkkastenmantel2 und dem Erdreich 3 entstehende Hohlraum mit thixotro#per Flüssigkeit gefüllt und diese Füllung beim weiteren Absenken so weit ergänzt, daß die Flüssigkeit stets bis zur Geländehöhe ansteht. Nach Absenken auf die endgültige Tiefe ist die eingebrachte thixotrope Flüssigkeit nicht mehr erforderlich.. Sie wird in der Weise beseitigt und gegebenenfalls wiedergewonnen, daß durch eingebrachte Rohre der Raum zwischen. Mantel und Erdreich ausbetoniert und gleichzeitig die oben austretende Flüssigkeit abgepumpt wird.
  • Das gleiche Absenkverfahren ist gemäß Fig. 5 bis 8 auch bei Gründung im offenen. Wasser anwendbar, wenn es sich um das Absenken eines an anderer Stelle hergestellten Körpers, z. B. eines Schwirflmkastens, handelt, der zunächst auf die Gewässersohle abgesetzt wird. Da das spezifische Gewicht der thixotropen Flüssigkeit i stets größer ist als. das spezifische Gewicht des Wassers, so bleibt die einmal eingebrachte thixotrope Flüssigkeit in dem Hohlraum zwischen Mantel 2 und. Erdreich 3 und wird wegen. ihrer thixotropen. Eigenschaften weder ausgewaschen, noch dringt sie in das Erdreich ein.
  • Das neue Absenkverfahren ist bei jeder Senkkastengründung anwendbar, gleichgültig, ob, es sich um offene Senkkästen. oder um Druckluftgrün.dungen handelt. Die Fig. i bis 4 zeigen, als Beispiel eine Druckluftgründung, die Fig.5 bis 8 einen offenen Senkkasten.
  • Die Menge der einzubringenden thixotrope@n Flüssigkeit ist verhältnismäßig gering, und, es sind auch die Herstellungskosten einer solchen. Flüssigkeit niedrig. Es entstehen erhebliche Ersparnisse durch Verringerung des Querschnittes des Senkkastenmantels, der nur zur Aufnahme des horizontalen hydrostatischen Druckes zu dienen hat. Des weiteren werden auch die Arbeitskammerwände und -decke wesentlich leichter, weil der zum Absenken nötige vertikale, hydrostatische Druck unmittelbar über den Schneiden angreift.
  • Eine Weiterentwicklung des neuen Verfahrens veranschaulichen die Fig.9 und io. Hierbei werden wieder in Geländehöhe die Schneide 4 und die Arbeitskammer 5 hergestellt. Durch Ausbaggern des Bodens in der Arbeitskammer wird die Schneide so weit abgesenkt, bis der Absatz der Schneide unterhalb des Geländes liegt. Beim weiteren Absenken wird in den entstehenden Hohlraum wiederum die thixo,trope Flüssigkeit eingebracht. Gegenüber den Gründungen nach Fig. i bis 8 ist bei der Gründung nach Fig. 9 und io über der Arbeitskammerdecke kein Mantel vorgesehen, sondern es stellt lediglich ein hochgeführtes Schachtrohr 8 die Verbindung mit der Arbeitskammer her. Der ganze Raum 9 oberhalb. der Arbeitskatnmerdecke ist mit thixotroper Flüssigkeit ausgefüllt, und der hydrostatische Druck dieser Flüssigkeit bewirkt sowohl eine Sicherung der Schachtwandung gegen Nachfall als auch den notwendigen Druck auf die Arbeitskanimerdecke zum weiterem Absenken. Um eine gleichmäßige Absenkung des Senkkastens zu sichern. und ein plötzliches Eindringen etwa beim Antreffen: weicher Schichten zu vermeiden, wird der Senkkasten an Seilen aufgehängt, die entweder bei kleineren Ausführungen an Trägern, die über die Schachtöffnungen. gelegt sind, befestigt werden oder bei größeren Ausführungen z, B. an Schwimmern hängen können. Ist der Senkkasten in der geplanten Tiefe angekommen, so wird zunächst die Arbeitskammer und anschließend der ganze mit Flüssigkeit gefüllte Raum von unten nach oben ausbetoniert. Versuche haben gezeigt, daß im Gegensatz zum Betonieren unter Wasser das Betonieren in der thixotropen Flüssigkeit ebenso leicht möglich ist wie an, der Luft. Vor allem werden. Auswaschungen. und Entmischungen des frischen Betons hierbei mit Sicherheit vermieden.

Claims (4)

  1. PATENTANKPR ÜCHE.: i. Verfahren zum Herstellen und Absenken von Senkkästen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den äußeren Wandflächen, des Senkkastens und dem Erdreich eine Flüssigkeit mit thixotropenEigenschafteneingebracht wird, die nicht in die Poren des Bodens eindringt, sondern durch Bilden einer abdichtenden Haut dem Erddruck einen Flüssigkeitswiderstand entgegensetzt, der je nach Konzentration der Flüssigkeit größer sein kann als der hydrostatische Druck und dadurch einerseits die Erdwandung gegen Einsturz sichert und andererseits bewirkt, daß auf die Senkkastenwandungen nur horizontale, leicht ermittelbare Kräfte ausgeübt und an den Senkkas.tenwandungen. keine durch Reibung bewirkte Vertikalkompanenten erzeugt werden, so daß der Senkkasten. nur mit einer solchen Dimensionierung und Bewehrung hergestellt zu werden braucht, als es zur Aufnahme der Beanspruchungen im abgesenkten und. belasteten Zustand erforderlich ist.
  2. 2. Verfahren nach. Anspruch i, dadurch ge kennzeichnet, daß der Senkkasten in an sich bekannten Weise mit einem oberhalb der Arbeitskammerdeckezurückgesetztenaufgehenden Senkkastenmantel hergestellt und die thixo.trope Flüssigkeit in den beim Absenken des Senkkastens zwischen dem aufgehenden Mantel und dem Erdreich entstehenden, Raum über dem vorzugsweise horizontalen. Absatz eingebracht wird (Fig. i bis 8).
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch seine Anwendung bei Senkkastengründungen. im offenen Wasser, wobei das höhere spezifische Gewicht und die kolloidalen Eigenschaften der thixotropen Flüssigkeit diese im Raume zwischen dem aufgehenden: Senkkastenmantel und dem Erdreich festhält und dadurch ihr Aufsteigen sowie Entmischen verhindert.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkkasten nur .als ein mit Schneiden versehener, eine Arbeitskammer umschließender Baukörper hergestellt und in das Erdreich abgesenkt wird, wobei die zum Absenken erforderliche Auflast durch das. Gewicht von auf die Arbeitskammerdecke jeweils bis zur Erdgleiche aufgebrachter thixotroper Flüssigkeit bewirkt wird, eine nachstellbare Aufhängung an Trägern oder Schwimmkörpern das gleichmäßige Absenken sicherstellt und nach endgültigem Absenken der Raum oberhalb der Arbeitskammerdecke von unten nach oben, ganz oder teilweise ausbetoniert oder auf das geschaffene, Fundament ein anderer Baukörper beliebiger Art gesetzt wird: 5. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gzlcennzeichnet, daß zur weiteren Herabsetzung der Reibung die Seitenflächen des die Arbeitskammer enthaltenden Baukörpers oberhalb der Schneide. zurückspringend angeordnet werden:- und auch der Raum zwischen den zurückspringenden Seitenflächen und dem Erdreich mit thixotroper Flüssigkeit ausgefüllt wird. In Betracht gezogene Druckschriften.: a »Die Bautechnik«, 1933, Heft 6, S.:2; Aufsatz von Dr. ing. H. Zimmer in der »Bohrtechniker-Zeitung«, Nr. 6, Jahrgang 1936; Prospektblatt über Beton, Pfähle, System Dr.Ing. Paproth; L. Brenneckei, »Der Grundhau«, 3. Auflage, Berlin igo6, S. 464 und 465; »Beton und Eisen«, 1933, S. 24 bis 26.
DEL1393A 1950-03-12 1950-03-12 Verfahren zum Herstellen und Absenken beliebig geformter Senkkaesten Expired DE947540C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT398100B (de) * 1992-03-16 1994-09-26 Thalmeier Georg Verfahren und vorrichtung zum auskleiden eines schachtes, insbesondere eines brunnenschachtes
NL1009683C2 (nl) * 1998-07-17 2000-01-18 Wilhelmus Hendricus Johannes H Werkwijze voor het vervaardigen van een verticaal in de grond reikend buislichaam.
EP1348812A1 (de) * 2002-03-27 2003-10-01 Etienne Heirwegh Baumethoden und Einrichtung

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