DE942633C - Zweizylinder-Kompressor - Google Patents

Zweizylinder-Kompressor

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Publication number
DE942633C
DE942633C DEL17677A DEL0017677A DE942633C DE 942633 C DE942633 C DE 942633C DE L17677 A DEL17677 A DE L17677A DE L0017677 A DEL0017677 A DE L0017677A DE 942633 C DE942633 C DE 942633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder compressor
compressor according
spring rod
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL17677A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dunkel
Gustav Gerlach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL17677A priority Critical patent/DE942633C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE942633C publication Critical patent/DE942633C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Zweizylinder-Kompressor Die Erfindung bezieht sich auf einen Zweizylinder-Kompressor, insbesondere für Kältemaschinen, mit Kurbelschleifenantrieb und zu beiden Seiten der Gleitbuchse angebrachten und auf einer gemeinsamen Achse liegenden Kolben sowie mit mindestens einem an der Gleitbuchse beweglich angebrachten Kolben.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, bei Verwendung von Doppelkolbenkompressoren mit Kurbelschleifenantrieb und mit zu beiden Seiten der Gleitbuchse, auf einer Achse liegend, angebrachten Kolben zur Vermeidung eines übermäßigen Verschleißes von Kolben und Zylindern mindestens einen Kolben an der Gleitbuchse anzulenken, so daß dieser eine gewisse Beweglichkeit besitzt und eventuell auftretende Fluchtungsungenauigkeiten hinsichtlich der Zylinderanordnung kompensiert werden. Die Auslenkung des Kolbens wird dabei in der Weise erreicht, daß zwischen als Lager für die Kolbenbolzen dienenden Auslegern und dem unteren Kolbenrand ein Spielraum freigelassen wird, der eine Verschiebung des Kolbens in der von Zylinder- und Kolbenbolzenachse gebildeten Ebene und eine Schwenkung senkrecht zu dieser Ebene erlaubt.
  • Eine fertigungstechnisch gesehen einfachere und gleichzeitig auch mehr Freiheitsgrade bezüglich der Kolbenauslenkung aufweisende Kolbenanordnung an der Gleitbuchse wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der beweglich an der Gleitbuchse angebrachte Kolben in jeder Richtung radial zur Kolbenachse verschiebbar und gegenüber dieser Achse um einen begrenzten Winkel aaslenkbar ist. Diese Aaslenkung bzw. Verschiebung wird dabei in der Weise erreicht, daß ein. die Verbindung zwischen Gleitbuchse und dem Kolben herstellender Federstab, dessen Achse in der Achse des anderen Kolbens liegt; verwendet wird. Dieser Federstab wird während des Betriebes infolge der Beschleunigungskräfte und des Gasdruckes in seiner Längsachse auf Knickung und infolge von Maß und Lageungenauigkeiten der Zylinder auftretender Querverschiebungen auf Biegung beansprucht. Da die genannten Maß- und Lageungenauigkeiten im allgemeinen 30,u nicht übersteigen, ist eine ernstliche Gefährdung der Knicksicherheit des Federstabes nicht zu befürchten. Mit einer solchen "Anordnung wird man also sowohl frei von der Verwendung von Kolbenbolzen als- auch von an der Gleitbuchse befestigten Auslegern, so daß auch außer der besagten fertigungstechnischen Vereinfachung noch eine wesentliche Materialersparnis erzielt wird.
  • Die Befestigung des Federstabes an der Gleitbuchse und am Kolben erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß seine beiden Enden in am Kolbenboden und an der Gleitbuchsenwandung angebrachte Bohrungen eingelassen werden. Dabei können sowohl am Kolbenboden als auch an der Gleitbuchse Verstärkungsaugen angebracht werden, damit die für eine gute Befestigung notwendige Bohrungslänge erreicht wird. Je nach Wahl der Tiefe dieser Bohrungen, in die beide Federstabenden eingesetzt werden, kann die Stabilität des Stabes bezüglich Ausknickung etwas variiert werden. Nach erfolgtem Einsetzen des Federstabes in die genannten Bohrungen kann dieser an der Haltestelle z. B. eingelötet werden. Weitere Möglichkeiten bestehen darin, die in den vorgesehenen Aussparungen eingebrachten Federstabenden mit Kunstharz einzugießen oder mittels eines geeigneten Klebers zu befestigen. Darüber hinaus können für eine derartige Befestigung natürlich sämtliche bekannten und zweckmäßigen Methoden Anwendung finden.
  • Der Kolbenrand selbst liegt natürlich nicht unmittelbar auf der Gleitbuchse auf, sondern es ist ein gewisser Zwischenraum freigelassen, der bewirkt, daß die Aaslenkung des Kolbens nicht vorzeitig begrenzt wird. Ferner können im Bedarfsfalle selbstverständlich auch beide Kolben auf die beschriebene Art beweglich an der Gleitbuchse angebracht werden.
  • Weitere konstruktive Einzelheiten, insbesondere hinsichtlich der Befestigung des Federstabes in den dafür vorgesehenen Aussparungen., sind den Zeichnungen zu entnehmen, die im folgenden kurz erläutert werden.
  • Abb. i zeigt einen kreuzförmigen Doppelkolben im Schnitt. Der untere Doppelkolben i ist starr mit der Gleitbuchse 2 verbunden, während der obere Kolben 3 über den Federstab 4 mit der Gleitbuchse :2 verbunden ist. Der Federstab ist hierbei in die mit Bohrungen 5 versehenen Verstärkungsaugen 6 eingesetzt.
  • In den Abb. 2 bis 7 sind Ausführungsbeispiele für die Befestigung des Federstabes gezeigt. Die Figuren sind jeweils Vergrößerungen der in Abb. i mit C bezeichneten Stelle.
  • Abb. z zeigt eine Ausführungsform, bei der der Federstab q. in eine nicht ganz durchgehende Bohrung 5 eingesetzt und verlötet ist. Zur Erleichterung der Lötung ist hierbei die stehenbleibende Wandstärke über der Bohrung 5 durch ein kleines Loch 7 aufgebohrt, so daß der Federstab nur an einer Schulter aufliegt und man sich beim Lötvorgang vom -einwandfreien Fließen des Lotes überzeugen kann.
  • Abb. 3 zeigt einen an seinen Enden zum Teil mit einem Gewinde 8 versehenen Federstab,- dem im Kolben und in der Gleitbuchse angebrachte Bohrungen, in die ebenfalls zu einem Teil Gewinde g geschnitten sind, zugeordnet sind. Der nicht mit einem Gewinde versehene Teil io des Federstabes ist zylindrisch in die vorgesehene Bohrung i i eingepaßt. Dabei ist die Führung des Stabes allein durch die zylindrische Passung gegeben, und infolge der leicht gängigen Gewinde ist eine Verspannung von diesem her nicht zu befürchten. Der in dieser Form eingebrachte Stab wird nach dem Einschrauben verlötet..
  • Abb. ¢ zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Federstab q. beiderseits mit einem verstärkten Kopf 12 versehen ist, der ein Gewinde 13 trägt. Nach dem Zusammenschrauben der Teile wird das Gewinde aufgedornt, so daß sich das Ende in die Aassenkung 14 des Gewindeloches legt (s. Bezugszeichen 15). .
  • Eine ähnliche Anordnung ist in Abb. 5 dargestellt, nur ist hierbei auf das Gewinde verzichtet. Die Übertragung erfolgt allein durch Nietung; die durch Umrollen des Kopfes 12 bewirkt wird.
  • Eine weitere Ausführungsmöglichkeit zeigt Abb. 6. Hier ist ein glatter Federstab vorgesehen, der mittels Ringspannscheiben 16 in den vorgesehenen Aussparungen befestigt. ist. Hierbei werden durch Eindrehen .der Schrauben 17 die schräg stehenden Ringspannscheiben zusammengedrückt, wodurch sie sich zentrisch gegen Innen- und Außendurchmesser anlegen.
  • In Abb. 7 ist eine Ausführung gezeigt, bei der der Federstab q. durch eine oder mehrere schräg eingeführte Madenschrauben i8 eingespannt wird. Um eine einigermaßen gute Befestigung zu erhalten, maß hierbei eine Mantellinie der Schraubenspitze parallel zum -Stabmantel verlaufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweizylinder-Kompressor, insbesondere für Kältemaschinen, mit Kurbelschleifenantrieb und zu beiden Seiten der Gleitbuchse angebrachten und auf einer gemeinsamen Achse liegenden Kolben sowie mit mindestens einem an der Gleitbuchse beweglich angebrachten Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (3) in jeder Richtung radial zur Kolbenachse verschiebbar und gegenüber dieser Achse um einen begrenzten Winkel auslenkbar ist. z. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslenkung durch einen Federstab (4), der die Verbindung zwischen der Gleitbuchse (2) und dem Kolben herstellt und dessen Achse in der Achse des anderen Kolbens liegt, erreicht wird. 3. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Federstabes an der Gleitbuchse und am Kolben in der Weise erfolgt, daß seine beiden Enden in am Kolbenboden und an der Gleitbuchsenwandung angebrachte Bohrungen (5) eingelassen werden. 4. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch sowohl am Kolbenboden als auch an der Gleitbuchse angebrachte Verstärkungsaugen (6) die für eine gute Befestigung des Federstabes notwendige Bohrungslänge erreicht wird. 5. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstab in die zum Zwecke der Befestigung vorgesehenen Aussparungen am Kolbenboden und an der Gleitbuchse eingelötet, mit Kunstharz eingegossen oder eingeklebt wird (Abb. 2). 6. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Teil mit einem Gewinde versehenen Federstabenden in die ebenfalls teilweise mit einem Gewinde (9) versehenen Bohrungen im Kolbenboden und in der Gleitbuchse eingeschraubt und anschließend verlötet werden (Abb. 3). 7. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 4, dadurch .gekennzeichnet, daß die kopfförmig verstärkten, mit oder ohne Gewinde versehenen Federstabenden (i2) mit den entsprechenden Teilen verbunden und anschließend aufgedornt bzw. vernietet werden (Abb. 4 und 5). B. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Federstabes mittels Ringspannscheiben (16) erfolgt (Abb. 6). g. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Federstab mittels einer oder mehrerer Madenschrauben (i8) eingespannt wird (Abb. 7). io. Zweizylinder-Kompressor nach Anspruch i bis 9; dadurch gekennzeichnet, daß auch der zweite Kolben angelenkt ist.
DEL17677A 1954-01-14 1954-01-14 Zweizylinder-Kompressor Expired DE942633C (de)

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