DE9415685U1 - Bearbeitungslehre für die Herstellung von Futtern an Fenstern o.dgl. - Google Patents

Bearbeitungslehre für die Herstellung von Futtern an Fenstern o.dgl.

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Description

TELEF0N:0711 / 7 8 4 7 3 1 .»T.gt.Ef £ X - Cf J.1J1 /
KOHLER SCHMID + PARTNER
PATENTANWÄLTE
KÖHLER SCHHID * P. RUPPHANNSTR. 27 0-70565 STUTTGART
20 759 Si/nu
ROTO FRANK AG Stuttgarter Str. 145-149 70771 Leinfelden-Echterdingen
Bearbeitunaslehre für die Herstellung von Futtern an Fenstern od. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungslehre für die Herstellung von aus aneinander anschl ießenden und aus Rohl ingen gefertigten Futterelementen bestehenden Futtern an Fenstern od. dgl., insbesondere von Innenfuttern an Dachfenstern, mit einem Ansatzteil zum Ansetzen an dem Fenster sowie einem Aufnahmeschenkel, welcher an dem Ansatzteil gegenüber diesem schwenkbar gelagert ist.
Mit Hilfe derartiger Bearbeitungslehren werden die Rohlinge der Futterelemente, welche nach dem Zuschnitt zu einem die Leibungsflächen der betreffenden Fensteröffnung verkleidenden Futterkasten zusammengefügt werden, für den Zuschnitt vorbereitet. Da
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einander benachbarte Futterelemente mit ihren Kanten bündig aneinander anschließen sollen, bestimmt die Winkelstellung eines Futterelementes an dem Futterkasten den Kantenverlauf an dem jeweils anschließenden Futterelement. Dementsprechend sind beispielsweise bei der Herstellung von Futterkästen für Dachfenster in geneigten Dachflächen die die seitlichen Leibungsflächen der Fensteröffnung verkleidenden Futterelemente, sprich: die seitlichen Leibungsbretter, an ihrem oberen sowie an ihrem unteren Ende unter demjenigen Winkel abzuschrägen, den die an die seitlichen Leibungsbretter anstoßenden Kanten des oberen bzw. des unteren quer verlaufenden Futterelementes mit den Längskanten des jeweiligen seitlichen Leibungsbrettes einschließen. Da der Futterkasten unmittelbar an dem Blendrahmen des bereits zuvor montierten Fensters an!iegend montiert wird, verlaufen die Kanten des Futterkastens an der Fensterseite parallel zu dem jeweils zugeordneten Rahmenholm. Der Winkel zwischen der fensterseitigen Längskante der seitl ichen Leibungsbretter und der daran jeweils anl iegenden Kante der querverlaufenden Futterelemente des Futterkastens entspricht daher dem Winkel zwischen den Längsholmen des Fenster-Blendrahmens und den daran anschließenden oberen und unteren quer verlaufenden Futterelementen des Futterkastens. Die Länge der fensterseitigen Längskante der seit! ichen Leibungsbretter zwischen der oberen und unteren Abschrägung stimmt mit dem Abstand der fensterseitigen Kanten des oberen und des unteren querverlaufenden Futterelementes überein.
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Um an den Rohlingen für die seitl ichen Leibungsbretter den Vei— lauf der abgeschrägten Kanten anzureißen, wird bekanntermaßen eine gattungsgemäße Bearbeitungslehre verwendet, die eine längenveränderliche Basisleiste sowie daran beidendig angelenkte Schenkel besitzt. Nach Einbau der an das Fenster angesetzten quer verlaufenden Futterelemente wird die Bearbeitungslehre mit der Basisleiste an einem Längsholm des Blendrahmens angesetzt. Anschließend wird die Basisleiste so weit ausgezogen, bis sie den Abstand zwischen dem oberen und dem unteren querverlaufenden Futterelement überbrückt. Schließ!ich werden die beiden Schenkel gegenüber der Basisleiste soweit verschwenkt, bis sie an dem oberen und an dem unteren quer verlaufenden Futterelement zur Anlage kommen. Mit der sich dabei ergebenden Winkelstellung der Schenkel gegenüber der Basisleiste wird die bekannte Bearbeitungslehre auf die Rohlinge für die seitl ichen Leibungsbretter gelegt und entlang den Schenkeln der Verlauf der abgeschrägten Kanten der seitlichen Leibungsbretter angerissen.
Nachteiligerweise ist die bekannte Bearbeitungslehre insbesondere aufgrund der in ihrer Länge der Länge längsverlaufender Blendrahmenholme entsprechenden Basisleiste äußerst unhandlich. Darüber hinaus muß die bekannte Bearbeitungslehre beim Anreißen des Vei— laufs der abgeschrägten Kanten der seitl ichen Leibungsbretter an deren Rohlingen mit großer Sorgfalt ausgerichtet und in ausgerichteter Lage gehalten werden. Eine unbeabsichtigte Verschiebung der Bearbeitungslehre gegenüber den Rohl ingen für die Leibungsbretter vor oder während des Anreißens führt zu einem von dem Sol!verlauf abweichenden Verlauf der abgeschrägten Kanten.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine handhabungsfreundliche und handhabungssichere Bearbeitungslehre zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an einer Bearbeitungslehre der eingangs genannten Art an dem Ansatzteil wenigstens ein Verbindungselement vorgesehen ist, mittels dessen das Ansatzteil in einer definierten Anreißlage mit dem Rohling des betreffenden Futterelementes verbindbar ist, wobei das Verbindungselement/die Verbindungselemente an dem Ansatzteil mit einer Positioniereinrichtung bzw. mit Positioniereinrichtungen an dem Rohling des betreffenden Futterelementes zusammenwirkt/zusammenwirken . Nach dem Ansetzen des Ansatzteils an dem bereits montierten Fenster wird der Aufnahmeschenkel derart ausgerichtet, daß er in der für das betreffende Futterelement, beispielsweise in der für das untere Leibungsquerbrett gewünschten Richtung verläuft. Mit dem Aufnahmeschenkel wird dementsprechend der Verlauf eines Futterelementes relativ zu dem Fenster simuliert. Mit der sich dabei ergebenden Winkelstellung zwischen dem Ansatzteil und dem Aufnahmeschenkel wird die erfindungsgemäße Bearbeitungslehre anschließend auf die Rohlinge derjenigen Futterelemente übertragen, die in Eingaulage an das durch den Aufnahmeschenkel repräsentierte Futterelement anschl ießen. Dabei wird das Ansatzteil mit dem daran unter dem zuvor aufgenommenen Winkel gelagerten Aufnahmeschenkel mittels der entsprechend ausgebildeten Positioniereinrichtungen an dem Rohling des betreffenden Futterelementes sowie mittels der damit zusammenwirkenden Verbindungselemente an dem Ansatzteil zwangsweise derart ausgerichtet, daß der Aufnahmeschenkel letztendlich gegenüber dem Rohling des Futterelementes
diejenige Stellung einnimmt, die dem durch den Aufnahmeschenkel repräsentierten Futterelement gegenüber dem aus dem Rohling gefertigten Futterelement in Einbaulage zugedacht ist. An dem Aufnahmeschenkel entlang kann daher an dem Rohling der Verlauf der an diesem vorzusehenden abgeschrägten Kante angerissen werden. Da das Ansatzstück klein dimensioniert werden kann und ebenso wie der Aufnahmeschenkel bei entsprechender Materialwahl ein lediglich geringes Eigengewicht besitzt, ergibt sich eine äußerst handhabungsfreundliche Bearbeitungslehre. Durch die mittels der Verbindungselemente bzw. der Positioniereinrichtungen geschaffene Verbindung zwischen dem Ansatzteil und dem Rohling des betreffenden Futterelementes ist sichergestellt, daß die auf den Rohling übertragene Bearbeitungslehre ihre Position gegenüber dem Rohling während des Anreißens der abzuschrägenden Kanten unverändert beibehält. Es muß lediglich dafür gesorgt werden, daß der Aufnahmeschenkel seine Winkel lage bezüglich des Ansatzteils nicht verändert. Dies aber läßt sich mit einfachen Mitteln real isieren.
In besonders vorteilhafter Weise kann die erfindungsgemäße Bearbeitungslehre für die Herste! lung von Anschlußfuttern für Dachfenster verwendet werden, wie sie sich aus dem DE-GM 94 06 267 ergeben. Das dort beschriebene Anschlußfutter in Form eines Futterkastens schließt wie üblich in Einbaulage unmittelbar an den Blendrahmen des Dachfensters an. Dabei ist der Futterkasten aus zwei seitlichen Leibungsbrettern, einem unteren Leibungsquerbrett mit einer fensterseitig daran anschließenden Anschlußleiste sowie aus einem oberen quer verlaufenden Sturzbrett mit fensterseitiger Anschlußleiste zusammengesetzt. Die beiden Anschlußleisten werden
an ihren beiden Enden über jeweils zwei Befestigungsbohrungen in den seitlichen Leibungsbrettern zwischen diesen fixiert. Die Befestigungsbohrungen für die Anschlußleisten sind an den Rohlingen für die seitlichen Leibungsbretter in stets gleichbleibender Anordnung bereits vorgesehen. Die Befestigungsbohrungen können daher im Sinne der Erfindung als Positioniereinrichtung für das Ansatzteil der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre genutzt werden. Aufgrund der einheitlichen Anordnung der Paare von Befestigungsbohrungen an den beiden Roh! ingen für die seitlichen Leibungsbretter eines Futterkastens ergibt sich bei Verwendung ein und desselben Ansatzteiles eine definierte Anreißlage des mittels entsprechender Verbindungselemente in den Befestigungsbohrungen der seitlichen Leibungsbretter gehaltenen Ansatzteiles und somit auch des an dem Ansatztei 1 unter einer bestimmten Winkelstellung gelagerten Aufnahmeschenkels. Außerdem wird durch den Abstand der Paare von Befestigungsbohrungen an einem Rohling des seitlichen Leibungsbrettes der Abstand vorgegeben, mit dem das untere Leibungsquerbrett und das Sturzbrett an das betreffende seitliche Leibungsbrett angesetzt sind. Wird nun das Ansatzstück beim übertragen auf den Rohling des seitlichen Leibungsbretts mittels dessen Befestigungsbohrungen bzw. Positioniereinrichtungen festgelegt und an dem Aufnahmeschenkel entlang der Verlauf der abgeschrägten Kante des seitl ichen Leibungsbrettes angerissen, so ist zwangsläufig sichergestellt, daß die Länge der Längskante des zugeschnittenen seitl ichen Leibungsbrettes zwischen den abgeschrägten Enden mit dem in Einbaulage gewünschten Abstand zwischen dem unteren Leibungsquerbrett und dem Sturzbrett ohne weiteres übereinstimmt.
Aus Gründen der Handhabungsfreundlichkeit ist in vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre vorgesehen, daß der Aufnahmeschenkel über eine lösbare Steckachse schwenkbar an dem Ansatztei 1 gelagert ist. Eine derartige Bearbeitungslehre läßt sich zerlegt an den Einsatzort transportieren und dort mit wenigen Handgriffen zusammensetzen.
Der Handhabungsfreundlichkeit ebenso wie der Handhabungssicherheit dient es, daß an einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre der Aufnahmeschenkel mit dem Ansatztei 1 drehfest verbindbar ist. Durch die drehfeste Verbindung wird die Winkelstellung, die das Ansatztei 1 und der Aufnahmeschenkel nach dem Ansetzen des Ansatztei Is an dem Fenster und dem Ausrichten des Aufnahmeschenkels relativ zueinander einnehmen, gesichert. Eine unbeabsichtigte Änderung des aufgenommenen Winkels beim übertragen der Bearbeitungslehre aus der Aufnahmelage an dem Fenster in die Anreißlage auf dem Rohling des betreffenden Futterelementes wird verhindert.
Zweckmäßigerweise ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zur drehfesten Verbindung von Aufnahmeschenkel und Ansatztei 1 vorgesehen, daß der Aufnahmeschenkel mit dem Ansatztei 1 über einen lösbaren Steckbolzen drehfest verbindbar ist, welcher den Aufnahmeschenkel und das Ansatztei 1 in Gebrauchslage mit Abstand von deren Schwenklager durchsetzt. Auf die beschriebene Art und Weise wird eine wirksame und schnell herstellbare formschlüssige Verbindung von Ansatztei 1 und Aufnahmeschenkel erzielt.
Mit einfachen Mitteln läßt sich eine derartige formschlüssige Verbindung von Ansatztei7 und Aufnahmeschenkel realisieren, wenn - wie in weiterer vortei lhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre vorgesehen - wenigstens das Ansatztei 1 aus einem Material geringer Härte besteht und als Steckbolzen ein an einem Ende angespitzter Stift vorgesehen ist, welcher durch eine Durchtrittsöffnung an dem Aufnahmeschenkel in das Ansatztei 1 einsteckbar ist. Als angespitzter Stift kann beispielsweise ein Nagel oder eine Stecknadel verwendet werden.
Ergänzend oder alternativ zu der beschriebenen formschlüssigen Verbindung ist im Falle einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre zwischen dem Ansatzteil und dem Aufnahmeschenkel vorteilhafterweise eine kraftschlüssige Verbindung vorgesehen, die dadurch erreicht wird, daß der Aufnahmeschenkel an dem Ansatztei 1 federelastisch klemmend gehalten ist.
Eine weitere bevorzugte Version der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre zeichnet sich dadurch aus, daß der Aufnahmeschenkel an seinem dem Ansatztei 1 zugewandten Ende das Schwenklager überragt und in einer Nut an dem Ansatztei 1 in Schwenkrichtung klemmend geführt ist.
Eine wirksame formschlüssige Verbindung zwischen dem Ansatztei 1 und dem Rohling des betreffenden Futterelementes, die ein unbeabsichtigtes Verschieben des Ansatztei Is mit den daran unter dem zuvor aufgenommenen Winkel gehaltenen Aufnahmeschenkel relativ zu dem Rohling verhindert, ergibt sich, wenn das Ansatztei 1 mittels
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einer Steckverbindung mit dem Rohling des betreffenden Fütterelementes verbindbar ist. Zudem läßt sich eine Steckverbindung einfach und schnell herste! Ten und lösen.
Die genannten Vorteile stellen sich insbesondere dann ein, wenn, wie bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre vorgesehen, an dem Ansatzteil als Verbindungselemente wenigstens zwei mit Abstand voneinander angeordnete und in Aufnahmelage parallel zu der Ebene der Fensterfläche verlaufende Steckzapfen oder Stecköffnungen vorgesehen sind, welchen entsprechende Verbindungselemente als Positioniereinrichtungen an dem Rohling des betreffenden Futterelementes zugeordnet sind. Zur Herstellung der vorstehend erwähnten, aus dem DE-GM 94 06 267 bekannten Anschlußfutter werden zweckmäßigerweise Ansatzteile verwendet, die mit zwei Steckzapfen versehen sind. Mittels dieser Steckzapfen läßt sich das Ansatzteil an den als Positioniereinrichtungen dienenden Befestigungsbohrungen mit den Rohlingen der seitlichen Leibungsbretter unverschiebbar verbinden.
Für Anwendungsfälle, in denen zwei an ein Futterelement anschließende Futterelemente unter einem rechten Winkel zueinander verlaufen, ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre bestimmt, die sich dadurch auszeichnet, daß an dem Ansatzteil als Verbindungselemente wenigstens drei Stecköffnungen vorgesehen sind, deren Verbindungsl inien sich in einer der Stecköffnungen schneiden und einen im wesentlichen rechten Winkel einschließen und daß an dem Rohling des betreffenden Futterelementes mit Abstand in dessen Längsrichtung jeweils den entlang
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einer Verbindungslinie an dem Ansatzteil vorgesehenen Stecköffnungen entsprechende Stecköffnungen zugeordnet sind, wobei die Verbindungslinien der in Längsrichtung des Rohlings des betreffenden Futterelementes voneinander beabstandeten Stecköffnungen parallel zueinander verlaufen und daß das Ansatzteil und der Rohling des betreffenden Futterelementes in der Anreißlage mittels Steckbolzen miteinander verbindbar sind, welche das Ansatzteil und den Rohling des betreffenden Futterelementes an den miteinander fluchtenden Stecköffnungen durchsetzen. Sollen beispielsweise das Sturzbrett und das untere Leibungsquerbrett eines Futterkastens senkrecht zueinander verlaufen, so ist die beschriebene Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre zunächst wie üblich mit dem Ansatzteil an dem betreffenden Fenster anzusetzen. In dieser Aufnahmelage ist nun der Aufnahmeschenkel beispielsweise entsprechend dem für das untere Leibungsquerbrett gewünschten Verlauf auszurichten. Mit der sich dabei ergebenden Winkelstellung zwischen dem Ansatzteil und dem Aufnahmeschenkel wird die Bearbeitungslehre anschließend auf den Rohling für ein seitl iches Leibungsbrett übertragen. Dabei wird das Ansatzteil der Bearbeitungslehre an dem Rohling des seitl ichen Leibungsbrettes derart ausgerichtet, daß die entlang einer der beiden Verbindungslinien an dem Ansatzteil angeordneten Stecköffnungen mit den in Einbaulage unteren Stecköffnungen an dem Rohling des seitlichen Leibungsbrettes fluchten. Anschließend wird das Ansatzteil durch Einstecken der Steckzapfen in die miteinander fluchtenden Stecköffnungen von Ansatzteil und Rohling an dem Rohling des seit 1 ichen Leibungsbrettes festgelegt. Bei entsprechender Ausrichtung des Ansatzteils gegenüber dem Rohling des seitl ichen
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Leibungsbrettes kann nun entlang des Aufnahmeschenkels der Verlauf der an das sei ti iche Leibungsbrett anschl ießenden Kante des unteren Leibungsquerbretts angerissen werden. Zum Anreißen des Verlaufs der Kante des an das seitliche Leibungsbrett anschl ießenden Sturzbrettes kann das Ansatzteil ohne vorherige Aufnahme des für das Sturzbrett gewünschten Verlaufs an dem in Einbaulage des seitlichen Leibungsbrettes oberen Stecköffnungen des Rohlings für das seitliche Leibungsbrett angesetzt werden. Dabei ist das Ansatzteil allerdings gegenüber der vorherigen Anreißlage um 90" zu drehen, so daß nunmehr die entlang der zweiten Verbindungslinie an dem Ansatzteil vorgesehenen Stecköffnungen mit den Stecköffnungen an dem Rohling des seitlichen Leibungsbrettes fluchten. In dieser Lage des Ansatzteiles verläuft der Aufnahmeschenkel zwangsläufig unter einem Winkel von 90° gegenüber seiner vorhergehenden Anreißlage. Entlang dem Aufnahmeschenkel kann nach Festlegen des Ansatzteiles an dem Rohling des seitlichen Leibungsbrettes der Verlauf des Sturzbrettes ohne weiteres angerissen werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Ansatztei 1 in Aufnahmelage mit dem Fenster insbesondere durch Aufstecken verbindbar ist. Eine derartige Bearbeitungslehre läßt sich in Aufnahmelage vorläufig an dem Fenster festlegen. Der Benutzer hat daher beide Hände frei, um den Aufnahmeschenkel der Bearbeitungslehre beispielsweise unter Zuhilfenahme einer Wasserwaage exakt in der gewünschten Lage auszurichten und gegebenenfalls an dem Ansatzteil der Bearbeitungslehre vorläufig festzulegen.
Eine vorläufige Fixierung der Bearbeitungslehre an dem betreffenden Fenster wird beispielsweise dadurch ermöglicht, daß das Ansatzteil an der in Aufnahmelage dem Fenster zugewandten Seite eine nutartige Ausnehmung aufweist, mittels derer es in Aufnahmelage den Blendrahmen des Fensters vorzugsweise an einem Schenkel einer Blendrahmennut übergreifend, an dem Fenster gehalten ist.
Der Arbeitsvereinfachung dient es, daß an einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bearbeitungslehre der Aufnahmeschenkel als Maßstab ausgebildet ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Darstellungen zu Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 a das Ansatzstück einer ersten Ausführungsform einer Bearbeitungs lehre,
Fig. 1 b den Aufnahmeschenkel zu dem Ansatzstück nach Fig. Φ 2a'
Fig. 2 ein Dachfenster mit einem aus dem DE-GM 94 06 267 bekannten Futter in Einbaulage,
Fig. 3 die Bearbeitungslehre nach den Fign. la und Ib in Aufnahme lage,
Fig. 4a und
Fig. 4 b Detaildarstellungen zu Fig. 3,
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Fig. 5 die Bearbeitungslehre nach den Fign. la, Ib und 3 bis 4b in Anreißlagen,
Fig. 6 a das Ansatzstück einer zweiten Ausführungsform einer Bearbeitungslehre und
Fig. 6 b den Aufnahmeschenkel zu dem Ansatzstück nach Fig. 6a.
Ein in Fig. 2 dargestelltes Futter 1 eines Dachfensters 2 ist aus insgesamt sechs Futterelementen zusammengesetzt. Im einzelnen handelt es sich hierbei um zwei parallele seitliche Futterbretter 3, 4, ein unteres Futterquerbrett 5, ein oberes Sturzbrett 6, eine an dem unteren Futterquerbrett 5 anliegende untere Anschlußleiste 7 sowie eine an dem Sturzbrett 6 anliegende obere Anschlußleiste 8. Mit seinen äußeren Stirnflächen schließt sich das Futter 1 unmittelbar an einen Blendrahmen 9 des Dachfensters 2 an, an dem ein Flügel 10 schwenkbar gelagert ist.
In Fig. 2 strichpunktiert angedeutet sind die Konturen der Rohlinge für die seitlichen Futterbretter 3, 4, das untere Futterquerbrett 5 sowie für das Sturzbrett 6. Die untere Anschlußleiste 7 und die obere Anschlußleiste 8 sind an den seitlichen Futterbrettern 3, 4 mittels Dübeln festgelegt, die in Befestigungsbohrungen 11, 12, 13, 14 an den seit! ichen Futterbrettern eingreifen. Dabei sind an jedem seitlichen Futterbrett 3, 4 jeweils zwei obere und zwei untere Befestigungsbohrungen vorgesehen. Die Ver-
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bindungsHnie der unteren Befestigungsbohrungen verläuft parallel zu der Verbindungslinie der oberen Befestigungsbohrungen. An den zum Einbauort angelieferten Roh! ingen für die seitlichen Futtei— bretter 3, 4 sind die Befestigungsbohrungen für die untere Anschlußleiste 7 und die obere Anschlußleiste 8 bereits vorgebohrt. Dementsprechend können diese Befestigungsbohrungen, von denen in Fig. 2 lediglich die Befestigungsbohrungen 11, 12, 13, 14 dargestellt sind, als Positioniereinrichtungen für eine unten noch zu beschreibende Bearbeitungslehre verwendet werden.
Wie aus den Fign. la und Ib in Verbindung mit Fig. 3 hervorgeht, ist eine erste Bearbeitungslehre 15 aus einem Ansatzteil 16 sowie aus einem daran schwenkbar gelagerten Aufnahmeschenkel 17 zusammengesetzt. Sowohl das Ansatzteil 16 als auch der Aufnahmeschenkel 17 sind im Falle der dargestellten Bearbeitungslehre 15 aus kaschierter WeI!pappe ausgestanzt. Zum Verbinden der beiden Bauteile dient, wie insbesondere Fig. 4a zeigt, eine als Dübel ausgebildete lösbare Steckachse 18, die in zusammengesetztem Zustand der Bearbeitungslehre 15 das Ansatzteil 16 an einem Lagerauge 19 und den Aufnahmeschenkel 17 an einem Lagerauge 20 durchsetzt, über die Steckachse 18 ist der Aufnahmeschenkel 17 frei schwenkbar an dem Ansatzteil 16 gelagert. An seinem unteren Ende besitzt der Aufnahmeschenkel 17 eine Einstecköffnung 21, in der ein Ballaststift 22 lösbar klemmend gehalten wird (Fig. 4b). Benachbart zu dem Lagerauge 20 ist an dem Aufnahmeschenkel 17 eine Durchtrittsöffnung 23 ausgespart, deren Durchmesser dem Schaftdurchmesser eines angespitzten Stiftes 24 in Form eines Nagels entspricht.
Das Ansatzteil 16 ist mit Stecköffnungen 25, 26, 27 versehen, die in einem rechten Winkel angeordnet sind. Die Stecköffnungen 25, 26, 27 dienen, wie nachstehend noch im einzelnen ausgeführt wird, als Verbindungselemente, mittels derer das Ansatzteil 16 an den Roh! ingen für die seitl ichen Futterbretter 3, 4 festgelegt werden kann. Vorsprünge an der in Fig. la linken Seite des Ansatzteils 16 fluchten in gerader Linie und bilden eine gestrichelt angedeutete Ansatzkante 28. Nutartige Ausnehmungen/Nuten 29, 30 sind zwischen benachbarten Vorsprüngen des Ansatzteils 16 ausgespart.
Soll nun die Leibung der Dachöffnung für das Dachfenster 2 mit einem Futter wie dem in Fig. 2 gezeigten Futter 1 verkleidet werden, so ist die Bearbeitungslehre 15 zunächst in der in Fig. 3 dargestellten Aufnahmelage an den Flügel 10 des Dachfensters 2 anzusetzen. Dabei liegt das Ansatzteil 16 der Bearbeitungslehre 15 entlang der Ansatzkante 28 an dem Flügel 10 an. Alternativ kann das Ansatzteil 16 mit der Nut 29 oder der Nut 30 an einem Schenkel der Nut des Blendrahmens 9 angesetzt werden. Da das untere Futterquerbrett 5 in Einbaulage vertikal verlaufen soll, ist der Aufnahmeschenkel 17 der Bearbeitungslehre 15 freizugeben. Dementsprechend richtet sich der Aufnahmeschenkel 17, der mittels der Steckachse frei schwenkbar an dem Ansatzteil 16 gelagert ist, insbesondere unter der Wirkung des BaIlaststiftes 22 in Schwerkraftrichtung aus. Somit nimmt der Aufnahmeschenkel 17 selbsttätig eine zu dem später eingebauten Futterquerbrett 5 parallele Lage ein. In dieser Stellung und der damit verbundenen Winkel lage gegenüber dem Ansatzteil 16 ist nun der Aufnahmeschenkel 17 mit Hilfe des angespitzten Stiftes 24 an dem Ansatztei 1 16 zu fixie-
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ren, indem der angespitzte Stift 24 durch die Durchtrittsöffnung 23 des Aufnahmeschenkels 17 von Hand in das Ansatzteil 16 eingesteckt wird.
Anschließend kann das Ansatzteil 16 mit dem daran festgelegten Aufnahmeschenkel 17, wie in Fig. 5 gezeigt, auf die Rohlinge für die seitlichen Futterbretter aufgelegt werden. Dabei wird das Ansatzteil 16 zunächst derart ausgerichtet, daß seine Stecköffnungen 26, 27 mit den an dem in Einbaulage unteren Ende des betreffenden seit! ichen Futterbrettes 3, 4 vorgebohrten Befestigungsbohrungen 13, 14 fluchten. Durch die Stecköffnungen 26, 27 werden anschließend nicht dargestel Ite Steckbolzen eingeführt, die dann die Bearbeitungslehre 15 unverschiebbar an den Rohling des Futterbrettes festlegen. In dieser Stellung verläuft die Ansatzkante 28 des Ansatzteils 16 zwangsläufig fluchtend mit der stirnseitigen, in Einbaulage des Futters unmittelbar an dem Längsholm des Blendrahmens 9 an!iegenden Kante des Rohlings für das Futterbrett. Dementsprechend verläuft der an dem Ansatzteil 16 vorläufig festgelegte Aufnahmeschenkel 17 in Richtung der in Einbaulage an dem seitlichen Futterbrett 3, 4 anliegenden Kante des unteren Futterquerbretts 5. Entlang der dem unteren Ende des Rohlings für das Futterbrett zugewandten Kante des Aufnahmeschenkels 17 kann nun der Verlauf der an dieses Futterbrett anschließenden Kante des unteren Futterquerbretts angerissen werden. Da die Breite des Aufnahmeschenkels 17 der Dicke des unteren Futterquerbrettes 5 entspricht, ist sichergestellt, daß in Einbaulage die abgeschrägte Kante des seit! ichen Futterbrettes 3, 4 mit der Unterseite des Futterquerbrettes 5 fluchtet.
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Zum Anreißen des Verlaufs der an das seitliche Futterbrett 3, 4 anstoßenden Kante des Sturzbrettes 6 ist zunächst die vorläufige Verbindung zwischen der Bearbeitungslehre 15 und dem Rohling für das seitliche Futterbrett 3, 4 an den unteren Befestigungsbohrungen 13, 14 zu lösen. Anschließend kann die Bearbeitungslehre 15 mit unveränderter Winkel lage von Ansatzteil 16 und Aufnahmeschenkel 17 an das obere Ende des Rohlings für das seitliche Futterbrett 3, 4 verschoben werden. Dort ist nun das Ansatzteil 16 mit dem daran fixierten Aufnahmeschenkel 17 derart auszurichten, daß die Stecköffnungen 25, 26 an dem Ansatzteil 16 mit den an dem oberen Ende des betreffenden Rohlings vorgebohrten Befestigungsbohrungen 11, 12 fluchten. Da die Verbindungslinien der Stecköffnungen 26, 27 bzw. 25, 26 unter einem rechten Winkel verlaufen, ist das Ansatzteil 16 in dieser Stellung gegenüber der vorherigen Stellung am unteren Ende des Rohlings um 90" im Gegenuhrzeigersinn verdreht angeordnet. Entsprechendes gilt für den Aufnahmeschenkel 17. Wird nun das Ansatzteil 16 an dem oberen Ende des Rohlings in der beschriebenen Lage mittels nicht dargestellter Steckbolzen an dem Rohling festgelegt und entlang der dem oberen Ende des Rohlings zugewandten Kante des Aufnahmeschenkels 17 der Verlauf der an das seitliche Futterbrett anschließenden Kante des Sturzbrettes 6 angerissen, so ist zwangsläufig gewährleistet, daß das an das seit! iche Futterbrett anschl ießende Sturzbrett 6 in Einbaulage unter einem rechten Winkel gegenüber dem unteren Futterquerbrett 5 verläuft. Diese auch in Fig. 2 dargestellte Anordnung des unteren Futterquerbrettes 5 und des Sturzbrettes 6 ist empfehlenswert, da sich bei vertikalem Futterquerbrett 5 und horizontalem Sturzbrett 6 optimale Verhältnisse hinsichtlich Kon-
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vektion und Lichteinfal 1 an dem Dachfenster einstellen. Auch die Dicke des Sturzbrettes 6 entspricht der Breite des Aufnahmeschenkels 17.
In den Fign. 6a und 6b sind ein Ansatzteil 31 sowie ein Aufnahmeschenkel 32 einer zweiten Bearbeitungslehre dargestellt. Ober einen Lagerzapfen 33 an dem Ansatzteil 31 und ein Lagerauge 34 an dem Aufnahmeschenkel 32 lassen sich die beiden Teile relativ zueinander schwenkbar miteinander verbinden. Im zusammengefügten Zustand ist ein über das Schwenklager hinausragendes Ende 35 des Aufnahmeschenkels 32 in einer in Schwenkrichtung verlaufenden Nut 36 an dem Ansatzteil 31 in Schwenkrichtung klemmend geführt.
Das Ansatzteil 31 ist mit einer Nut in Form einer Stecknut 37 versehen, die von einem Stützschenkel 38 sowie einem Vorsprung begrenzt wird. Außerdem weist das Ansatzteil 31 als Verbindungselemente zur vorläufigen Verbindung mit dem Rohling des betreffenden Futterbrettes Steckzapfen 40, 41 auf. Diese stehen an beiden Seiten des Ansatzteils 31 über dessen Oberfläche vor, d.h. die Steckzapfen 40, 41 ragen an der in Fig. 6a sichtbaren Fläche des Ansatzteils 31 aus der Zeichenebene heraus und an der abgewandten und in Fig. 6a nicht sichtbaren Fläche in die Zeichenebene hinein.
Zur Aufnahme des Winkels, unter dem die Rohlinge für die seitlichen Futterbretter abzuschrägen sind, wird die Bearbeitungslehre mit dem Ansatzteil 31 an dem Blendrahmen 9 des Dachfensters 2 derart angesetzt, daß es mit der Stecknut 37 bzw. dem Stützschen-
kel 38 und dem Vorsprung 39 einen Schenkel der Blendrahmennut übergreift. Dabei ist die Weite der Stecknut 37 derart an die Dicke des Schenkels an der Blendrahmennut angepaßt, daß das Ansatzteil 31, auf den Schenkel der Blendrahmennut aufgesteckt, an dem Blendrahmen 9 selbsttätig gehalten wird. Der Benutzer hat nun beide Hände frei, den Aufnahmeschenkel 32 in der gewünschten Lage auszurichten.
In der beschriebenen Art und Weise wird die Bearbeitungslehre mit dem Ansatzteil 31 zunächst an dem unteren Querholm des Dachfenster-Blendrahmens 9 angesetzt. Anschließend wird durch entsprechendes Ausrichten des Aufnahmeschenkels 32 der gewünschte Verlauf des unteren Futterquerbrettes 5 aufgenommen. In der dabei eingestellten Winkellage relativ zu dem Ansatzteil 31 wird der Aufnahmeschenkel 32 aufgrund der Klemmkraft gehalten, die in der Nut 36 auf das Ende 35 des Aufnahmeschenkels 32 ausgeübt wird. Die Bearbeitungslehre kann daher nach dem Aufnehmen des Verlaufs für das untere Futterquerbrett 5 ohne weiteres von dem Blendrahmen 9 abgenommen und auf den Rohling des betreffenden seitlichen Futterbrettes übertragen werden. In der Anreißlage auf dem Rohling des betreffenden seitlichen Futterbrettes wird die Bearbeitungslehre mittels der Steckzapfen 40, 41 an dem Ansatzteil 31 und den damit zusammenwirkenden, als Positioniereinrichtungen dienenden, vorgebohrten Befestigungsbohrungen an dem Rohling vorläufig festgelegt. Nachdem der Verlauf der in Einbaulage an das seitliche Futterbrett anschließenden Kante des unteren Futterquerbretts 5 an dem Rohling für das seitliche Futterbrett angerissen ist, wird die Bearbeitungslehre mit dem Ansatzteil 31 in
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der vorstehend beschriebenen Art und Weise nunmehr an dem oberen Querholm des Blendrahmens 9 angesetzt. In dieser Stellung der Bearbeitungslehre wird der Verlauf des Sturzbrettes 6 aufgenommen. Anschließend wird der Verlauf des Sturzbrettes 6 ebenfalls auf den Rohling des betreffenden seit! ichen Futterbrettes übertragen. Zu diesem Zweck wird das Ansatzteil 31 mit Hilfe der Steckzapfen 40, 41 in den an dem oberen Ende des Rohlings für das seitliche Futterbrett vorgesehenen Befestigungsbohrungen vorläufig fixiert. Auch die Breite des Aufnahmeschenkels 32 stimmt mit der Dicke von unterem Futterquerbrett 5 und Sturzbrett 6 überein.
Wie Fig. 6b zu entnehmen ist, ist der Aufnahmeschenkel 32 als Maßstab ausgebildet und mit einer Längeneintei lung versehen.

Claims (1)

  1. - 21 -
    20 759 Si/nu
    Ansprüche
    1. Bearbeitungslehre für die Herste!lung von aus aneinander anschließenden und aus Rohl ingen gefertigten Futterelementen (3, 4, 5, 6, 7, 8) bestehenden Futtern (1) an Fenstern od. dgl., insbesondere von Innenfuttern an Dachfenstern (2), mit einem Ansatzteil (16, 31) zum Ansetzen an dem Fenster sowie einem Aufnahmeschenkel (17, 32), welcher an dem Ansatzteil (16, 31) gegenüber diesem schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatzteil (16, 31) wenigstens ein Verbindungselement (25, 26, 27; 40, 41) vorgesehen ist, mittels dessen das Ansatzteil (16, 31) in einer definierten Anreißlage mit dem Rohling des betreffenden Futterelementes verbindbar ist, wobei das Verbindungselement / die Verbindungselemente (25, 26, 27; 40, 41) an dem Ansatzteil (16, 31) mit einer vorgefertigten Positioniereinrichtung bzw. mit Positioniereinrichtungen (11, 12, 13, 14) an dem Rohling des betreffenden Futterelementes zusammenwirkt / zusammenwirken.
    2. Bearbeitungslehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschenkel (17) über eine lösbare Steckachse (18) schwenkbar an dem Ansatzteil (16) gelagert ist.
    3. Bearbeitungslehre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschenkel (17, 32) mit dem Ansatzteil (16, 31) drehfest verbindbar ist.
    4. Bearbeitungslehre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschenkel (17) mit dem Ansatzteil (16) über einen lösbaren Steckbolzen drehfest verbindbar ist, welcher den Aufnahmeschenkel (17) und das Ansatzteil (16) in Gebrauchslage mit Abstand von deren Schwenklager durchsetzt.
    5. Bearbeitungslehre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Ansatzteil (16) aus einem Material geringer Härte besteht und als Steckbolzen ein an einem Ende angespitzter Stift (24) vorgesehen ist, welcher durch eine Durchtrittsöffnung (23) an dem Aufnahmeschenkel (17) in das Ansatzteil (16) einsteckbar ist.
    6. Bearbeitungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschenkel (32) an dem Ansatzteil (31) federelastisch klemmend gehalten ist.
    7. Bearbeitungslehre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschenkel (32) an seinem dem Ansatzteil (31) zugewandten Ende (35) das Schwenklager überragt und in einer Nut (36) an dem Ansatzteil (31) in Schwenkrichtung klemmend geführt ist.
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    S. Bearbeitungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzteil (16, 31) mittels einer Steckverbindung mit dem Rohling des betreffenden Futterelementes ve)— bindbar ist.
    9. Bearbeitungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatzteil (31) als Verbindungselemente wenigstens zwei mit Abstand voneinander angeordnete und in Aufnahmelage parallel zu der Ebene der Fensterfläche verlaufende Steckzapfen (40, 41) oder Stecköffnungen vorgesehen sind, welchen entsprechende Verbindungselemente als Positioniereinrichtungen an dem Rohling des betreffenden Futterelementes zugeordnet sind.
    10. Bearbeitungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ansatzteil (16) als Verbindungselemente wenigstens drei Stecköffnungen (25, 26, 27) vorgesehen sind, deren Verbindungslinien sich in einer der Stecköffnungen (26) schneiden und einen im wesentl ichen rechten Winkel einschl ießen und daß an dem Rohling des betreffenden Futterelementes mit Abstand in dessen Längsrichtung jeweils den entlang einer Verbindungslinie an dem Ansatzteil (16) vorgesehenen Stecköffnungen (25, 26; 26, 27) als Verbindungselemente entsprechende Stecköffnungen (11, 12, 13, 14) zugeordnet sind, wobei die Verbindungslinien der in Längsrichtung des Rohlings des betreffenden Futterelementes voneinander beabstandeten Stecköffnungen (11, 12; 13, 14) parallel zueinander verlaufen und daß das Ansatztei 1 (16) und der Rohling des betreffenden Futterelementes in der Anreißlage mittels Steckbolzen miteinander verbindbar sind, welche das An-
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    satzteil (16) und den Rohling des betreffenden Futterelementes an den miteinander fluchtenden Stecköffnungen (25, 26, 27; 11, 12; 13, 14) durchsetzen.
    11. Bearbeitungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatztei 1 (16, 31) in Aufnahmelage mit dem Fenster insbesondere durch Aufstecken verbindbar ist.
    12. Bearbeitungslehre nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatztei 1 (16, 31) an der in Aufnahmelage dem Fenster zugewandten Seite eine nutartige Ausnehmung (29, 30, 37) aufweist, mittels derer es in Aufnahmelage den Blendrahmen (S) des Fensters vorzugsweise an einem Schenkel einer Blendrahmennut übergreifend, an dem Fenster gehalten ist.
    13. Bearbeitungslehre nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschenkel (32) als Maßstab ausgebi Idet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITUD20090029A1 (it) * 2009-02-10 2010-08-11 Arturo Pollara "imbotte universale per l' installazione di finestre da tetto e metodo di prefabbricazione per ottenere tale imbotte"
EP3382122A1 (de) * 2017-03-27 2018-10-03 VKR Holding A/S Markierungswerkzeug und verfahren zur montage eines dachfensters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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ITUD20090029A1 (it) * 2009-02-10 2010-08-11 Arturo Pollara "imbotte universale per l' installazione di finestre da tetto e metodo di prefabbricazione per ottenere tale imbotte"
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