DE936760C - Schaltungsanordnung fuer Empfaenger fuer frequenz- oder phasenmodulierte Schwingungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Empfaenger fuer frequenz- oder phasenmodulierte Schwingungen

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Publication number
DE936760C
DE936760C DEB27096A DEB0027096A DE936760C DE 936760 C DE936760 C DE 936760C DE B27096 A DEB27096 A DE B27096A DE B0027096 A DEB0027096 A DE B0027096A DE 936760 C DE936760 C DE 936760C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
circuit
discriminator
primary
phase
Prior art date
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Expired
Application number
DEB27096A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Proelss
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Blaupunkt Werke GmbH
Original Assignee
Blaupunkt Werke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D3/00Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
    • H03D3/02Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
    • H03D3/06Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators
    • H03D3/08Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators by means of diodes, e.g. Foster-Seeley discriminator
    • H03D3/10Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators by means of diodes, e.g. Foster-Seeley discriminator in which the diodes are simultaneously conducting during the same half period of the signal, e.g. radio detector

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Empfänger für frequent- oder phasenmodulierte Schwingungen Zur Demodulierung frequenzmodulierter Schwingungen sind Diskriminatoren bekannt, welche aus einem primärseitig und sekundärseitig auf die Mittelfrequenz abgestimmten Übertrager bestehen, an dessen Sekundärkreis ein Gleichrichterpaar angeschlossen ist und bei denen die NF-Schwingung dem Mittelabgriff der Sekundärspule über eine mit der Primärspule des Übertragers festgekoppelte Spule entnommen wird. Es ist zweckmäßig, vor dem Diskriminator eine Begrenzerstufe vorzusehen, um eine evtl. vorhandene Amplitudenmodulation der frequenzmodulierten Schwingung abzuschneiden. Es sind auch Diskriminatoren der oben angegebenen Art bekannt, die eine Amplitudenbegrenzung automatisch ohne zusätzliche Begrenzerstufe bewirken. Diese Demodulatoren sind als Ratio-Detektoren bekannt, und ihre amplitudenbegrenzende Wirkung beruht auf einem Zeitkonstantenglied, durch welches die Gleichrichter, die in diesem Fall gegensätzlich gepolt sind, vorgespannt werden. Da die amplitudenbegrenzende Wirkung des sogenannten Ratio-Detektors für besondere Zwecke noch nicht auslangt, sieht man auch gelegentlich bei derartigen Diskriminatoren noch eine vorgeschaltete Begrenzerstufe vor. Bei Fahrzeugempfängern beispielsweise, insbesondere Autoradioempfängern, macht sieh eine Erscheinung oft störend bemerkbar, die davon herrührt, daß sich in einem bestimmten 'Raum stehende Wellen ausbilden, die mit dem Fahrzeug rasch durchfahren werden. Dabei folgen eine Anzahl Maxima und Minima in kurzer Folge aufeinander. Dieses gibt zu Störungen Anlaß, die durch die amplitudenbegrenzende Wirkung des Ratio-Detektors nicht genügend unterdrückt werden. Man ist deshalb gezwungen, die Zeitkonstante des Vorspannungsgliedes vom Ratio-Detektor herabzusetzen, und zwar so weit, daß beim Durchlaufen der stehenden Wellen keine wesentlich störenden Schwankungen mehr auftreten, sondern sich ein Mittelwert der Lautstärke einstellt. Die gleitende Begrenzerwirkung reicht jedoch bei Empfang im Kraftwagen nicht aus, so daß es empfehlenswert ist, eine zusätzliche Begrenzerstufe vorzusehen. Man ist dabei so vorgegangen, daß die Primärspule des Diskriminatorübertragers in - den Anodenkreis einer Begrenzerröhre oder einer ZF-Röhre geschaltet war, an deren Anodenkreis ein Begrenzer angekoppelt wurde. Es zeigen sich jedoch dabei folgende Nachteile: Durch die Vorbegrenzung wird infolge der gekrümmten Kennlinie der Begrenzerröhre bereits ein Gleiehrichtungseffekt erzielt, und im Anodenkreis der Begrenzerröhre tritt außer der begrenzten Hochfrequenzschwingung auch eine Niederfrequenzspannung auf, die sich infolge der mit dem Primärkreis des Übertragers fest gekoppelten Tertiärspule für die Niederfrequenz vom Diskriminator auf diese Spule überträgt und damit in den NF-Verstärker gelangt, so daß die begrenzende Wirkung zum Teil aufgehoben wird.
  • Die Niederfrequenzspannungen werden im bekannten Fall durch die Streukapazitäten auf die Tertiärspule 9 übertragen, da die Tertiärspule 9 normalerweise sehr fest, d. h. direkt über die Spule des Schwingkreises 3 gewickelt ist. Diese Streukapazität beträgt etwa to pF, und über dieselbe werden die Niederfrequenzspannungen übertragen. Um diesen Nachteil zu beheben, wird erfindungsgemäß bei einer Schaltungsanordnung für Empfänger für frequenz- oder phasenmodulierte Schwingungen mit einem Diskriminator, bestehend aus einem primärseitig und sekundärseitig auf die Mittelfrequenz abgestimmten Übertrager, an dessen Sekundärkreis ein Gleichrichterpaar angeschlossen ist und bei dem die Niederfrequenzschwingung dem Sekundärkreis über eine mit dem Primärkreis fest gekoppelte Hochfrequenzspule entnommen wird, und mit einer dem Diskriminator vorangehenden Röhrenstufe, welche eine nicht geradlinige Kennlinie aufweist, insbesondere eine Amplitudenbegrenzerstufe, vorgeschlagen, zur Übertragung der Empfangsspannung auf den Diskriminator allein einen im Anodenkreis. der Vorröhre liegenden zusätzlichen, auf die Mittelfrequenz abgestimmten Schwingkreis zu benutzen, der mit dem Primärkreis des Dskriminators annähernd kritisch induktiv und/oder kapazitiv gekoppelt ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird erreicht, daß Streukapazitäten praktisch nicht mehr vorhanden sind, da die Tertiärspule 9 nach wie vor fest mit der Spüle des Schwingkreises gekoppelt ist, d. h. über diese gewickelt ist, daß aber im Schwingkreis selbst keine Niederfrequenz auftritt, da der Schwingkreis nur induktiv mit dem erfindungsgemäßen zusätzlichen Kreis gekoppelt ist.
  • Da der zusätzliche Kreis und der Primärkreis des Übertragers nur kritisch gekoppelt sind, sind praktisch auch keine Streukapazitäten nach der Tertiärspule vorhanden. Die Begrenzung ist in diesem Fall vollkommen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltung dargestellt.
  • Mit r ist eine Begrenzerröhre oder eine ZF-Verstärkerröhre mit angekoppeltem Begrenzer B bezeichnet, in deren Anodenkreis der auf die Mittelfrequenz abgestimmte Schwingkreis :2 liegt. Der an sich bekannte Diskriminator besteht aus einem Übertrager mit den Schwingkreisen 3 und q., die ebenfalls beide auf die Mittelfrequenz der zu demodulierenden Hochfrequenzschwingungen abgestimmt sind. An die Sekundärseite des Übertragers sind die Gleichrichterröhren 6 und 7 angeschlossen, die durch ein RC-Glied 8 miteinander verbunden und vorgespannt werden. Die Niederfrequenzspannung wird an der Spule 9 entnommen, die an den Mittelabgriff der Sekundärseite des Übertragers angeschlossen ist und die mit der Primärspule des Übertragers fest gekoppelt ist. Der Primärkreis des Übertragers ist bei der erfindungsgemäßen Schaltung geerdet, während er im bekannten Fall direkt in den Anodenkreis der vorhergehenden Röhre eingeschaltet ist. Die Kopplung des zusätzlichen Schwingkreises 2 mit dem übertrager des Diskriminators kann dabei induktiv, kapazitiv oder auch durch gemischte Kopplung erfolgen. Die Kopplung ist annähernd kritisch zu wählen, d. h: -wobei jedoch Abweichungen bis zu ±5o% zugelassen werden können.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung eines Ratio-Detektors, wie in der Zeichnung dargestellt, beschränkt, sondern kann selbstverständlich auch bei anderen Diskriminatoren vorteilhaft verwendet werden. Auch ist die Erfindung nicht an einen dem Diskriminator vorgeschalteten Begrenzer gebunden, sie ist immer dann vorteilhaft, wenn die dem Diskriminator vorangehende Stufe eine nicht geradlinige Kennlinie aufweist, so daß die Gefahr eines Gleichrichtungseffekts besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Empfänger für frequenz- oder phasenmodulierte Schwingungen mit einem Diskriminator, bestehend aus einem primärseitig und sekundärseitig auf die Mittelfrequenz abgestimmten Übertrager, an dessen Sekundärkreis (q.) ein Gleichrichterpaar angeschlossen ist und bei dem die Niederfrequenzschwingung dem Sekundärkreis über eine mit dem Primärkreis fest gekoppelte Hochfrequenzspule (9) entnommen wird, und mit einer dem Diskriminator vorangehenden Röhrenstufe, welche eine nicht geradlinige Kennlinie aufweist, insbesondere einer Amplitudenbegrenzerstufe, dadurch gekennzeichnet, daB zur übertragung der Empfangsspannung auf den Diskriminator allein ein im Anodenkreis der Vorröhre liegender zusätzlicher, auf .die Mittelfrequenz abgestimmter Schwingkreis (2) dient, der mit dem Primärkreis (3) des Diskriminators annähernd kritisch induktiv und/oder kapazitiv gekoppelt ist.
DEB27096A 1953-08-20 1953-08-20 Schaltungsanordnung fuer Empfaenger fuer frequenz- oder phasenmodulierte Schwingungen Expired DE936760C (de)

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