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Rohrleitungsanordnung bei Kälteanlagen
| h:ilteanlaen (Bellen bei@piel:@@eise in Molke- |
| und anderem Gewerben oft zur |
| Iiiiirlun, v@in 1=l#i"igl@eiten ",ie Milch. Fier ttsw.. |
| @lie dazu @-erwendeten Kühler mit Sole oder |
| tMhühltern Sül.@«-asser als Kälteträger beschickt |
| puerilen. Altich ist e@ üblich, mit sogenannter |
| direkter Verdampfung zu arbeiten. wobei das |
| is:@ltc-mittel im Kühler sell>#,t verdampft und dieser |
| d:Jrel- die Funktion als Verdampfer übernimmt. |
| Hin -kIcher Au,weg wird de:hal@ häufig gewählt. |
| er we-ert iledaunit rerhundenen höheren Ver- |
| l.@r@;hfer@iruci,e= gr%"@liere Isälteleistungen ermög- |
| 'ie@rt. 1::n `rol:ler Lachteil liegt jedoch darin. dali |
| lie h:ihlc:- `ür \<:hrungsrnittel tä<-lich rnilldesterls |
| @.-:l@rt@rtl :t_r-@_i;r#@t @t-erden müssen. w@:@für elft gellte`>. |
| heilfies Wasser gegen die Vorschrift verwendet |
| wird. Iiie:e Malinahme ruft einen holten Druck |
| im Verdampferkiihler hervor und gefährdet seinen |
| bestand sowie die Llrngelrung. |
| Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die |
| Kühlanlage nur für die Flüssigkeitskühlung ge- |
| braucht wird, während zu Zeiten, in der dieser |
| Zweck bereit` erfüllt ist, die Anlage ungenutzt |
| steht. Man hat deshalb dem Kompressor und |
| Kondensator einen zweiten Verdampfer ange- |
| <chlossen, der meist zur Solekühlung dient, um |
| eine bessere Ausnutzung der Anlage zu erzielen. |
| Diese Malinahme ist jedoch mit dem Mangel ver- |
| knüpft. dali bisweilen eine Verlagerung der Kälte- |
| rrlittel-Fiilltlrlg von einem zurr, anderen Verdampfer |
vor sich geht, wodurch leicht Flüssigkeitsschläge im Kompressor
entstehen können.
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Der Gegenstand der Erfindung verwendet unter anderem zur Beseitigung
der oben geschilderten Mängel eine Sammelflasche zum Auffangen des Flüssigkeitsinhaltes
aus dem Verdampfer. Derartige Sammelflaschen sind bekannt, wie beispiels-@veise
eine solche, die am Kondensator angeordnet ist. Diese nimmt aber vorzugsweise bei
Vornahme von Reparaturen am Verdampfer seinen Inhalt auf, ohne ihn ins Freie zu
lassen. Die Sammelflasche kann daher nicht als ein Bestandteil des Betriebes gelten,
der während des Arbeitsganges in Benutzung ist. Weiter gibt es eine Einrichtung
mit Sammelflasche an einer Kühlanlage, die anderen Zwecken dient, als sie in .der
Erfindung angestrebt werden und außerdem .mit umständlichen :Mitteln, beispielsweise
einer Pumpe zur Hebung des flüssigen Kältemittels, zum Ziele kommt.
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Den vorstehend geschilderten Nachteilen soll durch die erfindungsgemäßen
Torschläge begegnet werden.. Die dazu erforderliche Einrichtung ist in den Abb.
i und 2 erläutert.
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Es bezeichnet darin i den Kompressor, 2 den Kondensator, 3 das Schwimmerregulierventil,
eine Sammelflasche, die den Kältemittelinhalt des Verdampferkühlers 5 aufnimmt.
Mit 6 sind Absperrorgane in den entsprechenden Leitungen bezeichnet, wobei 7 die
Saugleitung zum Kompressor, 8 die Druckleitung zum Kondensator, c) die Flüssigkeitsleitung
zur Sammelflasche, io die Flüssigkeitsleitung zum Verdampferkühler (seine Druckleitung)
bedeutet. Der Verdampferkühler 5 ist mit der Sammelflasche d außerdem durch eine
Leitung i i verbunden. In dieser Leitung befindet sich ein Absperrorgan 12. Die
Leitung 13 (Abb. :2) stellt eine, das Regulierventil 3 umgehende Verbindung zwischen
der Sammelflasche d. und dem Kondensator 2 dar. In die Umgehungsleitung 13 ist ein
Rückschlagventil 14 eingebaut, das diese ZLeitung in der Richtung vom Kondensator
2 zum @-erdampferkühler 5 über die Sammelflasche 4 absperrt, in der entgegengesetzten
aber freigibt. Die Leitung 13 mit dem Rückschlagventil 14 und die Leitung i i mit
dem Absperrorgan 12 schließen sich gegenseitig aus, entweder ist nur das eine (Abb.
i), oder das andere (Abb. 2) vorhanden, weil damit zwei Arbeitsgänge angewendet
werden können.
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Wenn die Kühlung beendet und damit der Kompressor abgestellt ist,
wird das Absperrventil 12 geöffnet und auf diese Weise außer der Flüssigkeitsleitung
eine zweite Verbindung zwischen Isühler 5 und Sammelflasche 4. hergestellt. Äls
Folge ergibt sich die Entleerung des Kühlers von dem Inhalt seiner Kälteflüssigkeit,
indem diese durch ihre eigene Schwere in die Sammelflasche .I fließt. Der Kühler
5 kann nunmehr mit beliebig heißem Wasser gereinigt werden, da -der in seinem Innern
sich nur noch aufhaltende Dampf ohne Drucksteigerung eine höhere Temperatur annimmt.
Das Handabsperrorgan 12 läßt sich auch durch ein Elektromagnetventil ersetzen, das
.beim Betriel) des Kompressors geschlossen und bei seinem Stillstand geöffnet ist.
Die Vorrichtung arbeitet dann automatisch.
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Wenn elektrische Energie nicht zur Verfügung steht, wird die Anordnung
nach Abb. z gewählt. Diese tritt dann in Wirkung, sobald das Waschen des Kühlers
einen Druckanstieg zur Folge hat. Übersteigt dieser Druck denjenigen im Kondensator,
öffnet sich das Rückschlagventil 14 in der Richtung zum Kondensator und der Inhalt
des Kühlers wird in die Flasche d. gedrückt. An Stelle desRückschlagventils 1I,
welches selbsttätig wirkt, kann auch ein Handabsperrorgan gewählt werden, das gleich
nach der Stillsetzung des Kompressors geöffnet wird. Soll der Kühler wieder arbeiten,
so füllt er sich selbsttätig mit Kälteflüssigkeit an, indem auf der einen Seite
der Kompressor seine Saugwirkung ausübt, auf der anderen Seite über das Regulierventil
ein Nachdruck vom Kondensator her erfolgt.
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Als zweiter Verdampfer ist ein solcher für Solekühlung beispielsweise
gewählt, und mit IS in Abb. i bezeichnet. Er erhält die Kälteflüssigkeit ebenfalls
aus der Sammelflasche d. durch die Leitung 16, welche in der Höhe des Flüssigkeitsspiegels
nach der Entleerung des Kühlers 5 an der Flasche 4. angeschlossen ist. Mit 17 ist
ein Schwimmerventil bezeichnet, welches für die Bewegung der Flüssigkeit zum zweiten
Verdampfer nicht benötigt wird, aber als Rückschlagventil, das beim Arbeiten des
'Milchkühlers dem Kältemittel den Zutritt zum zweiten Verdampfer verwehrt, dient.
Dadurch, daß dieser von einer Stelle oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in der Sammelflasche
seinen Flüssigkeitsbedarf erhält, kann niemals für den Kühler 5 bestimmte Flüssigkeit
in den zweiten Verdampfer 15 gelangen. Auch umgekehrt ist dies nicht möglich, wobei
die Anordnung so zu treffen ist, daß nicht durch eigenes Gefälle Flüssigkeit aus
dem zweiten Verdampfer 15 in die Sammelflasche4 fließen kann.
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Es ist auch möglich, weitere Verdampfer in gleicherNZ'eise an die
Sammelflasche anzuschließen, Gegenüber den bekannten Ausführungen mit Sammelflasche
bietet der erfindungsgemäße Vorschlag wesentliche Vorteile. Die Sammelflasche nach
der Erfindung so11 nicht allein dazu dienen, bei einem sich als notwendig erweisenden
Ausbau des Verdampfers das in ihm befindliche Kältemedium zu erhalten, sondern sie
ist ein Bestandteil des täglichen Betriebes und mit dies-,in eng verbunden. Die
Notwendigkeit der täglichen Reinigung des Verdampfers, wenn dieser als Milchkühler
dient, erfordert solches. Bisher konnte der Kühler nur mit lauwarmem Wasser behandelt
werden, wodurch die Wirkung der Reinigung problematisch blieb. Dabei beschränkt
sich der mechanische Teil nach dem Vorschlag auf geringe Rohrleitungsänderungen
gegenüber der üblichen Ausführung und die Bedienung nur auf das Öffnen eines Ventils
beim Stillstand des Kompressors. wobei dieser Vorgang auch noch automatisch durch
ein Magnetventil oder mit Hilfe eines Rückschlag-
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