DE930969C - Elektrode fuer elektrische Schweissung - Google Patents

Elektrode fuer elektrische Schweissung

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DE930969C
DE930969C DEI2694D DEI0002694D DE930969C DE 930969 C DE930969 C DE 930969C DE I2694 D DEI2694 D DE I2694D DE I0002694 D DEI0002694 D DE I0002694D DE 930969 C DE930969 C DE 930969C
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DE
Germany
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electrode
core
electrodes
welding
chrome
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Expired
Application number
DEI2694D
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Draeger
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Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0255Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in welding
    • B23K35/0261Rods, electrodes or wires
    • B23K35/0272Rods, electrodes or wires with more than one layer of coating or sheathing material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Elektrode für elektrische Schweißung Beim elektrischen Lichtbogenschweißen werden Elektroden verwendet, die als blanke Elektroden aus rein metallischen Stoffen bestehen oder als zusammengesetzte Elektroden auch Stoffe aufweisen, die nicht direkt zur Bildung der Schweißnaht dienen, jedoch für deren Güte bezüglich Lunkerbildung und Homogenität sowie Festigkeitsgrad von Wichtigkeit sind.
  • Blanke Elektroden haben die Eigenschaft, daß sie mit steigendem Gehalt an Kohlenstoff und sonstigen Legierungsbestandteilen am Minuspol nicht mehr einwandfrei arbeiten, da der Lichtbogen unstetig wird und sich schlechter Einbrand ergibt. Eine Verarbeitung dieser Elektroden kann deshalb nur am Pluspol erfolgen, wobei jedoch ein noch bedeutend schlechterer Einbrand entsteht als am Minuspol.
  • Diese Nachteile versuchte man zu beheben durch Verwendung von kombinierten Elektroden. Es gibt deren mehrere Arten. Die rein metallischen Elektroden besitzen einen Kern aus kohlenstoffhaltigem oder aus legiertem Eisen und eine Hülle aus praktisch reinem Eisen, welches hochschmelzend ist, jedenfalls aber erst bei höherer Temperatur schmilzt als der Kern. Diese Hülle wird durch Walzen, Ziehen oder auch durch Gießen aufgebracht. Das Aufbringen verursacht bereits Schwierigkeiten. Es gibt weiter rein metallische Elektroden, bei denen der Kern aus Magnesium, Kalzium oder sonstigen Erdalkalimetallen besteht, die nicht zur Schweißnahtbildung dienen, sondern lediglich ein Oxydieren bzw. Nitrieren des Schweißmetalls beim Schweißvorgang verhindern sollen.
  • Es gibt ferner kombinierte Elektroden mit nichtmetallischen Bestandteilen, bei denen der Kern aus nichtmetallischen Stoffen besteht und der äußere Elektrodenkörper als Stahlhülle ausgebildet ist, deren Schmelzpunkt höher liegt als der des Kernes. Ferner sind Elektroden bekannt, bei welchen ein Stahlkern von einer Zone aus nichtmetallischen Stoffen umgeben ist. Nachteile dieser Elektroden sind der hohe Preis und Neigung zu Schlackeneinschlüssen an der Schweißstelle. Eine Weiterbildung ist jene Art von Elektroden;- die ebenfalls einen Stahlkern besitzen, der von einer Zwischenzone aus nichtmetallischen Stoffen umgeben ist und außen eine Stahlhülle aufweist, die die Elektroden nach außen hin schützt. Diese Stahlhülle besitzt höheren Schmelzpunkt als die anderen Teile der Elektrode und hat den Zweck, beim Schweißvorgang die in den flüssigen Zustand übergehenden schweißnahtbildenden und flußmittelspendenden Bestandteile bei der hohen Schweißtemperatur vor dem Luftzutritt zu schützen und Oxydation zu verhindern.
  • Eine weitere Art von konibinierten Elektroden sind jene, deren Kern aus kohlenstoffarmem Eisen besteht, dessen Schutzschicht aber Legierungsbestandteile enthält, die das Eindringen von Stickstoff und Sauerstoff aus der Luft beim Schweißvorgang verhindern. Als Nachteil dieser Elektroden ist ebenfalls die Schwierigkeirt dies Aufbringens der Schutzschichten durch Ziehen; Pressen oder Walzen und daher die wenig günstige wirtschaftliche Herstellung derselben anzusehen. Zur Behebung dieser Übelstände wurde eine Elektrode geschaffen, die ebenfalls einen kohlenstoffarmen Eisenbern besitzt, mit einer Schicht . aus Legierungsbestandteilen versehen wird und nach außen liin noch von einem Mantel aus weichem Stahl abgeschlossen ist, der gemeinsam und gleichzeitig mit der Schicht von Legierungsbestandteilen aufgewalzt, aufgezogen oder aufgepreßt wird. Der Schutzmantel hat in diesem Falle vorwiegend denn Zweck, die Elektroden leichter herstellen zu können.
  • Schließlich sind noch Elektroden in Gebrauch, deren Kern aus gewöhnlichem Kohlenstoffstahl oder Eisen mit eventuellen Zusätzen von Legierungsbestandteilen . besteht, von letzteren aber nur .so viel enthält, daß ein Walzen oder Ziehen noch möglich ist. Die den Kern umschließende Hülle enthält die Flußmittel sowie Zusätze von Chrom, Mangan usw. Den Abschluß bildet ein Stahlblechmantel, der die Oxydation -der Legierungsbestandteile durch Fernhalten der Luft beim Schweißen verhindern soll.
  • Zusammenfassend ist über die bisherigen Elektroden und über den Schweißvorgang bei Verwendung derselben festzustellen: Der Stoff des Kernes, also Kohlenstoffstahl oder mehr oder weniger legierter Stahl, dient zur Schweißnahtbildüng. Diese Stoffe oxydieren -leicht bei der hohen Schweißtemperatur. Die Güte einer Schweißnaht hängt zum Teil von der Zusammensetzung des Schweißgutes ab, andererseits von Umständen, die auf die mechanischen Eigenschaften des Sohweißgutes Ei,nfluß haben. Je mehr beim Schweißen ein Verbrennen von Legierungsbestandteilen eintrifft, desto schlechter wird also das Schweißgut sein und desto weniger gut die . Schweißnaht. Um trotzdem mehr an Legierungsbestandteilen in das Schweißgut zu bringen, wurde so vorgegangen, daß man die Elektrode so stark überlegierte, bis der unverbrannte Anteil der Legierung noch immer genügend groß war für die Bildung einer guten Schweißnaht. Hochlegierte Schweißstäbe sind außerdem sehr oft die Ursache von Schweißhärterissigkeit.
  • Das Auflegieren des Schweißgutes aus der Elektrodenumhüllung liefert erfahrungsgemäß ungleichmäßige und zufällige Ergebnisse, die von den jeweiligen Schweißbedingungen abhängig sind und deshalb tunlichst vermieden werden sollen.
  • Um das Oxydieren der Legierungsbestandteile zu vermeiden oder doch in praktisch erträglichen Grenzen zu halten, wurden den Elektroden nichtmetallische Bestandteile zur Schlackenbildung zugesetzt. Sie gehen bei der hohen Schweißhitze in teigig-flüssigen Zustand über und überziehen das Schweißgut mit einer schlackigen Haut oder bilden Gase, die der Luft den Zutritt zum Schweißgut verwehren, und deren oxydierende und nitrierende Wirkung seitens ihres Sauerstoffes. und Stickstoffes ausschalten. Dennoch genügt dieses Verfahren nicht allen Anforderungen. Insbesondere bei Elektroden, die aus einem eisenhaltigen Kern und aus einer Umhüllung bestehen, die Legierungszusätze aus Chrom, Mangan, Silicium, Wolfram, Molybdän, Vanadin, Nickel und Kobalt besitzen, findet sich starke Neigung zum Oxydieren dieser Legierungsbestandteile. Diese Elektroden werden deshalb, wie bereits oben angeführt, wegen der Oxydationsgefahr außen noch mit einem Stahlblechmantel umhüllt, um den Luftzutritt auszuschließen.
  • Die Schweißelektrode nach vorliegender Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Elektrodenkern von legiertem oder unlegiertem Eisen oder Stahl, der von einem Schutzmantel aus hoch hitzebeständigem Metall umgeben ist und außen noch eine Umhüllung aus desoxydierenden und schlackebildenden Stoffen haben kann. Für den Schutzmantel um den Elektrodenkern wird vorteilhafterweise Chrom verwendet. Das Auf= bringen des Chroms auf den legierten Kern erfolgt entweder durch Verchromen auf elektrolytischem Wege. oder durch Inchromieren, Beide Arten liefern -einen dünnen brauchbaren Schutzmantel.
  • Die Wirkungsweise der Elektrode ist folgende: Beim Beginn des Schweißvorganges erhitzt der elektrische Lichtbogen die Elektrodenkernspitze, deren Stoff teigig wird und als zähflüssige Legierung die Elektrodenspitze umgibt. Der Chromschutzmantel, der den Elelktrod.en#hern unmittelbar umgibt, schirmt das Schweißgut vor der Lufteinwirkung ab, so daß eine Oxydierung oder Nitrierung der Legierungsbestandteile des Kernes nicht stattfinden kann und die gewünschte Schweißnalitgüte sich nach dem Verhältnis der Elektrodenlegierung gestaltet. Nach Maßgabe des Kernabbrandes bildet sich innerhalb des C'hromschutzmantels ein mehr oder weniger kraterförmiger Hohlraum, der von dem Chromschlauch umgeben ist. Letzterer brennt schließlich zufolge der höhen Lichtbogentemperatur und unter der Einwirkung der weiteren Schweißtropfenbildung ebenfalls ab und entwickelt dabei eine Gassäule, die den Zustrom der Luft zum Schweißgut ebenso verhindert wie der C'hromsc'hutzmantel. Beim Abschmelzen der äußersten Elektrodenumhüllung werden die Schlackenbildner und eventuell Flußmittel frei.
  • Der C'hromschutzmantel um den Kern verfolgt doppelten Zweck. Durch Oxydationsverhinderung gelangen die Legierungsbestandteile des Elektroden'kernes praktisch gänzlich in die Schweißnaht, deren Güte also nach gewähltem Legierungsverhältnis erzielt wird und nicht durch jeweils eintretende -und den Schweißvorgang ungewiß beeinflussende Umstände fallweise in Frage gestellt ist. Es brauchen ferner durch den Luftabschluß mengenmäßig nur so viele Legierungsbestandteile im Elektrodenkern enthalten zu sein, als für die Schweißnahtgüte notwendig ist, da ein Ausbrennen derselben praktisch vermieden wird. Es ist somit nicht nötig, eine dem normalen Ausbrand von Legierungsstoffen entsprechende zusätzliche Menge im Elektrodenkern vorzusehen, d. h. die Elektrode zu überlegieren, wodurch bei der Erzeugung derselben eine wesentliche Einsparung an Legierungsmetallen eintritt, die ausnahmslos Sparstoffe sind.
  • Das Aufbringen des Chrommantels ist sehr einfach und kann ohne Schwierigkeiten erfolgen, sei es durch elektrolytische Aufbiringung des Metalls auf den Elektrodenkern oder durch Inchromieren nach einem der Einsatzkohlung ähnlichen Vorgang, wobei das Chrom nicht an der Oberfläche ablagert, sondern tiefer in das Gefüge eindringt und sich mit diesem verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrode für elektrische Schweißung, gekennzeichnet durch einen Elektrodenkern aus legiertem oder unlegiertem Eisen oder Stahl, welcher mit einem Schutzmantel aus 'hoch ?hitzebeständigem Metall umgeben ist. a. Elektrode nach Anspruch i, gekennzeichnet durch: eine zusätzliche äußere Schicht aus desoxydierenden oder schlackenbildenden Stoffen. 3. Elektrode nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, d'aß der hoch hitzebeständige Schutzmantel aus Chrom besteht. q.. Elektrode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hoch hitzebeständige Schutzmantel auf elektrolytischem Wege aufgebracht ist. 5. Elektrode nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Chrommantel auf elektrolytischem Wege oder durch Inchromierung aufgebracht ist.
DEI2694D 1944-01-28 1944-01-28 Elektrode fuer elektrische Schweissung Expired DE930969C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245256B (de) * 1962-12-20 1967-07-20 Castolin Soudures Hochstrombelastbare, umhuellte Schweisselektrode

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