DE930646C - Signalgeberanordnung fuer Spitzenzaehler od. dgl. - Google Patents

Signalgeberanordnung fuer Spitzenzaehler od. dgl.

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Publication number
DE930646C
DE930646C DES32244A DES0032244A DE930646C DE 930646 C DE930646 C DE 930646C DE S32244 A DES32244 A DE S32244A DE S0032244 A DES0032244 A DE S0032244A DE 930646 C DE930646 C DE 930646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
arrangement according
signaling
counter
armature
Prior art date
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Expired
Application number
DES32244A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Ziemendorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE930646C publication Critical patent/DE930646C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description

  • Signalgeberanordnung für Spitzenzähler od. dgl.
  • Spitzenzähler sind Zähler, die erst bei Überschreitung einer bestimmten Leistungsgrenze zu laufen beginnen. Die von ihnen registrierte ebektrische Arbeit wird irgendwie teuerer verrechnet als die Arbeit, die unterhalb dieser Leistungsgrenze entnommen wird, um den Stromabnehmer zu einer gleichmäßigen, Belastungsspitzen vermeidenden Stromentnahme zu erziehen. Da namentlich bei größeren Haushalten nicht ohne weiteres übersehbar ist, ob die festgesetzte Leistungsgrenze überschritten wird, empfiehlt es sich, die Spitzenzähler mit einer Signalgeberanordnung zu versehen, die Signale gibt, sobald der Zähler zu laufen beginnt. Natürlich soll der Zähler durch diese Anordnung möglichst wenig belastet werden, damit er richtig mißt. Die Erfindung geht vor allem darauf aus, einen Signalgeber zu schaffen, der diese Forderung erfüllt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, unnötige Signalgaben zu verhüten.
  • Bei einer bekannten Signalgeberanordnung wird durch auf der Zählerwelle sitzende Nocken während des Zählerlaufs periodisch ein Schalter für ein elektromagnetisches Läutwerk geschlossen, dessen Klöppel durch eine Feder derart mit dem Magnetanker verbunden ist, daß nur bei einer Ankerschwingung, nicht aber in irgendeiner Ruhestellung des Ankers der Klöppel Glocken berührt.
  • Abgesehen davon, daß der Zähler durch die periodischeKontaktgabe fortgesetzt belastet ist, besteht die Gefahr, daß namentlich bei langsamem Zählerlauf der kurzzeitige Glockenschlag überhört wird.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung nimmt eine vom Zähler angetriebene Feder durch Reibung ein Quecksilberschaltgefäß bis zu einem Anschlag mit. Wenn auch die Reibungskraft klein gehalten werden kann, so muß sie doch der Zähler, sobald das Quecksilberschaltgefäß in die Einschaltstellung gelangt ist, dauernd überwinden, weil dann die Feder dauernd auf dem Gefäß gleitet.
  • Außerdem ist erfahrungsgemäß die Reibungskraft Schwankungen unterworfen und ändert sich fast regelmäßig nach längerem Aufeinandergleiten der reibenden Teile. Dadurch wird eine sichere Signalgabe in Frage gestellt. Außerdem Bleibt die Signalgabe erhalten, wenn der Zähler nach Verbringen des Schaltgefäßes in die Einschaltstellung stehenbleibt. Dadurch wird der Verbraucher unnötigerweise alarmiert.
  • Erfindungsgemäß hat die Signalgeberanordnung einen Hilfsantrieb (Relais) für die Signalgabe, der über eine auzsrückbare Kupplung vom Zähleranker in Gang gesetzt wird und nach der Ingangsetzung diese Kupplung ausrückt, derart, daß die Signalgabe untrennbar mit der Kupplungsausrückung gekoppelt ist und bei oder erst nach vollendeter Ausrückung erfolgt. Man erreicht dadurch, daß der Zähler immer nur kurzzeitig durch den Signalgeber belastet ist, und es macht keine Schwierigkeiten, diese Belastung sehr klein zu halten, weil ein HilfSsantrieb für die Signalgabe zur Verfügung steht.
  • Ein weiterer Vorteil besteht aber darin, daß eine Signalgabe bei stehendem Zähler nicht bestehenbleibt, denn sobald Signal gegeben wird oder schon vorher ist die genannte Kupplung ausgerückt und dadurch jede Wirkverbindung zwischen Zähler und Signalgeber unterbrochen. Es kann also beispielsweise nicht vorkommen, daß bei ganz kurzzeitiger Überschreitung der festgelegtenleistungsgrenze der Spitzenzähler gerade so lange läuft, bis Signal gegeben wird, dann stehenbleibt und die Signalgabe aufrechterhält, so daß der Eindruck erweckt wird, als ob dauernd die Leistungsgrenze überschritten würde.
  • Bei der oben angegebenen Anordnung wird, wenn nicht besondere Mittel verwendet werden, immer nur impulsartig Signal gegeben. Es besteht aber dann die Gefahr, daß namentlich bei langsamem Lauf des Spitzenzählers diese Signalgabe übersehen wird. Es empfiehlt sich deshalb, durch besondere Mittel die Zeitdauer der Signalgabe zu verlängern. Man kann dazu eine Selbstbaltung für den Hilfsantrieb verwenden, bei der von Hand, beispielsweise durch Druckknopf oder selbsttätig, beispielsweise durch ein Bimetallelement, die Selbsthaltung aufgehoben wird. Unter Umständen kann auch der Spitzenzähler selbst mit einem Kontakt oder Steuerteil versehen werden, der die Aufhebung der Selbsthaltung bewirkt. Im letzteren Fall ist die Überschreitung der Leistungsgrenze dadurch zu erkennen, daß das Signal periodisch gegeben wird, daß also beispi,elsweise eine Signallampe flackert. Das Dauerbrennen der Signallampe zeigt nur, daß vorher einmal der Spitzenzähler kurzzeitig belaufen ist, daß aber derzeitig die Leistungsgrenze nicht überschritten wird.
  • Die Verlängerung der Signalgabe kann man aber auch durch andere bekannte Mittel erzielen, z. B. bei Signallampen durch Verwendung eines Nachleuchtschirmes, oder, wenn der Hilfsantrieb ein Relais ist, durch verzögerten Ankerabfall.
  • Die Erfindung ist nach verschiedenen Richtungen hin abwandelbar. Ein,ige bevorzugte Ausführungsformen werden an Hand der Zeichnung erläutert.
  • In die Schnecke I eines Spitzenzählers, auf dessen Beschaffenheit und Wirkungsweise hier nicht näher eingegangen werden soll, greift mit einem Zahn 2 ein Hebelarm 20, der auf einer axial verschiebbaren Welle 3 gelagert ist. Die Welle trägt noch einen Quecksilberschalter 4, der durch Kippen mit geringem Kraftaufwand betätigt werden kann, und ferner einen Finger 5. Eine Feder 6 sucht die Welle 3 axial in der Pfeilrichtung zu verschieben und in eine bestimmte Ausgangslage zu drehen. Das Ende 7 der Welle stützt sich dabei gegen einen Anker 8 eines Relais 9, dessen Wicklung über den Quecksilberschalter 4 an Spannung gelegt werden kann. Der Finger 5 kann einen in die Schließstellung strebende Selbsthalteschalter 10 für das Relais g betätigen. Im Stromkreis dieses Schalters liegen eine Signallampe II und ein Schalter 12, der durch einen Druckknopf 13 geöffnet werden kann.
  • Die Teile bis I3 können räumlich getrennt vom Zähler an einer oder mehreren Stellen der Anlage derart angebracht werden, daß die Uberschreitung der Leistungsgrenze leicht erkennbar ist. Die Teile I bis 10 und 20 können innerhalb des Spitzenzählergehäuses angeordnet und an die mit IC bezeichneten Zählerklemmen angeschlossen sein.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Sobald der Spitzenzähler zu laufen beginnt, wird durch die Schnecke 1 der Zahn 2 bewegt und der Quecksilberschalter 4 geschlossen. Dadurch wird das Relais g eingeschaltet und zieht seinen Anker 8 an.
  • Durch den Anker wird die Welle 3 nach rechts verschoben. Dadurch wird der Schalter 10 geschlossen und eine Selbsthaltung für das Relais g hergestellt. Gleichzeitig oder schon vorher wird der Zahn 2 aus der Schnecke ausgerückt, so daß sich nunmehr der Zähleranker frei drehen kann. Dabei kehren auch der Arm 20, der Quecksilberschalter 4 usw. in die Ausgangsstellung zurück. Durch das Schließen des Schalters 10 wurde auch die Signallampe II eingeschaltet, und der Verbraucher weiß, daß der Spitzenzähler angelaufen ist, daß also die Leistungsgrenze überschritten wurde. Er kann nun durch Abschalten einzelner Geräte den Verbrauch herabsetzen und durch Niederdrücken des Druckknopfes 13 probieren, ob er jetzt unterhalb der Leistungsgrenze Energie entnimmt. Beim Niederdrücken des Knopfes wird die Selbsthaltung des Relais g aufgehoben, und es kehren alle Teile, auch der Finger 5, in die Ausgangslage zurück, so daß der Schalter 10 geöffnet wird und die LampeII erlischt. Bleibt die Lampe II dunkel, dann ist dies ein Zeichen, daß die Leistungsgrenze nicht überschritten wird. Leuchtet sie von neuem auf - dabei spielen sich die oben beschriebenen Vorgänge wieder ab - dann läuft der Spitzenzähler weiter, und der Verbraucher muß nun noch andere Geräte abschalten.
  • Um den Stromabnehmern ein wiederholtes Niederdrücken des Druckknopfes 13 zu ersparen, kann -der Schalter 12 durch ein Zeitelement bekannter Art, z. B. durch eine Bimetallfeder, jeweils nach einer bestimmten Stromdurchgangszeit selbsttätig geöffnet werden. Das Zeitelement sei durch das gestrichelte Rechteck 14 angedeutet. In diesem Falle leuchtet die Lampe II, solange die Leistungsgrenze überschritten ist, periodisch auf.
  • Ein Dauerbrennen ist auch dann nicht möglich, wenn der Zähler nach Betätigung des Signalgebers plötzlich stillsteht, denn sobald das Signal gegeben ist, ist auch die Kupplung zwischen den Teilen I und 2 unterbrochen und dadurch jede Einwirkung des Zählers auf den Signalgeber ausgeschlossen.
  • Es kann also unter keinen Umständen die Lampe II falsch anzeigen und dadurch ein Überschreiten der Leistungsgrenze vorgetäuscht werden.
  • Die Anordnung kann man z. B. in der Weise abändern, daß man die Teile IO bis 14 wegläßt und dafür eine Signallampe 110 mit dem Relais 9 in Reihe schaltet und ferner das Relais 9 für verzögerten Ankerabfall baut, damit die LampeIIo genügend lange aufleuchtet, wenn das Relais anspricht. Unter Umständen kann die Lampe auch noch mit einem Nachleuchtschirm III versehen werden. Die Anordnung arbeitet dann so, daß beim Überschreiten der Leistungsgrenze die Lampe IIO periodisch aufleuchtet, im übrigen aber dunkel ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Signalgeberanordnung für Spitzenzähler od. dgl., gekennzeichnet durch einen Hilfsantrieb (Relais) für die Signalgabe, der über eine ausrückbare Kupplung vom Zähleranker in Gang gesetzt wird und nach der Ingangsetzung des Zählers diese Kupplung ausrückt, derart, daß die Signalgabe untrennbar mit der Kupplungsausrückung gekoppelt ist und bei oder erst nach vollendeter Ausrückung erfolgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch Mittel zur Verlängerung der Signalgabe.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch eine Selbsthaltung für den Hilfsantrieb und Mittel zur selbsttätigen verzögerten Auflösung der Selbsthaltung oder Auflösung von Hand.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch I und 2 mit Signallampe, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe mit einem Nachleuchtschirm versehen ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 2 mit Relais als Hilfisantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerabfall des Relais verzögert ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die ausrückbare Kupplung aus einer Schnecke des Zählerankers und einem in ihre Gänge eingreifenden ausrückbaren Zahn besteht.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 884527, 827 217.
DES32244A 1953-02-20 1953-02-20 Signalgeberanordnung fuer Spitzenzaehler od. dgl. Expired DE930646C (de)

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DE (1) DE930646C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827217C (de) * 1949-12-08 1952-01-10 Siemens Schuckertwerke A G Anordnung zur Verhuetung von Dauersignalgebung bei Hysteresisspitzenzaehlern mit Signalkontakt
DE884527C (de) * 1951-07-17 1953-07-27 Licentia Gmbh Kontakteinrichtung an Elektrizitaetszaehlern

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827217C (de) * 1949-12-08 1952-01-10 Siemens Schuckertwerke A G Anordnung zur Verhuetung von Dauersignalgebung bei Hysteresisspitzenzaehlern mit Signalkontakt
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