DE9304645U1 - Infusionsständer mit Griff - Google Patents

Infusionsständer mit Griff

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/14Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
    • A61M5/1414Hanging-up devices
    • A61M5/1415Stands, brackets or the like for supporting infusion accessories

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Dr. med. Thomas Klyscz
Universitäts-Hautklinik Tübingen
Calwer Str. 7
7400 Tübingen
Tübingen, 04.03.1993
Infusionsständer mit Griff
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, wie sie im klinischen Alltag als Infusionsständer bekannt ist und der Befestigung von Infusionen und sonstigen medizinischen Bedarfsartikeln dient, wobei dieser Infusionsständer mit einem eigenen Griff ausgerüstet ist, wie es aus Aspekten der Arbeitssicherheit und aus medizinischen und ergonomischen Prinzipien sinnvoll ist.
STAND DER TECHNIK:
Infusionsständer finden sich in allen medizinischen Einrichtungen, sowie Forschungsinstituten und Alten- und Pflegeheimen. Sie werden sinnvollerweise dort eingesetzt, wo z.B. Blutkonserven, Medikamente, sonstige Infusionen oder Bedarfsartikel eingesetzt werden und eine geeignete Aufhängevorrichtung vorhanden sein muß. Dabei weisen die beweglichen, handelsüblichen Infusionsständer am Fußende alle Rollen auf, um vom Patienten oder Pflegepersonal oder Dritten mitbewegt zu werden, wenn der Patient sich aktiv oder passiv im Raum bewegt. Die Fortbewegung des Ständers selbst erfolgt dabei passiv durch Kräfte von außen. Diese Bewegungsenergie wird normalerweise mit der Hand auf den Infusionsständer übertragen. Oftmals ist es der Patient selbst, gelegentlich auch das Pflegepersonal, die den Infusionsständer schieben oder ziehen.
AlIe gängigen Infusionsständer sind aus Metall gefertigt und haben einen relativ geringen Durchmesser. Dadurch bedingt ergeben sich in der Praxis gleich mehrere Nachteile: durch das Ergreifen des glatten, senkrechten Infusionsständers mit der Hand wird der gesamte Unterarm in eine unnatürliche, supinierte Position bewegt, was ergonomisch nachteilig ist, da es mit einer relativ großen Anstrengung verbunden ist, den Ständer so fortzubewegen. Der aus metallischem Material gefertigte Ständer führt zu einem Entzug thermischer Energie aus der Hand. Besonders Patienten mit Durchblutungsstörungen der Hände (Raynaud-Syndrom) können auf diesen auskühlenden Effekt mit vasospastischen Gefäßreaktionen antworten, die sehr unerwünscht sind und zur Verschlechterung des Krankheitsbildes beitragen können. Die Forderung des Praktikers lautet daher, diese konstruktiven Mängel abzustellen.
TECHNISCHER ANSATZ DER ERFINDUNG:
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß diese Nachteile und Probleme vermieden werden können, wenn der Infusionsständer über eine geeignete Griffvorrichtung verfügt, die sich besser fassen läßt als der metallische Körper des Ständers, und sich nach den Bedürfnissen des Patienten in der Höhe und der Ausrichtung im Raum so verstellen läßt, daß eine möglichst bequeme Handhabung erreicht wird und dieser Griff das Auskühlen der Hände verhindert, wie es besonders bei Patienten mit akralen Durchblutungsstörungen zu fordern ist.
Erreicht wird dies durch die spezielle Gerätekonstruktion, wie nachfolgend beschrieben:
-7-
Hinweise zu einzelnen technischen Ausführungsarten:
A) In einer einfachen Ausführungsform kann z.B. eine Kunststoffummantelung am Infusionsständer mit einer entsprechend ergonomischen Form Verbesserungen zum jetzigen Zustand ermöglichen.
B) Eine andere Variante kann darin bestehen, ein innen hohles Stück Kunststoff (z.B. Kunststoffschlauch) in der Senkrechten längst der eigenen Längsachse zu schlitzen und mit leicher Dehnung oder nach temporärer Erwärmung mit der Perforation über den Infusionsständer zu schieben, wobei sich aufgrund der eigenen Formgebung die gedehnten Enden anschließend um den Infuisionsständer legen und eine gut isolierende Grifffläche ergeben.
C) Griffkonstruktion dergestalt, das ein Griff wie z.B. der eines Staubsaugers, mit der handabgewandten Seite an den Infusionsständer montiert wird, so daß mittels eines beliebigen Gelenkstücks zwischen beiden Teilen eine gelenkige Verbinding hergestellt wird, die sich z.B. mit einer Fixiereinrichtung (z.B. Flügelmutter) fixieren läßt.
D) Griff dergestalt, das die Grifffläche wie bei einem Spatenstiel ausgebildet ist, was sowohl schiebende als auch ziehende Bewegungen der Hand auf den Infusionsständer zuläßt, ohne das dieser - z.B. auf der schiefen Ebene abrutschen kann. Die Verbindung des Griffendes kann wieder drehbar gestaltet sein (siehe c))
-8-
E) Griff dergestalt, das die Grifffläche wie unter D) angeordnet ist, aber der Griff durchgehend ist und von jeder der 2 Griffenden stabile Befestigungsstege an den Infusionsständer ausgehen, die die Bewegungsenergie kraftschlüssig übertragen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt:
Es zeigen in folgender Reihenfolge jeweils in Teilausschnitten:
FIG. 1 Ausführungsbeispiel nach A) mit fixer Griffummantelung
FIG. 2 Ausführungsbeispiel nach B) mit flexibler Griffummantelung (Querschnittzeichnung)
FIG. 3 Ausführungsbeispiel nach C) mit einem senkrecht an den Infusionsständer fixierten Griff ("Staubsaugergriff11)
FIG. 4 Ausführungsbeispiel nach D) mit dem quer zur Infusionsständer verlaufenden Griff ("Spatenstiehlgriff")
a) Querschnitt
b) Ansicht von der Seite
FIG. 5 Ausführungsbeispiel nach E) mit einem quer zur Infusionsständerachse verlaufenden Griffachse und äußeren Verbindungsstegen ("Kohlenschaufelgriff") (Querschnitt)
-9-
BEZUGSZEICHENLISTE:
1: Infusionsständer
2: Griff(e)
3: Aufhängevorrichtung für Infusionen etc.
4: Rollen zum Schieben des Ständers
5: geschlitzte Kunststoffummantelung (Querschnitt)
6: Infusionsständer (Querschnitt)
7: Befestigungsstelle am Infusionsständer
8: Gelenkstück mit Fixiermöglichkeit
9: seitlicher Steg zwischen Griff und Infusionsständer

Claims (18)

-3- SCHUTZRECHTSANSPRUCHE:
1.) Infusionseinrichtung(1)- wie oben beschrieben -, mit wenigstens einem Griff(2) und/oder griffähnlichen Vorrichtung, die dazu geeignet ist, den Infusionsständer im Raum zu bewegen, wobei unter Ausnutzung der Rollen am unteren Ende des Ständers primär horizontale Bewegungen oder solche in der schiefen Ebene in Frage kommen, und/oder auch ein Anheben des Ständers - oder Teilen davon - erleichtert wird.
2.) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (2) oder beliebig viele davon, sich an jeder beliebigen Stelle des Infusionsständers, d.h auch in beliebiger Höhe liegen können.
3.) Gerät nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennnzeichnet, daß sich eine bis mehrere Griffe auch unterschiedlicher Bauart, Größe, Farbe, Funktion und Materialbeschaffenheit finden.
4.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein bis beliebig viele Griffe an oder um den Infusionsständer herum finden; wobei dies berücksicht, daß der Griff selbst durchaus in einer gewissen Entfernung vom Ständer angebracht und mit diesem verbunden ist.
-4-
5.) Infusionsvorrichtung, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein bis beliebig viele unterschiedlich (aus-)geformte Griffe zum Einsatz kommen können, z.B. mit ovalem oder mehr quadratischem Querschnitt, so daß sie besonders gut handhabbar sind.
6.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Griffe beheizbar sind, wie es für Patienten mit akralen Durchblutungsstörungen von Bedeutung ist.
7.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 6 , dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Griff um ein Einmalprodukt handelt, das nach der Benutzung entfernt werden kann.
8.) Gerät nach einem der oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff mit Material umgeben ist, das als Einmalmaterial oder Material für nur einen Patienten benutzt wird und nach der Benutzungsdauer vom eigentlichen Griff entfernt werden kann.
9.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß ein bis beliebig viele, auch unterschiedlich gestaltete Griffoberflächen zum Einsatz kommen können, die auch die Reflexzonen der Hand positiv stimulieren können.
-5-
10.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff sich in seiner Größe ändern kann.
11.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Griff so in seiner Größe ändern kann, daß dadurch ein Trainingseffekt auf die Handmuskulatur sowie ein antikontraktives Trainingsmoment auf die Handmuskulatur und die beteiligten Gelenke ausgeübt wird.
12.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Griff beliebig entfernen und wieder fixieren läßt.
13.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff so ausgestaltet wird, das er als Behälter oder Aufnahmevorrichtung für Hilfsmittel jeglicher Art benutzt werden kann. .
14.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff so mit dem Infusionsständer verbunden ist, daß er sich im Winkel zum Infusionsständer beliebig verstellen und fixieren läßt, damit die Hand des Benutzers mit dem gesamten Unter- und Oberarm in einem möglichst physiologischen Einstellwinkel zueinander stehen.
-6-
15.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß im Griff eine Lichtquelle oder Lampe
angebracht ist, die den benachbarten Raum ausleuchten kann,
was besonders nachts wichtig ist.
16.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß Reflektoren so um, am oder in der Nähe
des Griffs montiert sind, daß sie Lichtstrahlen reflektieren können und damit die passive Sicherheit erhöhen.
17.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß sich am, im oder um den Griff herum eine Uhr und/oder weckerähnliche Einrichtung befindet, die dazu
genutzt werden kann, vorgegebene Zeitintervalle einzustellen und dem Patienten oder Dritten anzuzeigen oder als
Chronometer zu dienen.
18.) Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff jeweils an den Kanten so
ausgebildet ist, das diese von der Griffform abweichen
können und dem besseren Halt durch Verbreiterungen oder
Wölbungen entsprechen können.
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