DE930462C - Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess mit kalter Kathode - Google Patents

Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess mit kalter Kathode

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DE930462C
DE930462C DES31935A DES0031935A DE930462C DE 930462 C DE930462 C DE 930462C DE S31935 A DES31935 A DE S31935A DE S0031935 A DES0031935 A DE S0031935A DE 930462 C DE930462 C DE 930462C
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DE
Germany
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cathode
gas
cold cathode
electrical discharge
discharge vessel
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Expired
Application number
DES31935A
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English (en)
Inventor
Herbert Dr Phil Gawehn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Gas- oder dampfgefülltes elektrisches Entladungsgefäß mit kalter Kathode Es sind mehrere Verfahren zur Erzielung eines besonders hohen Reinheitsgrades der Elektroden, insbesondere der kalten Kathode eines gas- oder dampfgefüllten -elektrischen Entladungsgefäßes, bekannt. Ein solches Verfahren besteht beispielsweise darin, daß die Kathode so stark überbelastet wird, daß Kathodenzerstäubung entsteht. Hierdurch reinigt sich erstens die Oberfläche und zweitens wird durch das Niederschlagen des zerstäubten Kathodenmaterials auf die Gefäßwand eine Getterwirkungerzielt; durch die besonders die elektronegativen Verunreinigungen gebunden werden. Dieselbe Formierung kann auch durch Anwendung einer besonderen Hilfskathode erzielt werden. Diese Verfahren werden bekanntlich mit besonderem Vorteil bei Elektrodenmaterialien verwendet, welche einen Schmelzpunkt von mindestens i q.oo° besitzen. Dabei ist es vorteilhaft, daß der Getterbelag auf der Gefäßoberfläche aus einem Material von ähnlich hohem Schmelzpunkt besteht, welche Bedingung z. B. bei Anwendung von Kathodenzerstäubungerfüllt ist. Es hat sich nun herausgestellt, daß der hohe Reinheitsgrad derart formierter Entladungsgefäße mit kalter Kathode nach einiger Zeit wieder zurückgeht, was sich darin bemerkbar macht, daß die durch die Reinheit erzielte Konstanz der Entladungsdaten nicht mehr in dem gewünschten Maße erhalten bleibt.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß meiner hochgradig gereinigten Röhre, die einem besonderen Formierungsvorgang, beispielsweise durch Überbelastung der Kathode, unterzogen wird, eine Hilfsentladung vorgesehen ist. Hilfsentladungen sind für sich als Primärionenspender bekannt, eine Hilfsentladung ist - jedoch in den in der Einleitung erwähnten hochgradig gereinigten Entladungsgefäßen bisher noch nicht angewandt worden. Der Verwendungszweck der Hilfsentladung nach der Erfindung besteht darin, wäfi--rend-der Lebensdauer der Röhre in den Entladu.ngsraum gelangende Verunreinigungen zu ionisieren und an- der Hilfsanode zu binden. Versuche hatten gezeigt, daß sich die hochgradige Reinheit und damit die Konstanz der Entladungsbedingungen, insbesondere Zünd- und Brennspannung, nicht ändern, wenn eine Hilfsentladung angewandt wird.: Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß - die an sich zum Reinigen dienende Hilfsentladung gleichzeitig auch für den bekannten Verwendungszweck zur Herabsetzung des Zündverzuges angewandt wird.. Als'-besonders günstiges Kathoden- bzw.. Elektrodenmaterial hat sich Tantal erwiesen; es läßt sich bei diesem Material ein besonders hoher Reinigungsgrad erzielen und äufrechterhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch einen besonderen Formierungsprozeß hochgradig gereinigtes gas- oder dampfgefülltes elektrisches Entladungsgefäß mit zwei oder mehr Elektroden, bei dem ein mehr oder weniger großer Teil der Gefäßwandung durch den Formierungsprozeß, beispielsweise durch überlastung der Kathode oder von einer besonderen Hilfskathode, durch Kathodenzerstäubung verspiegelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsentladung vorgesehen ist. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode und gegebenenfalls auch die anderen Elektroden aus Tantal bestehen.
DES31935A 1953-01-27 1953-01-27 Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess mit kalter Kathode Expired DE930462C (de)

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