DE930359C - Zentrierdorn - Google Patents

Zentrierdorn

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Publication number
DE930359C
DE930359C DEH13378A DEH0013378A DE930359C DE 930359 C DE930359 C DE 930359C DE H13378 A DEH13378 A DE H13378A DE H0013378 A DEH0013378 A DE H0013378A DE 930359 C DE930359 C DE 930359C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
mandrel
balls
bore
centering
Prior art date
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Expired
Application number
DEH13378A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl-Ing Kuchler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE930359C publication Critical patent/DE930359C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/22Jaws in the form of balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Zentrierdorn.
  • Beim Bearbeiten von Werkstücken muß das Werkstück in genau richtiger Zuordnung zum 'Werkzeug gehalten werden. Werkstücke, die eine Bohrung aufweisen, werden dabei in der Regel durch einen in die Bohrung eingeführten Dorn gehalten. Dabei wird das genau zentrische Aufspannen des Werkstücks dadurch erschwert, daß ein gewisses Passungsspiel zwischen Bohrung und Dorn besteht. Man hat verschiedentlich versucht, dieses Spiel durch Dorne mit veränderlichem Durchmesser, sogenannte Dehn- oder Spreizdorne, auszugleichen, jedoch ohne voll befriedigendes Ergebnis. Demgegenüber wird im Rahmen der Erfindung ein Kugelzentrierdorn vorgeschlagen. Das Passungsspiel zwischen Werkstückbohrung und Zentrierdorn wird dabei erfindungsgemäß durch am Umfang des Dorns - gleichmäßig verteilte Kugeln ausgeglichen.
  • Die Erfindung wird an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen beschrieben.
  • Fig. i ist ein Schnitt durch ein.mit einer Kugelreihe zentriertes scheibenförmiges Werkstück. Fig. 2 ist ein Schnitt durch ein an beiden Enden mitKugeln zentriertes büchsenförmiges Werkstück. Das Werkstück i sitzt mit seiner tolerierten Bohrung auf in einem Käfig geführten Kugeln 3, die um den Dorn 2 angeordnet sind. Die Kugeln 3 füllen den Zwischenraum q. zwischen Dorn und Werkstückbohrung derart aus, daß der äußere Rolldurchmesser des Kugelkranzes gleich dem größten zulässigen Bohrungsdurchmesser des Werkstücks ist. Wird nun ein Werkstück mit einer im Toleranzbereich liegenden, um den Betrag 2, kleineren Bohrung unter leichtem Druck auf 'den Kugelkranz aufgeschoben, so wird das zwischen dem äußeren Rolldurchmesser des Kugelkranzes und der Werkstückbohrung bestehende Differenzmaß 2" durch die Elastizität der drei Elemente: Werkstück i, Dorn 2 und Kugeln 3 an den Auflagestellen der Kugeln aufgenommen. Dabei sind die nach dem Hookeschen Gesetz verlaufenden elastischen Verformungen an den äußeren Anlagestellen der Kugeln unter sich gleich groß; ebenfalls sind die elastischen Formänderungen an den inneren Auflagestellen der Kugeln untereinander von gleicher Größe. Hierdurch wird eine genaue Zentrierung des Werkstücks gewährleistet.
  • Ein besonderer Vorteil des Aufspannens nach der Erfindung liegt noch darin, daß die Werkstücke leicht auswechselbar sind, weil durch das Zwischenschalten der rollenden Kugeln zwischen Dorn und Werkstück ein Verkanten oder Anfressen der Teile vermieden wird.
  • Der °Kugelzentrierdorn nach der Erfindung ist nicht nur für Werkstücke mit zylindrischer Bohrung anwendbar. Ein solcher Dorn kann auch zur Einpassung in Bohrungen anderen Osterschnitts, beispielsweise in Bohrungen von elliptischem oder mehrseitigem (polygonem) Querschnitt, ausgebildet sehr.
  • Das gleiche Erfindungsprinzip ist anwendbar bei Vertauschung von Werkstück und Dorn, also für einen mit einem inneren Hohlraum versehenen Dorn, der ein Werkstück von außen her unter Zwischenschaltung von Kugeln umgreift. Auch zur Veranschaulichung dieser Ausführungsformen können die Fig. i und z herangezogen werden, lind zwar handelt es sich dann um ein Werkstück 2, das durch einen hohlen Zentrierdorn i unter Zwischenschaltung der Kugeln 3 gehalten wird.
  • Es handelt sich also bei allen vier Ausführungsformen darum, daß das Passungsspiel zwischen Werkstück und Dorn dadurch überbrückt wird, daß zwischen den zusammenwirkenden, einander unischließenden Flächen von Dorn und Werkstück. eine Mehrzahl von Kugeln angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zentrierdorn zum Aufnehmen von Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen denzusammenwirkenden, einanderumschließenden Flächen des Dorns und des Werkstückes Kugeln (3) angebracht sind, durch welche das Passungsspiel (2a) zwischen Werkstück und Dorn überbrückt wird.
DEH13378A 1952-08-02 1952-08-02 Zentrierdorn Expired DE930359C (de)

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DEH13378A DE930359C (de) 1952-08-02 1952-08-02 Zentrierdorn

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DEH13378A DE930359C (de) 1952-08-02 1952-08-02 Zentrierdorn

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DE930359C true DE930359C (de) 1955-07-14

Family

ID=7147210

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DEH13378A Expired DE930359C (de) 1952-08-02 1952-08-02 Zentrierdorn

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