DE928080C - Axialdichtung - Google Patents

Axialdichtung

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Publication number
DE928080C
DE928080C DEH17427A DEH0017427A DE928080C DE 928080 C DE928080 C DE 928080C DE H17427 A DEH17427 A DE H17427A DE H0017427 A DEH0017427 A DE H0017427A DE 928080 C DE928080 C DE 928080C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
metal ring
seal
ring
oil
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Expired
Application number
DEH17427A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Rueppel
Erich Schreiber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Henschel and Sohn GmbH filed Critical Henschel and Sohn GmbH
Priority to DEH17427A priority Critical patent/DE928080C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928080C publication Critical patent/DE928080C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/36Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member connected by a diaphragm or bellow to the other member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Axialdichtung Es ist bekannt, bei Kraftwagengetrieben, Hinterachsen und an sonstigen Wellendichtstellen an Stelle der radial abdichtenden Simmerringe Axialdichtungen einzubauen, mit denen eine besonders gute Abdichtung erzielt wird.
  • Der Serieneinbau derartiger Axialdichtungen scheiterte aber bisher an ihren zu großen Einbaulängen und an der Schwierigkeit, größere Axialtoleranzen auszugleichen.
  • Es sind auch bereits Axialdichtungen bekannt, bei denen der auf der umlaufenden ölabweisscheibe gleitende Schleifring mit einem Gummibalg zusammenvulkanisiert und in einem Blechring von U-förmigem Querschnitt untergebracht ist, und zwar derart, daß eine einbaufertige Dichtungseinheit entsteht.
  • Aber auch bei diesen Dichtungen ist es schwierig, die Axialtoleranzen auszugleichen, weil das den Schleifring anfressende Federungselement als Ausgleichsmittel nur dann herangezogen -werden kann, wenn es eine nennenswerte Baulänge aufweist.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einmal die baulichen Vorteile des Simmerringes beizubehalten und zum anderen eine Axialdichtung zu schaffen, bei der der Ausgleich der axialen Toleranzen in einfachster Form gewährleistet ist. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in vier Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Dichtring, dessen äußerer Ring aus Gummi besteht und dessen Schleifring mittels Gummifederung gegen eine Olabweisatelle gedrückt wird, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Dichtung nach Fig. i, jedoch im entspannten Zustand, ` Fig. 3 eine Dichtung, bei der der Schleifring mittels einer Schraubenfeder gegen einen Wellenbund gedrückt wird und bei der der Blechkäfig direkt in der Gehäusebohrung sitzt, Fig. 4 eine Dichtung, bei der der Schleifring mittels eines gewölbten Gummibalges an die Stirnfläche des inneren Kugellagerringes gedrückt wird, Fig. 5 eine Dichtung, bei der der Schleifring mittels mehrerer auf den Umfang verteilter kleiner Schraubenfedern gegen die ölabweisfläche gedrückt wird.
  • Gemäß der Ausführungsform nach Fig. i besteht die Dichtung aus einem auf der Ölabweisscheibe i gleitenden Schleifring 2 aus Sintereisen, Bronze oder einem anderen-geeigneten Material, der durch den Gummibalg 3 unter axialer Vorspannung steht. Dieser Gummibalg 3 ist mit dem Schleifring :2 zusammenvulkanisiert. In den Gummibalg sind Gummirippen 6 eingepreßt, die bei vorgespannter Dichtung auf Zug beansprucht werden und damit die Federwirkung der Dichtung erhöhen. Die Anordnung des Schleifringes 2 in bezug auf die Ölabweisscheibe i ist so gewählt, daß die von der Ölabweisscheibe ausgehende Fliehkraft dem Durchtreten des Öles an der Dichtstelle entgegenwirkt. Der Gummibalg 3 ist durch einen Blechkäfig 4 versteift. Die Innenlippe .des Blechkäfigs 4 trägt an ihrer Stirnkante einige auf den Umfang gleichmäßig verteilte Abstütznocken 5. Um den äußeren Schenkel des U-förmigen Blechkäfigs 4 ist ein Gummiring 8 angeordnet, - der eine günstige Abdichtung gegenüber der Gehäusebohrung und einen guten Haftsitz gewährleistet. Beim Einführen der Dichtung in die Gehäusebohrung trifft zunächst die Stirnfläche des Schleifringes 2 auf die Ölabweisscheibe i. Diesen Zustand zeigt Fig. 2. Mittels leichter Schläge wird dann die Dichtung weiter in das Gehäuse hineingetrieben, bis die Abstütznocken 5 auf die ölabweisscheibe i treffen. Das Maß a stellt praktisch das Maß der Vorspannung dar, und damit ist gewährleistet, daß alle Dichtringe die gleiche Vörspannung erhalten, unabhängig von den axialen Toleranzen des Getriebes. Das Rohr 7 zum Einschlagen der Dichtung ist so ausgebildet, daß es sich auf den inneren Durchmesser des Blechkäfigs abstützt. Beim Auftreffen des Schlages federt der innere Schenkel des U-förmigen Blechkäfigs 4 durch, wobei die Abstütznocken 5 auf die Abweisscheibe auftreffen und etwas zurückfedern. Zwischen Abstütznocken und Abweisscheibe bildet sich somit ein kleiner Zwischenraum, so daß die Abstütznocken nicht auf der Abweisscheibe schleifen. Die Abstütznocken haben weiterhin die Aufgabe, beim Einschlagen des Ringes und beim . Auftreffen auf die Abweisscheibe den Dichtring plan auszurichten. Der U-förmige Blechkäfig 4 der Dichtung bildet gleichzeitig einen konstruktiven Abschluß der Dichtstelle, so daß sich besondere Abschlußdeckel u. dgl. erübrigen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird der Schleifring :2 gegen einen Wellenbund 9 gedrückt, und zwar, abweichend von der Ausführungsform gemäß Fig. i, durch eine große Schraubenfeder io, deren Durchmesser etwa dem Durchmesser des Schleifringes :2 entspricht. Außerdem ist bei dieser Ausführung der äußere Schenkel des Blechkäfigs 4 so ausgebildet, daß er ohne einen Gummibelag direkt in der Gehäusebohrung sitzt. Das Einsetzen der Dichtung in die Gehäusebohrung erfolgt bei dieser Ausführung genau so wie bei der nach Fig. i.
  • Eine weitere abgewandelte Ausführungsform der Erfindung zeigt Fig. 4. Bei dieser sitzt der Schleifring 2 an einem gewölbten Gummibalg i i und schleift auf dem inneren Ring 12 eines auf der Welle sitzenden Kugellagers.
  • Das Einsetzen der Dichtung in die Gehäusebohrung erfolgt auch bei dieser Ausführungsform so, wie es bei der Behandlung der Fig. i beschrieben worden ist.
  • Schließlich zeigt Fig. 5 eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei der der Schleifring :z mittels mehrerer auf den Umfang verteilter kleinerer Federn 13 auf die Ölabweisscheibe i gedrückt wird. Der den Schleifring :2 haltende Gummibalg 14 liegt hier an dem Innenschenkel des U-förmigen Blechkäfigs an.
  • Bei dieser Ausbildung der Dichtung erfolgt das Einsetzen in die Gehäusebohrung durch Einschlagen mittels eines abgesetzten Rohrdornes 15.
  • Auch hier liegen die Verhältnisse ähnlich wie bei der Ausführung nach Fig. i. Die Dichtfläche des Schleifringes 2 trifft zuerst auf die Olabweisscheibe i. Der Abstand b zwischen Ölabweisscheibe i und der Stirnfläche des Rohrdornes 15 stellt-in diesem Falle das Maß der Vorspannung dar. Die Abstütznocken 5 des Blechkäfigs 4 entfallen bei dieser Ausführung.
  • Selbstverständlich sind die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Ausführungsarten des Erfindungsgegenstandes. Im Rahmen der Erfindung können die einzelnen Bauelemente bzw. das Zusammenwirken der Einzelteile beliebig variiert oder kombiniert werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Axialdichtung für Wellendichtstellen aller Art, insbesondere für Kraftfahrzeuggetriebe, Hinterachsen u. dgl., die aus einem auf der Stirnfläche einer mit der Welle umlaufenden Ölabweisscheibe gleitenden Schleifring besteht, der mit einem Gummibalg zusammenvulkanisiert in einem Blechring von U-förmigem Querschnitt untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schenkel dieses Blechringes länger ist als der äußere und daß der Blechring (4) beim Einsetzen der Dichtung so weit in die Gehäusebohrung eingetrieben wird, bis der innere, längere Schenkel des Blechringes (4) auf die Dichtfläche der Ölabweisscheibe auftrifft, von wo aus er infolge der Federwirkung des Ringes etwas zurückfedert, so daß er während des Betriebes nicht auf der Abweisscheibe schleift.
  2. 2. Axialdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Schenkel des Blechringes (4) an seiner Stirnseite mit einigen auf den Umfang verteilten Nocken (5) versehen ist, die beim Auftreffen auf die Ölabweisscheibe etwas zurückfedern, außerdem aber den Dichtring plan zentrieren.
  3. 3. Axialdichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eintreiben der Dichtung in die Gehäusebohrung mittels eines Rohrdornes erfolgt, der von außen her auf den inneren Schenkel des Blechringes aufgesetzt wird. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 328 16o, 2 287 207; britische Patentschrift Nr. 5i9 o85; deutsche Patentanmeldung K 8756 XI / 47 f.
DEH17427A 1953-08-18 1953-08-18 Axialdichtung Expired DE928080C (de)

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DEH17427A DE928080C (de) 1953-08-18 1953-08-18 Axialdichtung

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DEH17427A DE928080C (de) 1953-08-18 1953-08-18 Axialdichtung

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DE928080C true DE928080C (de) 1955-05-23

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ID=7148176

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DEH17427A Expired DE928080C (de) 1953-08-18 1953-08-18 Axialdichtung

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DE (1) DE928080C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10206823A1 (de) * 2002-02-18 2003-08-28 Friedrich Gmbh Bauteil zum Trennen (Dichten) von Medien in zwei Räumen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB519085A (en) * 1937-10-14 1940-03-15 Gen Motors Corp Improvements in fluid seals
US2287207A (en) * 1940-11-28 1942-06-23 Chicago Rawhide Mfg Co Seal
US2328160A (en) * 1940-03-29 1943-08-31 Gen Motors Corp Fluid sealing device

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