DE928079C - Kolbenschieber, Dreh- oder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare Widerlager - Google Patents
Kolbenschieber, Dreh- oder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare WiderlagerInfo
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- DE928079C DE928079C DET5817A DET0005817A DE928079C DE 928079 C DE928079 C DE 928079C DE T5817 A DET5817 A DE T5817A DE T0005817 A DET0005817 A DE T0005817A DE 928079 C DE928079 C DE 928079C
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- piston
- rotary
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 13
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
- F04C2/30—Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F04C2/34—Rotary-piston machines or pumps having the characteristics covered by two or more groups F04C2/02, F04C2/08, F04C2/22, F04C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in groups F04C2/08 or F04C2/22 and relative reciprocation between the co-operating members
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Kolbenschieber, Dreh- oder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare Widerlager Die Erfindung bezieht sich auf Dreh- oder Schwingkolben und Kolbenschieber sowie Widerlagerschieber und drehbare Widerlager, die in einem sie umgebenden Arbeitsraum, beispielsweise einem Zylinder, arbeiten. Diese Maschinenteile berühren einerseits mit der Kopfseite das Gegenstück längs einer Linie oder Fläche, die ihre Lage in bezug auf beide sich berührende Teile laufend verändert. Außerdem erfolgt aber auch eine laufende seitliche Berührung mit dem Gegenstück, wobei sich Flächen oder Linien ergeben, deren Lage in bezug auf Kolben bzw. Widerlager unveränderlich ist.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, alle vorkommenden Gleitlinien oder Gleitflächen ununterbrochen zu dichten. ZurLösungdieserAufgabe sollen im wesentlichen folgende Mittel dienen, die als beispielsweise Erläuterung des. allgemeinen Lösungsgedankens dargestellt werden: Abb. i zeigt den Aufriß eines Drehkolbens, der grundsätzlich auch als drehbares Widerlager verwendbar ist; hierbei erfolgt die Befestigung mittels des Ankers 13 an einer rotierenden Trommel bzw. am Gehäuse, während der Kopfteil an der Innenfläche des Gehäuses bzw. an einer exzentrisch rotierenden Trommel anliegt; beii Verwendung als Schwingkollben bzw. als Widerlagerschieiber entfallen lediglich der Schwingenknauf i2 und der Anker 13, während die Lagerung nun längs verschieblich in einer entsprechenden Führung der rotierenden Trommel bzw. des Gehäuses erfolgt; Abb.2 und 3 zeigen einen Schnitt längs der Linie A-B in Abb. i bzw. eine Ansicht, beide in Blickrichtung C in Abb. i ; Abb. q. zeigt eine schraubenförmig geteilte Laufrolle; Abb. 5 und 6 zeigen die Verankerung bei Verwendung als Drehkolben bzyv, als drehbares Widerlager mit den entsprechenden Dichtungsteilen; Abb. 7 bis i o zeigen schematisch die ,Anwendung der Abdichtung für Kolbenschieber -(Abb. -), Dreh-oder Schwingkolben (Abb.8), Widerlagerschieber (Abb. 9) und drehbare Widerlager (Abb.io).
- Im Kopfteil i des drehbaren Teils sind mehrere Laufrollen 2a, 2b auf einer Achse angeordnet, wobei die an der äußeren Seite vorgesehenen Rollen 2b auf frei tragende Achsstummel 3,gelagert werden. Während die in der Mitte befindlichen Rollen 2b dauernd an der Gleitbahn des Kopfendes anliegen, sich dort abwälzen und damit vor allem dar Abdichtung der Gleitbahn des Kopfendes dienen, bezwecken die äußeren Rollen zugleich auch die Dichtung gegen die Seitenwandungen des Arbeitsraumes. Um eine solche Wirkung mit zu erzielen, werden die äußeren Laufrollen., bei besonderer Beanspruchung und stärkerem Verschleiß auch die mittleren, je so in sich geteilt, daß die einander zugeL--hrten Teilungsstirnflächen ausgebildet sind und sich decken. Werden diese beiden Teilstücke entgegengesetzt verdreht, drücken sie sich axial voneinander ab und bewirken dabei eine seitliche Dichtung. Die Verdrehung der Rollenhälften kann durch Federkraft bewirkt werden. Es dürfte jedoch als Kraftquelle hierfür bereits die Differenz der Drehmomente, welche auf die beiden Rollenhälften ohnehin ausgeübt werden, genügen. Die Größe des auf jeden der Rollenteile wirkenden Drehmoments -ist abhängig von der Breite der sich abwälzenden Gleitbahn des Kopfendes., unter Umständen auch von der Größe der seitlichen Bremsfläche. Durch verschiedene Bemessung dieser Flächen lassen sich verschieden große Drehmomente, erzielen.. Die von Punkt zu Punkt verschiedenen Gleitgeschwindigkeiten der Rollen an den Seitenwänden können ebenfalls für die Erzielung einer derartigen Momentendifferenz ausgenutzt werden.
- Zwischen dien Rollen. sowie, an deren Unterseite kann die Dichtung durch Blattfedern q. erfolgen, sie kann aber !wach durch Dichtungsbleche bewirkt werden. Diese können durch Federkraft, pneumatisch oder hydraulisch gegen die, Kopfseite bzw. gegen die Rollen angedrückt werden.
- Die Dichtung zu den Seitenwandungen des Arbeitsraums wird im Anschluß an die äußeren Stirnflächen der äußeren Rollen durch eine Folge von Dichtungsblechen 5, 7 und 8 gebildet. Das Dichtungsblech 5 liegt über die ganze Tiefe der äußeren Rolle an dieser durch eine Feder 6 angepreßt an. Es nutzen sich also beide Dlichtungsflächenn des Bleches, und zwar die un der Rolle sowohl als auch die an dar Seitenwand schleifende 5a bz-. $b, gleichzeitig ab. Um gleichwohl zu erreichen, daß sich die Fläche 5a in ihrer ganzen Tiefe gleichmäßig abnutzt, ist die über die Rodle hinausstehende Ersatzlänge des Bleches 5c unter dem Winkel 5d abgeschrägt. Der Tangens dieses Winkels ist gleich dem Verhältnis der Abnutzun:gsgeschw in.d,igkeiten des Bleches der Flächen 5a und Sb.
- Die Lücken zwischen den Dichtungsblechen 5 und 7 werden durch die Dichtungsbleche 8 überbirückt: Die Dlichtungsb@leche 5, 7 und 8 werden durch die auf das Blech 9 wirkende Feder- io zusammen an die Seitenwand gepreßt.
- Für Dreh- oder Schwingkolben treten noch die Dichtungsschalen i i hinzu. Diese vermitteln den Anschluß zwischen den. dichtenden Teilen der Schwinge und denen der Kolbentrommel. Sie haben die Rundung des Knaufes i2 und erstrecken sich über dessen Tiefe bis in ihrer Form entsprechende Nuten des Ankers 13. Auch sie werden durch in die Nuten das ,Ankers eingelassene Federn, hier Federringe 1q., an die Seitenwandungen anigepreßt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenschieber, Drehoder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare Widerlager, deren gleitende Teile Laufrollen tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (2a) in der Weise geteilt sind, daß die einander zugewandten Seiten der Rollenteilstücke als Schraubenflächen ausgebildet und entgiegeng esetzt verdrehbar sind.
- 2. Kolbenschieber, Drehoder Schwingkolben, Wi@derlagerschieber und drehbare Widerlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Flankendichtung durch leine Folge von gegen die Seitenwandungen und die Rollen sich anpressenden Dichtungsteilen (5, 7, 8) gebildet wird.
- 3. Kolbenschleber, Dreh-oderSchwingkolben, Widerlagerschieblelr und drehbare Widerlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen Laufrollen sowie zwischen Rollen und Schwingen durch Schleiffedern oder angepreßte Dichtungsbleche gedichtet werden.. Dreh- oder Schwingkolben nach Ansp.ruch i, dadurch igekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen. den dichtenden Teilen der Schwinge und denen der Kolbentrommel durch Dichtungsschalen (i1) hergestellt wird, welche die Rundung des Schwingqmaufes (i2) besitzen, in denen sich dieser dreht, und die geben die Seitenwandungen durch Federringe (1q.) enge p@reßt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET5817A DE928079C (de) | 1952-02-24 | 1952-02-24 | Kolbenschieber, Dreh- oder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare Widerlager |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET5817A DE928079C (de) | 1952-02-24 | 1952-02-24 | Kolbenschieber, Dreh- oder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare Widerlager |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE928079C true DE928079C (de) | 1955-05-23 |
Family
ID=7545139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET5817A Expired DE928079C (de) | 1952-02-24 | 1952-02-24 | Kolbenschieber, Dreh- oder Schwingkolben, Widerlagerschieber und drehbare Widerlager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE928079C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3106871A (en) * | 1957-12-11 | 1963-10-15 | Clyde R Stein | Hydraulic motor |
| DE19638258A1 (de) * | 1996-09-19 | 1998-03-26 | Opel Adam Ag | Rollkolbenmaschine |
-
1952
- 1952-02-24 DE DET5817A patent/DE928079C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3106871A (en) * | 1957-12-11 | 1963-10-15 | Clyde R Stein | Hydraulic motor |
| DE19638258A1 (de) * | 1996-09-19 | 1998-03-26 | Opel Adam Ag | Rollkolbenmaschine |
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