DE633769C - Drehkolbenmaschine mit gleitend gefuehrten Kolben - Google Patents

Drehkolbenmaschine mit gleitend gefuehrten Kolben

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DE633769C
DE633769C DEW94418D DEW0094418D DE633769C DE 633769 C DE633769 C DE 633769C DE W94418 D DEW94418 D DE W94418D DE W0094418 D DEW0094418 D DE W0094418D DE 633769 C DE633769 C DE 633769C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/02Rotary-piston machines or pumps of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
    • F04C2/063Rotary-piston machines or pumps of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Drehkolbenmaschine mit gleitend geführten Kolben Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkolbenmaschine, deren konzentrisch zum Gehäuse angeordnete Kolben mit ständig sich ändernder Winkelgeschwindigkeit umlaufen, zwischen der Gehäusewandung und dem Umfang eines konzentrisch zum Gehäusemantel und exzentrisch zur Antriebswelle liegenden Führungszylinders gleitend geführt werden und durch mindestens .eine mit der Antriebswelle fest verbundene und exzentrisch zum Gehäuse angeordnete Mitnehmerscheibe mit Hilfe von in radial verlaufenden Hohlräumen der Kolben sich drehenden Rollkörpern in Umlauf gesetzt werden. Die Erfindung be-. steht im wesentlichen darin, daß in den KoI-hen in Wellenrichtung Kugeln oder- Rollen drehbar und an den Mitnehmerscheiben radial abrollbar gelagert sind, daß diese Kugeln oder Rollen über die Länge der Kolben etwa um das Maß ihrer elastischen Zusammendrückbarkeit vorstehen und durch die Mitnehmerscheiben unter Spannung gesetzt sind, oder daß sie in Radialnuten der Mitnehmerscheiben eingreifen, wobei in beiden Fällen die Mitnehmerscheiben im Betriebe lose gegen die Kolbenstirnflächen liegen.
  • Bei Drelikolbenmaschinen mit einer gleitenden Führung der Kolben zwischen der inneren Gehäuseumfangswandung und einem konzentrisch im Gehäuse und :exzentrisch zur Antriebswelle liegenden Führungszylinder müssen die Kolben auf der Saugseite beschleunigt und auf der Druckseite verzögert werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Antriebswelle exzentrisch im Gehäuse liegt. Diese Exzentrizität bedingt aber zusätzlich, daß die Kolben bezüglich der Antriebswelle eine radiale Bewegung ausführen. Um beide Bewegungen, Beschleunigung und Verzögerung einerseits und radiale Bewegung der Kolben andererseits, zu ermöglichen, wurden bisher seitliche, mit der Welle verbundene Mitnehmerscheiben vorgesehen, die -zwangsläufig durch Bolzen mit den Kolben verbunden waren, wobei die Bolzen exzentrisch in kurzen Zylinderstücken angeordnet waren, die ihrerseits in entsprechende Aussparungen der seitlichen Mitnehmerplatten eingriffen, oder es griffen die in den Kolben angeordneten Bolzen durch je zwei seitliche Platten, die ihrerseits wieder exzentrisch zueinander lagen und von denen die eine mit Radialschlitzen und die andere mit tangentialen kreisförmigen Schlitzen versehen waren.
  • Es hat sich nun gezeigt, da die auf jeder Kolbenseite aufzunehmenden .Kräfte den halben, auf die Förderfläche wirkenden Druckkräften entsprechen, daß ganz erhebliche große Führungsflächen für die Bolzen in den Schlitzen der seitlichen Mitnehmerplatten vorgesehen werden mußten, wenn der Verschleiß auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden sollte. Entsprechend große Führungsflächen sind aber besonders bei Anordnung einer größeren Anzahl Kolben wegen der dichten Lage der Führungsschlitze nebeneinander nicht möglich. Außerdem ergibt die gleitende Reibung der Kolben in den Schlitzen bei den bekannten Maschinen, daß schon die Reibungskraft gleich öder-. größer als die Nutzleistung-der Maschine-ist, so daß die für die Maschine aufzüwendende Leistung einen wesentlichen Teil der reinen Nutzleistung, ohne Berücksichtigung des erheblichen, mit der gleitenden Reibung verbundenen Verschleißes beträgt. Des weiteren führen die exzentrisch zueinander gelagerten seitlichen Mitnehmerplatten zu einer starken Beanspruchung des Werkstoffs.
  • Man hat nun bereits vorgeschlagen, die axial gerichteten Mitnehmerbolzen in exzentrisch zur Antriebswelle liegenden Mitnehmerscheiben zu lagern und sie in Radialnuten der Kolben eingreifen zu lassen und auch um die Mitnehmerbolzen Rollen zu legen, die an den radialen, Nutenwandungen der Kolben abrollen. Durch die letztere Anordnung wird die große gleitende Reibung der vorbeschriebenen Anordnungen vermieden, aber dadurch, daß der Rollenangriffspunkt an dem Kolben sich durch das Hinundherbewegen in den radialen Kolbennuten oder Kolbenhohlräumen dauernd ändert,- werden auf den Kolben große Kippmomente ausgeübt, durch die der Kolben mit seiner inneren und äußeren Umfangsfläche gegen den inneren Führungszylinder und die innere Gehäuseumfangswandüng gepreßt wird, so daß die belasteten Kolbenecken einem starken Verschleiß unterliegen, der mit der Zeit zu einem Schlagen und Verecken der Kolben führt.
  • Durch die eingangs erwähnte Ausbildung der Drehkolbenmaschine werden einmal die großen Reibungskräfte vermieden und zum anderen wird erreicht, daß Kippmomente durch die Mitnahme der Kolben mittels seitlichen, mit der Antriebswelle verbundenen Mitnehmerscheiben nicht mehr auftreten können, so daß Verschleiß an den Führtmgen sowohl der Mitnehmetkörper als auch der Kolben und eine übermäßige Werkstoffbeanspruchung durch die Exzentrizität der übertragungsmittel zur Antriebswelle vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung werden zur Erzielung der rollenden Reibung zwischen den seitlichen Mitnehmerscheiben und den Kolben die Kolben hohl ausgebildet, und in diesen Aushöhlungen-werden in der Wellenrichtung je zwei oder ein Mehrfaches von zwei Kugeln oder -Rollen hintereinander, jedoch gegeneinander abwälzbar gelagert. Diese Kugeln oder Rollen, welche über die Länge der Kolben etwa um das Maß ihrer elastischen Zusammendrückbarkeit vorstehen, werden mit Hilfe der seitlichen Druckplatten oder Mitnehmerscheiben unter Spannung gesetzt oder die Kugeln oder Rollen greifen, ohne durch die Mitnehmerplatten zusammengepreßt zu werden, in Radialnuten der seitlichen Mitnehmerscheiben ein. Bei Verwendung von Rollen gibt man diesen zweckmäßig eine Tonnenform, damit ein Abrollen auf den Randteilen vermieden wird. Die Rollen oder Kugeln führen nämlich außer der radialen Abwälzbewegung eine Schwenkbewegung aus, wobei der Schwenkwinkel von der Exzentrizität der Antriebswelle zur Gehäuseachse abhängt. In beiden vörgenannten Fällen liegen außerdem die Mitnehmerscheiben im Betriebe lose gegen die Kolbenstirnflächen.
  • Gemäß. der Erfindung ist es auch möglich, an den Enden der Kolben:, in Aussparungen Kugeln oder Rollen um Querachsen drehbar zu lagern, die im entspannten Zustand etwas über die Länge der Kolben hervorstehen und ihrerseits wieder von den seitlichen Druckplatten unter Spannung gesetzt werden können oder in Radialnuten der seitlichen Mitnelimerscheiben eingreifen.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i einen senkrechten Achsschnitt durch eine Drehkolbenmaschine, Fig.2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 den mittleren Zylinderteil des Geliäuses nach Fig. i und 2 im Achsschnitt, Fig. .4 eine perspektivische Ansieht.,. eines Kolbens, Fig.5 eine Darstellung der absoluten Geschwindigkeiten des Kolbens, Fig.6 eine Darstellung der absoluten Bewegung der Kolben gegenüber .den Druckplatten, Fig.7 einen radialen Teilschnitt durch die seitlichen Druckplatten mit den rollend an diesen geführten Kolben, Fig. ß einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig.7. Fig.9 und io zwei Bewegungsstellungen der Kolben bei Anordnung von zwei Kolben, Fig. i i die zeichnerische Bestimmung der Kolbenstellungen zueinander, Fig. 12 einen Querschnitt durch eine als Verdichter ausgebildete Drehkolbenmaschine, Fig. 13 einen senkrechten Achsschnitt durch eine Drehkolbenmaschine mit zwei nebeneinander angeordneten Arbeitsräumen, Fig. 14 einen Querschnitt nach Linie XIV-XIV der Fig. 13.
  • Die Drehkolbenmaschipe nach der Erfindung, Ausführungsbeispiel Fig. i bis ä, besteht aus einem zylindrischen Gehäuseteil i, zwischen dessen innerer Umfangswandung und einem konzentrisch zum Gehäuseteil i liegenden, ebenfalls zylindrischen Führungsrohr 2 zwei oder mehrere Kolben 3, die segmentartig ausgebildet sein mögen, gleitend geführt werden. Seitlich sind die Kolben.3 durch zwei ebene Druckplatten 4. (Mitnehmerscheiben) begrenzt.
  • Diese Druckplatten 4 sind durch Paßfedern 5 auf einer exzentrisch zum Gehäuseteil i liegenden Antriebswelle 6 aufgekeilt. Die Antriebswelle 6 besitzt auf der einen Seite des Arbeitsraumes einen Bund 7; gegen den das Ende der einen Druckplatte 4 liegt, während sie auf der anderen Seite des Arbeitsraumes mit einem Gewinde versehen ist, so daß nach dem Aufschieben der Druckplatten 4. diese mittels Schraubenmuttern 8 fest gegen die Enden der Kolben 3 gepreßt werden können. Im übrigen ist die Antriebswelle 6 mit den Druckplatten 4. durch Lagerbuchsen 9 in den beiden Gehäuseschildern i o und i i gelagert, die mittels Schrauben 12 mit dem zylindrischen mittleren Gehäuseteil i verbunden sind. Das Gehäuseschild i i auf der Antriebsseite besitzt eine Stopfbüchse 13 mit zugehörigem Deckel 14.
  • In dem Ausführungsbeispiel Fig. i bis 8 sind in der Drehkolbenmaschine sechs Kolben 3 vorgesehen, die radial verlaufende Hohlräume 14 besitzen. In diese Hohlräume 14 sind je zwei Rollen 15 lose eingeführt, die über die Länge b1 der Kolben 3. (Fig. 3) um das Maß ihrer elastischen Zusammendr ückbarkeit hervorragen, so daß die Rollen 15 von den Druckplatten 4 fest eingespannt werden können, während die Kolbenenden die Druckplatten 4 nur lose berühren.
  • Links und rechts vom Arbeitsraum, der durch die seitlichen Druckplatten 4, den zylindrischen Gehäuseteil i und das zylindrische Führungsrohr 2 begrenzt wird, schließen sich je nach der Drehrichtung und der exzentrischen Lage der Antriebswelle 6 ein Saugstutzen 16 und ein Druckstutzen 17 (Fis. 2) an. Der Arbeitsraum ist im übrigen durch zwei Stege des Gehäuseteils i mit den Kanten 18 und i 9 bzw. 2o und 21, die im obersten und untersten Scheitel der Maschine liegen, in Saug- und Druckraum unterteilt. "Diese Stege umfassen die Kolben 3 auf einer Breite, die gleich oder größer als der kleinste (im obersten Scheitel) bzw. der größte Abstand (im untersten Scheitel) der Kolben 3 voneinander ist, so daß keine Flüssigkeit von der Saud- zur Druckseite oder umgekehrt gelangen kann. An die Kanten 18, 19 und 20, 2 1 schließen sich im Gehäuseteil i auf beiden Seiten der Maschine ringförmige Kanäle mit der Kanalhöhe a (Fis. 2) und der Kanalbreite b (Fis. 3) an, durch die die Flüssigkeit auf der Saugseite fast bei einem Winkel von i 8o' in die Kolbenkammern einströmen und auf der Druckseite fast bei einem Winkel von ieo" ausströmen kann, so daß Stöße in der Maschine nicht auftreten. Die Wirkungsweise der Maschine nach der Erfindung ist folgende: Wird die Antriebswelle 6 in Umdrehung versetzt, dann drehen sich die mit der Welle verbundenen seitlichen Druckplatten 4 ebenfalls mit. Da diese Druckplatten 4 fest gegen die zusammengedrückten Rollen 15 liegen, so werden bei der Umdrehung der Druckplatten 4 die Rollen 15 und damit die Kolben 3 durch die Reibung mitgenommen. Da die Antriebswelle 6 exzentrisch zum Zylindergehäuse i und zum zylindrischen Führungsrohr 2 liegt und da die Kolben 3 zwischen dem zylindrischen Gehäuseteil i und dem Führungsrohr 2 gleiten, wird die radiale Entfernung der Kolben 3 in den einzelnen Lagen von der Wellenachse verschieden groß sein. Daraus ergibt sich, daß die Winkelgeschwindigkeit der Kolben 3 (bezogen auf die Gehäusemittelachse) verschieden groß wird, und zwar wird die Winkelgeschwindigkeit der Kolben 3 größer mit zunehmender Entfernung von der Wellenmitte und kleiner mit abnehmender Entfernung. Infolge dieser zu- und abnehmenden Winkelgeschwindigkeit der Kolben werden die zwischen den Kolbenflächen gebildeten Kolbenkammern auf der Saugseite bei einer Wellenumdrehung von i8o° größer und auf der Druckseite bei einer weiteren Wellenumdrehung von i8o° wieder kleiner. Im Grenzfall berühren sich die Flächen der beiden aneinanderliegenden Kolben.
  • Die absolute Bewegungsbahn der Sektorkolben 3 ist eine konzentrisch zum Gehäuseteil i und exzentrisch zur Antriebswelle liegende Kreisbahn mit dem mittleren Durchmesser 2 # R (Fig. i). Die absolute Bewegung der Sektorkolben gegenüber der Druckplatte 4: ist in Fig.6 zeichnerisch dargestellt. Das Rollenpaar 15 bewegt sich also bei der Wellendrehung auf der Druckplatte 4 mit einer Geschwindigkeit w3 bzw. iv3' radial zur Gehäusemitte oder von der Gehäusemitte. Die Rollen 15 rollen dabei an den Druckplatten 4 und aneinander ab.
  • In der Fig. 6 ist im Punkt A der Druckplatte 4 die Geschwindigkeit v3. Diese Geschwindigkeit zerlegt sich in zwei Komponenten iv3' und c3. Die Geschwindigkeit v3 ist die absolute Geschwindigkeit des Punktes A der Druckplatte 4. Die Geschwindigkeit c3 ist die absolute Geschwindigkeit des Kolbens 3. Die Geschwindigkeit tv3 ist die absolute Geschwindigkeit der Kolben zur Druckplatte, welche zur Gehäusemitte hin oder weg gerichtet ist. In Fig.7 ist dieser letztere Bewegungsvorgang des Kolbens gegenüber der Druckplatte 4 dargestellt. Da im Ausführungsbeispiel die Rollen 15 auf der Druckplatte 4 nicht gleiten, sondern abrollen, wird die radiale Veränderung des Kolbens mit dem kleinsten Reibungswiderstand durchzuführen sein.
  • In der Fig. 5 sind in den Punkten C und B die absoluten Geschwindigkeiten der Kolben 3 zeichnerisch mit der Größe c1 und c2 dargestellt.
  • Da die Rollen auf der Druckplatte 4 nicht nur eine radiale Bewegung zur Gehäusemitte hin ausüben, sondern auch eine Schwenkung auf der Druckplatte ausführen, so dürfen die Rollen nicht zylindrisch durchgebildet werden, da sonst ein Gleiten der Rollen auf ihren Randteilen eintritt. Eine leichte Wölbung verhindert ein Gleiten und erhöht gleichzeitig die Belastungsfähigkeit der Rolle.
  • Die einzelnen Stellungen, die die Kolben im Gehäuse einnehmen, sind aus dem Diagramm nach Fig. i i zu entnehmen. Es werden zur Ermittlung dieser Stellungen von der exzentrischen Antriebswelle bei Anordnung .von sechs Kolben unter dem Winkel von 6o° von der Wellenmitte Strahlen gezogen. Diese Strahlen schneiden den Kreis mit dem Halbmesser .F2. Diese Schnittpunkte sind die Mitten der einzelnen Kolben 3, in welche Stellungen die Kolben beim Zusammenbau der Maschine zu bringen sind.
  • Die Förderung der Flüssigkeit .erfolgt nun so, daß die Flüssigkeit auf der Saugseite in die sich vergrößernden Kolbenkammern eintritt und auf der Druckseite - durch die sich verkleinernden Kolbenkammern in den Druckstutzen gedrückt wird.
  • Bei Drehkolbenmaschinen nach der Erfindung ist die kleinste Kolbenzahl zwei, wie in Fig. 9 und io dargestellt ist. Jedoch wird die Förderung um so größer, je größer die Kolbenzahl ist.
  • Soll die Maschine als Gasverdichter verwendet werden, so ist darauf zu achten, daß die Kolbenkammern erst dann mit dem Druckstutzen in Verbindung gebracht werden, wenn der Druck in den Kolbenkammern den Druck im Anschlußkanal erreicht hat, so daß kein Gas in die Kolbenkammern zurücktreten kann (Fig. 12). Die Winkel j31 und j32, die sich bis zu den Stegkanten i9 und 2o' erstrecken, sind also bei der Gasverdichtung -verschieden groß, während sie bei der Flüssigkeitsförderung gleich groß sein müssen. Bei Gasverdichtern ist der Abstand der Kolben im obersten Scheitel möglichst klein zu halten, denn je kleiner dieser Abstand H wird, desto kleiner wird der schädliche Raum und um so größer der volumetrische Wirkungsgrad der Maschine.
  • Nach der Erfindung ist es möglich, mehrere Kolbenreihen nebeneinander anzuordnen, ,wie es in den Fig. 13 und 14 gezeigt ist. Die Wirkungsweise der Maschine bleibt hier dieselbe, wie schon oben beschrieben. In dem Beispiel ist zwischen den beiden' Kolbenreihen eine dritte Druckplatte 4' eingeschaltet, während die Rollen 15 wieder durch Anziehen der Schraubenmuttern 8 unter Spannung gesetzt werden, so daß die Kolben von -den Druckplatten durch Reibung mitgenommen werden.
  • Wie schon ausgeführt, können an Stelle von Rollen 15 auch Kugeln als Kraftübertragungsmittel verwendet werden und außerdem können die Rollen oder Kugeln zum Teil in Radialnuten der Druckplatten 4 eingreifen, so daß damit die Mitnahme der Kolben durch die Druckplatten auf jeden Fall gewährleistet ist und die Belastungsgrenze der Maschine erhöht wird.
  • Auch können an den Enden der Kolben 3 in Hohlräumen der Kolben um Querachsen drehbare Kugeln oder Rollen gelagert sein, die im entspannten Zustand über die Länge der Kolben 3 etwa um das Maß ihrer elastischen Zusammendrückbarkeit hervorstehen. Im Betriebe werden die Kugeln oder Rollen dadurch unter Spannung gesetzt, daß die Druckplatten 4 gegen die Stirnflächen der Kolben 3 gedrückt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehkolbenmaschine, deren konzentrisch zum Gehäuse angeordnete Kolben mit ständig sich ändernder Winkelgeschwindigkeit umlaufen, zwischen der Gehäuseinnenwandung und dem Umfang eines konzentrisch zum Gehäusemantel und exzentrisch zur Antriebswelle liegenden Führungszylinders gleitend geführt werden und durch mindestens eine mit der Antriebswelle fest verbundene und exzentrisch zum Gehäuse angeordnete Mitnehmerscheibe mit Hilfe von in radial verlaufenden Hohlräumen der Kolben sich drehenden Rollkörpern in Umlauf gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kolben (3) in Wellenrichtung Kugeln oder Rollen (15) drehbar und an Druckplatten (4) radial abrollbar gelagert sind, daß diese Kugeln oder Rollen (15) über die Länge (b1) der Kolben (3) etwa um das Maß ihrer elastischen Zusammendrückbarkeit vorstehen und durch die Druckplatten (4) unter Spannung gesetzt sind, oder daß sie in Radialnuten der Druckplatten (4) eingreifen, und daß in beiden Fällen die Druckplatten (4) im Betriebe lose gegen die Kolbenstirnflächen liegen.
  2. 2. Drehkolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in axial liegenden Hohlräumen (14) der Kolben (3) zwei oder ein Mehrfaches von zwei Kugeln oder Rollen (r5) hintereinander, jedoch gegeneinander abwälzbar gelagert sind.
  3. 3. Drehkolbenmaschine nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Kolben (3) in Hohlräumen der Kolben um Querachsen drehbare Kugeln oder Rollen (15) gelagert sind, die im entspannten Zustand etwas über die Länge der Kolben (3) hervorstehen und daß die Kugeln oder Rollen (i5) mittels der Druckplatten (q.) unter Spannung gesetzt sind oder in Radialnuten der Druckplatten (¢) eingreifen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754341C (de) * 1937-12-23 1953-01-19 Edgar Orlando Rodaway Drehkolbenpumpe
DE1160135B (de) * 1956-07-18 1963-12-27 Degussa Stopfbuechslose rotierende Verdraengerpumpe fuer Gase und Daempfe mit einem ringfoermigen Foerderraum

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754341C (de) * 1937-12-23 1953-01-19 Edgar Orlando Rodaway Drehkolbenpumpe
DE1160135B (de) * 1956-07-18 1963-12-27 Degussa Stopfbuechslose rotierende Verdraengerpumpe fuer Gase und Daempfe mit einem ringfoermigen Foerderraum

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