DE926838C - Waermeschutz an Brennofenwagen - Google Patents

Waermeschutz an Brennofenwagen

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Publication number
DE926838C
DE926838C DEW5679A DEW0005679A DE926838C DE 926838 C DE926838 C DE 926838C DE W5679 A DEW5679 A DE W5679A DE W0005679 A DEW0005679 A DE W0005679A DE 926838 C DE926838 C DE 926838C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
framework
support frame
fire
kiln
thermal protection
Prior art date
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Expired
Application number
DEW5679A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Binder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wistra Ofenbau GmbH
Original Assignee
Wistra Ofenbau GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Wistra Ofenbau GmbH filed Critical Wistra Ofenbau GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE926838C publication Critical patent/DE926838C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/12Travelling or movable supports or containers for the charge
    • F27D3/123Furnace cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Wärmeschutz an Brennofenwagen Die den Brennofen durchlaufenden, das zu brennende Gut aufnehmenden Wagen bestehen bekanntlich .aus einem metallischen Tragrahmen mit den Laufrädern und einem auf der Plattform desselben angeordneten feuerfesten Belag, der zur Aufnahme des Brenngutes dient.
  • Die Ofenwagen bleiben gewöhnlich längere Zeit, beispielsweise q.o bis 45 Stunden, in der Brennzone, in der Temperaturen von 40o° und mehr herrschen. Der metalliische Tr.agrabmen ist daher bei. diesen hohen Temperaturen einem großen Verschleiß unterworfen und muß häufig ausgewechselt werden, eine Arbeit, die die Ofenwagen für längere Zeit außer Betrieb setzt. Insbesondere treten diese Verschleißerscheinungen an den Längsseiten des Rahmens auf, da der Rahmen an den Stirnseiten des Wagens besser gegen Überhitzungen geschützt werden kann. Es ist erforderlich, den die feuerfeste Plattform tragenden Rahmen, mit dem auch die in Sandrinnen zwecks Abdichtung tauchenden Dichtungsleisten verbunden .sind, vor der Wärmeeinwirkung zu schützen.
  • Eine Abkleidung des profileisernen Tragrahmens mittels Wärmeisoliersteinen würde diesem Übelstand nur kurzzeitig abhelfen, da diese Isoliersteine nur als dünne Flachsteine vorgesetzt werden können und demnach keinen festen Verband bilden können.
  • Die Schwierigkeiten einer Isolierung des profileisernen Tragrahmens beseitigt die Erfindung nun dadurch, daß der äußere metallische Tragrahmen, insbesondere an den Längsseiten, m-it einem zur Aufnahme einer Mörtelmasse geeigneten Gerippe verkleidet ist. Dieses Gerippe kann aus einem gelochten Blech, Drahtgeflecht od. dgl. bestehen. Vorzu, gsweise sieht die Erfindung jedoch vor, als Gerippe zur Aufnahme einer Mörtelmasse miteinander verspannte Drähte zu verwenden. Die Drahtverspannung kann gemäß der Erfindung zur Erzielung einer längeren Haltbarkeit aus. hitzebeständigem Material hergestellt sein.
  • Die gemäß der Erfindung mit dem vor dem Tragrahmen angeordneten Gerippe zu verbindende Masse besteht weiterhin vorzugsweise aus. einer Wärmei.soliermasse, bei welcher durch Zusätze oder Oberflächenbehand'-lung eine frühe S,i.nterung oder schnelle Oberflächenhärtung bewirkt wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß durch einen so verkleideten Tragrahmen des Ofenwagens das bisher übliche häufige Auswechseln des vermieden wird.
  • Ein weiteres Merkmal er Erfindung ist, die Ecken des Tragrahmens mit Bußeisernen Winkeln zu verkleiden, an die sich das mit feuerfester Wärmeisolierung versehene Gerippe anschließt. Da Gußeisen bekanntlich gegen hahe Wärmeeinflüsse weniger empfindlich ist, wird hierdurch die Verkleidung des Tragrahmens an den Ecken gegen mechanische Einflüsse geschützt. Statt Bußeiserner Winkel können auch solche aus hitzebeständigem Stahl verwendet werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise in einer bevorzugten Ausführungsform veranschaulicht und zeigt in Abb. i einen senkrechten Ouerschnitt durch einen Brennofenwagen, in Abb. 2 einen vergrößerten senkrechten Schnitt durch einen Teil des profileisernen Tragrahmens, in Abb.3 einen waagerechten Schnitt durch eine Ecke des Brennwagens nach Linie III-III der Abb. 2, ebenfalls in vergrößertem Maßstab, in Abb. 4. eine Ansicht gegen die zur Aufnahme der Mörtelmasse dienende Drahtverspannung.
  • Der Brennofenwagen, läuft aiuf Gleisen i in dein Tunnelofen 2 miittelis der Laufräder 3. Die Laufräder 3 sind -in Lagern q. gelagert, die an in Längsriichtung dies Wagens verlaufenden U-Elsien 5 be- festigt sind und durch O.uerträger 6 mixt dem äußeren U-Ei,sien-Tragrahmen 7 verbund@mi sinid.. Die U-Eiisen.-Tragrahmen 7 sind müt ihren Schenkeln nach innen gerichtet.
  • Auf dem .so gebildeten r ahmenaintigen. Untergestell vgt eine P.liattform 8 aufgebracht, .de aus Schichten feuerfester Steine bzw. hsol,i@ers:teine besteht. Zwisichem der Plattform 8 und :dem U-Eisen-Tragrahmen 7' 4,st ein Blechrahmen g angeordnet, der mit der darauf liegenden ersten feuerfesten Isoliierschicht etwas voTsprlingt.
    An dem unterem: Sichenkel des U-Eisieni-Tr2g-
    rahmens 7 isst an den Länigisiseiten. dies Wagens ein
    Winkeleisen io befestigt, das mit einer Tauchlieisite
    i i verbunden ist, dsie ebenfaIlls etwas vorspringt.
    Die Tauchleiisfie taucht in eine sundgefülltie Rinne
    12, die mit der .Ofenwandung verbunden ist und
    daduirch eine Abdichtung der Ofien:abmosphäie nach
    unten hin bildet.
    Auf dem U-Eiisen-Tragrabrniein:7 isst außen eine
    Drahtverspannung aufgeschweißt, @d-ie im; einem ge-
    wissen Abstand von den senkrechten Stegen der
    U-Eisen liegt. Wie aus Abb. q. ersichtlich, besteht
    die Drahtverspannung aus Längsdrähten, 15, die in
    Abständen durch senkrechte Drähte 16 mittels
    Schweißen oder Umbiilegen um die waagerechten
    Drähte mit,diesen verbunden @silnd.
    Wie insbesondere aus Abib.2 ersichtlich, wird
    die Drah.tvesrspannung @rni:,t einer Wärm:eaiisol,iLrungs-
    masse verschmiert, so d@aßdadurch ein guter
    Wärmeschutz des U-Eisien-Traigrahmiemis:7 ents,beh:t.
    Nach mehreren Chargen eingetretene Sichäden an
    dieser Isolüerung liassenr siiich Leicht durch Nach-
    .schmieren beseitigen.
    Wie aus Abib. 3 ersiichtlich, sind die Ecken des
    Tragtr.ahmens 7 rn;iit je einem gußieiisiernen Winkel
    1g verkleiidet. An :dlie S:chiam;kwl des gußti!sernen
    Winkelis. ig schließt siiich die mit der Wärmeisiolie-
    runigsimaisse i8 verschmierbeDrahtver-spaninung 13 an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. W.ärmesichutz an B@rennofem;w;agen für Tunnelöfen oder .aridere Brennöfen,dadurch ge- kennzeichnet, daß der äußere metallliische Trag- nahmen. (7), insbesondere an den Längsiseiben, mit -einem zur Aufnahme einer Mörtelmasse geeigneten Gerippe (13), bei.spielsiwei,se einer Drahtverspannung (15, 16), versehen üst. 2. Wärmeschutz naoh Anspruch i, diadurrch gekennzeichnet, .daß das miit dem Trugrahmen (7) veribu.ndene Gerippe (13) mit ,einer feuer- festen Wärmei!selierungsmassie (18) versehen ist, bei welcher durch Zusätze odeir Obeir- flächenbehandlung eine frühe Sinterung oder schnelle Oberflächenhärtung im Brennofen be- wirkt wird. 3. Brennofenwaigen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken das Tragrahmens (7) mit @gußei!s!arnen Winkeln (i9) verkleidet siiind, an die sich das mit feuerfester Wärmeiisolierungsmas:sie (18) versehene Gerippe (13) anschließ t.
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