DE925684C - Verfahren zur Messung der Dichte einer Fluessigkeit - Google Patents

Verfahren zur Messung der Dichte einer Fluessigkeit

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DE925684C
DE925684C DEK13335A DEK0013335A DE925684C DE 925684 C DE925684 C DE 925684C DE K13335 A DEK13335 A DE K13335A DE K0013335 A DEK0013335 A DE K0013335A DE 925684 C DE925684 C DE 925684C
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Johannes Dr-Ing Krutzsch
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/26Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring pressure differences

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Description

  • Bei dem Verfahren nach dem -Patent 829229 wird der Unterdruck gemessen, den eine in einem Rohr frei schwebende Säule dieser Flüssigtkeit erzeugt. Für die Messung dieses Unterdruckes ist es praktisch, ein mit einer VergleichsflüssigReit bekannter Dichte gefülltes U-Rohr zu verwenden. Die Dichte der Untersuchungsflüssigkeit verhält sich dann nach bekannten Gesetzen zur Dichte der Vergleichsflüssigkeit wie der U-Rohr-Ausschlag der Vergleichsflüssigkeit zur Länge der Säule der Untersuchungsflüssigkeit. Die Messung der Dichte läßt sich somit auf zwei Längenmessungen zurückführen.
  • Bei diesem Verfahren, das sich unter anderem durch einen sehr geringen Bedarf an Untersuchungsflüssigkeit auszeichnet, konnte die gesuchte Dichte nicht direkt abgelesen werden. Zwecks genauer Bestimmung der Säulenlänge und des Ausschlages hatte man vielmehr vier Ablesungen (oben und unten auf einer Skala) zu machen, die Differenzen zu bilden und die gesuchte Dichte nach einer Formel zu berechnen.
  • Um die zu messende Dichte direkt ablesbar zu machen, mußte eine Möglichkeit gefunden werden, durch die entweder die Säulenlänge der Untersuchungsflüssigkeit (genauer die Hölhendifferenz zwischen dem oberen und unteren Ende dieser Säule) cder die Größe des Ausschlages der Vergleichsflüssigkeit stets genau den gleichen Wert annehmen muß.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine konstante Höhendifferenz zwischen dem oberen und unteren Ende der Säule der Untersuchungsflüssigkeit dadurch erreicht, daß ein Meßrohr verwendet wird, Idas durch Abbiegungen zwei horizontale Stücke besitzt, in denen sich bei der Messung die Enden der Flüssigkeitssäule befinden. Auf diese \ATeise hat die Höhendifferenz zwischen dem oberen und unteren Ende der Flüssibekeitssäule stets den g]eichen Wert, unabhängig von leinen Änderungen der Länge der Flüssigkeitssäule oder der Menge der aufgesaugten Flüssigkeit.
  • Die Figur zeigt als Ausführungsbeispiel einen Apparat, an Hand dessen das erfindungsgemäße Verfahren beschrieben wird.
  • Der Apparat besteht aus miteinander verschmolzenen Glasrohren. I ist das Meßrohr, in dem sich die Un tersuchungsflüs sigkeit 2 unbekannter Dichte befindet. Bei 3 ist auf dem Meßrohr eine Marke angebracht. 4 ist eine Erweiterung zum Schutz gegen tYbersaugen. 5 ist ein Gummistopfen. Die Vergleichsflüssigkeit 6 bekannter Dichte befindet sich in dem U-förmigen Rohr 7, das im vorliegenden Falle mit Schenkeln ungleichen Querschnittes ausgestattet ist. 8 ist eine Skala, auf der man die Höhe des Ausschlages des rechten Schenkels der Vergleichsflüssigkeit 6 ablesen kann. Der linke U-Rohr-Schenkel 9 ist offen. An dem offenen Glasrohrstutzen 10 steckt ein Gummischltauchstück II und an diesem ein Kolbensauger I2, der nach Art einer Injektionsspritze ausgebildet ist.
  • Bei der Durchfiihrung der Messung wird folgendermaßen vorgegangen. Ein mit der Untersuchungsflüssigkeit gefülltes Becherglas wird so gehalten, daß das offene untere Ende des Meßrohres I in Idie Flüssiglceit eintaucht. Mit Hilfe des Kolbensaugers I2 wird ein Unterdruck erzeugt und dadurch Untersuchungsflüssigkeit im Meßrohr I hochgesaugt, bis sich das obere Ende des Flüssiglceitsfadens ungefähr bei der Marke3 befindet. Das Becherglas wird weggesetzt, und mit Hilfe des Kolbensaugers 12 wird weiter angesaugt, bis sich das obere Ende des Flüssigkeitsfadens im oberen Horizontalstück des Meßrohres 1 befindet. Dann befindet sich das untere Ende dieses Flüssigkeitsfadens in dem unteren Horizontalstück des Meßrohres 1. Infolge des Unterdruckes im oberen Apparateteil hat sich wäh-- rend des Hochsangens ein Ausschlag der Vergleichsflüssigkeit 6 im U-förmigen Rohr 7 eingestellt, dessen Größe von der Höhendifferenz zwischen dem oberen und unteren Ende der Säule der Untersuchungsflüssigffceit 2 und von dem Dichteverhältnis zwischen Untersuchungs- und Vergleichsflüssigkeit abhängt.
  • VSenn die Teilung der Skala 8 unter Berücksichtagung der Dichte der Vergleichsflüssigkeit und der Apparateabmessungen richtig gewählt ist, kann man die gesuchte Dichte der Untersuchungsflüssigkeit än der Stelle des rechten Ausschlages der Vergleichsflüssigkeit auf der Skala 8 direkt ablesen. Nach der Messung wird der Stopfen 5 abgenommen, so daß die Untersuchungsflüssigkeit aus dem Meßrohr herausfließen und das Meßrohr mit einer Spülflüssigkeit gereinigt werden kann. Die Vergleichisflüssigkeit bleibt immer im U-förmigen Rohr 7.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt nur eine spezielle Anwendungsart des Erfindungsged!anqcens. Beispielsweise kann der Unterdruck im oberen Apparateteil und damit die gesuchte Dichte anstatt mit einem Flüssigkeitsmanometer auch mit einem Membranmanometer gemessen oder für selbsttätige Regelungen auf eine andere Meßgröße übertragen werden.
  • Das neue, erfindungsgemäße Verfahren verbindet die Vorteile des Verfahrens nach dem Patent 829229 mit der unmittelbaren Ablesbarlceit der Dichte. Infolge der durch die Apparateabmessungen gegebenen festen Größe der Höhendifferenz der Säule der Untersuchungsflüssigkeit ist bei dem neuen Verfahren auch die Meßgenauiglceit größer als bei dem früheren Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Messung der Dichte einer Flüssigkeit durch Messung des Unterdrucks, den eine frei in einem senkrechten, schrägen oder gebiogenen Rohr schwebende Säule dieser Flüssigkeit erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Meßrohr mit zwei horizontalen Abbiegungen verwendet wird, in denen sich die beiden Enden der Flüssigkeitssäule bei der Messung befinden.
DEK13335A 1952-02-27 1952-02-27 Verfahren zur Messung der Dichte einer Fluessigkeit Expired DE925684C (de)

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