DE92546C - - Google Patents

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DE92546C
DE92546C DENDAT92546D DE92546DA DE92546C DE 92546 C DE92546 C DE 92546C DE NDAT92546 D DENDAT92546 D DE NDAT92546D DE 92546D A DE92546D A DE 92546DA DE 92546 C DE92546 C DE 92546C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/08Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ia. Januar i8g6 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Dampfmaschinen, bei welchen hoch überhitzte Dämpfe oder Gase zur Anwendung gelangen, und bezweckt die Construction einer neuartigen entlasteten Schiebersteuerung, bei welcher die Reibu'ngsflächen möglichst wenig mit dem überhitzten Dampfe in Berührung kommen und Schieber und Gehäuse durch die Abdämpfe gekühlt werden.
In beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Schnittansicht durch die Achse einer mit der Steuerung versehenen Dampfmaschine.
Fig. ι a zeigt den Antriebhebel des Schiebers in Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den Schieber und dessen Gehäuse. :
Fig. 2a ist ein Querschnitt durch den Schieber nach Linie x-y der Fig. 2.
Wie schon eingangs erwähnt, ist bei der Construction der vorliegenden Steuerung der Gesichtspunkt mafsgebend, dafs die Reibungsflächen mit dem überhitzten Dampf entweder gar nicht, oder doch nur in so geringem Mafse in Berührung kommen sollen, dafs diese Flächen keinen Schaden leiden.
Die Steuerung besteht aus dem cylindrischen, hohlwandigen Schieber A, welcher in dem Gehäuse B eingeschliffen ist. Der Schieber A erhält eine schwingende Bewegung und gleichzeitig eine Hin- und Herbewegung; zu diesem Zweck ist derselbe mit einer Achse α α versehen, welche durch Stopfbüchsen in den Deckeln b b des Gehäuses B geführt ist. Einerseits ist auf dieser Achse α ein Hebel c mittelst Nuth und Feder angebracht, welcher von einem Excenter c' aus mittelst der Stange c" bewegt wird und welcher dem Schieber A seine schwingende Bewegung ertheilt. Andererseits wird dem Schieber A von einem zweiten Excenter d' aus mittelst Stange d" und eines Kniehebels d, welcher durch eine Gabel oder auf andere bekannte Weise mit der Achse a beweglich verbunden ist, eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt. Das Gehäuse B sowie die Wandung des Schiebercylinders sind an geeigneten Stellen mit den Ein- und Ausströmungs- bezw. Durchströmungs-Schlitzen versehen, welche durch die aus den beiden vorbeschriebenen Bewegungen resultirende Bewegung abwechselnd gegenüber gestellt werden und so den Dampf-Einlafs und Auslafs bewirken.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende:
Der Schieber A wirkt an seinen beiden Enden e e genau so, wie ein Kolbenschieber, der die Einströmung von innen und die Ausströmung nach aufsen hat. Der mittlere Theil mit den Schlitzen O1 ist ein entlasteter Corlifsschieber und dient dazu, die Dauer der Einströmung zu bestimmen. Die Gesammtwirkung des Schiebers entspricht also einer Doppelschieberconstruction (Meyer, Rider), nur dafs der Grund- und Expansionsschieber nicht über, sondern in einander angeordnet sind. Der Weg des Dampfes durch die Steuerung ist der folgende: von dem Einströmungsrohr g strömt
der Dampf durch die Schlitze Z1 Z2 Z3 des Schiebergehäuses und dann durch die Schlitze C1 des Schiebers in das Innere des letzteren, von dort durch die Oeffnungen e2 und durch den Kanal / in den Cylinder. Der Auspuffdampf des einen Cylinders wird von dem Raum h abgeführt. Der ausströmende Dampf des anderen Cylinders wird durch die Kanäle bx b2 bs des Schiebers A und durch die Kanäle U1 U2 M3 (Fig. 2a) des Gehäuses B vom Raum h1 in den Raum h (Fig. i) geleitet, wodurch der Schieber und die Büchse gekühlt werden. Der überhitzte Dampf bestreicht nur während der Einströmung die Spiegelflächen des als Grundschieber wirkenden Theiles e. Der innere Theil des Schiebers A wird nur auf den verhältnifsmä'fsig sehr kleinen Flächen bei Z1 z'2 i3 von dem überhitzten Dampf continuirlich bestrichen, von innen aber durch den Abdampf, der die Kanäle bx b2
und U1 U2 M3 passiren
mufs, stark gekühlt, so dafs die Mitteltem'peratur des Schiebers kaum viel höher sein wird, als die der Abdämpfe. Die Kanäle b1 b.2 bs oder
Ofh
können
wendet werden.
1 2 s
eventuell zur Oelzufuhr ver

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine vorzugsweise für hoch überhitzten Dampf geeignete entlastete Schiebersteuerung, bestehend aus einem cylindrischen Schieber ^, der in einem Gehäuse (B) eine schwingende (drehende) und gleichzeitig eine hin- und hergehende Bewegung erhält, so dafs er an seinem äufseren Theile (e) als Kolbenschieber wirkt, während der mittlere, mit den Oeffnungen λ) versehene Theil die Dauer der Dampfeinströmung bestimmt.
  2. 2. Eine Schiebersteuerung nach Anspruch i, bei der der Schieber (A) mit Kanälen (b1b2bi) versehen ist, die in Verbindung mit Kanälen (U1 U2 us) des Schiebergehäuses das Durchströmen des Abdampfes gestatten und so die Spiegelflächen kühlen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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