DE923331C - Muellschluckanlage - Google Patents

Muellschluckanlage

Info

Publication number
DE923331C
DE923331C DEM11668A DEM0011668A DE923331C DE 923331 C DE923331 C DE 923331C DE M11668 A DEM11668 A DE M11668A DE M0011668 A DEM0011668 A DE M0011668A DE 923331 C DE923331 C DE 923331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
garbage
disposal system
garbage disposal
chute
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM11668A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Moers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM11668A priority Critical patent/DE923331C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE923331C publication Critical patent/DE923331C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/10Arrangements in buildings for the disposal of refuse
    • E04F17/12Chutes
    • E04F17/123Cleaning or disinfecting thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • Müllschluckanlage Vorrichtungen zur Beförderung von Abfallstoffen und Müll, z. B. von der Wohnung aus in den Keller, sind bekannt. Bei einfachen Ausbildungen weisen sie einen Schacht auf, der im Keller mündet und der in jeder Etage eine Einwurföffnung besitzt. Damit bei der Bedienung keine gegenseitige Beeinflussung stattfinden kann, sind die Türen an den Einwurfsöffnungen so verriegelt, daß jeweils nur eine Öffnung bedient werden kann. Bei dieser Anordnung fand an der Ein-;vurfstelle eine beträchtliche Staubentwicklung ,tatt. Man baute deshalb vor die Tür eine Schleuse, die so gestaltet war, daß bei voll geöffneter Tür der Zugang zum Fallrohr versperrt wurde.
  • Dadurch konnte aber nicht verhindert werden. daß übergroße Teile in den Schacht geworfen wurden. Außerdem konnte diese Bauart die Forderungen der Hygiene nicht erfüllen, da spätere Benutzer jeweils gezwungen waren, nicht herabgerutschte Speisereste usw. anzuschauen, üble Gerüche wahrzunehmen und Krankheitskeime aufzunehmen.
  • Durch Einführung eines Gefäßes von einem bestimmten Fassungsvermögen sollten diese 'Nachteile vermieden werden, jedoch konnten ohne Benutzung der Gefäße weiterhin übergroße Teile befördert werden. Im Sommer traten Belästigungen durch schlechten Geruch und Staubentwicklung auf. Ferner entstanden durch glimmende Aschenreste leicht Kellerbrände durch Entzündung von Papier u. a. Schließlich bestand bei der Abfuhr cles angesammelten Mülls die Gefahr, daß der Bedienende z. B. durch eine herabfallende Flaschedie ain Boden zersplitterte, verletzt wurde, wenn kein Absperrschieber vorhanden war oder dieser nicht betätigt wurde.
  • Alle diese Nachteile werden durch die nachstehend beschriebene Anordnung vermieden. Erfindungsgemäß ist die Ausbildung .der Anlage so gestaltet, daß eine Bedienung derselben ohne EinHhrung der dazu passenden Gefäße nicht möglich ist. Dadurch können zwangläufig nur so große Teile befördert werden, wie in das Gefäß hineinpassen.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen den Gegentand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform.
  • Abb. i zeigt die Aufgabestation mit Fallrohr. Die Aufgabestation besteht aus einem Gehäuse A, in dem die Trommel B drehbar gelagert ist, einerseits auf den Kugel- oder Rollenlagern D über den Haltering C, andererseits in dem Lager E. Die Troinm;a besitzt eine Kammer, in die der Eimer F hineinpaßt. Der Eimer hat eine Mitnehmerleiste C. `, über die nach dem Schließen der -Tür die Klaue U' greift. Der Einser kann jetzt mittels des Handrades gedreht werden, dadurch wird die Öffnung zur Schurre G frei, und der Eimer kann sich entleeren. Nach der Entleerung des Eimers wird das Hand-. rad zurückgedreht, und die Trommelwandung verriegelt den Auslaß zur Schurre, so daß. kein Staub aus dem Fallrohr in die Aufgabevorrichtung gelangen kann, vor allein nicht, wenn die -Tür geöffnet ist. Bei offener Tür kann die Trommel nicht gedreht -werden, da die Sperre Z als Verriegelung wirkt. Die Sperrung der Trommel bei geöffneter Tür kann auch elektromagnetisch-oder in anderer Form bewirkt werden. Eine Drehung der Trommel ohne Eimer ist nicht möglich, um etwa übergroße Teile durch den-dann frei werdenden Auslaß herabzulassen. Die Beschickungsvorrichtung bleibt mithin stets sauber, was von großer Bedeutung. ist; wenn eine Station von mehreren Parteien benutzt wird. Zur Reinigung und eventuellen Desinfektion dient die Klappe H. Bei Bedarf kann eine von Hand betätigte oder automatisch arbeitende Wasserspülung vorgesehen «erden. Letztere wird durcheinen Kontakt an der Aufgabetür betätigt, der über ein Zeitrelais auf ein Ventil wirkt, -welches kurzeitig einen scharfen Wasserstrahl auf die Aufgabeschurre spritzt. Die Spülung kann auch durch einen mechanisch arbeitenden Zeitspüler ausgelöst werden.
  • Durch Öffnen der Tür wird ferner ein elektrischer Kontakt betätigt, der einen Stromkreis für einen Zeitschalter schließt und dadurch den angeschlossenen Saugzugventilator in Betrieb setzt. Hierdurch entsteht im Fallrohr ein Unterdruck. Dasselbe kann auch von Hand mittels Druckknopf erreicht werden.
  • Abb. a zeigt eine Sammelstelle im Keller. Hier endet das Fallroh-, vor dessen Öffnung sich der Schieber K befindet, der in Offenstellung gezeichnet wurde, während die Schutztür L verschlossen ist. Erst -wenn der Schieber in die geschlossene Stellung gebracht wird, ist es möglich, die Tür hochzuschieben. Nachdem die Tür wieder herabgelassen ist, wird mit dem Schieber das Fallrohr wieder geöffnet. Dieser Vorgang kann durch Anbau eines Gewichtes oder einer Feder auch selbsttätig gestaltet werden. Der Absperrschieber könnte sinngemäß auch direkt mit der Eingangstür zum Miillsammelraurn gekuppelt werden.
  • Um die unter dem Fallrohr stehenden Müllkästen nicht zu beschädigen, wird zwischen Fallrohr und Kasten ein Prallrost NI angebracht. In einer besonderen Ausführung (s. Abb. 3) wird der Aufprallkeil S so gestaltet, daß dieser als Teilsteg für das Fallrohr benutzt wird und dieses zwei Auslässe erhält, aus denen die Teile mit verminderter Wucht in die Müllkästen fallen.
  • Abb. z zeigt ferner das Schema der Feuerlöschanlage, die gegenüber den bekannten Sprinkleranlagen den Vorteil besitzt, daß sie nach Ablöschen des Brandes selbsttätig die Zufuhr des Löschmittels abstellt. Das Ther morelais oder der Wärmefühler N betätigt bei Erreichen einer Temperatur von 6o° im Müllsaminelraum den Quecksilberkontakt O, der seinerseits den Stromkreis für den Hubmagneten P zur Betätigung des Ventils Q schließt. Außerdem wird eine Meldeglocke Rin Tätigkeit gesetzt. Nach Ablöschen des Feuers wird die Löschmittelzufuhr durch das Thermorelais selbsttätig abgestellt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Müllschluckanlage mit einer drehbaren Einrichtung zur Aufnahme des Gefäßes, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung des Gefäßes nur nach Einführung eines passenden Gefäßes betätigt werden kann und die Abfälle in bekannter Weise über eine Schurre und ein Abfallrohr in einen Müllsammelraum oder Mullbehälter fallen.
  2. 2. Müllschluckanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei geöffneter Aufgabetiir die Trommel die unter ihr befindliche Schurre abschließt.
  3. 3. Müllschluckanlage nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfallschacht eine Entlüftungsanlage besitzt, die entweder beim Öffnen der Aufgabetür oder von Hand für kurze Zeit in Tätigkeit gesetzt wird.
  4. 4.. Müllschluckanlage nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Entleerung des Gefäßes eine Wasserspülung in Tätigkeit gesetzt wird, die kurzfristig mit kräftigem Strahl den Boden der Schurre bespritzt.
  5. 5. Mül-Ischluckanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,, daß das untere Fallrohrende mit einem Aufprallrost oder mit einem Hosenrohrstutzen mit eingebautem -Prallkeil versehen ist.
  6. 6. Müllschluckanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet; daß der Müllsammelraum mit einer Schutztür versehen ist, die nur geöffnet werden kann, wenn das Fallrohrende durch einen Schieber abgeschlossen ist.
  7. 7. Müllschluckanlage nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Müllsammelraum mit einem Wärmefühler ausgestattet ist, der beim Auftreten von Bränden einerseits die Abgabe eines Löschmittels in den Müllsainmelraum einleitet und andererseits eine akustische Warnanlage in Tätigkeit setzt. B. Müllschluckanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, d aß der Wärmefühler io nach dem Löschen des Brandes die Löschmittelzufuhr selbsttätig unterbricht.
DEM11668A 1951-11-13 1951-11-13 Muellschluckanlage Expired DE923331C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM11668A DE923331C (de) 1951-11-13 1951-11-13 Muellschluckanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM11668A DE923331C (de) 1951-11-13 1951-11-13 Muellschluckanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE923331C true DE923331C (de) 1955-02-10

Family

ID=7295679

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM11668A Expired DE923331C (de) 1951-11-13 1951-11-13 Muellschluckanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE923331C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4112886C2 (de) Naßabfall-Beseitigungsvorrichtung
US3980166A (en) Device for dumping chute
US2558255A (en) Remote-controlled and fed bottle smasher
DE1282045B (de) Selbstaufnehmende Kehrmaschine
DE2407393A1 (de) Anlage zur entgegennahme von abfall
US3556619A (en) Refuse storage apparatus
DE923331C (de) Muellschluckanlage
DE2521120A1 (de) Verfahren zum selbsttaetigen sammeln und foerdern von haus- oder industrie-abfaellen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
KR20130039051A (ko) 미생물을 이용한 음식물쓰레기 처리시스템
CN221156860U (zh) 一种具有防飞溅功能的建筑垃圾回收装置
DE102010035335A1 (de) Bodenpflegegerät und Staubbehälter für Bodenpflegegerät
DE2504212A1 (de) Vorrichtung zum entsorgen von haus-, geschaefts- und/oder industriemuell
CN206782602U (zh) 一种垃圾智能收集系统
DE4006676A1 (de) Sanitaerzelle
CN215480486U (zh) 一种畜牧养殖用粪便无害化处理设备
DE3929260C1 (de)
US3529779A (en) Sanitary disposal unit
AT204957B (de) Einwurf für Müllschluckanlagen
AT232172B (de) Müllverbrennungsofen für Müllabwurfanlagen
CN109693888A (zh) 一种公交车垃圾箱
JPH028016Y2 (de)
DE7003795U (de) Muellbehaelter-schleusenstation.
DE2322420C3 (de) Einwurfvorrichtung für einen Müllabwurfschacht
CN210527518U (zh) 一种带粉碎功能的管道垃圾投放站
CN223792250U (zh) 一种便于使用的垃圾分类环卫垃圾桶