DE922341C - Verfahren und Vorrichtung zum Klassieren einer Mischung von Teilchen, die in einem fluessigen oder gasfoermigen Mittel durch einen spiralfoermigen Wirbelfluss gefuehrt werden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Klassieren einer Mischung von Teilchen, die in einem fluessigen oder gasfoermigen Mittel durch einen spiralfoermigen Wirbelfluss gefuehrt werdenInfo
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Classifications
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/12—Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits
-
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- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C1/00—Apparatus in which the main direction of flow follows a flat spiral ; so-called flat cyclones or vortex chambers
Landscapes
- Cyclones (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 13. JANUAR 1955
p 40553VIb j iaD
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Klassieren einer Mischung von
Teilchen, die in einem flüssigen oder gasförmigen Medium durch einen spiralförmigen Wirbelnuß geführt
werden.
Von den bisher bekannten Verfahren unterscheidet sich dasjenige nach der Erfindung vor
allen Dingen dadurch, daß die Flüssigkeit oder das Gas tangential in eine zylindrische Trennzone
mit Begrenzungswänden eingeführt wird, die sich vom Umfang zur Mitte der Zone hin einander
nähern, so daß die auf die in der Flüssigkeit oder dem Gas befindlichen Teilchen ausgewählter,
kritischer Größe einwirkende Zentripetalkraft mindestens in einem Teil der Trennzone durch
die auf die Teilchen wirkende Zentrifugalkraft wirksam ausgeglichen wird, wobei das flüssige
Mittel oder das Gut mit den in ihm verbleibenden Teilchen aus der Mitte der Zone und die abgetrennten
Teilchen am Umfang der Zone abgeführt werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung wird die Flüssigkeit oder das Gas mit dem suspendierten
Anteil der Teilchenmischung, der vorwiegend Teilchen enthält, die kleiner sind als eine ausgewählte
kritische Größe, aus der Mitte der Trennzone abgeführt, während am Umfang die Teilchen austreten, die vorwiegend größer sind als
die kritische Größe.
Weiterhin wird vorteilhaft das Verfahren so ausgeführt, daß die Teilchenmischung in die umlaufende
Flüssigkeit oder das Gas an einer zwi-
sehen der inneren und der äußeren Begrenzung der Zone liegenden Stelle eingeführt wird.
Weitere Verfahrensschritte und Abänderungen des Verfahrens sind aus der folgenden Beschreibung
des erfindungsgemäß ausgebildeten, zur Durchführung des neuen Verfahrens dienenden
Vorrichtung erkennbar, die im wesentlichen durch ein etwa zylindrisches Gehäuse gekennzeichnet ist,
das einen oder mehrere Einlasse für das Medium
ίο (Flüssigkeit oder Gas) in der vollen zylindrischen
Gehäusewand besitzt, welche quer liegende Begrenzungswände einschließt, die sich von der
zylindrischen Wand nach der Mitte des Gehäuses einander nähern und von denen die eine Begrenzungswand
eine in der Mittelachse des Gehäuses angeordnete Auslaßöffnung aufweist. Die Ausbildung
der Vorrichtung ist dabei vorteilhaft derart, daß die Einlaßöffnung sich tangential in das Gehäuse
öffnet.
Weitere Einzelheiten dieser neuen, erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten, verschiedenen Ausführungsbeispiele.
Fig. ι ist ein Schnitt nach Linie 1-1 von Fig. 2
durch eine Ausführungsform;
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Darstellung der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt schematisch eine besondere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung
mit Abänderungen;
Fig. 4 zeigt in einem Schnitt in größerem Maßstab eine weitere Ausführungsform;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 von Fig. 3. Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ist
ein Gehäuse 10 vorhanden, in das ein Medium durch Einlasse 11 und 12 eingeführt wird. Diese
Einlasse führen das Medium tangential in das Gehäuse io, das im Bereich einer Trennzone 13
zylindrisch gestaltet ist. Man kann Wasser oder eine andere Flüssigkeit mit Vorteil verwenden,
ebenso auch Gas beliebiger Art. Für die folgende Beschreibung sei indessen angenommen, daß Luft
als Medium eingeführt wird. Ein Strom von Teilchen verschiedener Größe fließt durch eine Leitung
14 in den im Einlaß 11 strömenden Luftstrom.
Man kann auch einen zweiten Strom solcher Teilchen durch eine zweite Leitung 15 in das Einlaßrohr
12 einführen. Konzentrisch zur Achse der Trennzone 13 ist eine Auslaßleitung 16 für den
Austritt von Luft und Teilchen aus der Trennzone angeordnet. Das tangentiale Einführen der beiden
Luftströme in die Trennzone 13 erzeugt einen spiralförmigen Wirbelfluß in dieser Zone. Die einströmende
Luft strömt zusammen mit den darin suspendierten Teilchen schraubenförmig innerhalb
der Trennzone 13 mit einer tangentialen Geschwindigkeit, die vom Umfang der Trennzone zu
deren Mittelachse hin zunimmt. Daher nimmt auch die in radialer Richtung wirkende Fliehkraft, die
alle Teilchen radial aus der Zone 13 zu bewegen bestrebt ist, vom Umfang zur Drehachse hin zu.
Gleichwohl ist die Fliehkraft in einem idealen System und für Teilchen einer ausgewählten
kritischen Größe vorzugsweise in der ganzen Trennzone durch eine entgegengesetzt und nach
innen gerichtete radiale Kraft ausgeglichen, die ebenso vom Umfang der Zone zur Mitte hin
zunimmt und die durch den Reibungswiderstand der nach innen fließenden Luft an diesen Teilchen
hervorgerufen wird. Diese Gegenkraft wind stetig durch eine stetige Vergrößerung des radialen Luftstroms
vergrößert, der durch eine wachsende Verringerung des Querschnittes der Trennzone 13 vom
Umfang zur Drehachse hin bewirkt wird. Die obere Wand der Trennzone 13 wird durch einen
Kegelstumpf 17, die untere Wand durch einen Kegelstumpf 18 gebildet. Diese beiden Teile werden
in einem Abstand voneinander so gehalten, daß ihre Scheitel einander gegenüberliegen. Von
diesen beiden Teilen 17 und 18 wird also· die Trennzone
13 gebildet, in der keine beweglichen Teile vorhanden sind und die daher einen kreisförmigen
Durchgang ohne Widerstände von allmählich abnehmendem Querschnitt vom Umfang zur Mitte
hin bildet. Die obere Wand 17 kann am Gehäuse 10 gelagert werden. Die untere Wand 18 hat
mehrere Vorsprünge 19, die sich gegen das nach unten zusammenlaufende Gehäuse 10 legen oder
auf ihm ruhen. Diese Vorsprünge können an der Gehäusewand in beliebiger Weise, z. B. durch
Schrauben, befestigt sein. Die Vorsprünge 19 können aber auch nur auf der konischen Gehäusewand
aufruhen. Dieser sich nach unten verengende Teil des Gehäuses 10 geht in einen Auslaß 21 über,
durch den der grobe Anteil abgezogen- wird. Der nach innen in die Trennzone 13 gerichtete Luftstrom
kann nach Wunsch durch angelenkte Platten 22 und 23 (Fig. 2) abgelenkt oder gerichtet werden,
um die Radialgeschwindigkeit des Wirbelflusses zu regeln. Das eine Ende dieser Platten kann am
Gehäuse 10 befestigt sein, während die Platten selbst gebogen oder in bestimmter Weise eingestellt
sein und ihre Drehachsen in der Höhe der befestigten Plattenenden liegen können.
Bei Gebrauch dieser Vorrichtung tritt der Strom verschiedenartiger Teilchen, die geordnet werden
sollen, durch die Leitung 14 und/oder die Leitung 15 ein, und die Teilchen werden in dem Strom des
Mediums (Luft), das durch die Einlasse 11 und 12
nach innen strömt, suspendiert. Infolgedessen vereinigen sich die Luftströme mit den darin befindlichen
Teilchen zu dem Wirbelfluß innerhalb der Trennzone 13. Es sei weiter angenommen, daß die
Platten 22 und 23 so eingestellt sind, daß eine Radialgeschwindigkeit entsteht, von der vorher
festgestellt wurde, daß sie die gewünschte Trennung der Mischung von Teilchen in zwei Fraktionen
herbeiführt, in denen möglichst alle Teilchen enthalten sind, die entweder größer oder
kleiner sind als eine ausgewählte kritische Größe. Für Teilchen, die kleiner sind als die ausgewählte
kritische Größe, wird die Gegenkraft stete größer sein als die Fliehkraft. Diese kleineren Teilchen
werden sich daher stets in der Trennzone 13 nach innen bewegen und werden durch die Leitung 16
ausgetragen. Teilchen dagegen, die größer sind als
die kritische Größe, werden überall in der Trennzone 13 durch eine sich ändernde Fliehkraft beeinflußt,
die größer ist als die Gegenkraft. Die Fliehkraft hat näher zur Drehachse ein Maximum
und nimmt allmählich zum Umfang des Wirbels hin ab, und die Gegenkraft ist ebenfalls in der
Nähe der Drehachse am größten, da der Querschnitt der Trennzone 13 in der Nähe der Achse
klein gemacht ist und allmählich zum Umfang hin zunimmt. Die Fliehkraft für die Teilchen der ausgewählten
kritischen Größe ist im idealen System vorzugsweise im ganzen Bereich der Trennzone
durch die Gegenkraft ausgeglichen. Daher bewegen sich die Teilchen, die größer sind, nach außen und
gelangen infolge der Schwerkraft durch die Öffnungen 24 nach unten, die je zwischen den Vorsprüngen
19 vorgesehen sind, weiter durch das Gehäuse 10 in die Auslaßleitung 21 und durch sie
in einen in Fig. 1 nicht dargestellten Behälter.
Da die auf Teilchen der kritischen Größe in der Trennzone 13 wirkende Fliehkraft durch die
Gegenkraft ausgeglichen ist, ist klar, daß für ein Teilchen, das größer oder kleiner ist als die
kritische Größe, viele Möglichkeiten zur Bewegung in der richtigen Richtung vorhanden sind. Dies ist
wichtig, da örtliche Störungen solche Teilchen von diesem Lauf ablenken können und, wenn dieser
Ausgleich nicht vorhanden wäre, starke Störungen verursachen und die gewünschte scharfe Trennung
oder Klassierung verhindern könnten. Dadurch aber, daß man eine Trennzone genügender Ausdehnung
vorsieht, wird auf die Teilchen, die größer und kleiner als die kritische Größe sind,
während einer Zeitspanne eingewirkt, die im Vergleich mit bekannten Trenneinrichtungen groß ist,
bei denen auf ein Teilchen kritischer Größe einwirkende Kräfte in einer sehr begrenzten Zone
und während einer sehr kurzen Zeitspanne ausgeglichen waren. Weiter ist zu beachten, daß nur
das Medium selbst und die darin suspendierten Teilchen die sich bewegenden aktiven Elemente
bilden. Es gibt keine sich bewegenden mechanischen Teile. Die Vorrichtung ist sowohl hinsichtlich
Bauart als auch Betrieb außerordentlich einfach. Die durch die Auslaßleitung 16 ausgetragene
Fraktion kleinerer Teilchen ist fast frei von größeren Teilchen, die ihrerseits durch die Auslaßleitung
21 entfernt werden, und umgekehrt. Die kleineren, mit dem Luftstrom ausgetragenen Teilchen
können in einem Sammler irgendeiner bekannten Bauart abgeschieden werden. Der Strom
der Luft oder eines anderen Mediums durch die Trennzone 13 kann entweder durch einen Druckventilator
oder durch einen Saugventilator oder durch beide Arten erzeugt werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 wird, wie gesagt, die Trennzone 13 durch Umdrehungsflächen,
und zwar durch Kegelstumpf flächen 17 und 18, gebildet. Diese Flächen 17 und 18 sind so gestaltet,
daß ihre schrägen Wände sich in einem gemeinsamen Mittelpunkt treffen würden.
Im folgenden sei die Art und Weise der Abnahme des Querschnitts der Trennzone 13 zur
Drehachse hin näher erläutert. Das Medium (Luft oder Flüssigkeit; hat in der Trennzone zwei Hauptbewegungen.
Zunächst führt es eine Drehbewegung aus, die durch eine Tangentialkomponente der
Geschwindigkeit vt im Abstand r von der Drehachse
25 dargestellt wird. Zweitens führt es eine Bewegung nach innen aus, die als Radialkomponente
der Geschwindigkeit vT im Abstand r von der
Drehachse bezeichnet sei. Ein in dem Medium suspendiertes Teilchen wird in annähernder zeitlicher
Übereinstimmung mit dem Medium bewegt, d. h. die Tangentialkomponente der Geschwindigkeit
des Teilchens wird ebenfalls ungefähr vt im Abstand r von der Drehachse sein. Infolge dieser
Drehbewegung wirkt auf das Teilchen eine Fliehkraft radial nach außen und somit entgegen der
Bewegung des nach innen bewegten Mediums. Die Größe dieser Fliehkraft ist
U =
(ι)
worin m die e/fektive Masse des Teilchens bedeutet,
die als Unterschied zwischen seiner tatsächlichen Masse und der von ihm verdrängten
Mediummasse definiert werden kann.
Die tangentiale Geschwindigkeit^ ist von Punkt zu Punkt nicht konstant, wächst vielmehr mit abnehmendem
Abstand τ von der Drehachse 25. Diese go Änderung von vt entsteht infolge des Bestrebens
des Mediums, sein Winkelmoment beizubehalten. Würde dieses Gesetz genau befolgt werden, dann
würde r · vt = k = konstant sein. d. h.. vt — k/r.
Somit ist in einer idealen Wirbelbewegung die Tangentialgeschwindigkeit umgekehrt proportional
zum Abstand von der Achse. In diesem Falle wird die auf ein Teilchen wirkende Fliehkraft
mW-
(2)
In Wirklichkeit verliert das sich drehende Medium wegen seiner Berührung mit den Wänden der
Trennkammer ständig an Winkelmoment, so daß die Tangentialgeschwindigkeit etwas weniger
schnell mit abnehmendem Abstand r wachsen wird als die umgekehrte erste Kraft. Wenn Vorsorge
getroffen wird, daß die Wände des Trennraumes glatt und frei von Unregelmäßigkeiten sind, und
wenn die Geschwindigkeiten der Flüssigkeit, insbesondere die Radialgeschwindigkeit, nicht zu gering
sind, dann wird gewöhnlich die Abweichung vom Gesetz der umgekehrten ersten Kraft so klein
sein, daß man sie vernachlässigen kann. Wenn nicht, kann die gemessene Tangentialgeschwindigkeitsveränderung
in Gleichung (1) verwendet werden. Im folgenden wird angenommen, daß die
Gleichung (2) genügend genau ist.
Nach Gleichung (2) ist die auf ein Teilchen in der Trennzone wirkende Fliehkraft umgekehrt
proportional zur dritten Potenz seines Abstandes r von der Drehachse.
Der nach innen gerichtete Strom, insbesondere die Radialkomponente dieses Stroms des Mediums,
erzeugt eine Gegenkraft auf ein suspendiertes Teilchen, die radial nach innen gerichtet ist und der
auswärts gerichteten Fliehkraft entgegenwirkt. Diese Gegenkraft sei als fd bezeichnet. Sie hängt
von mehreren Faktoren ab einschließlich der Teilchengröße, der Viskosität und Geschwindigkeit
des Mediums gegenüber de» Teilchen. Im Falle eines sich in Übereinstimmung mit dem
Medium drehenden Teilchens, das sich weder nach innen noch nach außen bewegt, ist die Geschwindigkeit
der Relativbewegung die nach innen gerichtete Radialgeschwindigkeit V1. des Mediums. Es
ist erforderlich, die Geschwindigkeit vr so zu ändern, daß die Gegenkraft fd auf ein Teilchen der
Größe oder des Gewichts, bei denen die Trennung gewünscht wird, gerade gleich der Fliehkraft an
allen Stellen der Trennzone ist. Im besonderen schließt dies ein, daß die Gegenkraft fd sich umgekehrt
mit der dritten Potenz des Abstandes r zur Drehachse ändert.
Wie gesagt, hängt die Gegenkraft unter anderem von der Radialgeschwindigkeit V1. des Mediums ab.
Für geringe Geschwindigkeiten und/oder kleine Teilchen ist fd unmittelbar proportional vr. Für
hohe Geschwindigkeiten und/oder große Teilchen ist fd proportional dem Quadrat von vT. Für
Zwischengeschwindigkeiten und/oder -teilchengrößen liegt eine dazwischenliegende Gesetzmäßigkeit
vor. Um den Wert von vT für jeden. Wert von r
zu bestimmen, der für die gewünschte Veränderung von fd nötig ist, kann man die Werte für die
Widerstandskoeffizienten aus Tabellen oder Kurven entnehmen und vr durch bekannte numerische
Verfahren ermitteln. Hier sei indessen angenommen, daß die Geschwindigkeiten nicht zu hoch sind
und daß die Teilchen genügend klein sind, so daß die Gegenkraft der Geschwindigkeit proportional
ist. Dann kann man das Gesetz von Stoke benutzen, das lautet
fd = Znr\ Dvn (3)
worin η die Viskosität des Mediums und D
den Durchmesser der Teilchen bedeutet, die als kugelförmig angenommen sind. Ferner ist für
kugelförmige Teilchen m — π Δ D3/6, worin Δ der
Unterschied in der Dichte der Teilchen und der Suspensionsflüssigkeit ist. Die Bedingung des
Gleichgewichts zwischen Fliehkraft (1) und Gegenkraft (3) für ein Teilchen vom Durchmesser D
ergibt
Δ DW
, ,
»r = -^TT,- (4)
oder
(5)
Daher muß sich vr umgekehrt mit der dritten
Potenz von r ändern. Diese Veränderung wird durch Ändern der axialen Breite der Trennzone
mit r erreicht. Diese Breite oder Höhe sei mit h im Abstand r von der Achse 25 bezeichnet.
Dann ist _
worin Q die Durchfluß menge der Flüssigkeit durch
die Trennvorrichtung ist. Nimmt man die Gleichungen (5) und (6) zusammen, so ergibt sich
' 9VQ
TtZlD2A2
TtZlD2A2
(7)
Die Gestaltung der Begrenzungsglieder 17 und 18
der Trennzone kann nach der Gleichung (7) bemessen werden. Zum Beispiel können beide Teile
Umdrehungsparaboloide sein.
Sie die Begrenzungsglieder nach Gleichung (7) ausgeführt, dann hat die Beziehung hjr2 in der
Trennzone einen konstanten Wert. Insbesondere ist sie gleich der Beziehung H0Zr0 2, worin Zi0 die axiale
Breite (Höhe) und r0 den Radius an der Außenkante
der Trennzone bedeutet. Außerdem wurde oben gezeigt, daß k der konstante Wert des Produktes
r · vt und isomiiit gleich rQvi0 ist, -worin vt0 die tangentiale
Geschwindigkeit an der Außenkante der Trennzone ist. In Form einer Gleichung ist daher
A/r2 = HJr0* und k = rovto .
(8)
Diese Formeln zusammen mit Gleichung (7) ergeben
D2 =
Die Gleichung (9) zeigt die Beziehung zwischen D, dem Teilchendurchmesser, bei welchem die Trennung
durchgeführt wird, und den anderen Veränderlichen des Systems. Insbesondere hängt D von
der Mediummenge Q ab, ferner von der Tangentialgeschwindigkeit vt 0 bei r0 und von dem Axialabstand
h0 bei r0. Einige oder alle dieser veränderlichen
Größen können zur richtigen Feststellung des Durchmessers D1 bei dem die Trennung durchgeführt
werden soll, verändert werden. Zum Beispiel wird eine Veränderung in der Geschwindigkeit
eines Ventilators die Mediummenge Q und die Tangentialgeschwindigkeit vt 0 verändern, während
Änderungen in den Stellungen der Platten 22 und 23 die Tangentialgeschwindigkeit ändern. Werden
diese Platten der Außenwand genähert, dann wird die Tangentialgeschwindigkeit vergrößert, während
die kritische Teilchengröße, die als Abgrenzung zwischen den Fraktionen ausgewählt wird, kleiner
wird. Natürlich schließt eine Änderung von h0 eine
proportionale Änderung bei allen Radien ein und macht daher den Einbau neuer Begrenzungsglieder
nötig.
Ein Vorteil der Erfindung wurde bisher noch nicht erwähnt. Wie Fig. 1 zeigt, nimmt der Abstand
zwischen jedem der Begrenzungsglieder 17 und 18 und der Mittelebene vom Umfang der
Trennzone zum Mittelpunkt hin ab. Daher hat das einströmende Medium einegeringe Geschwindigkeitskomponente
in Richtung auf die Mittelebene. Infolgedessen
wirkt auf die suspendierten Teilchen eine zusätzliche Kraft, die sie zur Mittelebene hin und
damit von den Wänden der Trennkammer fort drängt. Tatsächlich wurde beobachtet, daß der feinverteilte,
zu klassierende Stoff bestrebt ist, sich in
einem schmalen Band auf der Mittelebene auszubreiten und die Gegend dicht an den Wänden zu
vermeiden. Das Ergebnis ist eine Verbesserung der Trennung dadurch, daß Störungen mit den Wänden
vermieden werden. Zusätzlich wird die Abnutzung der Wände verringert.
Nach dieser eingehenden Erläuterung der für die Erfindung wesentlichen Grundsätze dürfte klar
sein, daß diese Grundsätze auch durch verschiedene Abänderungen verwirklicht werden können.
In Fig. 3 ist ein vollständiges System schematisch dargestellt. Das zu trennende Gut wird aus
einem Behälter 30 durch eine Vorschubvorrichtung, z. B. eine Förderschnecke 31, die durch einen Motor
32 angetrieben wird, in ein Zuführungsrohr 33 geführt, das in die Trennzone 13 zwischen deren
Enden eingeführt ist. Der obere Begrenzungsteil iya der Trennzone ruht auf einer umgebenden
Wand 34, während der untere Begrenzungsteil i8a
einen Mittelzapfen i86 aufweist, der nach oben in
ein Auslaßrohr 35 ragt und über einem Ansatz einen Teil geringeren Durchmessers hat, der an
einem zylindrischen Träger 36 z. B. durch Löten oder mittels Schrauben befestigt ist. Der Träger
36 ruht auf einem Teil des oberen Begrenzungsgliedes iya. Die verschiedenen Teile sind mechanisch
miteinander verbunden, z. B. durch Löten oder mittels Schrauben. Ein Gebläse 37 ist mit
einem Sammler 38 der Zyklonbauart und mit einer Leitung 39 verbunden, die zum Auslaßrohr 35
führt.
Saugwirkung wird durch im zylindrischen Träger 36 vorgesehene öffnungen 36° auf die Trennzone
13 ausgeübt. Unter dem Einfluß dieser Saugwirkung fließt Luft durch einen Einlaß 40, durch
ein Filter 41, ein Verteilerrohr 42 und nach unten durch Leitungen 43. Diese Leitungen sind, wie
Fig. 3 zeigt, in der Umfangsrichtung der Vorrichtung ununterbrochen und an den Flanschen 45 und
46 miteinander verbunden. Der untere konische Teil 47 der Vorrichtung endigt nahe der Spitze in
einem Gewindeteil 48, durch den er mit einem Behälter 49, der zur Aufnahme des Gutes dient, verbunden
ist. Für Trennvorrichtungen verhältnismäßig geringer Größe kann der Behälter 49 aus
Glas oder Metall bestehen.
Die Einführung des zur Zuführung des Gutes dienenden Rohres 33 zwischen der äußeren und der
inneren Grenzfläche der Trennzone ist deshalb vorteilhaft, weil alle eintretenden Teilchen sofort
den einander entgegenwirkenden Kräften unterworfen werden. Alle Teilchen müssen einen wesentlichen
Teil (nach Fig. 3 wenigstens- die Hälfte) der Trennzone durchlaufen, und während dieses Durchganges
trennen die einander entgegenwirkenden Kräfte die Teilchen nach ihrer Größe. Dadurch
wird das Bestreben der größeren Teilchen, die kleineren Teilchen mit sich zu führen, verringert. Aus
diesem Grunde wird die Ausführungsform der Fig. 3 gegenüber der Zuführung des Gutes am Umfang
der Trennzone nach Fig. 1 bevorzugt. Die Ausführungsform der Fig. 3 hat den weiteren Vorteil,
daß die Teilchen dort in den Wirbelfluß eingeführt werden, wo sie schnell in der umlaufenden
Luftmasse suspendiert werden.
Der Sammler 38 kann außer als Zyklon auch z. B. als Beutelfilter zum Abscheiden der leichteren
Teilchen aus der Luft, in der sie suspendiert sind, ausgeführt sein. Zum Auffangen der die kleineren
Teilchen enthaltenden Fraktion ist ein Behälter 50 vorgesehen.
Sind die Innenflächen der Begrenzungsglieder 17" und 18° parabolisch, wobei die Fortsetzung
ihrer Wandflächen sich an einer gemeinsamen Stelle in der Mitte der Trennzone schneiden, zeigt
sich, daß Kreise, die durch diese Stelle und durch dieselben Außenbegrenzungen der Oberflächen der
Teile ija und i8ffi verlaufen, der Parabelgestalt sehr
nahekommen. In der Praxis hat sich herausgestellt,, daß der erwähnte Kreis der Umdrehungsgestalt
genügt. Werden gerade Linien gezogen, die entlang solchen Parabeln oder Umdrehungskreisen
im allgemeinen symmetrisch sind, dann wird die Abweichung von der Parabelgestalt nicht übermäßig
sein, und es hat sich in der Praxis gezeigt, daß auch hierbei eine zufriedenstellende Einordnung
und Trennung der Teilchen oberhalb und unterhalb einer ausgewählten kritischen Größe
eintritt. Daher sind in Fig. 3 die Oberflächen als Umdrehungsflächen dargestellt, die durch gerade
Linien erzeugt sind. Nach Fig. 3 liegt der Scheitel der Kegelfläche des Begrenzungsgliedes i8a oberhalb
des Scheitels der Kegelfläche des Gliedes 17°,
was darauf zurückzuführen ist, daß die Erzeugende jeder Oberfläche in der erwähnten Weise mit Rücksieht
auf die Parabeln ausgewählt ist.
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 werden Leitflächen 51, deren gekrümmter Verlauf aus
Fig. 5 zu ersehen ist, verwendet, um die Luft für den tangentialen Zufluß in die Trennzone 13 zu
leiten. Werden getrennte Rohre verwendet, so können ihre Enden tangential in die Zone einmünden,
um den Wirbelfluß zu erzeugen.
Bei der Ausführungeform der Fig. 4 sind die Oberflächen ijd und i8<* der Begrenzungsglieder
i7c und i8c als Umdrehunigsflächen. dargestellt, die
durch eine kreisförmige Linie erzeugt sind mit solchem Radius, daß sich die Verlängerungen
dieser Oberflächen in der Mitte der "Vorrichtung schneiden würden. Wie erwähnt, können diese
Oberflächen parabolisch gestaltet sein. Das untere Begrenzungsglied i8c kann an einem Mittelzapfen
yo durch eine Mutter 71 abnehmbar befestigt sein,
während das obere Begrenzungsglied iyc auf einen
zylinderförmigen Teil 72 aufgeschraubt ist, der seinerseits an einem Zylinder 73 befestigt ist, in
den der Zapfen 70 eingeschraubt ist. Der Zylinder 73 hat mehrere Auslaßöffnungen 70" zum Durchtreten
der feineren Fraktion in die Auslaßleitung 74, die auf einen Ring 75 aufgeschraubt ist.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 4 kann an Stelle der Ausführungsform nach den übrigen
Figuren verwendet werden. Sie ist eine zufriedenstellende Durchbildung der die Trennzone 13
bildenden Teile. Bei Verwendung dieser Ausführungsform in einer Anlage nach Fig. 3 erstreckt
sich die Trennzone vom Umfang der Begrenzungsglieder ijc und i8c bis zu den Mittelteilen oder
über den ganzen Bereich, in dem der Querschnitt des Fließkanals abnimmt. Dadurch, daß man eine
Trennzone beträchtlicher radialer Ausdehnung vorsieht, werden die durch mehrere öffnungen oder
Schlitze ije eintretenden Teilchen sofort im
Medium suspendiert, und es wirken auf sie sofort sowohl die Fliehkraft als auch die Gegenkraft des
ίο Mediums ein.
Nach diesen Erklärungen der Grundsätze der Erfindung dürfte klar sein, daß die Erfindung mit
Vorrichtungen jeder gewünschten Größe ausführbar ist, je nach dem Umfang des zu behandelnden Gutes
und je nach der gewünschten radialen Ausdehnung der Trennzone.
Beispielsweise kann, ohne daß dadurch eine Einengung des Erfindungsgedankens beabsichtigt ist,
der Radius von der Drehachse bis zur äußeren Begrenzung der Trennzone etwa 10 cm betragen. Der
Radius bis zur inneren Begrenzung war dabei etwa 5 cm. Bei dieser Ausführung war die Trennzone
durch die konischen Oberflächen nach Fig. 3 gebildet. Der paraxiale Abstand zwischen den einander
gegenüberliegenden konischen Oberflächen war an der inneren Begrenzung etwa 6 mm und an
der äußeren Begrenzung der Trennzone etwa 25 mm. Der Ausdruck paraxial bedeutet den Abstand
zwischen den einander gegenüberliegenden Oberflächen, gemessen auf einer Linie, die parallel
zur Drehachse verläuft. Bei dieser Ausführung war die eingeführte Luftmenge etwa I1Za m3 (50 Kubikfuß)
je Minute. Die tangentiale Luftgeechwindigkeit am äußeren Radius betrug etwa 4V2 m/sec.
Bei einer Teilchendichte von ungefähr 3, was z. B. für Magnesit zutrifft, wurde das Gut in zwei Fraktionen
oberhalb und unterhalb 30 μ Korngröße getrennt.
Durch Vergrößern oder Verkleinern der tangentialen Luftgeschwindigkeit, z. B. durch Neigen der
Platten 51, wird die Trennung in Teilchen durchgeführt, die entweder größer oder kleiner sind als
30 μ.
Bei dieser Erläuterung der Erfindung wurden die einander gegenüberliegenden Begrenzungsflächen der Trennzone entweder als konisch oder als
parabolisch oder als kugelförmig bezeichnet. Weiter wurde gesagt, daß kreisförmige und gerade Erzeugende
praktisch genügende Annäherungen an Parabeln ergeben. Es ist klar, daß die einander
gegenüberliegenden Oberflächen im Bereich der ganzen Trennzone verschiedene Gestalt haben
können. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sollten die paraxialen Abstände in
verschiedenen radialen Entfernungen r im Bereich der ganzen Trennzone nicht wesentlich die Werte
überschreiten, die durch die folgende Gleichung für die paraxialen Abstände h bestimmt sind:
— r{) + α {ro —
iu—n)
(10)
Hierin ist b der paraxiale Abstand an der äußeren Begrenzung der Trennzone, α der paraxiale Abstand
an der inneren Begrenzung der Trennzone, der stets kleiner als b ist, r,- der Radius der inneren
Begrenzung der Trennzone, r0 der Radius der äußeren Begrenzung der Trennzone.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sollten die Werte h nicht wesentlich geringer
sein als die durch die folgende Gleichung bestimmten Werte:
h=
Daher können die einander gegenüberliegenden Oberflächen jede Gestalt haben, die zwischen den
durch die Gleichungen (10) und (11) festgelegten
Grenzen liegt, wobei die paraxialen Abstände für Teilchen einer gegebenen Größe eine stetig wachsende
Gegenkraft erzeugen, die in der Trennzone eine entgegengesetzt wirkende, stetig wachsende
Fliehkraft ausgleicht, wodurch in wirksamer Weise eine feinverteilte Mischung in eine grobe und in
eine feine Fraktion getrennt und geordnet wird.
Außerdem ist, was aus Gleichung (7) folgt, die Breite h der Trennzone, d. h. der paraxiale Abstand
der einander gegenüberliegenden Oberflächen, in einem radialen Abstand r proportional
r2. Infolgedessen ist der paraxiale Abstand α bei r,-proportional
r;2 und der paraxiale Abstand b bei
r0 proportional r0 2. Daraus folgt, daß dieser Abstand
der einander gegenüberliegenden Oberflächen auch die folgende Gleichung erfüllen muß:
a
J
2 ■
(12)
Claims (16)
1. Verfahren zum Klassieren einer Mischung von Teilchen, die in einem flüssigen oder gasförmigen
Mittel durch einen spiralförmigen Wirbelfluß geführt werden, dadurch gekenn- tio
zeichnet, daß die Flüssigkeit oder das Gas tangential in eine zylindrische Trennzone mit
Begrenzungswänden eingeführt wird, die sich vom Umfang zur Mitte der Zone hin einander
nähern, so daß die auf die in der Flüssigkeit oder in dem Gas befindlichen Teilchen ausgewählter
kritischer Größe einwirkende Zentripetalkraft mindestens in einem Teil der Trennzone
durch die auf die Teilchen wirkende Zentrifugalkraft wirksam ausgeglichen wird, wobei das flüssige Mittel oder das Gas mit den
in ihm verbleibenden Teilchen aus der Mitte der Zone und die abgetrennten Teilchen am
Umfang der Zone abgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß aus der Mitte der Trennzone
die Flüssigkeit oder das Gas mit dem suspendierten Anteil der Teilchenmischung abgeführt
wird, der vorwiegend Teilchen enthält, die kleiner sind als eine ausgewählte kritische
Größe, und daß am Umfang der Trennzone beim Trennen aus der Suspension die Teilchen
abgeführt werden, die vorwiegend größer sind als die kritische Größe.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchenmischung
in die umlaufende Flüssigkeit oder das Gas an einer zwischen der inneren und der
äußeren Begrenzung der Zone liegenden Stelle eingeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das flüssige Mittel oder das Gas in Drehbewegung versetzt wird, ehe es in die Trennzone
eingeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die kritische Trenngröße durch Änderung der Verfahrensfaktoren bestimmt wird, beispielsweise
die kritische Teilchengröße erhöht wird durch Vergrößerung der Menge des flüssigen
Mittels oder des Gases oder vermindert wird durch Erhöhung der Tangentialgeschwindigkeit
des flüssigen Mittels oder Gases oder durch Erhöhung des Abstandes der Begrenzungswände
der Trennzone.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Träger der Teilchen Luft verwendet wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
ein etwa zylindrisches Gehäuse (10) mit einem oder mehreren Einlassen (11, 12) für die Flüssigkeit
oder das Gas in der vollen zylindrischen Gehäusewand, welche quer liegende Begrenzungswände
(17, 18) einschließt, die sich von der zylindrischen Wand nach der Mitte des
Gehäuses einander nähern und von denen die eine Begrenzungswand eine in der Mittelachse
des Gehäuses angeordnete Auslaßöffnung (16) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnung (11, 12)
sich tangential in das Gehäuse öffnet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswände des Gehäuses durch zwei kreisförmige,
koaxial zueinander liegende Scheiben (17", i8a)
gebildet sind, die sich nach innen in Richtung auf ihre Mittelpunkte einander nähern, und daß
mindestens eine Einlaßöffnung (33) für die Teilchenmischung durch eine dieser Scheiben
(17s) zwischen deren Mittelpunkt und Umfang
verläuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (33) für die
Teilchenmischung etwa in der Mitte zwischen der inneren und der äußeren Begrenzung der
Scheiben (17s, ΐ8α) so liegt, daß alle Teilchen
wenigstens die Hälfte der radialen Ausdehnung der Scheiben durchlaufen.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 10,
durch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswände oder Scheiben (17s, ΐ8β) Umdrehungsparaboloide
oder diesen im wesentlichen gleichwertige Kugelflächen oder kegelstumpfförmig sind.
12. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der paraxiale Abstand zwischen den Innenflächen der Begrenzungswände oder Scheiben
an den inneren und äußeren Grenzen derselben den Wert
hat, wobei α der paraxiale Abstand an der inneren radialen Begrenzung rx der Trennzone,
b, stets größer als h, der paraxiale Abstand an der äußeren radialen Begrenzung ra der Trennzone
ist (Fig. i).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die paraxialen Abstände Ji zwischen den Innenflächen der Begrenzungswände oder Scheiben bei radialen Abständen r
die sich aus folgender Gleichung ergebenden Werte nicht wesentlich überschreiten
und die Werte der folgenden Gleichung nicht wesentlich unterschreiten
h =
α (r0 2 —
worin α der paraxiale Abstand an der inneren radialen Begrenzung T1 der Trennzone, b, stets
größer als α, der paraxiale Abstand an der äußeren radialen Begrenzung r0 der Begrenzungszone
ist (Fig. 1).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Begrenzungswände oder Scheiben (17", i8a) Umdrehungsparaboloide
oder diesen im wesentlichen gleichwertige Kugelflächen sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Begrenzungswände oder Scheiben (i7ß, i8a) etwa die Form von
Kegelstumpfmantelflächen haben.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, gekennzeichnet durch eine ringförmige
Auslaßöffnung (24) durch eine der Begrenzungswände oder Scheiben konzentrisch mit
und neben der zylindrischen Wand des Gehäuses.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 9579 12.54
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