DE921200C - Spannzange zum Spannen von Baendern - Google Patents

Spannzange zum Spannen von Baendern

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DE921200C
DE921200C DEST6280A DEST006280A DE921200C DE 921200 C DE921200 C DE 921200C DE ST6280 A DEST6280 A DE ST6280A DE ST006280 A DEST006280 A DE ST006280A DE 921200 C DE921200 C DE 921200C
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DE
Germany
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tensioning
collet
rocker arm
strap
spring
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Expired
Application number
DEST6280A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Steiner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/02Applying and securing binding material around articles or groups of articles, e.g. using strings, wires, strips, bands or tapes
    • B65B13/025Hand-held tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Es gibt Spannzangen zum Spannen von Metallbändern für Kistenumhüllungen, die nach dem Scherenprinzip arbeiten, wobei das Band geradlinig fortbewegt und das auslaufende Ende meistens deformiert wird.
  • Zum Zusammenziehen von Blechmänteln z. B. zur Rohrschweißung oder der Ummantelung für Stopfisolation soll jedoch das verwendete Band möglichst oft wieder verwendet werden.
  • Mit den bekannten Spannzangen wird das Spannen des Bandes durch ein scharfgezahntes Zahnrad mit Ratschenantrieb bewerkstelligt, das mit Federkraft auf das Spannband aufgedrückt wird.
  • Der Nachteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß die Vorrichtung nur betriebssicher ist, wenn die Zähne in einwandfreiem Zustand sind. Das dauernde Verletzen der Bandoberfläche setzt die Lebensdauer des Spannbandes erheblich herab.
  • Zur Ausschaltung dieser Mängel wurde das nachfolgend beschriebene Werkzeug entwickelt, bei dem ein Verletzen der Bandoberfläche vermieden ist und dessen Betriebssicherheit auch nach jahrelangem Gebrauch durch den natürlichen Verschleiß der Einzelteile nicht beeinträchtigt wird.
  • Dies geschieht dadurch, daß die Bewegung eines Zangengriffteiles durch ein Gelenk bei lentsprechendem Hebelverhältnis auf einen Klemmhebel übertragen wird, der an einen Schwinghebel mit Klemmfuß angreift, so daß bei üblichem Zangendruck der Klemmhebel das Spannband auf dem Klemmfuß des Schwinghebels unverrückbar festklemmt und mitsamt dem festgeklemmten Spannband bis zur Gehäusewand ausschwingt.
  • Die Spannzange nach der Erfindung ist in Fig. 1 und Fig. 2 mit abgenommenem Deckel dargestellt.
  • In den Zeichnungen ist a der obere Zangengriffteil mit Gehäuseteil und Fuß b. Der untere Zangenschenkel c dreht sich um den Blolzend. An deren Verlängerung e des Zangenschenkels c ist das Gelenk g gelagert. Eine Öse am Zangenschenkel c dient zum Einhängen der Zugfeder f. In dem anderen Ende des Gelenkes g ist der Klemmhebel h angelienkt, dessen entgegengesetzte Seite an dem Schwinghebel 1 mit Klemmfuß k angelenkt ist. Der Scbwiughebeli wird durch die Feder q von der Gehäusewand abgedrückt, damit sich der Klemmhebel h beim Nachlassen des Druckes des unteren Zangenschenkels rasch löst. Schließlich ist noch ein Sperrnocken vorhanden, der durch die Feder m an das Spannband p angedrückt wird und den Zweck hat, ein Nachlassen des gespannten Spannbandes zu verhindern.
  • Nach Beendigung des Spannprozesses wird das Spannband durch Niederdrücken des am Sperrnocken sitzenden Hebels n frei. Der zusammenzuspanende Isoliermantel ist , während r der Haltering für den Isoliermantel ist.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das eine Ende des Spannbandes p wird über den Fußteil b des Gehäuses a gelegt und nach unten umgebogen, wonach es um den zusammenzuspannenden Mantel o umgelegt werden kann. Das freie Ende des Spannbandes p wird um den Isoliermantel 1 geschlungen und über seinen auf dem Fuß b ruhenden Anfang, nach Niederdrücken des Hebels , durch den Schwinghebel i geführt. Dies läßt sich leicht bewerkstelligen, da zwischen dem Klemmfuß k und dem Klemmhebel h genügend Zwischenraum ist.
  • Wird nun die Zange zusammengedrückt, so bewiegt sich der Schenkelteil e des unteren Zangenarmes c nach unten und überträgt diese Bewegung durch das Gelenk g auf den Klemmhebel h, bis dieser das Spaunband p auf dem Fuß k des Schwinghebels i festklemmt, der mitsamt dem festgekiemmten Spannband nach links ausschwingt, bis er an der Gehäusewand a anliegt, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • Wird der Zangenarm c freigelassen, so löst sich zunächst der Klemmhebel h und gibt das Spannband frei, so daß der Schwinghebel t seine Erstlage wieder einnehmen kann. Der Sperrnocken l verhindert lein Nachlassen des Spannbandes.
  • Dieses Spannen und Nachlassen wird nun so lange wiederholt, bis der Blechmantel die gewollte Lage erreicht hat.
  • Ist der Spannprozeß beendet, so wird der Zangenschenkel c angezogen und der Hebel n niedergedrückt, wodurch das Spannband zur Wiederverwendung frei wird.
  • Die wirtschaftlichen Vorteile der Erfindung sind lange Lebensdauer des Werkzeuges, große Betriebssicherheit, hohe Leistungsfähigkeit und weitgehende Schonung des Spannbandes.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Spannzange zum Spannen von Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigen eines Zangengriffteils (c) über ein Gelenk (g) und durch einen Klemmhebel (h) das Spannband (p) auf dem Sockel (k) eines Schwinghebels (i) festklemmbar ist, der auf Grund der gletrieblichen Anlenkung das Band spannt, während gleichzeitig durch eine federbelastete Nockensperre (l) ein Nachlassen des Spannbandes verhindert ist.
  2. 2. Spannzange nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen Führungsansatz am Zangenfuß (b), um den das Spannbandende so umlegbar ist, daß les durch den Spanndruck festgeklemmt und in seiner Lage festgehalten wird.
  3. 3. Spannzange nach den Ansprüchen I und 2, gekeanzeichnet durch eine am Schwinghebel angreifende Spannfeder (q), um das Lösen der Klemmung des Spannbandes bei der Rückwärtsbewegung des Schwinghebels zu beschleunigen.
  4. 4. Spannzange nach den Ansprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch eine federbelastete Nockensperre mit Hebelausiösung (n).
DEST6280A 1953-04-22 1953-04-22 Spannzange zum Spannen von Baendern Expired DE921200C (de)

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DEST6280A DE921200C (de) 1953-04-22 1953-04-22 Spannzange zum Spannen von Baendern

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DE921200C true DE921200C (de) 1954-12-09

Family

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DEST6280A Expired DE921200C (de) 1953-04-22 1953-04-22 Spannzange zum Spannen von Baendern

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DE (1) DE921200C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3346755A1 (de) * 1983-12-23 1985-07-18 Eisen- Und Drahtwerk Erlau Ag, 7080 Aalen Ratsche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3346755A1 (de) * 1983-12-23 1985-07-18 Eisen- Und Drahtwerk Erlau Ag, 7080 Aalen Ratsche

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