DE920360C - Duesenzentrifuge - Google Patents
DuesenzentrifugeInfo
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- DE920360C DE920360C DEA16861A DEA0016861A DE920360C DE 920360 C DE920360 C DE 920360C DE A16861 A DEA16861 A DE A16861A DE A0016861 A DEA0016861 A DE A0016861A DE 920360 C DE920360 C DE 920360C
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Links
- 239000010802 sludge Substances 0.000 claims description 11
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/10—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
- B04B1/12—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with continuous discharge
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Die Erfindung berieht sich auf Düsenzentrifugen, in denen der durch die Düsen ausgetragene Schlamm
zu den Eintrittsöfrnungen der Düsen zurückgeleitet werden kann und in deren Trommel Rohre lose
eingesetzt sind, die den im Umlauf zurückgeleiteten Schlamm aus der Trommelmitte zu den Düsen
führen.
Bei Zentrifugen dieser Bauart werden die erwähnten Rohre in manchen Fällen durch Schlamm
ίο verstopft. Außerdem verursacht Schlamm von bestimmter
Art Abnutzungen der Rohre an gewissen Stellen. Wenn Nahrungsmittel oder anderes der
Fäulnis ausgesetztes Gut in den Zentrifugen behandelt wird, müssen die Rohre häufig gereinigt
werden.
Zum leichteren Herausnehmen zwecks Reinigung oder Auswechslung setzt man die Rohre zweckmäßig
lose in die Trommel ein, so daß ihr Herausnehmen nicht erst lästige Arbeit, wie z. B. Loslöten,
erfordert, um sie herausnehmbar zu machen. In bekannten Schleudern der in Rede stehenden
Bauart sind <dfe Rohre derart in der Trommel angeordnet,
dlaß man zuerst den ganzen Trommelkörper
aus dem Rahmen herausheben, ihn dann mit der Oberseite nach unten wenden, eine in
seinem Mittelteil eingeschrauibte Bodenplatte herausschrauben
und schließlich die Rohre durch die nach dem Entfernen der Bodenplatte, entstandene
Öffnung herausziehen muß.
Das Anheben und Wenden des Trommelkörpers ist eine schwere, lästige und zedtrauibendle Arbeit,
deren Vermeidung anzustreben ist. Bed der Zentrifuge nach der Erfindung ist es ein leichtes, die
Rohre aus der Trommel herauszunehmen, ohne letztere aus dem Rahmen heben zu müssen. Die
wesentlichen Merkmale der Zentrifuge bestehen
darin, 'daß die Rohre lose im Trommelboden angeordnet
und gegen Verschiebung nach dem Trommelumfang gesichert sind, daß Oberhalb der
Rohre eine Haube angeordnet ist, die den zurückgeleiteten, der Trommel zugeführten Schlamm
daran hindert, auf irgendeinem anderen Wege als durch 'die Rohre zu strömen, und daß diese Haube
sowie andere, oberhalb von ihr angeordnete Teile der Trommel, wie der Verteiler, die Teller und die
ίο Trommelhaube, frei aus der Trommel herausgehoben,
werden können, nachdem lediglich ihr VerscMußring abgeschraubt worden ist.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung sind nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels
erläutert, das in der Zeichnung im senkrechten Axialschnitt durch eine Schleudertrommel
dargestellt ist, und zwar in
Fig. ι im Geaamtschnitt und in Fig. 2 in einem Teilschnitt in größerem Maßstab.
Im der Zeichnung bedeutet 1 den Trommelkörper
mit den Düsen i", 2 den Trommelboden, 3 die
Trommelhaube, 4 den Verschlußring, der die Haube 3 und dien Trommelkörpier 1 zusammenhält,
5 das Einlaßrohr für die Schleuder flüssigkeit, 6 das
Einlaßrohr für den im Umlauf zurückgeleiteten, Schlamm, 7 die oberhalb dier Rohre 8 angeordnete
Haube zur Sicherung dafür, daß der zurückgeleitete Schlamm den. Rohren 8 zugeführt wird, 9 den Verteiler
und 10 den Tellersatz.
Die Teilte 3, 7, 9 und 10 kommen frei hochgehoben
werden, nachdem der Verschlußring 4 abgeschraubt worden ist. Dar Tnommelboden 2 trägt
einen nach oben vorspringenden Ri'ngflansch 11,
der konzentrisch zur Trommieüachse liegt und längs
seines Umfianges für jedes Rohr 8 mit einer Bohrung 12 versehen ist. Das innere Ende jedes Rohres
ist 'durch die Bohrung 12 hindurchgesteckt und liegt hier mit einem Flansch 13 an der Kante der
Bohrung 12 an, wodurch die Rohre an 'einer Verschiebung
nach dem Trommelunifang zu gehindert sind.
Da die iRohre 8, wie aus. der Zeichnung hervorgeht,
gebogen: sind, und zwar (von innen nach außen gerechnet) zuerst abwärts nach dem Trommelboden
und danin aufwärts nach den Düsen ια in der
Trommelwand hin, haben sie zwei Biegestellen 14 und 15; sie müssen deshalb gegen Verdrehen gesichert
werden. Dies wird dadurch erzielt, daß der Umfang der Rohrflansche 13 eckig, z.B. als Vierkant,
gestaltet ist und in eine entsprechend geformte
Ausnehmung im Flansch 11 des Trommelbodenis
2 formschlüssig eingreift.
Aus Fertigungsgrülnden ist es liatsam, den den
Flansch 11 tragenden Bodenteil als getrenntes Werkstück 16 auszubilden, 'das auf einen aus dem
Trommelboden hervorragenden Nabenteil 17 aufgeschraubt
ist.
Um dan im Umlauf zurückgeführten Schlamm, der durch das Rohr 6 in den Raum 18 unterhalb der
Haube 7 gelangt, daran zu hindern, in andere Richtungen als durch die Rohre 8 zu strömen, sind
zwischen den Rohrflanischen 13 und den Kanten der Bohrungen 12 Dichtungen 19 angeordnet. Zu demselben
Zweck ist gleichachsig zur Trommelach&e eine ringförmig© Dichtung 20 zwischen der Haube 7
und dem Flansch 11 vorgesehen.
Damit man die Rohre 8 leicht herausnehmen kann, indem man sie durch die Bohrungen 12 des
Flansches 11 hindurchzieht, ohne daran durch die
Biegestelilm 14 und 15 gehindert zu werden, ist
das Teil 16 unterhalb jedes Rohres mit einer Nut versehen. Zu demselben Zweck sind die Bohrungen
12 !entsprechend geräumig gestaltet. Zur
besseren Abdichtung der Verbindung zwischen den Rohrflanschen und den Kanten der Bohrungen trägt
das innere Ende jedes Rohres ein Futter 22 mit
einem Außendurchmesser, ,der gleich der Weite
der Bohrung ist; hierdurch wird das Spiel zwischen dem Rohr umd der Bohrung ausgefüllt.
Insgesamt erfolgt das Herausnehmen der Rohre 8
aus der Trommel in folgender Weise: Der Verschlußring 4 wird abgeschraubt und der Verteiler 9
herausgehoben, welcher dabei 'die Teller 10, die Trommelhaube 3 und den Ring 4 mitnimmt. Damit
ist die Haube 7 freigelegt und kann aus der Trommel herausgehoben werden. Schließlich werden die
Rohre 8 durch ihre Bohrungen in Richtung auf die Mitte der Trommei herausgezogen und aus ihr
herausgenommen.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Düsenzentrifugie mit Rücklauf des durch die Düsen ausgietragenen Schlammes zu den Eintrittsöffn'ungen der Düsen und mit lose in den Trommelköirper eingesetzten Rohren, die den im Umlauf zurückgeführten Schlamm aus der Trommelmitte den Düsen zuleiten, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Rohre (8) im Trommelboden (2, 16) angeordnet und gegen Verschiebung nach dem Trommelumfang gesichert sind, 'daß oberhalb der Rohre eine Haube (7) angeordnet ist, 'dies den., zurückgeleiteten, der Trommel zugeführten Schlamm daran hindert, auf einem anderen Wege als durch die Rohre (8) zu strömen, und daß die Haube (7) sowie andere, oberhalb von ihr angeordnete Teile der Trommel, wie der Verteiler (9), die Teller (10) uttid'die Trommelhaube (3), frei aus der Trommel herausgehoben werden können, nachdem der Verschlußring (4) abgeschraubt worden ist.
- 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelboden (2,1.6) einen aufwärts gerichteten, mit der Trommel glieichachsi|gien Flansch (11) trägt, der längs seines Umfanges mit Bohrungen (12) für jedes Rohr (8) verseilen, ist, durch welche das innere iao Ende der Rohre hindurchgesteckt ist, und daß das innere Ende jedes Rohres (8) einen Flansch (13) als Anlage gegen die Kanten der Bohrungen und zur Festlegung des Rohres gegen Verschiebung nach dem Trommelumfang trägt.
- 3· Zentrifuge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichniet, daß zwischen dem Flansch (13) jedes Rohres und den Kanten der zugehörigen Bohrung (12) eine Scheibe (19) angeordnet ist.
- 4. Zentrifuge nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Flansch. (11) tragende Bodenteil der Trommel als getrenntes Werkstück (16) ausgebildet und auf dem Trommelboden. (2) beispielsweise durch Verschraubung auf einer Nabe (17) des Bodens befestigt ist.
- 5. Zentrifuge nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelboden (2, 16) für die gebogen ausgeführten Rohre mit Vertiefungen (21) zum leichteren Herausnehmen der Rohre aus ihnen Bohrungen (12) ohne Behinderung durch die Rohrbiegungen (14, 15) verseben ist und die Bohrungen (12) entsprechend geräumig gestaltet sind.
- 6. Zentrifuge nach Anspruch 5, dadurch ge- ao kennzeichnet, daß das innere Ende jedes Rohres(8) mit einem Futter (22) von einem Außendurchmesser versehen ist, der gleich der Weite der Bohrung (12) ist.
- 7. Zentrifuge nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Rohre (8) gegen Verdrehung gesichert sind.
- 8. Zentrifuge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Flansches (13) jedes Rohres vieieckig gestaltet ist und formschlüssig in 'eine Ausnehmung· des Flansches (11) am Trommelboden! (2, 16) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9568 11.54
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE707208X | 1951-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE920360C true DE920360C (de) | 1954-11-18 |
Family
ID=20315624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA16861A Expired DE920360C (de) | 1951-11-16 | 1952-11-13 | Duesenzentrifuge |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE920360C (de) |
| FR (1) | FR1066556A (de) |
| GB (1) | GB707208A (de) |
| NL (2) | NL85952C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073398B (de) * | 1957-06-17 | 1960-01-14 | Aktiebolaget Separator, Stockholm | Düsenzentrifuge |
| US4966576A (en) * | 1986-06-07 | 1990-10-30 | Westfalia Separator Ag | Continuously operating centrifuge drum |
-
0
- NL NLAANVRAGE7613178,A patent/NL173568B/xx unknown
- NL NL85952D patent/NL85952C/xx active
-
1952
- 1952-10-30 GB GB27311/52A patent/GB707208A/en not_active Expired
- 1952-11-13 DE DEA16861A patent/DE920360C/de not_active Expired
- 1952-11-14 FR FR1066556D patent/FR1066556A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073398B (de) * | 1957-06-17 | 1960-01-14 | Aktiebolaget Separator, Stockholm | Düsenzentrifuge |
| US4966576A (en) * | 1986-06-07 | 1990-10-30 | Westfalia Separator Ag | Continuously operating centrifuge drum |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL85952C (de) | |
| GB707208A (en) | 1954-04-14 |
| NL173568B (nl) | |
| FR1066556A (fr) | 1954-06-08 |
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