DE91552C - - Google Patents
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- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/22—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
umlaufenden Feldmagneten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1896 ab.
Die Erfindung bezweckt, den Nutzeffect der Dynamo zu erhöhen, und zwar wird dies
nach Ansicht des Erfinders dadurch erreicht, dafs der Strom der Erregermaschine gleichzeitig
dazu benutzt wird, die Feldmagnete in Drehung \zu versetzen, während der aus
24 hinter einander geschalteten Spulen bestehende Anker feststeht. Es bedarf somit
keines Stromsammlers zur Abnahme des hochgespannten Wechselstromes. Die Maschine ist
in folgender Weise aufgebaut.
Die zweimal 12 Feldmagnete α α1 sind auf
den zwei Radkränzen b b1 mit nach innen gerichteten
Polen befestigt und so bewickelt, dafs abwechselnde Pole entstehen.
Zwischen den Polen steht der Spulenkranz c fest, dessen Wickelung d in Polklemmen
endigen'. Die Schaltung der Spulen ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. In der Mitte
des Ankers befindet sich das Gehäuse e, welches ein Kegelradgetriebe η enthält. Durch
dasselbe werden die beiden Feldmagnetkränze in entgegengesetzte und genau gleich schnelle
Drehung gesetzt, und zwar ist die Anordnung so gewählt, dafs, wenn zwei Magnete sich
gegenüberstehen, immer eine Spule genau sich dazwischen befindet.
Die Wellen ff1 der Magnetkränze sind
einerseits in dem Gehäuse e, andererseits in den Böcken g g1 gelagert. Auf den Wellen ffl
sind die Schleifringe h mit den Bürsten i i1
und der Stromwender k mit den Bürsten lll
aufgekeilt, welcher in bekannter Weise mit einem Griff m zum Einstellen auf die neutrale
Linie zur Verhinderung zu starker Funkenbildung versehen ist. Auf der Welle f sitzt
die Antriebsriemscheibe r.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Vom positiven Pol der erregenden
Gleichstrommaschine O (Fig. 1) geht die Leitung
durch die Bürste i in den Schleifring h, dann die abwechselnd gewickelten Feldmagnete
a, von dort durch den Schleifring h1
und die Bürste z1 in den Stromwender k,
welcher bewirkt, dafs in den Magnetkranz b1 bei jeder Umdrehung die Magnete sich zwölfmal
umpolarisiren.
Der in Fig. 2 im vergröfserten Mafsstabe dargestellte Stromwender k besteht aus zwei
Ringen, welche mit je 12 isolirt in einander
greifenden Lamellen versehen sind.
Beide Ringe sind mit je einem Drahtende der Wickelung der Feldmagnete verbunden. Die
Einstellung der Bürsten I und ll ist so getroffen,
dafs die Bürste / eine Lamelle des einen Ringes berührt, während die Bürste Z1 eine Lamelle
des anderen Ringes berührt, und umgekehrt. Es findet somit im Magnetkranz b1 bei jeder
Umdrehung desselben ein zwölfmaliger Polwechsel statt. Aus dem Stromwender k geht
der Strom zurück in die negative Klemme, der Erregermaschine.
Denkt man sich nun den Spulenkranz fort und die Magnetpole auf kurze Entfernung an
einander gerückt, so wird die Maschine beim Einschicken eines Gleichstromes als Motor
laufen.
Da nun der verhältnifsmäfsig dünn gehaltene Spulenkranz, in welchem die Magnete den
Wechselstrom induciren, sich dazwischen befindet, so verrichten die Magnete eine zweifache
Leistung: sie induciren im Spulenkranz den abzuleitenden Wechselstrom und tragen
durch Einwirkung der gegenüberstehenden Magnete aal durch den Spulenkranz c hindurch zur Gegeneinanderdrehung der Magnetkrä'nze
bei und unterstützen somit die Antriebsmaschine. Um die 24 Spulen auf dem Kranz c
unterbringen zu können, können dieselben elliptisch gestaltet werden, wie in Fig. 3 angedeutet
ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:,Wechselstrommaschine mit feststehendem Anker und umlaufendem Feld, bei welcher die Erregermaschine gleichzeitig den maschinellen Antrieb des Feldes unterstützt, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Magnetkränze (b b1) mit entgegengesetzten Umdrehungsrichtungen und zwischen denselben befindlichem feststehenden Spulenkranz (Anker), welcher ein Gehäuse (e) mit Kegelrad -Wechselgetriebe (n) für die Magnetkränze (b b1) umschliefst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE91552C true DE91552C (de) |
Family
ID=363169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT91552D Active DE91552C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE91552C (de) |
-
0
- DE DENDAT91552D patent/DE91552C/de active Active
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