DE91306C - - Google Patents

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DE91306C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Die Erfindung betrifft einen selbstschliefsenden Wasserleitungshahn mit Vorrichtung zur Verhütung des Rückschlags; dieser Hahn kann aufserdem mit einer besonderen Absperrvorrichtung und einem Wasserfilter ausgerüstet sein, welche Anordnungen jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind.
Die Zeichnung stellt den Wasserleitungshahn in Fig. ι im Längenschnitt dar; Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen einzelne Theile desselben.
Das Wasser tritt aus der Rohrleitung in das Rohrstück A, durchläuft den hier mit Absperrventil D versehenen Körper C und gelangt entweder in den Filter S oder in den eigentlichen ohne Rückschlag schliefsenden Hahn E. Dieser ist vorn durch einen abnehmbaren Deckel g verschlossen, durch diesen und eine im Innern festsitzende Führungsscheibe g1 geht eine Spindel H hindurch, die aufsen einen Druckknopf h und am inneren Ende einen Wasserstautrichter h1 trägt. Zwischen dem Deckel g und der Scheibe g1 ist auf der Spindel H einte Scheibe P befestigt, die beim Einwärtsdrücken der Spindel den ring- oder cylinderförmigen Gummikörper Q zusammendrückt, welcher die in selbstschliefsenden Hähnen gebräuchliche Metallfeder ersetzt und die Spindel selbstthätig nach aufsen hin behufs Schliefsung des Hahnes zurückbevvegt, wenn der Druck auf den Knopf h nachläfst.
Die selbstthätige Abschussvorrichtung des Hahnes bei der durch den Wasserdruck gegen den Trichter h1 bewirkten Rückwärtsbewegung der Spindel H ist eine doppelte. Einestheils erfolgt der Abschlufs durch den auf der Spindel H sitzenden Gummikegel J, der den in der Scheibe R befindlichen konischen Sitz ausfüllt und sperrt, anderntheils durch die auf einem Schraubengang der Spindel H lose aufsitzende Scheibe O (Fig. 3), welche zwischen zwei im Rohr des Hahnes befestigten, mit je einem Ausschnitt versehenen Scheiben m und N (Fig. 2 und 4) sich befindet. Die Spindel H wird geradlinig ohne Drehung hin- und zurückgeschoben; bei ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung ertheilt sie der auf ihrem sehr steilen Gewinde mit einem Muttergewinde sitzenden Scheibe O eine Theildrehung derart, dafs, wenn die Spindel H voll hineingedrückt ist, der Ausschnitt der Scheibe O mit dem Ausschnitt der Scheibe ΛΓ zusammenfällt und das Wasser durchläfst, bei voller Zurückbewegung der Spindel H jedoch der Ausschnitt der Scheibe m durch die volle Hälfte der Scheibe O verdeckt und gesperrt wird. Durch die allmälige Drehung der Scheibe O vollzieht sich die Oeffnung wie der Wiederverschlufs des Hahnes nicht plötzlich, sondern langsam und allmälig.
Die Vorrichtung zur Verhütung des Rückschlags im Hahn besteht aus dem auf der Spindel H befestigten Hohlkegel K, welcher durchlocht ist und dem der Gummikegel J als Widerlager dient, und aus dem sich an die Scheibe m anschliefsenden, in den Hohlkegel K einpassenden Kegel M.
Bei geöffnetem Hahn ist das denselben durchströmende Wasser gezwungen, sich durch die Löcher im Kegel K durchzupressen, um in den erweiterten Raum vor dem Ventilsitz R zu gelangen, wodurch der Durchflufs verlangsamt wird. Ebenso wird auch beim
Schliefsen des Hahnes die Bewegung verlangsamt und der Rückschlag vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Unter dem Einflufs des Wasserdruckes und eines ebenfalls auf Schlufs wirkenden Gummibuffers selbstschliefsender Wasserleitungshahn, dadurch gekennzeichnet, dafs ein doppelter Abschlufs erstens durch das Gummikegelventil J und ferner durch die mit Ausschnitten versehenen Scheiben m 0 N bewirkt wird, wobei bei geradlinigem Zurückdrücken der Spindel Ή das Ventil J geöffnet und der Durchflufs des Wassers durch die Ausschnitte der Scheiben m ON dadurch ermöglicht wird, dafs die auf steilem Gewinde der Spindel H sitzende mittlere Scheibe O so weit gedreht wird, dafs die Ausschnitte der drei Scheiben sich decken.
    An dem unter i. gekennzeichneten Wasserleitungshahn eine Vorrichtung zur Verhütung des Rückschlags, bestehend aus dem auf der Ventilspindel befestigten, seitlich gelochten Trichter K und dem Einführungstrichter M.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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