DE91117C - - Google Patents

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DE91117C
DE91117C DENDAT91117D DE91117DA DE91117C DE 91117 C DE91117 C DE 91117C DE NDAT91117 D DENDAT91117 D DE NDAT91117D DE 91117D A DE91117D A DE 91117DA DE 91117 C DE91117 C DE 91117C
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/04Conserving; Storing; Packing
    • C12C3/08Solvent extracts from hops
    • C12C3/085Extraction of hops with beerwort
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Apparat zum Extrahiren von Hopfen. Es sind zwar schon Apparate zum Auslaugen und Auspressen von Hopfen mit gelochter Prefsplatte (s. Fasbender, mechanische Technologie der Bierbrauerei und Malzfabrikation, III. Bd.. S. 378 bis 379) und solche, bei welchen gleichzeitig ein wiederholtes Auspressen und Auflockern des auszulaugenden Materials mittels eines Rührwerkes stattfindet (s. Patentschrift Nr. 66564, Kl. 6), bekannt geworden. Indefs fehlt bei dem erstgenannten Apparat das zum Auflockern des Hopfens dienende Rührwerk, während der andere Apparat kein genügendes und allmälig an Intensität zu steigerndes Auspressen des Hopfens gestattet.
Der vorliegende Apparat hingegen vermeidet diese Uebelstände, indem er derart eingerichtet ist, dafs bei allmälig und in regelbarem Grade gesteigerter Auspressung ein gleichzeitiges Auflockern des Hopfens ermöglicht wird.
Diese Einrichtung allein ist es, welche bei vorliegendem Apparat unter Schutz gestellt werden soll.
In beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 einen Verticalschnitt durch solchen Hopfen-Extractionsapparat dar und Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch denselben.
Es bezeichnet a die Wandung eines Kessels, der mit zwei dicht zu verschliefsenden Deckeln bb', die mittels Ueberwurfmuttern oder dergl. gehalten werden, nebst einem gelochten Innenboden c versehen worden ist. An dem oberen Deckel b ist eine Lagerung mit Schraubenmutter vorgesehen, in der sich eine Spindel e führt, die an ihrem unteren Ende einen mit Perforationen versehenen Prefsstempel e' trägt und mittels Handrades h oder dergl. sich auf- und abbewegen läfst. In dieser Spindel e ist, mittels Stopfbüchse oder dergl. abgedichtet, eine zweite Spindel d angeordnet, die an ihrem unteren Ende ein oder mehrere Armkreuze d' trägt und die sich von Hand in der Schraubenspindel e auf- und abbewegen und zugleich dabei drehen läfst.
Am oberen Deckel b ist ein durch Hahn oder sonst zu verschliefsender Stutzen f für den Zulauf von Flüssigkeit und am unteren Deckel b' ein verschliefsbarer Stutzen g angeordnet, durch den der Ablauf der Gesammtflüssigkeit aus dem Kessel α gänzlich ermöglicht ist.
Um die Kesselwandung α herum ist ein zweiter Mantel / gelegt, der mit α einen Hohlraum bildet, und der mit einem Zulaufstutzen V und einem Ablaufstutzen i" versehen ist, um Dampf oder sonst ein geeignetes Heiz- oder Kühlmittel in diesen Hohlraum einleiten und event. Condensationsproducte ableiten zu können. Anstatt dieses Doppelmantels liefse sich auch eine Schlange in oder aufserhalb des Kessels anbringen, indessen wird davon abgesehen, weil diese das Reinigen des Kessels, besonders im Innern, etwas erschweren würde und deshalb weniger praktisch erscheint.
Weiter finden sich dann an der Kesselwandung α noch die nothwendigen Armaturstücke, wie Flüssigkeitsstandglas, Manometer und Sicherheitsventil vor, und desgleichen auch eine gewisse Anzahl von Hähnen k k' k" . . . ., mit deren Hülfe man die Extractionsflüssigkeit aus dem Kessel α aus den verschiedensten

Claims (1)

  1. Höhen, den verschiedenen Gütegraden des Extractes entsprechend, zu entnehmen vermag. m und tn' sind Oeffnungen, durch die man den Hopfen ein- und ausbringt und das Innere des Kessels zugleich zu reinigen vermag.
    Die Arbeitsweise des Apparates ist folgende: Die Spindel e nebst ihrer perforirten Platte e' wird hochgeschraubt und ein gewisses Qantum Hopfen durch Oeffnung m in den Kessel a eingebracht und m wieder verschlossen. Darauf läfst man durch Stutzen f kaltes oder event, auch vorgewärmtes Wasser oder event, auch Würze nach α bis zu einer gewissen Höhe eintreten und schliefst den Stutzen f ebenfalls ab. Nunmehr drückt man die Spindel d nebst Armkreuz d' mehrmals durch das auf bestimmter Temperatur gehaltene Flüssigkeitsgemisch hindurch und dreht die Spindel zugleich um ihre Verticalachse. Dabei werden die Hopfendolden gründlich durcheinandergerührt, mit stets neuen Flüssigkeitstheilchen in Berührung gebracht und infolge dessen ausgelaugt. Wird dann allmälig die Platte e' niedergeschraubt und die Hopfenmasse zusammengedrückt, so sammelt sich über der perforirten Platte e' zunächst das extrahirte leichtere Hopfenöl und Hopfenharz in gröfserer und reinerer Menge an und kann von dort durch den Hahn k oder k' abgelassen und in einem Behälter aufgefangen werden. Durch wiederholtes , Durcheinanderrühren, Weiterbehandeln des Hopfens, event, unter erhöhter Temperatur und durch erneutes Pressen sammeln sich immer neue bezw. andere extrahirte Stoffe an, die durch die verschiedenen Hähne k abgelassen werden.
    Der so schliefslich verbleibende Rest von Flüssigkeit kann bei event, erhöhter Temperatur und stärkerer Pressung weiter auf die Hopfenmenge zur Einwirkung gebracht werden und dieser Extractionsrest durch Stutzen g abgelassen werden.
    Pateντ-Ανsprüch:
    Apparat zum Extrahiren von Hopfen, welcher aus einem event, mit Doppelmantel (i) und perforirfem Boden (c) versehenen Behälter (a) besteht, gekennzeichnet durch eine im Innern vorgesehene, niederbewegbare Prefsplatte (e'J in Verbindung mit einem durch Stange (d) zu betätigenden Rührwerk (d'J.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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