DE911130C - Dosierschnecke, insbesondere fuer Mischmaschinen - Google Patents

Dosierschnecke, insbesondere fuer Mischmaschinen

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DE911130C
DE911130C DEA13185A DEA0013185A DE911130C DE 911130 C DE911130 C DE 911130C DE A13185 A DEA13185 A DE A13185A DE A0013185 A DEA0013185 A DE A0013185A DE 911130 C DE911130 C DE 911130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
mixing
silo
mixing machines
core
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Expired
Application number
DEA13185A
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English (en)
Inventor
Paul August
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/80Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed
    • B01F35/892Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed for solid materials, e.g. using belts, vibrations, hoppers with variable outlets or hoppers with rotating elements, e.g. screws, at their outlet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/60Mixing solids with solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Dosierschnecke, insbesondere für Mischmaschinen Es ist bereits bekannt, Mischmaschinen mit Hilfe einer Schnecke zu beschicken, welche in einem Gehäuse läuft und das Mischgut dem Mischtrog in abgemessenen Mengen zuführt. Die Fördermenge der Schnecke hängt hierbei theoretisch von der inneren Reibung des Gutes, der Drehzahl der Schnecke und dem Volumen des letzten Schneckenganges ab, den die Schnecke gefüllt hält. Sie ist aber in der Praxis auch dann kleiner als der errechnete Wert, weil sich ein Teil des Mischgutes in den Schneckengängen festzusetzen und hierdurch das wirksame Gangvolumen zu vermindern pflegt. Hierdurch entstehen natürlich unregelmäßige und auch empirisch nicht heherrschbare Schwankungen der Förderung.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil, der besonders stark bei fettigem oder ölhaltigem Fördergut auftritt, dadurch beseitigt, daß man die Schnecke mit einem feststehenden Kern ausrüstet.
  • Das Mischgut, welches sich stets zuerst in den Winkeln zwischen Kern und Schneckengängen festzusetzen versucht, wird dann von der Schnecke bei jeder Umdrehung vom Kern wieder abgestreift und hierbei durch die relative Bewegung zwischen Schnecke und Kern so locker gehalten, daß sich auch an den Wänden der Schnecke keine Krusten mehr bilden können. Natürlich wird hierbei durch die Verkleinerung der umlaufenden Flächen und die gewollte Auflockerung des Mischgutes die Förderleistung etwas geringer. Aber sie wird so konstant, daß eine wirklich einwandfreie Dosierung sichergestellt ist.
  • Durch die Erfindung wird es sogar möglich, mehrere Mischkomponenten in vorbestimmtem Mengenverhältnis mittels einer einzigen Dosierschnecke abzumessen und vorzumischen. Zu diesem Zwecke braucht man der Schnecke lediglich ein in der Förderrichtung ansteigendes Gangvolumen zu geben und dieses steigende Gangvolumen schrittweise mit den einzelnen Mischkomponenten aufzufüllen. Das Gangvolumen einer Schnecke hängt bekanntlich vom Außendurchmesser, der Steighöhe sowie der Breite und Tiefe der einzelnen Schneckengänge ab. Ein steigendes Gangvolumen läßt sich also durch wachsenden Durchmesser, wachsende Steighöhe oder sinkende Wandstärke bzw. zunehmende Tiefe der Einschnitte bzw. durch eine beliebige Kombination dieser Maßnahmen erzielen.
  • Am besten arbeitet man mit zylindrischer Mantelfläche und kegelförmigem Kern, d. h. steigender Einschnittiefe.
  • Die Zeichnung zeigt im Vertikalschnitt zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung.
  • Gemäß Fig. I läuft die bandförmige Schnecke I innerhalb des rohrförmigen Gehäuses 2, über welches links der Silo 3 gesetzt ist, aus dem das abzumessende Mischgut zufließt. Dabei umkreis die von der Welle 4 angetriebene und rechts mit dieser Welle verschweißte Schnecke den feststehenden, zylindrischen Schneckenkern 6, welcher mit der Rückwand 7 des Rohres 2 verschraubt ist. Zur Lagerung der Welle 4 dienen die Lager 5 und 5a. Das abgemessene Mischgut fällt durch die Öffnung8 in den Mischtrog g, dessen Mischvorrichtung nicht gezeichnet ist. Zur Versteifung ist die Schnecke I am linken Ende mit einem Ring ii verschweißt und mit drei, um je I200 gegeneinander versetzten Stegen 12 ausgerüstet. Benutzt man hierzu Stahlstäbe, welche mit jedem einzelnen Schneckengang verschweißt sind, so kann man die Stege I2 relativ dünn halten, so daß sie den Füllungsgrad der Schnecke nicht merklich beeinträchtigen. Um das stete Nachrutschen des Füllgutes aus dem Silo 3 sicherzustellen, kann man im Silo 3 einen Rüttler oder ein umlaufendes Stabkreuz I3 vorsehen, das über den Kettentrieb 14 von der Welle 4 mit angetrieben wird.
  • Während die Vorrichtung nach Fig. I nur eine einzige Mischkomponente abmißt, werden durch die Vorrichtung nach Fig. 2, in der gleiche Teile mit den gleichen Ziffern bezeichnet sind, zwei getrennte Mischkomponenten in vorbestimmtem Mengenverhältnis abgemessen und vorgemischt. Diesem Zwecke dient eine Schnecke 1a mit steigendem Gangvolumen. Letzteres ist dadurch erzielt, daß die Schnecke und der feststehende Schueckenkern 6a konische Gestalt besitzen. Hierdurch wird gleichzeitig die Stabilität der Schnecke Ia so erhöht, daß man die in Fig. 1 gezeichneten Stege entbehren kann, wenn das Mischgut keinen- allzu hohen Förderwiderstand leistet.
  • Der Silo 3 ist durch eine verstellbare Trennwand I5 in zwei Abteilungen 3a und 3 aufgeteilt, in welche die beiden getrennten Mischkomponenten eingefüllt werden. Unter dem Siloteil 3a füllt sich die Schnecke mit der lersten Mischkomponente, und wenn die Trennwand 15 beispielsweise so eingestellt ist, daß das Gangvolumen des letzten, unter dem Siloteil 3a befindlichen Schneckenganges 750/0 vom Gangvolumen des letzten, unter dem Siloteil 31 liegenden Ganges der Schnecke 1a besitzt, so können aus dem rechten Siloteil 3b nur noch die restlichen 25 °/o des Gesamtfördervolumens mitgenommen werden. Die beiden Komponenten der Siloteile 3a und 3 werden dann also im Verhältnis 3: I aus diesen Siloteilen entnommen und im vorgemischten Zustande dem Mischtrogg zugeführt. Dieses Abmeßverhältnis läßt sich durch eine Verschiebung der Trennwand 15 nach rechts oder links in weiten Grenzen regulieren und wird dann bei einmal gewählter Stellung der Trennwand betriebsmäßig überraschend genau eingehalten. Der Mischtrog g kann natürlich auch durch irgendeine andere Vorrichtung ersetzt werden.
  • Die Erfindung hat sich besonders für die Mischung von gebrauchtem und frischem Formsand in Gießereien bewährt. Da der gebrauchte Formsand meist etwas ölhaltig ist, pflegt er in den Winkeln von normalen Förderschnecken meist rasch Krusten zu bilden, welche die Genauigkeit der Abmessung stark beeinträchtigen. Durch Benutzung des feststehenden Kernes 6, 6a wird dieser Nachteil mit Sicherheit beseitigt und eine gleichmäßigeDosierung gewährleistet.
  • PATENTBNSPRCHE: 1. Dosiervorrichtung; insbesondere für Mischmaschinen, bestehend aus einer Schnecke, die in einem Gehäuse umläuft und aus einem Silo gefüllt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schnecke (1a, I) mit einem feststehenden Kern (6, 6a) ausgerüstet ist.

Claims (1)

  1. 2. Dosiervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die frei um den Kern (6) laufende Schnecke (1) durch Stege (I2) versteift ist (Fig. I).
    3. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (Ia) sich mit steigendem Gangvolumen um einen feststehenden konischen Kern (6a) windet (Fig. 2).
    4. Dosiervorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine verstellbare Trennwand (15) im Silo (3).
DEA13185A 1951-04-13 1951-04-13 Dosierschnecke, insbesondere fuer Mischmaschinen Expired DE911130C (de)

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DE911130C true DE911130C (de) 1954-05-10

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DEA13185A Expired DE911130C (de) 1951-04-13 1951-04-13 Dosierschnecke, insbesondere fuer Mischmaschinen

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DE (1) DE911130C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3145376A1 (de) * 1981-11-14 1983-05-26 Hans 6700 Ludwigshafen Schreier "schneckenmischer"
EP0063617A3 (de) * 1981-04-23 1983-10-12 Phillips Petroleum Company Vorrichtung zur proportionalen Beschickung von Feststoffpartikeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0063617A3 (de) * 1981-04-23 1983-10-12 Phillips Petroleum Company Vorrichtung zur proportionalen Beschickung von Feststoffpartikeln
DE3145376A1 (de) * 1981-11-14 1983-05-26 Hans 6700 Ludwigshafen Schreier "schneckenmischer"

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