DE9107C - Neuerungen an einem Kurbel-Schraubenzieher - Google Patents

Neuerungen an einem Kurbel-Schraubenzieher

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DE9107C
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crank
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screwdriver
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P. SCHNEITLER in Berlin N., Müllerstrafse 179B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B15/00Screwdrivers
    • B25B15/02Screwdrivers operated by rotating the handle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

1879.
PAUL SCHNEITLER in BERLIN. '--"^ Neuerungen an einem Kurbelschraubenzieher.
Zusatz-Patent zu No. 4720 vom 2. Juli 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. October 1879 ab. Längste Dauer: I. Juli 1893.
Beim Gebrauch des Kurbelschraubenziehers, auf welchen unter No. 4720 ein Deutsches Reichs-Patent ertheilt worden ist, haben sich folgende Uebelstände herausgestellt:
ι. liefs sich die Schraube nur so weit in das Holz einschrauben, dafs der ganze Kopf und noch ein Theil des Schaftes der Schraube draufsen blieb und durch die Brustleier vollends eingezogen werden mufste,
2. liefs sich die Schraube nicht einziehen, wenn - innerhalb des Kurbelkreises vorspringende Leisten die Umdrehung der Kurbel beschränkten.
Diese Uebelstände zu beseitigen, ist Zweck der vorliegenden Constructionen.
Fig. ι stellt einen Kurbelschraubenzieher dar, welcher aus einem Stück besteht und keinerlei bewegliche Theile besitzt.
Um eine Schraube damit einzuziehen, schiebt man die Schneide α b, von α aus beginnend, in den Schlitz des Schraubenkopfes hinein und führt das Instrument so weit, in der Richtung nach dem Griff zu, weiter vor, bis der Konus des Schraubenkopfes sich an die Seitenlappen Cd-C1(Ii, welche konisch zusammenlaufen, anlegt und die gleichfalls keilförmig sich verstärkende Schneide α b sich mit ihrer Unterkante auf den Grund des Schraubenschlitzes fest anlegt und so die Schraube festhält.
Jetzt kann durch Umdrehen der Kurbel die Schraube bis zur Linie rs eingezogen werden, und zwar wird ein Herausgleiten der Schraube aus dem Instrument durch den Umstand vermieden, dafs beim Drehen an einer Kurbel stets unwillkürlich ein radial nach aufsen gerichteter Druck auf den Griff ausgeübt wird, wodurch bei der Anordnung der Konicität beim vorliegenden Instrument die Schraube stets fest in demselben gehalten wird. Um die Schraube vollends einzuziehen, bedient man sich der an der Vorderseite des Instrumentes angebrachten Schneide c.
Das Instrument ist anwendbar für verschiedene Gröfsen von Schrauben, da sich die stärkeren Nummern näher dem Schneidenende a, die schwächeren näher dem Schneidenende b feststellen werden.
In Fig. 3 ist das Instrument derartig construirt, dafs die Schraubenzieherschneide besonders eingesetzt werden kann, welche durch zwei Niete oder Schrauben _/"/, festgehalten wird.
Um in der Nähe vorspringender Leisten Schrauben unbehindert einziehen zu können, kann der Griff g auch gekröpft angeordnet werden, Fig. 3.
Lassen die örtlichen Bedingungen eine Drehung der Kurbel, auch der hochgekröpften, in der Nähe der Schraube nicht zu, so wendet man das in Fig. 4 dargestellte Instrument an. Der Schraubenzieherschuh desselben ist genau der vorher beschriebenen Construction entsprechend, nur dafs die Kurbel in anderer Weise mit demselben verbunden ist. Die Stange A besteht entweder aus einem Stück, oder sie erhält bei B noch ein Hook'sches Universalgelenk, so dafs beim Einschrauben die Mittellinie der Schraube nicht normal zur Fläche der Kurbel zu stehen braucht, sondern in beliebigem Winkel geneigt sein kann. Bei allen diesen Constructionen hatte man zum gänzlichen Einziehen der Schraube noch ein anderes Werkzeug nöthig. Das in Fig. 5 und 6 dargestellte Werkzeug ermöglicht jedoch das gänzliche Einziehen der Schraube ohne Anwendung eines anderen Werkzeuges.
Die Art der Anwendung ist folgende: Der Theil A wird entweder in einen Handgriff eingesetzt oder in dem Maul einer Brustleier · eingespannt und in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung auf die Schraube geschoben, wobei die Schneide s in den Schlitz des Kopfes gelangt und die Seitenbacken α b sich an den Konus des Schraubenkopfes anlegen. Der Stift c hält dabei die Theile A und B fest mit einander verbunden, so dafs dieselben gleichsam ein Stück bilden und die Schraube in gleicher Weise festhalten, wie der vorher geschilderte Kurbelschraubenzieher. Durch Drehen an der Kurbel der Brustleier ohne Anwendung von Dru-ck in der Langsrich-
tung der Schraube kann man dieselbe bis in die in Fig. 6 dargestellte Stellung in das Holz hineinschraub en.
Dann zieht man den Stift c aus dem Loch O1 heraus, dreht den Theil B (den Schuh) um seinen Zapfen d, so dafs der Schraubenkopf frei wird, schiebt den Theil B nach oben, wobei der Zapfen d im Schlitz cf gleitet, dreht B um den Zapfen d wieder zurück, so dafs er in die in Fig. 6 punktirt gezeichnete Lage gelangt und steckt den Stift c nun durch das Loch C2, wodurch B in der punktirten Lage festgehalten wird.
Nunmehr wird der noch vorstehende Theil der Schraube durch die vorstehende Schneide s, jetzt jedoch unter Anwendung von Druck, in der Längsrichtung der·Schraube vollends hineingeschraubt.
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Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: .. t/l < / «^
    Konisch zulaufende Seitenlappen und konisch sich verstärkende Schneide, wodurch Schrauben von verschiedenen Dimensionen paarschlüssig mit demselben Instrument verbunden und bis zum Grunde des Schraubenschlitzes eingezogen werden können an dem unter No. P, R. 4720 patentirten Kurbelschraubenzieher.
    Anordnung der Kurbel an einer Stange, welche in gleicher Richtung. mit der einzuziehenden Schraube am Rücken des Schraubenzieherschuhes angebracht ist, Fig. 4.
    Combination eines Kurbelschraubenzieherschuhes mit einem gewöhnlichen Schraubenzieher.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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