DE910667C - Antennenmessempfaenger fuer Fernsehzwecke - Google Patents

Antennenmessempfaenger fuer Fernsehzwecke

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DE910667C
DE910667C DEG7650A DEG0007650A DE910667C DE 910667 C DE910667 C DE 910667C DE G7650 A DEG7650 A DE G7650A DE G0007650 A DEG0007650 A DE G0007650A DE 910667 C DE910667 C DE 910667C
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DE
Germany
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antenna
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receiver
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television
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Expired
Application number
DEG7650A
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English (en)
Inventor
Peter Ewerbeck
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Individual
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N17/00Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
    • H04N17/04Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details for receivers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

  • Antennenmeßempfänger für Fernsehzwecke Bei Fernsehempfang kommt der Antenne eine wesentlich größere Bedeutung zu als beim UKW-oder gar dem Rundfunkempfang auf MW. Wenn sich z. B. bei Mehrfachwegen für UKW-Rundfunkempfang Wegdifferenzen erst von q. km oder darüber störend bemerkbar machen, ergibt sich bei Fernsehempfang schon bei einer Wegdifferenz von etwa ioo m eine deutlich bemerkbare Verschlechterung des Bildes. Aus diesem Grunde treten Störungen, die durch irgendwelche Reflektoren in der Nähe der Empfangsantenne hervorgerufen werden, bei Fernsehempfangsgeräten häufig und mit großer Intensität auf. Außerdem machen sich Empfangsstörungen auf dem Bildkanal der im allgemeinen nach dem Amplitudenmodulationsverfahren arbeitenden Fernsehsender viel unangenehmer bemerkbar als z. B. beim frequenzmodulierten Rundfunk. Um beide Arten von Störungen zu vermindern oder auszuschalten, bedient man sich irgendwelcher Richtantennen. Für einen guten Fernsehempfang ist es dann von ausschlaggebender Bedeutung, daß die Antenne an der bestgeeigneten Stelle und in der günstigsten Orientierung aufgestellt wird.
  • Es sind verschiedene Mittel vorgeschlagen worden, um das Auffinden der günstigsten Aufstellung der Antennen zu erleichtern. So hat man z. B: bei normalen Empfängern das Ausgangssignal gleichgerichtet und die so entstandene Gleichspannung mit Hilfe eines geeigneten Instrumentes an der Antenne selbst gemessen und konnte dann die Antenne so ausrichten; daß das Instrument einen maximalen Strom aufweist. Bei diesen Verfahren ergaben sich jedoch verschiedene, Nachteile. So kann man z. B. an dem Ausschlag des Meßinstrumentes nicht erkennen, ob er von einem Netz- oder Störsignal herrührt oder ob tatsächlich der gewünschte Sender empfangen wird bzw. wie das Verhältnis dieser beiden Signale zueinander ist. Aus diesem Grunde hat man auch schon vorgeschlagen, an die aufzustellende Antenne einen Empfänger anzuschließen, diesen zu beobachten und die Beobachtungsergebnisse dem die Antenne Aufstellenden auf telefonischem `Fege mitzuteilen. Auch hierbei zeigen sich erhebliche Mängel, weil insbesondere bei Fernsehempfang die auftretenden Störungen und Bildfehler an Hand des beobachteten Bildes schwer zu deuten sind. Zur Behebung aller dieser Mängel wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen Antennenmeßempfänger für Fernsehzwecke: zu verwenden, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er aus einem Bild- oder Bild-Ton-Empfänger besteht, dessen Bildröhre wahlweise auf Bildwiedergabe oder Sichtbarmachung des Zeilen- oder Bildoszillogramms geschaltet werden kann, und der baulich mit einer Telefonanlage vereinigt ist, die, in an sich bekannter Weise unter Benutzung des Antennenkabels als Leitung eine Verständigung zwischen den Aufstellungsorten von Empfänger und Antenne ermöglicht, und der einen Pegelmesser für die Anzeige der Empfängereingangsspannung enthält.
  • Die Wirkungsweise wird wie folgt beschrieben: Die: aufzustellende Antenne wird an den Meßempfänger angeschlossen und dessen Bildrohr zunächst auf Bildwiedergabe geschaltet, der aus Telefon und Mikrofon bestehende Fernhörer unter Zwischenschaltung geeigneter Drosseln an die- Antenne bzw, an das Zuleitungskabel angeschlossen und auf diese Weise das Antennenkabel in an sich bekannter Weise für die Fernsprechverbindund zwischen dem Aufstellungsort der Antenne und des Empfängers ausgenutzt. Der Meßempfänger wird zunächst auf den richtigen Empfangskanal abgestimmt, die gewünschte Abstimmung ist ohne weiteres an dem beobachteten Bild zu erkennen. Hierauf wird auf Bild- oder Zeilendiagramm umgeschaltet, d. h. das Videosignal wird nicht mehr zur Steuerung der Strahlhelligkeit benutzt, sondern zur Vertikalablenkung des Elektronenstrahles, während die Horizontalablenkung beibehalten wird (Zeilendiagramm) oder im Rhythmus des Bildwechsels erfolgt (Bilddiagramm). Im Gegensatz zu dein auf Fernsehbildwiedergabe geschalteten Antennenmeßempfänger bzw. einem Fernsehempfänger sind Störungen auf dem Bild- oder Zeilendiagramm viel klarer als solche zu erkennen. Diese Tatsache beruht darauf, daß an Hand des Diagramms das jeweilige Verhältnis von Nutz- und Störspannung, insbesondere an den feststehenden Teilen des Diagramms, also der Schwarzschulter und dem Synchronisierimpuls im Zeilendiagramm, unmittelbar beobachtet werden kann. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß das Auspeilen eventueller Störquellen mittels einer richtungsempfindlichen Antenne wesentlich einfacher und besser erreicht werden kann, als es bei Betrachtung des Fernsehbildes möglich ist. Die Ausrichtung geschieht dabei gemäß telefonischer Anweisung des Beobachtenden. Zweckmäßig wird an den Ausgang des Videoverstärkers noch ein (Pegelmesser) angeschlossen, an dem die Größe der von der Antenne gelieferten Spannung abgelesen werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung des Antennenmeßempfängers, an Hand deren die Wirkungsweise nochmals zusammenhängend erläutert sei. Das Antennenkabel 2 der Empfangsantenne z wird an den Hochfrequenz- und Mischteil 3 angeschlossen. In üblicher Weise wird dann von diesem aus der Tonteil ,4 und der Bildverstärker 5 gespeist. Der Bildverstärker 5 liefert das Bildsignal. Es kann je nachdem, ob das Fernsehbild oder ein Diagramm sichtbar gemacht werden soll, mittels des Schalters 7 zur Helligkeitssteuerung oder zur Ablenkung des Elektronenstrahls der Bildröhre 8 benutzt werden. Der am Bildteil 5 angeschlossene Pegelmesser 14 gestattet die laufendeZ.@berwachung der Antenneneingangsspannung. Mittels des Schalters g kann die Zeilenablenkung wahlweise auf Zeilen- oder Bildfrequenz geschaltet werden. Bei Vorhandensein irgendwelcher Störer sind diese auf den horizontalen Teilen des oder der Impulse besonders deutlich erkennbar. Sie heben sich hier wesentlich deutlicher ab als bei der Beobachtung des gesendeten Bildes. Sorgt man dafür, daß der Impuls nicht am Anfang oder am Ende des Diagramms, sondern als Ganzes mehr nach der Mitte zu steht, so wird die Beobachtung weiterhin erleichtert. Praktisch ist die Verschiebung des Impulses nach der Mitte zu dadurch zu erreichen, daß man in die vom Bildteil 5 zum Kippteil 6 führenden Leitungen geeignete Verzögerungsglieder legt, wenn der Antennenmeßempfänger auf Diagrammwiedergabe geschaltet wird. .Mit besonders kleinem technischem Aufwand wird praktisch dieselbe Wirkung erzielt, wenn man im genannten Fall, statt Verzögerungsglieder zu verwenden, die Kippfrequenz auf einen ganzen Bruchteil der Zeilen- bzw. Bildfrequenz herabsetzt. 'Es steht dann bei dem Zeilendiagramm mindestens ein Impuls etwa in der Mitte des Bildschirms, der sich besonders gut beobachten läßt, weil er nicht durch Unvollkommenheiten der Ablenkung beschnitten sein kann.
  • Die Verständigung geschieht in bekannter Weise mittels normaler Telefone 1o und rr, wobei die als elektrische VGleichen wirksamen Glieder an der Empfängerseite sowie die Stromversorgung für die Verbindung in den Antennenmeßempfänger eingebaut sind. An der Antennenseite muß mindestens eine Ader des Zuleitungskabels durch einen Kondensator 12 für die Sprachfrequenzen unterbrochen werden. Der Anschluß des Telefonhörers erfolgt über die Hochfrequenzdrosseln 13. Die Wahl der verschiedenen Senderkanäle und der gewünschten Betriebsart geschieht mittels Drucktasten. Diese erweisen sich im vorliegenden Fall als besonders vorteilhaft, weil damit im Gegensatz zu anderen Anordnungen, «wie z. B. Drehschaltern oder kontinuierlicher Abstimmung; ein plötzlicher Übergang von irgendeinem Fernsehkanal auf einen beliebigen anderen möglich ist, ohne daß die dazwischenliegenden, wenn auch nur kurzseitig, eingeschaltet werden müssen. Diese Tatsache ermöglicht einen besonders guten Vergleich zwischen mehreren Sendern. Außerdem ergibt das Drucktastenaggregat ein besonders übersichtliches Bild von dem jeweils eingeschalteten Betriebszustand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Antennenmeßempfänger für Fernsehzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus einem Bild- oder Bild-Ton-Empfänger besteht, dessen Bildröhre wahlweise auf Bildwiedergabe oder Sichtbarmachung des Zeilen- oder Bilddiagramms geschaltet werden kann und der eine Einrichtung zur telefonischen Verständigung zwischen den Aufstellungsorten von Antenne und Empfänger besitzt. a. Antennenmeßempfänger für Fernsehzwecke nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pegelanzeiger für die von der Antenne gelieferteEmpfängereingangsspannung eingebaut ist. 3. Antennenmeßempfänger für Fernsehzwecke nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß bei Umschaltung von Bildwiedergabe auf Zeilen- oder Bildoszillogramm die Zeilen bzw. Bildablenkfrequenz auf einen ganzzahligen Bruchteil des ursprünglichen Wertes verkleinert wird.
DEG7650A 1951-12-14 1951-12-14 Antennenmessempfaenger fuer Fernsehzwecke Expired DE910667C (de)

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