DE908549C - Maschine zur Bearbeitung von Bloecken mit kreisfoermigem Querschnitt, insbesondere zum Entfernen der Gusshaut - Google Patents

Maschine zur Bearbeitung von Bloecken mit kreisfoermigem Querschnitt, insbesondere zum Entfernen der Gusshaut

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Publication number
DE908549C
DE908549C DEM12161A DEM0012161A DE908549C DE 908549 C DE908549 C DE 908549C DE M12161 A DEM12161 A DE M12161A DE M0012161 A DEM0012161 A DE M0012161A DE 908549 C DE908549 C DE 908549C
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DE
Germany
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block
machine according
during
blocks
spindle
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Expired
Application number
DEM12161A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Buschfeld
Mathias Kerbusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wirth Alfred & Co KG
Original Assignee
Wirth Alfred & Co KG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE908549C publication Critical patent/DE908549C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/003Work or tool ejection means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B23/00Tailstocks; Centres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B33/00Drivers; Driving centres, Nose clutches, e.g. lathe dogs
    • B23B33/005Drivers with driving pins or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Maschine zur Bearbeitung von Blöcken mit kreisförmigem Querschnitt, insbesondere zum Entfernen der Gußhaut Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Bearbeitung von Blöcken mit kreisförmigem Querschnitt, insbesondere zum Entfernen der Gußhaut, mit einer Vorrichtung zum Ausrichten der einen verlorenen Kopf aufweisenden Blöcke, insbesondere gegossener Stahlblöcke. Bei den bekannten Maschinen dieser Art ist eine sehr langwierige Vorbereitungsarbeit vor dem eigentlichen Arbeitsgang erforderlich, um zu erreichen, daß der Block. konzentrisch läuft. Kommt es doch in der Praxis vor, daß die Mittellinie des verlorenen Kopfes nicht genau mit der Mittellinie des eigentlichen Blockes zusammenfällt. In diesen Fällen hat man sich damit geholfen, die Klemmorgane des Spannfutters so lange von Hand nachzustellen, bis man schließlich zu einem befriedigenden Rundlauf gekommen ist.
  • Ein Hauptgedanke der Erfindung besteht darin, diese langwierige Vorbereitungsarbeit praktisch auszuschalten. Gekennzeichnet ist die Erfindung in erster Linie durch eine während des Ausrichtens des Blockes radial gegen den dem verlorenen Kopf benachbarten Teil des Blockes verschiebbare Rolle und durch eine während dieser Zeit nach allen Richtungen senkrecht zur Spindelachse unter Reibungsschluß nachgebende, während der nachfolgenden spanabhebenden Bearbeitung unnachgiebige Verbindung zwischen dem Spindelkopf und einem den Block ,aufnehmenden Spannkopf. In der Praxis wird sich das in der Weise vollziehen, daß man beispielsweise auf hydraulischem Wege die genannten Rollen gegen den sieh drehenden Block führt, was zur Folge hat, daß die Rolle den Block entsprechend der vorhandenen Exzentrizität des verlorenen Kopfes sehr bald in eine Lage überführt, in der die Rolle sich ständig gegen den Umfang des sich drehenden Blockes .anlegt. In dieser Stellung wird die Vorschubbewegung der Rolle unterbrochen.
  • Daß der Block die genannte aufgezwungene Ortsveränderung durchzuführen vermag, ohne daß der eigentliche Antrieb unterbrochen wird, und daß der Block in der neuen Stellung antriebsmäßig sicher verharrt, liegt eben daran, daß die nach Art einer Spanneinrichtung ausgeführte Mitnehmereinrichtung über eine kraftschlüssige, nach allen Richtungen hin verstellbare Einrichtung mit dem Hauptantrieb in Verbindung steht. Dies ist auch gleichbedeutend damit, daß nach Unterbrechung der Vorschubbeivegtmg die Rolle zurückbewegt werden kann, um in einem angemessenen Abstand von denn. umlaufenden Block zu verbleiben. Ist dies geschehen, so wird die eigentliche spanabhebende Behandlung des Metallblockes eingeleitet.
  • Die der Mitnehmereinrichtung gegenüberliegende Lagerung für den Metallblock ist in üblicher Weise als Körnerspitzenlagerung ausgebildet. Wie nicht näher nachgewiesen zu werden braucht, ist ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil der Erfindung darin zu erblicken, daß man günstige Voraussetzungen für eine sparsame Abnahme der Außenschicht der zu behandelnden Metallblöcke schafft. Ist es doch gerade bei Edelstahlblöcken notwendig, von der Außenhaut möglichst nur so viel wegzunehmen, wie dies unbedingt erforderlich ist. Da durch die schnelle, selbsttätige Einregelung des Blockes in die Rundlaufstellung und die Handhabung und Regulierung des spanabhebenden Werkzeuges die Spanabnahme der Oberflächengestaltung des Blockes schnellstens und mit Sicherheit angepaßt werden kann, ergeben sich die genannten Vorteile ohne weiteres.
  • Ein weiterer, außerordentlich ins Gewicht fallender Vorzug ist der, daß man auch in der Lage ist, bewußt eine außermittige Lage des Blockes herbeizuführen, um etwaige unerwünschte einseitige Materialfehler od. dgl. zu beseitigen, und zwar ohne daß es notwendig ist, die Spanabnahme über den gesamten Umfang vorzunehmen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels.
  • Die Abbildung zeigt einen Schnitt durch die Hauptachse im eingespannten Zustand des Blockes. Der zu bearbeitende Block i wird mittels einer Beschickvorrichtung zwischen den Spannkopfe und die Körnerspitze 3 gebracht. Der Spannkopf 2 ist mit Backen q. versehen, die den verschiedenen Durchmessern des Blockansatzes entsprechend anstellbar sind. Der Spannkopf 2 ist im Ruhezustand gegen radiale Verschiebung federnd durch die Halter 5 gehalten, axial durch die Reibstücke 6 und den Ring 7. Der in das Mitnehmergehäuse 8 hineinragende Hals 9 des Spannkopfes ist als Vielnutsitz ausgebildet und trägt die Mitnehmerringe i o: Das Mitnehmergebäuse 8 ist auf der Hauptwelle i i befestigt und besitzt an der Innenseite des. Außenkranzes ebenfalls einen Vielnutsitz für die Mitnehmerringe i2. Der Flansch i3 des Spannkopfes und die Mitnehmerringe io tragen am Umfang eine Vielzahl von Reibstücken 6 und 14. Die Körnerspitze 3 ist in der Pinole 16 gelagert. Die Pinole 16 ist als Druckzylinder ausgebildet. Der Kolben 1. 7 ist feststehend angeordnet.
  • Durch einen mäßigen Druck wird der Block i mittels der Körnerspitze 3 in den Spannkopf 2 eingeführt. Dabei werden die Reibstücke 6 und 14 und die Mitnehmerringe i o und 12 so stark aufeinandergepreßt, daß der Block i getragen wird. Mit der unterhalb des Blockes i angeordneten Zentrierrolle 18, die hydraulisch betätigt wird, wird der rotierende Block in, die konzentrische Lage gedrückt, soweit es die etwaige exzentrische Lage des Blockansatzes. erfordert. Dabei erfolgt eine Verschiebung zwischen den Reibstücken 6 und 14, dem Ring 7, dem Mitnehmergehäuse 8 und den Mitnehmerringen i o und i 2. Durch Beaufschlagen des Kolbens 17 mit Volldruck werden die Reibstücke und Mitnehmerringe so fest aufeinandergepreßt, daß eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Block i und Hauptwelle i i erreicht ist.
  • Der hydraulisch betätigte Ausstoßer i9 dient zum Ausstoßen des Blockes aus dem Spannkopf nach vollendetem Arbeitsgang.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zur Bearbeitung von Blöcken mit kreisförmigem Querschnitt, insbesondere zum Entfernen der Gußhaut, mit einer Vorrichtung zum Ausrichten der einen verlorenen Kopf aufweisenden Blöcke, insbesondere gegossener Stahlblöcke, gekennzeichnet durch eine während des Ausrichtens des Blockes radial gegen den dem verlorenen Kopf benachbarten Teil des Blockes verschiebbare Rolle und durch eine w .ährend dieser Zeit nach allen Richtungen senkrecht zur Spindelachse unter Reibungsschluß nachgebende, während der nachfolgenden spanabhebenden Bearbeitung unnachgiebige Verbindung zwischen dem Spindelkopf und einem den Block aufnehmenden Spannkopf.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle hydraulisch, beispielsweise durch Oldruck, angetrieben ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungselemente der unter Reibungsschluß nachgebenden Verbindung während des Ausrichtens mit geringem, während der Spanabnahmen aber mit erhöhtem Druck gegeneinander andruckbar sind. g..
  4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle erhöhter Druckanwendung eine Verriegelung mechanischer Art vorgesehen ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daßdie Reibungselemente in Mehrfachanordnung vorgesehen sind.
  6. 6. Maschine nach einem der Ansprüche r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausstoßeinrichtung vorgesehen ist, die den Block aus dem Bereich der Mitnehmereinrichtung herausschiebt und die durch die als Hohlspindel ausgeführte H,auptantriebsspindel hindurch verlegt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 386775.
DEM12161A 1951-12-12 1951-12-12 Maschine zur Bearbeitung von Bloecken mit kreisfoermigem Querschnitt, insbesondere zum Entfernen der Gusshaut Expired DE908549C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2483821A1 (fr) * 1980-06-06 1981-12-11 Ernault Somua H Mandrin de tour a serrage mixte, notamment pour l'usinage de pieces par retournement
FR2641724A1 (fr) * 1989-01-16 1990-07-20 Piart Serge Procede et dispositif de positionnement et d'immobilisation de pieces a usiner sur machines a commande numerique

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE386775C (de) * 1923-12-17 Ernst Willy Adrian Vierbackenfutter

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