DE9063C - - Google Patents

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DE9063C
DE9063C DENDAT9063D DE9063DA DE9063C DE 9063 C DE9063 C DE 9063C DE NDAT9063 D DENDAT9063 D DE NDAT9063D DE 9063D A DE9063D A DE 9063DA DE 9063 C DE9063 C DE 9063C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/04Combustion apparatus using gaseous fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

1879.
Klasse 24.
F. W. WITTING in OSNABRÜCK. Neuerung an Gasfeuerungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1879 ab.
Um eine schnelle und vollkommene Verbrennung der Gase zu erzielen, ist es nothwendig, eine thunlichst innige Mischung von Gas und Luft und damit die Möglichkeit der Verbrennung vor der Stelle zu bewirken, auf welcher die Wärme ausgenutzt werden soll.
Die rasche und innige Mischung ist nur dann zu erreichen, wenn man Gas und Luft mit möglichst grofser Gesammtberührungsfläche im Ofen zusammenführt, und zwar so, dafs das aufsteigende Gas die niedersinkende Luft derartig durchdringt, dafs nothwendig eine schnelle und vollkommene Mischung bezw. Verbrennung stattfinden mufs.
Auf sehr einfache Weise läfst sich diese Aufgabe erreichen, wenn man die verbesserte in der Zeichnung zu ersehende Einrichtung verwendet.
Letztere besteht aus einer Reihe neben einander gestellter, dünnwandiger Gasbrenner a, die aus feuerfestem Thon gefertigt und in den Fig. ι und 2 der Zeichnung perspectivisch und in gröfserem Mafsstabe dargestellt sind.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, können diese Gasbrenner aus einem Stück bestehen, oder aber auch aus Platten gebildet werden, von welchen dann je zwei mit je einer ihrer Längskanten unter einem spitzen Winkel dachförmig gegen einander gestellt sind. Der Gasaustritt hat nun im Querschnitt stets und bei jedem einzelnen Brenner die Form eines Dreiecks ede, Fig. ι und 2, mit nach unten offener . Basis de h i. Dem Gasaustritt gegenüber ist die hintere Seite mn hl der Brenner abgeschlossen bis auf die Reinigungsöffnung fghikl.
Zur gröfseren Festigkeit und Verstärkung des Ganzen verläuft das Material in den Linien / 0 und io.
Solche Brenner mit offenen Unterseiten quer über den aufsteigenden Gaskanal G, Fig. 3, 4, 7 und 8, dicht neben einander gestellt, lassen das Gas mit bedeutender Geschwindigkeit in mehr oder weniger horizontaler Richtung in den Ofenraum treten. Der Gasstrom hat dann eine breite Basis am Boden und verläuft nach oben in den den -Dreiecken ede entsprechenden Spitzen.
Die neben einander gestellten Gasbrenner a .bilden ferner durch ihre Seiten c d und c e dreieckförmige Ausschnitte L, deren Basen nach oben und deren Spitzen nach unten gerichtet sind, s. Fig. 5 und 6. Es dienen diese Ausschnitte als Luftzutrittsöffnungen.
Die so über und zwischen den Brennern lagernde Luft wird durch die Gasströme mit fortgerissen; nach unten sich zuspitzend, berührt sie in allen ihren Flächen die Gasströme und überlagert dieselbe nach oben vollständig.
Das Gas, als specifisch leichterer Körper, ist bestrebt, aufzusteigen, die Luft als specifisch schwererer Körper dagegen ist bestrebt, niederzufallen. In diesem Bestreben mischen sich Gas und Luft bei dieser Brenner-Einrichtung infolge der vielfach vermehrten Berührungsflächen weit rascher und vollkommener, als bei anderen Anordnungen.
Zum Vergleich des Unterschiedes in der Gröfse der Berührungsflächen zwischen Gas und Luft bei älterer und dieser verbesserten Einrichtung diene folgendes Beispiel:
Ist der dreieckförmige Gaseintritt ede, Fig. 1 und 2, des einzelnen Brenners α an der Grundfläche de = 50 mm breit und die Höhe des Dreiecks ede = 150 mm, so treten Gas und Luft mit einer etwa sechsmal so grofsen Berührungsfläche in den Ofen, als wenn ein 50 mm breiter Gasstrom und ein ebenso breiter Luftstrom, horizontal übereinanderliegend, in den Ofen treten (150 χ 2): 50 = 6.
Die Verbrennung wird daher im ersteren Falle in ähnlichem Verhältnifs schneller vor · sich gehen.
Durch vermehrtes oder vermindertes Oeffhen oder Schliefsen des bei jedem Gasofen vorhandenen Luftschiebers ist mit grofser Sicherheit und Schnelligkeit die kurze Oxydationsoder die lange Reductionsflamme im Verbrennungsraum zu erzielen.
Zur Erzeugung sehr hoher Wärmegrade müssen die Wandungen jedes einzelnen Brenners dünn, die Breite der Basis de, Fig. 1 und 2, klein und die Höhe ein Vielfaches der letzteren sein.
In Fig. 3 und 5 ist angenommen, dafs die Luft in den auf jeder Seite des Ofens liegenden Kanälen / aufsteigt und durch die Oeffnung g in den Raum r, Fig. 3 und 5, über dem Ofengewölbe gelangt, von wo dieselbe, auf die Gasbrenner fallend, in die einzelnen Ströme L getheilt wird.
Das Gas kommt durch den Kanal C vom Generator, tritt durch den Schlitz G in die Gasbrenner und bildet hier die dreieckförmigen Gasströme, deren jeder zwischen zwei Luftströmen liegt.
Der Raum ί hinter den Gasbrennern, Fig. 3, ist mit Sand oder sandigem Lehm angefüllt, und werden dadurch die zum Reinigen in jedem Brenner α vorhandenen Oeffhungen g hkl, Fig. i, abgeschlossen.
In Fig. 7 steigt die Luft durch den an der Hinterwand des Ofens liegenden Kanal p auf, gelangt in den'Raum r und von da zu den Gasbrennern. ·
Die Oeffhungen t, welche für gewöhnlich geschlossen sind, dienen zur Beobachtung und Reinigung der Brenner a, durch die Oeffnungen g h k I, Fig. 1, in jedem derselben.
Die Fig. 4, 6 und 8 zeigen im Princip dieselbe Einrichtung, wie die Fig. 3, 5 und 7, nur mit dem Unterschied, dafs darin die Gasbrenner«, Fig. 2, angewendet sind. Die Platten«, Fig. 4 und 6, aus feuerfestem Material erfüllen hierbei den Zweck der Bögen ν in den Fig. 3, S und 7, nämlich die Luft schon vor dem Austritt des Gases zum Eintritt in die Räume Z zu zwingen.
In der Anordnung, Fig. 8, wird dieser Zweck durch die Mauer w erfüllt.
Der Raum" s in Fig. 4 und die Oeffnungen t in Fig. 8, haben hier denselben Zweck, wie in Fig. 3 bezw. Fig. 7.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dünnwandige Brenner, deren Gasausströmungsöffnungen an der Basis breit sind, sich nach oben verengen und mehr oder weniger spitz auslaufen, und bei welchen der Gasstrom die entsprechend darüber gelagerte Luft mit fortreifst und beide mit grofsen, gegenseitigen Berührungsflächen in den Verbrennungs- oder Verbrauchsort eintreten.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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