DE906363C - Glimmroehrenschaltung - Google Patents

Glimmroehrenschaltung

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DE906363C
DE906363C DEV2030D DEV0002030D DE906363C DE 906363 C DE906363 C DE 906363C DE V2030 D DEV2030 D DE V2030D DE V0002030 D DEV0002030 D DE V0002030D DE 906363 C DE906363 C DE 906363C
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DEV2030D
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VAKUUMTECHNIK GmbH
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VAKUUMTECHNIK GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/48Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0048Tubes with a main cathode
    • H01J2893/0058Grids; Auxiliary internal or external electrodes

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Technische Glimmröhren mit zwei Elektroden werden vielfach zu Zeitmarkierungen und stroboskopischen Zwecken verwendet. Dabei zeigt sich der stets vorhandene Zündverzug äußerst störend und wirkt sich als Fehlerquelle aus. Man hat versucht, den Zündverzug durch Vorionisation unter Benutzung von radioaktiven Substanzen oder durch Anordnung von Hilfselektroden, die eine Hilfsentladung erzeugen. herabzusetzen. Diese Hilfsmittel zeigen sich jedoch als wenig wirksam oder sind nur beschränkt anwendbar. So bedingen z. B. Hilfselektroden stets einen komplizierten Innenaufbau und damit eine Verteuerung der Röhre, und man vermag die Hilfsionisation nur in einer Polrichtung erfolgreich anzuwenden. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode, welche mit dem Steuerschalter der Glimmentladungsstrecke in Verbindung steht, über einen hochohmigen Widerstand an eine der vom Steuerschalter gesteuerten gleichsinnigen Spannung liegt, die so hoch gewählt ist, daß in der Glimmentladungsstrecke eine dauernde schwache Entladung stattfindet. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Schaltung ist es gleichgültig, ob die dem hochohmigen Widerstand zugehörige Elektrode negativ oder positiv gezündet wird. Es ist lediglich erforderlich, daß die über dem hochohmigen Widerstand geführte Spannung gleichsinnig mit derjenigen ist, die der Schalter der Glimmröhre zuführt. Die einfachste Schaltung ergibt sich, wenn man den Schalter, der aus einem mechanischen Kontakt oder auch aus einem Entladungsventil bestehen kann, mit dem hochohmigen Widerstand überbrückt. Es empfiehlt sich, den Widerstand an eine höhere Spannung zu legen, wenn die vom Schalter angelegte Schaltspannung in der Nachbarschaft der Zündspannung oder gar unter dieser liegt; ebenso dann, wenn es sich um Wechselspannung handelt.
  • Nach der Erfindung ist es vorteilhaft, die Verbindungsleitung zwischen Schalter und Glimmröhre und Widerstand kapazitätsarm zu halten. Man erreicht dadurch eine Herabsetzung der Kippneigung und kann die über den Widerstand gehende Dauerentladung sehr klein bemessen. Die Stromstärke der Entladung ist jedoch nach der Erfindung stets so zu wählen, daß sie kontinuierlich verläuft. Die Herabsetzung in der Kapazität kann man einmal durch Verkürzung der Leitung erzwingen, zum anderen dadurch, daß in an sich bekannter Weise eine kapazitätsarme Leitung verwendet bzw. sie entsprechend verlegt wird. Es ist vorteilhaft, die Kapazität kleiner als iooo Picofarad zu bemessen.
  • Beispiele der Erfindung zeigen die Abbildungen. In Abb. i liegt die technische Glimmröhre i in Reihe mit einer als Schalter wirkenden Triode 2. Parallel zur Triode 2 ist der erfindungsgemäße hochohmige Widerstand 3 geschaltet und so bemessen, daß durch die Glimmröhre i eine dauernde schwache Entladung fließt.
  • Ein weiteres Beispiel zeigt die Abb. 2. Mit dem Steuerschalter q. liegt die technische Glimmröhre i in Reihe. Der erfindungsgemäße Widerstand 3 liegt an einem Potential, welches höher, aber gleichsinnig dem durch den Schalter ¢ gesteuerten in bezug auf die zugehörige Glimmlampenelektrode 5 ist. Es ist hierbei angenommen, daß für den Schalter an dem Potentiometer 6 eine Spannung abgegriffen ist, die in der Nähe der Zündspannung der Glimmröhre i liegt.
  • Besonders vorteilhaft arbeitet die letztgenannte Schaltung auch dann, wenn die Betriebsspannung eine Wechselspannung ist. In diesem Fall kann das Potentiometer 6 auch die Wicklung eines Transformators sein. Gleichgültig, welcher Wechsel zufällig an der Glimmröhre liegt, wird jedesmal bereits die erfindungsgemäße Vorentladung über den erfindungsgemäß geschaltetenWiderstand3 auftreten, so daß jeweils unabhängig von der Stromrichtung die Zündung bei der gleichen Phasenlage erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung zur Herabsetzung der Zündverzögerung bei technischen Glimmröhren, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Elektrode, welche mit dem Steuerschalter der Glimmentladungsstrecke in Verbindung steht, über einen hochohmigen Widerstand an eine der vom Steuerschalter gesteuerten gleichsinnigen Spannung liegt, die so hoch gewählt ist, daß in der Glimmentladungsstrecke eine dauernde schwache Entladung stattfindet.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hochohmige Widerstand den Steuerschalter überbrückt.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung zwischen Steuerschalter und der zugehörigen Elektrode und dem hochohmigen Widerstand kapazitätsarm ausgebildet ist. q.. Schaltung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromdurchgang durch geeignete Wahl der Spannung und des Widerstandswertes durch den hochohmigen Widerstand in bezug auf die Kapazität der zugehörigen Elektrode und deren Zuleitung so groß gewählt wird, daß eine kontinuierliche Entladung durch die Glimmröhre fließt.
DEV2030D 1942-03-31 1942-03-31 Glimmroehrenschaltung Expired DE906363C (de)

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DE (1) DE906363C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3241055A (en) * 1959-12-03 1966-03-15 Raymond G Kundsen Distributor testing instrument
US3581146A (en) * 1969-07-29 1971-05-25 Alan E Hill Ballast for a plurality of parallel gaseous discharges

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US3241055A (en) * 1959-12-03 1966-03-15 Raymond G Kundsen Distributor testing instrument
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