DE90597C - - Google Patents

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DE90597C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M1/00Liquid compositions essentially based on mineral lubricating oils or fatty oils; Their use as lubricants
    • C10M1/08Liquid compositions essentially based on mineral lubricating oils or fatty oils; Their use as lubricants with additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2201/00Inorganic compounds or elements as ingredients in lubricant compositions
    • C10M2201/02Water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2203/00Organic non-macromolecular hydrocarbon compounds and hydrocarbon fractions as ingredients in lubricant compositions
    • C10M2203/10Petroleum or coal fractions, e.g. tars, solvents, bitumen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10NINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS C10M RELATING TO LUBRICATING COMPOSITIONS
    • C10N2030/00Specified physical or chemical properties which is improved by the additive characterising the lubricating composition, e.g. multifunctional additives
    • C10N2030/12Inhibition of corrosion, e.g. anti-rust agents or anti-corrosives

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Mineralöle besitzen die Fähigkeit, Eisen und Stahl' gegen Rost zu schützen und die Beseitigung etwa vorhandenen Rostes . zu befördern. Diese bekannte Thatsache wird industriell in grofsem Mafsstabe benutzt, wie die umfangreiche Verwendung der Mineralöle zum Schmieren von Maschinen und dergl. zeigt. Bisher wurden aber Mineralöle ihres immerhin hohen Preises wegen nur in denjenigen Fällen angewendet, wo ein sparsamer Verbrauch vorlag und nicht etwa eine sofortige Verwerfung des Oeles, als Abfall, und dergl., erforderlich war. Zum Beispiel wurde bisher lediglich aus Sparsamkeitsrücksichten das Mineralöl zum Bohren und. Fräsen, wo es als Benetzungsflüssigkeit, welche von dem Metall abfliefst und nicht wieder benutzt werden kann, dient, nicht benutzt, obgleich gerade hier ein Rosten bei der Verwendung des Wassers sehr leicht eintritt. Aus dem gleichen Grunde wurde auch das Mineralöl nicht als Druckflüssigkeit für hydraulische Maschinen benutzt, obgleich hier die Verwendung einer Flüssigkeit, welche das Rosten verhindern oder ausschliefsen kann, von grofsem Werth sein würde.
Der.Zweck der vorliegenden Erfindung ist, das Mineralöl in einer Form zur Verwendung zu bringen, welche alle die Vortheile des Mineralöls besitzt, ohne ebenso hoch im Preise zu stehen. Es wird ein Mineralölgemisch hergestellt, welches in Wasser und wässerigen Flüssigkeiten emulgirbar ist und derartigen Emulsionen, selbst bei einem ganz geringen Gehalt an Mineralöl, die Fähigkeit verleiht, Eisen und Stahl gegen Rost zu schützen. Ein weiterer Vortheil eines derartigen Zusatzes zum Wasser besteht darin, dafs der Gefrierpunkt des Wassers herabgesetzt wird, eine Eigenschaft, welche für viele Zwecke von hohem Werthe ist. Dieses Oelgemisch kann für Zwecke benutzt werden, für welche bisher Mineralöle, auch abgesehen vom Preise, nicht in Betracht kommen konnten. Die Emulsion des Oeles mit Wasser ist aufserordentlich billig und kann mit besonderem Vortheile dort angewendet werden, wo eine Berührung des Schmiermittels mit Wasser zu erwarten ist und wo bisher, stets die Gefahr vorlag > dafs das OeI von dem Wasser ausgewaschen wurde. Da aber im vorliegenden Falle das OeI bezw. die Emulsion sich mit dem Wasser mischen kann, so liegt eine derartige Gefahr nicht vor. y Die Oelemulsion wird hergestellt, indem man Paraffinum liquidum, schwere Mineralöle — beide Substanzen entweder für sich oder mit einander gemischt — mit Oelsäure, am besten 20 bis 25 pCt., versetzt und Alkalien, am vortheilhaftesten Ammoniak,, hinzufügt. Durch den Zusatz des Alkalis wird die Mischung emulgirbar. Die Menge des Alkalis zur Erzielung dieser Emulgirbarkeit wechselt und mufs stets durch besondere Versuche aufgefunden werden.
Das in der beschriebenen Weise hergestellte Oelgemisch ist im Stande, selbst in ganz ge-
ringer Menge dem Wasser zugesetzt, ein Rosten des Metalles zu verhindern. Beispielsweise wird das Oelgemisch selbst in einer nur zweiprocentigen Wasseremulsion Eisen und Stahl gegen Rost schützen. Die Erniedrigung des Gefrierpunktes des Wassers beträgt bei einem derartig geringen Oelzusatz immerhin noch 3 bis 50.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Herstellung eines rostschützenden Schmier J mittels für Eisen und Stahl, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Mischung von schweren Mineralölen mit Oelsäure durch Alkalien neutralisirt und die Mischung mit Wasser emulgirt wird.
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