DE905680C - Lesegeraet - Google Patents

Lesegeraet

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Publication number
DE905680C
DE905680C DEP8350A DEP0008350A DE905680C DE 905680 C DE905680 C DE 905680C DE P8350 A DEP8350 A DE P8350A DE P0008350 A DEP0008350 A DE P0008350A DE 905680 C DE905680 C DE 905680C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
lens
image
magnification
text
Prior art date
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Expired
Application number
DEP8350A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Johannes Graupner
Dipl-Ing Dr Alfred Karras
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
Original Assignee
BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH filed Critical BLAUPUNKT ELEKTRONIK GmbH
Priority to DEP8350A priority Critical patent/DE905680C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905680C publication Critical patent/DE905680C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/022Viewing apparatus
    • G02B27/024Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies
    • G02B27/025Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies and magnifying means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Lesegerät Die Erfindung betrifft ein Gerät, mit dem man stark verkleinerte Kopien von Buchseiten oder anderen Schriftstücken, die z. B. auf Normalfilm, ,Schmalfilm oder plane Filmblätter aufgenommen sind, möglichst mühelos lesen kann. Es ist bekannt, das Bild des von einer starken Lichtquelle beleuchteten Filmtextes mit Hilfe einer Projektionsoptik auf eine Mattscheibe zu werfen, so daß diese vergrößerte Abbildung wie eine Buchseite gelesen werden kann. Derartige Lesegeräte haben aber den Nachteil, daß sie eine starke Lichtquelle benötigen und daher fast nur vom Starkstromnetz aus rationell betrieben werden können. Sie haben auch einen hohen Stromverbrauch und erwärmen sich stark bei der Benutzung.
  • Gemäß der Erfindung soll zur Vermeidung dieser Nachteile das Lesegerät so ausgeführt sein, daß mit möglichst schwacher Beleuchtung, wie sie z. B. eine normale Taschenlampenbirne liefert, oder mit diffus reflektiertem Tageslicht ein Ablesen des Textes möglich wird. Zu diesem Zweck wird ein sphärischer Hohlspiegel zusammen mit einem vergrößernden Objektiv zur Erzeugung eines vergrößerten, reellen oder eines virtuellen Abbildes des Textes benutzt.
  • Um ein müheloses Lesen zu ermöglichen, muß die Vergrößerung bei der Wiedergabe der Verkleinerung bei der Aufnahme entsprechen; dadurch ist die Winkelvergrößerung festgelegt. Außerdem ist es zweckmäßig, das Bild möglichst weit weg zu legen, z. B. ins Unendliche, um das Auge vor schneller Ermüdung zu bewahren.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in Fig. r und a dargestellt. Diese Figuren zeigen den optischen Strahlengang des Lesegerätes. Die technische Ausführung kann in verschiedener Weise erfolgen und ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Ein Filmbildchen i, das ein Negativ oder Positiv sein kann, wird von einer Lichtquelle, z. B. von einem das Tageslicht diffus reflektierenden Schirm möglichst gleichmäßig -durchstrahlt. Ein Objektiv 2 erzeugt ein Abbild des Filmbildes i an der Stelle 3. Dieses ,Abbild liegt innerhalb der Brennweite eines sphärischen Hohlspiegels 4, dessenBrennpunkt sich bei 5 und dessen Krümmungsmittelpunkt sich bei 6 befindet. Ein Beschauer, der sein Auge an die Stelle 7 bringt, erblickt in dem ,Spiegel 4 das virtuelle Bild 8 des Films in einer Vergrößerung, die gleich .dem Produkt der Objektivvergrößerung und der Spiegelvergrößerung ist. Das beobachtende Auge befindet sich in der Austrittspupille, d. h. in dem vom Hohlspiegel entworfenen Bild des Objektivs 2. Da durch diese Pupille alle Strahlen gehen, die vom Objektiv auf den Hohlspiegel fallen, reicht für die Bestrahlung des Films eine sehr schwache Lichtquelle, z. B. reflektiertes Tageslicht oder eine Taschenlampenbirne aus.
  • Bei .der Ausführung des Gerätes werden zweckmäßig die cAbstände zwischen dem Gegenstand, dem Objektiv und dem Hohlspiegel sowie die Brennweite des Objektivs und der Krümmungsradius des Hohlspiegels derart gewählt, daß die Vergrößerung hauptsächlich durch das Objektiv erfolgt, welches im Grenzfall die gesamte Vergrößerung übernimmt. In diesem Fall dient der Spiegel nur dazu, das ganze durch das Objektiv tretende Licht für die Betrachtung in die Austrittspupille zu werfen. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß der Spiegel des Systems verkleinernd wirkt und ein reelles Bild erzeugt.
  • Am günstigsten wird jedoch der obenerwähnte Grenzfall sein, der in Fig.2 dargestellt ist und bei dem ein Bild des Films in der Ebene des Spiegels erzeugt wird. Auch hier wird das Filmbild i von einer Lichtquelle gleichmäßig durchstrählt und durch das Objektiv 2 vergrößert abgebildet. Das entstehende ;Bald 3 liegt aber in diesem Fall in der Ebene des Spiegels 4 auf dem Hohlspiegel selbst, so daß die von einem Punkt des Filmbildes ausgehenden Strahlen auch von einem Punkt bzw. von einem möglichst kleinen Flächenelement des Spiegels reflektiert werden. Betrachtet man z. B. die Spitze des Pfeiles i, so wird diese Spitze am Punkt 9 abgebildet. Dieser Punkt liegt auf der Spiegeloberfläche, so daß das Strahlenbündel, welches von der Spitze des Pfeiles i ausgeht, den durch die Schraffur angedeuteten Verlauf nimmt und die Austrittspupille durchsetzt. Das auf diese Weise erzeugte Bild zeichnet sich durch besondere Schärfe aus, da in diesem Fall der Spiegel leine Abbildungsfehler hervorrufen kann.
  • Das Gerät wird zweckmäßig mit einem lichtabschirmenden Gehäuse versehen, so daß keine störenden Reflexionen bei der Betrachtung .des Bildes auftreten. An der Stelle der Austrittspupille kann eine Beobachtungsöffnung in passender Größe angeordnet sein, so daß das Gerät für einäugige Benutzung geeignet ist. Diese kann eine positive Feldlinse als Lupe enthalten, die eine weitere Bildvergrößerung bezweckt und das Bild in den gewünschten Augenabstand bringt. Zum Auffangen des Außenlichtes beim Betrieb mit reflektiertem Licht sind zweckmäßig geeignete Umlenkspiegel oder Sammelspiegel oder auch stark reflektierende weiße Flächen vorgesehen. Die Ausgestaltung des Gerätes wird in mechanischer Richtung verschieden sein, je nachdem, ob die Kleinbildaufnalimen auf Rollfilm oder Planfilm aufgenommen worden sind. Bei Verwendung von Rollfilmen genügt eine einfache Transportvorrichtung zum Vor- und Zurückdrehen des Films, um die gewünschte Aufnahme in das Blickfeld zu bringen. Bei Verwendung von Planfilmen wird zweckmäßig eine Verschiebeeinrichtung vorgesehen sein, um auch hier das gewünschte Filmbild in den Sichtbereich zu bringen. Der Spiegel kann als Metall- oder Glasspiegel ausgebildet sein oder auch aus plastischen Kunststoffen bestehen.
  • Das Gerät kann auch für zweiäugiges Sehen eingerichtet sein, indem das Filmbild z. B. durch zwei Objektive betrachtet wird oder indem hinter dem Objektiv eine Spiegel- oder Prismenanordnung zur Aufspaltung,des Strahlenganges vorgesehen ist.

Claims (4)

  1. PATf,NTANSPRÜCEE: i. Lesegerät zur Vergrößerung von stark verkleinerten Texten, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät einen sphärischen Hohlspiegel und ein vergrößerndes Objektiv in derartiger Anordnung enthält, daß ein vergrößertes reelles oder ein virtuelles Abbild .des Textes entsteht.
  2. 2. Lesegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß das Objektiv derart angeordnet ist, daß ein Bild des Textes in der Ebene des Spiegels erzeugt wird, so daß die von einem Punkt des Textbildes ausgehenden Strahlen auch von einem Punkt bzw. von einem möglichst kleinen Flächenelement des Spiegels vollständig in die Austrittspupille reflektiert werden.
  3. 3. Lesegerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv derart angeordnet ist, daß ein Bild des Textes innerhalb der Brennweite des Spiegels entsteht und die Bildvergrößerung gleich dem Produkt aus Objektivvergrößerung und Spiegelvergrößerung ist.
  4. 4. Lesegerät nach ,Anspruch i und 2 oder 3, gekennzeichnet durch solche Wahl der Größen von Objektiv und Spiegelradius, daß die Objektivvergrößerung allein oder das Produkt aus Objektivvergrößerung und Spiegelvergrößerung gleich der Verkleinerung des Textes (bei der Aufnahme) ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 644207; schweizerische Patentschrift Nr. 230:292; französische Patentschriften Nr. 5o6097, 536287, 671 464, 714 614.
DEP8350A 1948-10-02 1948-10-02 Lesegeraet Expired DE905680C (de)

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DEP8350A DE905680C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Lesegeraet

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DEP8350A DE905680C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Lesegeraet

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DE905680C true DE905680C (de) 1954-03-04

Family

ID=7361675

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DEP8350A Expired DE905680C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Lesegeraet

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DE (1) DE905680C (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR506097A (fr) * 1919-01-15 1920-08-13 Frederic Lehnhoff Wyld Dispositif permettant d'obtenir des effets stéréoscopiques dans les projections cinématographiques en noir et en couleurs
FR536287A (fr) * 1921-02-21 1922-04-29 Perfectionnements aux appareils pour la photographie ou la projection d'images
FR671464A (fr) * 1929-03-14 1929-12-13 Projections photographiques et cinématographiques donnant la perception du relief
FR714614A (fr) * 1931-04-02 1931-11-17 Dispositif pour l'obtention d'images plastiques
DE644207C (de) * 1937-04-26 Gustav Koegel Dr Ing Projektionseinrichtung
CH230292A (de) * 1941-08-19 1943-12-31 Blum Richard Bildwurfeinrichtung zur Erzeugung plastisch wirkender Bilder.

Patent Citations (6)

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