DE905677C - Verfahren zur Ermittlung der Abhaengigkeit der Angaben eines integrierenden Geraetes, insbesondere Zaehlers, von einer nicht von ihm gemessenen Stoergroesse - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung der Abhaengigkeit der Angaben eines integrierenden Geraetes, insbesondere Zaehlers, von einer nicht von ihm gemessenen Stoergroesse

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DE905677C
DE905677C DES25063A DES0025063A DE905677C DE 905677 C DE905677 C DE 905677C DE S25063 A DES25063 A DE S25063A DE S0025063 A DES0025063 A DE S0025063A DE 905677 C DE905677 C DE 905677C
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DES25063A
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Inventor
Hans Nuetzelberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R35/00Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
    • G01R35/04Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass of instruments for measuring time integral of power or current

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ermittlung der Abhängigkeit der Angaben eines integrierenden Gerätes, insbesondere Zählers, von einer nicht von ihm gemessenen Störgröße Die Angaben eines integrierenden Zählers werden je nach der Güte des Zählers mehr oder weniger stark durch von ihm nicht unmittelbar gemessen Größen, hier Störgrößen genannt, beeinflußt. Es ändern sich z. B. bei gleicher Leistung die Angaben in Abhängiflgkeit von der Frequenz der Spannung, der Temperatur, der Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung. Es ist nicht leicht, diese Abhängigkeit der Angaben von Störgrößen sehr genau zu ermessen. Oft wird aber eine so genaue Messung verlangt, z.B. wenn es sich um Prüfzähler, ins, besondere Gleichlastprüfzähler, handelt, die selbst wieder ium Prüfen anderer Zähler verwendet werden müssen. Ahnliche Verhältnisse liegen bei anderen integrierenden Geräten vor.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, die Abhängigkeit der Gewräteangaben von Störgrößen genau zu ermitteln.
  • Erfindungsgemäß werden zwei auf gleiche Anzeige bei gleicher Störgröße abgeglichene Exemplare des gleichen Gerätes an die beiden Seiten eines integrierenden, mit Anzeigevorrichtung versehenen Vergleichsgerätes angeschlossen, ferner innerhalb einer Meßperiode bei für beide Exemplare verschiedenen Störgrößen derart betrieben, daß am Ende der Meßperiode die Anzeigevorrichtung des Vergleichsgerätes die gleiche Stellung hat wie am Anfang der Periode, und anschLießend werden die Angaben der beiden Exemplare zwecks Ermittlung der Abhängigkeit von der Störgröße miteinander verglichen.
  • Eine Ausführungsform des hier genannten Vergleichsgerätes ist bekannt und wird beispielsweise für die Prüfung von Prüfzählern verwendet. Das Gerät hat außer einer Anzeigevorrichtung zwei einander entgegenwirkende wattmetri sche Trieb systeme. Die eine Seite des Gerätes wird bei der Zählerprüfung an eine Gleichstromquelle angeschlossen, deren Leistung durch einen Gleichstromkompensator mit höchster Genauigkeit eingestellt wird. Die andere Seite, an die der zu prüfende Zähler angeschlossen ist, wird mit Wechselstrom betrieben. Das Produkt aus Strom und Spannung wird auf dieser Seite so eingestellt und nachgeregelt, daß die Anzeigevorrichtung des Vergleichsgerätes am Ende einer Meßperiode wieder die gleiche Stellung hat wie am Anfang derselben.
  • Ein solches integrierendes Vergleichsgerät arbeitet äußerst genau und bietet den großen Vorteil, daß man während der Meßperiode nicht fortgesetzt nachregulieren muß, sondern daß eine Regulierung gegen das Ende der Periode zu genügt; denn es braucht, wie erwähnt, nur darauf geachtet zu werden, daß die Stellung der Anzeigevorrichtung am Anfang und Ende der Meßperiode gleich ist. Positive und negative Abweichungen haben sich dam X on selbst ausgeglichen.
  • Das gleiche Vergleichsgerät kann bei dem Verfahren gemäß der iErfin,dung verwendet werden, wenn es sich um die Abhängigkeitsprüfung elektlischer Meßgeräte handelt. Diese brauchen nicht wattmetrischen Charakter zu haben, weil die Strom- und Spannungsspulen des einen Systems eines Vergleichsgerätes auch so zusammengeschaltet werden können, daß das Drehmoment dieses Systems dem Quadrat der Stromstärke oder Spannung entspricht. Soll dagegen die Abhängigkeit nichtelektrischer integrierender Geräte gemessen werden, dann müssen zwischen diesen Geräten und dem Vergleichsgerät Vorrichtungen eingeschaltet werden, die für die Umwandlung der jeweiligen Meßgrößen in entsprechende elektrische Größen sorgen, wenn man nicht gleich ein für diese Meßgröße geeignetes integrierendes Vergleichsgerät verwenden will.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Beispiels unter Zuhilfenahme der Zeichnung erläutert: Hier soll die sogenannte EitrequenzaShängigkeit eines Zählers, beispielsweise eines Gleichlastprüfzählers, ermittelt werden. I)8azu braucht man zwei Exemplare I, 2 wider gleichen Geräteart. Die Stromspule II des Zählers I wird mit einer Stromspule eines wattmetrischen Systems I eines Vergleichsgerätes v und einem regelbaren Widerstand I3 in Reihe geschaltet und an eine Stromquelle I2 angeschlossen, diegleichzeitigeineSpannungsquellebildet. An dieser liegen parallel die Spannungswicklung 10 des Zählers I und eine Spannungswicklung des Systems 1.
  • Entsprechend sind die Stromspule 21, die Spannungsspule 20, der Widerstand 23 und das System II des Vergleichsgerätes V geschaltet. Diese Seite des Vergleichsgerätes wird von einem Generator 22 gespeist. Das Vergleichsgerät V, dessen Systeme I, II einander entgegenwirken, hat eine Anzeigevorrichtung Z. vBei der Ermittlung der Frequenzabhängigkeit wird nun folgendermaßen verfahren: Zunächst werden die Generatoren I2, 22, beispielsweise dui-ch mechanische Kupplung, auf genau gleiche Frequenzen eingestellt, und die Widerstände I3, 23 werden so abgeglichen, Idaß die Anzeigevorrichtung Z entweder dauernd in Ruhe bleibt oder doch am Anfang und Ende einer Meßperiode jeweils die gleiche Stellung hat. Sollten nun die Angaben der Zähler 1, 2 trotz vorheriger genauer Eichung und Prüfung noch etwas voneinander abweichen, Idann werden einer oder beide Zähler so abgeglichen, daß jeweils nach Ablauf einer Meßperiode Idie Angaben der Zähler vollkommen übereinstimmen.
  • Nunmehr wird die eine Stromquelle, z. Bl. I2, auf eine andere Frequenz, beispielsweise 45 Hz, eingestellt. Dlie Einstellung der Stromquelle 22 auf 50 Hz bleibt erhalten. Der Widerstand I3 wird derart geregelt, daß die Anzeigevorrichtung Z in Ruhe bleibt oder doch wenigstens durch geringfügiges Nachregeln von 13 am Ende einer Meßperiode in Idie Anfangsstellung zurückgebracht zur den kan,n. Nun läßt man die beiden Zähler 1, 2, die man beispielsweise am Anfang der Periode gleich gestellt hat, unter den obengenannten B'edingungen eine Periode lang laufen. Dabei wird also I3, wie erwähnt, jeweils so nachgestellt, daß die Stelbing des Zeigers Z am Anfang und Ende der Periode genau gleich ist. Ist nun die geprüfte Geräteart frequenzabhängig, dann weichen die Angaben der Zähler 1, 2 voneinander ab, und durch Vergleich und Rechnung kann leicht der Frequenzfehler ermittelt werden.
  • Daslgleiche Verfahren wiederholt sich nun beispielsweise für die Frequenz 55. Um !dir Gleichartigkeit der Gerätebauform zu prüfen, kann auch bei weiteren Meßperioden die Frequenz des Generators 12 auf 50 Hz festgehalten und dafür die des Generators 22 geändert werden. Durch Prüfung weiterer Exemplare der gleichen Zählerart können dann leicht auch durchschnittliche Frequenzfehler ermittelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Ermittlung der Abhängigkeit der Angaben eines integrierenden Gerätes, insbesondere Induktionszählers, von einer nicht von ihm gemessenen Größe (Störgröße), dadurch gekennzeichnet, Idaß zwei auf gleiche Anzeige bei gleicher Störgröße abgeglichene Exemplare des gleichen Gerätes, an die beiden Seiten eines integrierenden, mit Anzeigevorrichtung versehenen Vergleichsgerätes mit zwei einander entgegenwirkenden Triebsystemen angeschlossen, innerhalb einer Meßperiode bei für beide Exemplare verschiedenen Störgrößen derart betrieben werden, daß am Ende der Meßperiode die Anzeigevorrichtung die gleiche Stellung erreicht wie am Anfang der Periode und daß anschließend die Angaben der IbeidenlE'xemplare miteinander verglichen werden.
DES25063A 1951-10-06 1951-10-06 Verfahren zur Ermittlung der Abhaengigkeit der Angaben eines integrierenden Geraetes, insbesondere Zaehlers, von einer nicht von ihm gemessenen Stoergroesse Expired DE905677C (de)

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