DE905355C - Rollgeraet zum Umsetzen und Befoerdern von Grossbehaeltern, grossen Kisten od. dgl. - Google Patents

Rollgeraet zum Umsetzen und Befoerdern von Grossbehaeltern, grossen Kisten od. dgl.

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Publication number
DE905355C
DE905355C DER602D DER0000602D DE905355C DE 905355 C DE905355 C DE 905355C DE R602 D DER602 D DE R602D DE R0000602 D DER0000602 D DE R0000602D DE 905355 C DE905355 C DE 905355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rolling device
smallest
support beam
role
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER602D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Rieckhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO RIECKHOFF
Original Assignee
OTTO RIECKHOFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO RIECKHOFF filed Critical OTTO RIECKHOFF
Priority to DER602D priority Critical patent/DE905355C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905355C publication Critical patent/DE905355C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/0083Wheeled supports connected to the transported object

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Rollgerät zum Umsetzen und Befördern von Großbehältern, großen Kisten od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Rollgerät zum Umsetzen und Weiterbewegen von Behältern, großen Kisten usw., und zwar insbesondere zum Überrollen von einem Fahrzeug auf ein anderes oder von einem Fahrzeug auf eine Rampe, oder umgekehrt. Nach der Erfindung sollen Güter in der angegebenen Verpackung auch dort umgeladen werden können, wo ein Kran nicht vorhanden oder heranzuführen ist, wie z. B. auch an Kreuzungen von Straßen mit Schienenwegen.
  • Man hat schon auf verschiedene Weise versucht, dieses Problem zu lösen. So hat man u. a. Großbehälter mit eigenen Fahrgestellen versehen, so daß sie sowohl als Anhänger auf der Straße fortbewegt als auch von einer Rampe auf einen flachen Eisenbahnwagen, oder umgekehrt, übergerollt werden können. Das hoheFahrgestell hat jedoch einen Verlust an Laderaum und durch die Verlagerung des Schwerpunktes nach oben eine größere Kippgefahr zur Folge; außerdem stellt das Fahrgestell eine tote Last dar und kann leicht beschädigt werden.
  • Weiterhin hat man seitlich am Behälter fest oder abnehmbar angebrachte Rollen, Schwenkrollen oder -räder vorgeschlagen, die aber sämtlich besondere Einrichtungen für das Befestigen am Behälter erfordern.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen, Behälter, Kisten u. dgl. mittels daruntergeschobener Rollgeräte umzusetzen und zu befördern. Gegenüber diesen Einrichtungen weist der Erfindungsgegenstand besondere Ausbildungen auf, die eine vielseitige Verwendung z. B. bei besonders umfangreichen Lasten oder beim Übergang von einer waagerechten Fläche zu einer schrägen Rampe gestatten.
  • Beim Erfindungsgegenstand werden unter einer Last zwei einander gleiche, nebeneinanderliegende Rollgeräte verwendet. Jedes von ihnen besteht aus zwei durch ein - Rahmenstangenpaar verbundenen Rollen mit voneinander verschiedenen Durch messern und einem an der Achse der kleineren Rolle drehbar befestigten Tragbalken, dessen längerer Arm an seinem Ende sich auf einen über der größeren Rolle befindlichen Rollenstuhl auflegen kann. Unter dem kürzeren Arm des Tragbalkens, an diesem hängend und in der Längsrichtung verschiebbar, ist eine dritte, die kleinste Rolle angebracht, die in ihrer Grundstellung nur dann den Boden berühren oder ihm nahe kommen darf, wenn der längere Tragbalkenarm hochgehoben ist. Von dieser kleinsten Rolle führt eine Handhabe bis in die Nähe der größten Rolle, wo sie auch geführt oder befestigt werden kann. Diese Befestigung wird nicht erforderlich sein, wenn der über der kleinsten Rolle angebrachte Rollenstuhl oben aufgerauht ist, so daß sich die Rolle beim Hochdrücken gegen die untere Innenfläche des kürzeren Tragbalkenarmes nicht verschieben kann.
  • Unter dem kürzeren Tragbalkenarm kann an den Schienen, auf denen die kleinste Rolle verschiebbar ist, auch eine vierte lose, nur oben mit einem Rollen stuhl versehene Rolle, die einen noch größeren Durchmesser hat als die an der Umschlagseite befindliche, untergeschoben werden, und zwar ebenso hängend wie die kleinste Rolle. Dieses ist dann vorteilhaft, wenn der Behälter vom Fahrzeug oder von einer Rampe über eine schiefe Ebene auf den Erdboden oder auf die Straße herabgelassen werden soll, also einen größeren Höhenunterschied auf steiler Laufbahn zu überwinden hat. Zweckmäßig werden die Tragbalkenarme so gebaut, daß sie sich hinsichtlich der Achse der mittleren, die Hauptlast aufnehmenden Rolle im Gleichgewicht befinden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Fig. I zeigt die Seitenansicht, Fig. 2 den Grundriß der neuen Einrichtung; Fig. 3 zeigt die kleinste Rolle und Fig. 4 die an der Umschlagseite befindliche größere Rolle, beide in Stirnansicht, und die Fig. 5 und 6 zeigen die Einrichtung im Gebrauch beim Weiterbewegen der Last und beim Herabrollen von einem Fahrzeug oder einer Rampe zum Erdboden über eine schiefe Ebene.
  • Die die Hauptlast aufnehmende Rolle b (bei schweren Lasten erforderlichenfalls mehrere gleichartige Rollen b, zwischen denen sich Achshalter befinden, nebeneinander) ist mit einer Rolle c größeren Durchmessers durch ein von Stützen h' verstärktes Stangenpaar h zu einem Gerät verbunden. Die Achse der Rolle b dient außerdem als Auflager eines Tragbalkens mit dem kürzeren Hebel a und dem längeren a', der am kürzeren Hebelarm a noch eine Rolle d mit ihrem Rollenstuhl g in ihren Nuten g' längs verschieblich trägt. Fig. I zeigt, wie das Rollgerät unter den zu fördernden, an der Umschlagseite (rechts) angehobenen Behälter B geschoben wird. In dieser gezeichneten Stellung, in der also das äußere Ende des Tragbalkenarmes a' ebenfalls angehoben ist, darf die kleinste, noch nicht verschobene Rolle d erst die Laufbahn berühren oder ihr nahekommen. In Fig. 5 ist nun der Behälter an der Umschlagseite wieder herabgelassen; der längere Tragbalkenarm a' hat sich auf die über der Rolle c befindliche Fläche des Rollenstuhls f aufgelegt. Nach dem Fortrollen wird zwecks Absetzens des Behälters das Rollgerät durch Anheben der Behälterkante über dem Tragbalkenarm a' wieder entlastet und kann nach vorn oder seitlich hervorgezogen werden. Sofern es wegen etwa vorhandener Unebenheiten der Rollbahn erforderlich ist, kann die kleinste Rolle d, die mit ihrem Rollenstuhl g unter dem kürzeren Tragbalkenarm a in den Nuten g' (Fig. 3) hängt, mittels ihres an der Rollenachse angreifenden und zur Umschlagseite führenden Stoßstangenpaares i in der Längsrichtung des Tragbalkens verschoben werden (Fig. I, strichpunktiert).
  • Zweck dieser kleinsten Rolle d ist es, zu verhindern, daß die Behälterkante bei unebenen Rollbahnen an irgendeiner hervorstehenden Stelle aneckt. Die Stoßstangen i sind zweckmäßig durch Verbindung der Enden zu einem Bügel ausgebildet und können an den Verbindungsstangen h oder h' geführt sein. Wenn der Behälter beim Herablassen vom Fahrzeug auf die Straße oder den Erdboden größere Höhenunterschiede überwinden muß, wird er zweckmäßig mit dem Rollgerät an der Seite, an welcher sich der kürzere Tragbalkenarm a befindet, angehoben. Dann wird von hier aus unter den kürzeren Tragbalkenarm a eine Rolle k geschoben, die im allgemeinen der in Fig. 3 dargestellten Rolle entspricht, nur mit dem Unterschied, daß die Rolle k einen noch größeren Durchmesser hat als die Rolle c, damit weder der Behälter noch das Rollgerät an der Fahrzeugkan te anstoßen können. Der über der Rolle k angebrachte Rollenstuhl wird in dieselben Nuten g' geschoben, in denen auch die Rolle d in der Längsrichtung des Tragbalkens verschoben werden kann.
  • Die Rollen c und k können auch als Schwenkrollen ausgebildet werden. An dem Tragbalken, gebildet aus dem zwecks weitgehenden Unterschiebens keilförmig angeschärften Hebelarm a und dem hinteren, auch als Handhebel dienenden Hebelarm a', ist die mittlere Fahrrolle b derart angeordnet, daß die beiden Arme a und a' im Gleichgewicht liegen; der längere a' ist deshalb so profiliert, daß er bei geringerer Querschnittsfläche das gleiche Widerstandsmoment aufweist wie der kürzere a, und erhält zweckmäßig ein U-Profil, dessen Steg, wie Fig. 4 zeigt, sich auf den Rollenstuhl der Rolle c auflegen kann, wobei die Schenkel, welche Rollenstuhl und Rolle seitlich umfassen und abdecken, zur Vermeidung von Aneckungen für eine bessere Einführung dachförmig abgeschrägt sein können.
  • Für den Anschluß von Zugmitteln beim Fördern des auf die Tragbalken der beiden Rollgeräte aufgebockten Behälters werden an den Tragbalkenenden zweckmäßig Schäkel oder Ösen m angebracht.
  • Bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes können die Behälter auf den Plattformen dichter nebeneinander stehen als bei Benutzung eines Kranes, weil hier beim Anheben mit einem Schiefhängen bei einseitiger Belastung zu rechnen ist. Daher wird bei Benutzung der neuen Umladeeinrichtung der Laderaum der Fahr- zeuge besser ausgenutzt. Vorteilhaft ist bei der Verwendung des Erfindungsgegenstandes insbesondere, daß der umzuladende Behälter nur an der Umschlagseite leicht angehoben zu werden braucht.
  • PATENTANSPRCCHE: I. Rollgerät zum Umsetzen und Befördern von Großbehältern, großen Kisten od. dgl., gekennzeichnet durch zwei oder mehrere unter das einseitig angekippte Lastgut zu schiebende Tragbalken (a, a'), von denen jeder hinter der Mitte auf einer Rolle (b) auflagert, wobei diese mittlere Rclle durch ein Gestänge (h, h') an eine mit ihrem Rollenstuhl (f) als Stützlager des längeren Tragbalkenarmes (a') dienende äußere Rolle (c) zu einem Zweirollengerät gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. 2. Rollgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Rolle (c) gegenüber den mittleren Rollen (b) einen größeren Durchmesser aufweist.
    3. Rollgerät nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem kürzeren Arm (a) des Tragbalkens (a, a') nahe der die Hauptlast aufnehmenden mittleren Rolle (b) eine dritte, noch kleinere Rolle (d) längs verschieblich eingehängt ist, derart, daß sie die Rollbahn nur dann berührt oder ihr nahe kommt, wenn der längere Tragbalkenarm (a') noch hochgehoben ist.
    4. Rollgerät nach Anspruch I,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Rolle (d) kleinsten Durchmessers mit einem Stoßbügel (i) zur Verschiebung dieser Rolle in Längsrichtung des Tragbalkenarmes (a) versehen ist und daß der Stoßbügel an dem Gestänge (h, h') des aus der äußeren und mittleren Rolle bestehenden Rollenpaares (b, c) geführt und befestigt wird.
    5. Rollgerät nach Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Führungsnuten (g') für die kleinste Rolle (d) noch eine Rolle (k) größten Durchmessers so einzuhängen ist, daß sie ebenso auf den Führungsnuten (g') mit ihrem Rollenstuhl (I) wie die kleinste Rolle (d) längs verschieblich hängt.
    6. Rollgerät nach Anspruch I,2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Arme (a und a') des Tragbalkens beim Schwenken um die Achse der die Hauptlast aufnehmenden mittleren Rollen (b) im Gleichgewicht befinden.
    7. Rollgerät nach Anspruch I, 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des längeren Tragbalkenarmes (a') für den Anschluß von Zugmitteln Ösen (m) od. dgl. vorgesehen sind.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 623 360; britische Patentschriften Nr. 549 II8, 586 436.
DER602D 1944-01-14 1944-01-14 Rollgeraet zum Umsetzen und Befoerdern von Grossbehaeltern, grossen Kisten od. dgl. Expired DE905355C (de)

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DER602D DE905355C (de) 1944-01-14 1944-01-14 Rollgeraet zum Umsetzen und Befoerdern von Grossbehaeltern, grossen Kisten od. dgl.

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Publications (1)

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DE905355C true DE905355C (de) 1954-03-01

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ID=7395179

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DER602D Expired DE905355C (de) 1944-01-14 1944-01-14 Rollgeraet zum Umsetzen und Befoerdern von Grossbehaeltern, grossen Kisten od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE905355C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623360C (de) *
GB549118A (en) * 1941-06-11 1942-11-06 Harry Shackleton Improvements in and relating to hand trucks for transporting machinery and the like
GB586436A (en) * 1944-02-15 1947-03-19 Guy Slingsby Improvements relating to hand trucks

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623360C (de) *
GB549118A (en) * 1941-06-11 1942-11-06 Harry Shackleton Improvements in and relating to hand trucks for transporting machinery and the like
GB586436A (en) * 1944-02-15 1947-03-19 Guy Slingsby Improvements relating to hand trucks

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